Kunst Abstimmung zum IX. MU Kurzgeschichtenwettbewerb

Welche Geschichte gewinnt den IX. MU Kurzgeschichtenwettbewerb

  • Verdient

    Stimmen: 7 63,6%
  • Detox

    Stimmen: 4 36,4%
  • Aus Kommissar Keleles Archiv

    Stimmen: 2 18,2%
  • Heartbreaker

    Stimmen: 8 72,7%

  • Umfrageteilnehmer
    11
  • Umfrage geschlossen .

Deine Mudda

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Noch ein paar Worte zu
Verdient

Wie im vorletzten Jahr der eine Beitrag, der sprachlich heraussticht: kurze, pointierte Sätze. Tadellos auf den Bildschirm gebracht.

Zunächst als lange Rückblende Michaels und Atiyehs Geschichte. Die hauptsächlich im ersten Absatz eingestreuten und für die Geschichte irrelevanten Details lassen die Erzählung glaubwürdig erscheinen. Das könnte sich alles so zugetragen haben und erinnert ein wenig an ein modernes Märchen aus tausend und einer Nacht.
Die Figuren sind mir leider alle unsympathisch: Michael, der nach zwei Tagen schon denkt, er hätte sich irgendetwas verdient. Offensichtlich eine Art Tourist, denn er kennt weder die Sprache, noch die Lebensumstände der Bevölkerung. Ein Onkel, der über Atiyeh verfügt und eigentlich nur einen Schleuser sucht. Die Söhne, die zum Christentum konvertieren, um einen Asylgrund zu haben. Atiyeh, die aus ungeklärten Gründen den selben Weg gehen will.

Danach der Schwenk in die Gegenwart und die harte, europäische Wirklichkeit: BAMF, Deutschkurs, Anwältin.

Der große Barry hätte Atiyeh an dieser Stelle längst klar gemacht (und die Geschichte wäre sicherlich anders verlaufen), Michael ist offensichtlich ein Schluffi, der sich ausnutzen lässt, unfassbar naiv oder beides.
Die Erzählung gipfelt in der Entscheidung von Atiyeh, sich auf Anraten ihrer schmierigen Anwältin zu prostituieren.

Puh.

Ich lese die Geschichte zweimal. Ich lese sie dreimal, immer in der Hoffnung, dass ich irgendwas übersehen habe. Aber ich finde nichts.

Mir ist auch zum Schluß nicht klar, wer hier irgendwas verdient hat: Michael hat immerhin das Gefühl, dass er nach 2 Tagen flüchtiger Bekanntschaft ein Abendessen samt nachfolgender Schlepperaktion verdiene. Was die restlichen Protagonisten verdienen? Ich weiß es nicht.
Zusammenfassend: die Geschichte gefällt mir nicht. Nicht bezogen auf die Art und Weise, wie sie geschrieben ist. Aber umso mehr auf das, was darin beschrieben ist. Wenn es Fiktion ist, gefallen mir die Figuren nicht - wenn nicht, dann noch weniger.

Ich hoffe eigentlich, ich habe irgendwas missverstanden.
 

Barry Lyndon

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Mudda hat sehr viel von meiner geplanten Rezension zu “Verdient” vorweggenommen. Mist. Und leider ist bei mir was dazwischengekommen (privat), so dass ich wahrscheinlich erst übermorgen weiter schreiben kann. Sorry. Meine Stimme habe ich aber schon abgegeben.
 

stonefred

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So kommen bei mir auch gerne die "Tatort-Geschichten" an, wenn ich den mal schaue; was alle Jubel-Jahre mal vorkommt.
Allerdings habe ich bisher noch keinen "Tatort" bis zum Schluß angesehen – nicht mal den mit Udo im Atlantic-Hotel vor ein paar Tagen.
OT: Der Tatort mit Udo war tatsächlich einer der langweiligsten seit langem. Da hast Du echt Pech gehabt, denn für mich sind 60% der Tatorte unterhaltsam und spannend.
 
Zuletzt bearbeitet:

Barry Lyndon

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"Verdient" liegt anscheinend uneinholbar vorne. Hat Verdient das verdient? Ginge es nach Barry: Nein. Meine Stimme hat Detox.
Mudda war übrigens schlecht beraten, als "sie" drei Stimmen erlaubte. Warum? Weil alle drei Stimmen gleich wiegen und weil wir damit keine Präferenz, keine Graustufen ausdrücken können. Die beste Art zu bewerten bleibt die von mir immer wieder ins Spiel gebrachte ESC-Methode. Aber Ihr wollt ja nicht.

Verdient

Schwacher Modergeruch verriet, dass der Zayandeh vor einem Monat noch Wasser geführt hatte. Michael blickte von der Si-o-se-Brücke nach Südwesten, wo weniger als zwei Kilometer entfernt die Kuppel der Vank-Kathedrale zu sehen sein sollte. Aber entweder war es zu dunstig über Neu-Dschulfa oder die spärlich vorhandenen Bäume am Ufersaum versperrten den Blick.
Erst dachte ich … oh je, eine Fantasystory … dann folgt ein seeehhhhr langes Vorspiel ... der Autor will sich bei den mitlesenden Frowen einschmeicheln (was ihm wohl gelungen ist).

Michaels Herz stockte kurz: Eine Schönheit.
Rosamunde Pilcher Niewoh ... gefällt sicher den mitlesenden Damen.

Bevor Michael eintrat, brauchte er einen Tee. Den hatte er sich mit der Schlepperei sicherlich verdient und kleine Teestuben mit Straßenausschank gab es an jeder Ecke.
Wir kommen langsam der Sache näher. Der Autor stammt aus Norddeutschland und rechnet laufend mit sich selbst ab.

Sein Geist kreiste um die junge Frau:
Sein Geist ... Michael hat einen Geist, den er losschickt, also doch ein Fantasyroman? Das erklärt, wieso Michael ansonsten derart geistlos auftritt.

Für Atiyeh war es völlig klar, dass der deutsche Mann ins Museum kommen und nach ihr sehen würde.
Oha. Damit verrät sie uns: Michael ist ein Beta-, eher Gamma-Typ. Sie dagegen ein Alpha-Weibchen. Aber als Deutscher-Gamma-Touri kann er es sich leisten, ein persisches Alphaweib anzubaggern.

Michael blieb den ganzen Vormittag und kam nach der langen Mittagspause wieder. Am nächsten Tag kam er zurück und lernte viel...
…passte Michael ab, beschied ihm zu gehen und am Abend wiederzukommen
Michael kommt und kommt, aber irgendwie nicht so, wie er will.

Michael fühlte sich geehrt. Verwundert war er über die Einladung nicht, hatte er sich das Vertrauen doch erarbeitet.
Michaels einfach gestricktes norddeutsches Hirn rechnet wieder jede seiner Handlungen ab und bildet sich dabei ein, er sei der Aktive, während er in Wirklichkeit von der schlauen Persersippe manipuliert wird:
Atiyeh schenkte ihm über den Tisch viele lächelnde Blicke...
Michael war baff. Er hatte sich das Vertrauen einer persischen Frau und offenbar auch das ihrer Familie erarbeitet. Er hatte sich ein Abendessen verdient. Er hatte sich verliebt. Reichte das, um dafür das Risiko einer Schlepperaktion auf sich zu nehmen?

Und weiter mit „Leistung und Gegenleistung“:
„Meine Liebe, ich tue alles für dich.“ Michael verschwieg den Satz: „Meine Liebe, ich habe schon so viel für dich getan – ich wünsche, dass sich das endlich mal auszahlt.“
Kleine barrysche Bemerkung am Rande: Dieser norddeutsche Calvinismus, der jede Regung, jede Handlung mit Kohle aufwiegt, zieht einem die Schuhe aus.
Atiyeh schenkt Vertrauen, wenn es jemand wert ist.
Der allwissende Autor ist ebenfalls Calvinist.
Der letzte Satz ist ein Gedicht:

Auf dem Weg flüsterte sie: „Michael. Ich möchte dir ein Kind schenken.“

Als kleinen Logikfehler in der Geschichte erscheint mir, dass die Anwältin sie nicht auf die viel einfachere Heiratslösung bringt. Am besten ist natürlich beides, Ehe + Kind.
Dann kann das Alphaweibchen, das seines Status sicher ist, den Alimente zahlenden Geistlosen, dem sie vorher schon fleißig Hörner aufgesetzt hat, verlassen.
Alles schon erlebt im barryschen, erweiterten Bekanntenkreis.

Fazit: Ganz OK, die Geschichte. Allerdings ist der Kern nicht besonders originell. Ferner: Anstatt belangloser Landschaftsbeschreibungen wären Details zu Michaels Gamma-tum und Atiyehs Alpha-tum viiiieeel interessanter. Und wenn schon eine Schleppergeschichte, dann wollen wir, bitte schön, auch die Details der Schlepperei über die Grenzen serviert bekommen.
 

stonefred

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Warum denke oder besser, dachte ich, als ich das las, an einen von einem verspielten, etwas herablassenden Programmierer zusammengebastelten Quellcode? Man beugt sich über das Werk im Entzifferungsmodus, man stößt auf “Go-Tos” mitten im Satz … hier eine Rekursion (wo zum Teufel ist die Verankerung?), dort ein Absprung ins Nichts … die Variablennamen zum Verwechseln ähnlich (Theresa vs. Teresa und eine gewisse T.) … Herrgott nochmal, Junge, wenn Du Dich mit Deinem Programmierstil unentbehrlich machen willst und nur auf Folgeaufträge geil bist, kriegst Du vom Großen Barry einen Tritt in den Hintern.
OT II: Genau so waren damals Kopierschutzmechanismen auf dem Amiga gestrickt. Das war ein ausgeklügelter Code, mit dem man versucht hatte, die Scriptkiddies auf die falsche Spur und zum Aufgeben zu bewegen. Überraschende Sprünge, Pointer oder sehr ungewöhnliche Operatoren, selbstmodifizierender Maschinencode etc... nicht gleich verurteilen :)
 

stonefred

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Ich bin überhaupt nicht gut in Geschichten erfinden oder zu rezensieren. Aber ich versuch mal zu beschreiben, warum ich genau diese Geschichte interessant finde:
Heartbreaker

Flug AA11 von Boston nach Los Angeles startet um 07:45 Uhr. Es ist ein Zwischenstopp in Salt Lake City geplant. Jetzt, gut eine Stunde vorher, hat das Boarding gerade begonnen. Phil Taylor – von den meisten seiner Freunde nur Philthy genannt – reiht sich in die Schlange am Schalter ein. Die Leute um ihn herum wirken routiniert müde.

Im Flugzeug weist ihm eine Stewardess seinen Platz zu. Reihe 9. Fensterplatz. Prima! Philthy streckt seine Beine aus und lässt sich eine Zeitung geben. Noch gut 45 Minuten bis zum Start. Eine Boing 767 kann bis zu 224 Passagiere aufnehmen. Die Maschine füllt sich langsam und ist weit davon entfernt ausgebucht zu sein, als eine Durchsage der Flugbegleitung die Passagiere darüber informiert, dass sich aufgrund von logistischen Schwierigkeiten der Start um ca. 15 Minuten verzögern wird.
Der Einstieg hat mich sofort in ein routiniertes Boarding hineinversetzt und sofort abgeholt. Ich konnte diese unbedarften und gelangweilten Gedankengänge sofort nachvollziehen. Ein Fehler ist aber, dass der Junkie dann als "hellwach" bezeichnet wird, dafür sind die Gedanken zu unaufgeregt.

Und wie um die Ernsthaftigkeit zu unterstreichen, gaben sie ihm eine kleine Schachtel, ... – auch noch einen kleinen Finger enthielten. Dem Anschein nach mit einem scharfen Gegenstand sauber abgetrennt und kauterisiert. Philthy kennt diesen Finger gut. Er weiß, dass er es nicht versauen darf und steht daher pünktlich in der Schlange.
Das spricht gegen die Routine. Ich würde mir Gedanken um meine Freundin machen und nicht um Touristen mit Flugangst oder Mitreisende, die zusammen auf das WC gehen. Später wird auch beschrieben, dass er, wenn er den Job erledigt hat, mit seiner Freundin das Geld verprassen wolle und alles super wäre. Das findet seine Freundin mit ohne kleinen Finger sicher nicht so. Vielleicht fehlt Philthy einfach Empathie - was dagegen spricht, dass die Geschichte gut ausgehen kann, selbst wenn er seinen Job erledigt hätte... jetzt ist die Frage, was nach Philthys ausscheiden mit seiner Freundin passiert. Gibt es eine Fortsetzung?

von mir +1 - nach dem 09/11 habe ich jeden ins Bild eines Terroristen passenden Mitreisenden nicht aus den Augen gelassen und versuchte, unauffällig zu analysieren, wer der Skymarshall sein könnte, wenn einer da wäre. Das matcht irgendwie mit der Erzählung.
 

stonefred

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Nicht gut, dass man die Entwicklung der Bewertung sehen und seine abgegebenen Stimmen 2 Sekunden vor Abgabe nochmal ändern kann. Es war eigentlich unentschieden.
 

punkreas

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Mudda war übrigens schlecht beraten, als "sie" drei Stimmen erlaubte. Warum? Weil alle drei Stimmen gleich wiegen und weil wir damit keine Präferenz, keine Graustufen ausdrücken können.
Drei einzelkreuze für vier geschichten finde ich auch ungünstig. Wenn's dumm läuft, ist das wie eine minusstimme zu vergeben. Ich habe zwei stimmen für die beiden (für mich) ungefähr gleich guten texte abgegeben.

@Barry Lyndon Als beim vorigen oder vorvorigen mal niemand organisieren wollte, hast du auch den schwanz eingezogen. Das wäre die gelegenheit für dein system gewesen.
 

Difool

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Ich habe nur eine Stimme abgegeben – hatte gar nicht mitbekommen, dass mehrere Stimmenabgaben möglich waren. :hehehe:
 

Barry Lyndon

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Heartbreaker

Flug AA11 von Boston nach Los Angeles startet um 07:45 Uhr. Es ist ein Zwischenstopp in Salt Lake City geplant. Jetzt, gut eine Stunde vorher, hat das Boarding gerade begonnen. Phil Taylor – von den meisten seiner Freunde nur Philthy genannt – reiht sich in die Schlange am Schalter ein. Die Leute um ihn herum wirken routiniert müde. Ein paar Touristen mischen sich unter Berufspendler. Geschäftsleute. Philthy hingegen ist hellwach. Ungewöhnlich für einen Junkie wie ihn. Sein Berufsethos sieht frühes Aufstehen normalerweise nicht vor. Heute ist das anders. Philthy muss einen Job erledigen. Eine „Gefälligkeit“, wie es die Gorillas nannten, die ihn vor 3 Tagen aufsuchten und unmissverständlich klar machten, dass es nicht gut für ihn, aber erst recht nicht gut für Carla wäre, wenn er diese kleine Gefälligkeit versauen würde. Und wie um die Ernsthaftigkeit zu unterstreichen, gaben sie ihm eine kleine Schachtel, die neben den Kugeln der zu transportierenden Ware – Heroin in Reinform – auch noch einen kleinen Finger enthielten. Dem Anschein nach mit einem scharfen Gegenstand sauber abgetrennt und kauterisiert. Philthy kennt diesen Finger gut. Er weiß, dass er es nicht versauen darf und steht daher pünktlich in der Schlange. Frisch rasiert. Das lange Haar zu einem Zopf gebunden. Jeans, Sneaker, Freizeithemd. Und 4 Kugeln reinstes Heroin in seinem Darm.

Den ersten Absatz finde ich noch am besten.
+ Wortspiel "Philthy"
+ Textfluss gelungen, geht gleich zur Sache, keine unnötigen Arabesken wie bei "Verdient"
- Logikfehler: Seit "Scarface" und spätestens seit "Breaking Bad" wissen wir Unwissende, dass Drogenbosse keine Junkies beschäftigen
- Eine Schachtel (singular) "enthielt" und reiner als rein geht nicht.

Ich höre jetzt aber aus Zeitgründen mit der Korinthenkackerei auf.

Den Rest der Geschichte finde ich ... äh ... ganz OK. Die Handlung läuft einigermaßen vorhersehbar ab und die Puhohnte fällt mittelmäßig aus.

Trotzdem fand ich beim erneuten Lesen zum Rezensieren, dass "Heartbreaker" eine barrysche Zusatzstimme (zusätzlich zu meiner Detox-Stimme) verdient hat und kann mich daher rühmen, in letzter Minute den Wettbewerb entschieden zu haben. :D
 

punkreas

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Während wir auf Muddi warten, könnte ja noch jemand die eine oder andere rezension raustun?
 

Deine Mudda

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Während wir auf Muddi warten

Ihr hättet ruhig schon mit dem Feiern anfangen können. :Party:

Kraft meines Amtes erkläre ich "Heartbreaker" zum Gewinner des IX. MU Kurzgeschichtenwettbewerbs.(*)

Herzlichen Glückwunsch dem Schöpfer dieses Werkes und natürlich auch allen anderen Teilnehmenden.
Wer mag, darf sich natürlich gerne als Urheber der ein oder anderen Geschichte outen.

Trotz der etwas dürftigen Beteiligung hat's mir gefallen.



(*) mit dem Gewinn sind keinerlei Vorteile oder Vergünstigungen verbunden. Der Autor ist verpflichtet, innerhalb von 12 Monaten den nächsten Wettbewerb zu organisieren und durchzuführen oder einen Dummen zu finden, an den er diese Aufgabe übertragen kann.
 

Barry Lyndon

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Kelele und Bogey

+ Geht gleich zur Sache
+ Kurz!
- zu kurz!
- Handlung und Handelnde sind abgekupfert, von einem Comic!

Unglaublich. Der Verfasser hat sich noch nicht einmal die Mühe gemacht, die Namen zu ändern. Plagiat!!

Der Verfasser wollte vielleicht unbedingt und in letzter Minute am Durchlauchten Wettbewerb teilnehmen und hat wohl in aller Eile, wahrscheinlich im Zug zu seiner Liebsten, die paar Zeilen "hingerotzt".

Vielleicht war der Verfasser auch nur darüber angepisst, dass manche seiner Beiträge früherer Editionen, in die er seine volle Kräähativität und Fleiß gesteckt hatte, NULL Stimmen bekommen haben und vielleicht wollte er diesmal mit fast Null Aufwand schauen, was für einen Stimmenertrag dabei herauskommt.
 

Barry Lyndon

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@Barry Lyndon Als beim vorigen oder vorvorigen mal niemand organisieren wollte, hast du auch den schwanz eingezogen. Das wäre die gelegenheit für dein system gewesen.
Wenn Du meinst ... ich kann mich nicht mehr erinnern. Meine Wahrnehmung ist, dass ich einmal Organisator gewesen bin (mit Granny), dass sich aber viele Rezensenten nicht an meine vorgegebene ESC-PUnkte-Vergabe-Methode gehalten haben. Anarchie, Wettbewerbsverzerrung, erstaunlich für ein deutsches Forum. In einem viel größeren, spanischen Wirtschaftsforum (voller Spinner und Intellektueller) haben sich immer alle an die Regeln gehalten.
 

Ezekeel

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Danke an alle Abstimmenden für die meisten Punkte meiner kleinen Geschichte. Das freut mich wirklich sehr!

Ich schulde euch vielleicht noch eine kleine Erklärung zum Songzitat. Eigentlich lief nur beim Schreiben des ersten Entwurfs der Story das Album Goat Head Soup der Stones im Hintergrund. Die Textzeile “I want to tear your world apart” schien mir ganz passend für einen radikalen Terroristen, der sich auf eine Selbstmordmission begibt. Dazu spielt der Song in NYC, was ein weiterer Hinweis auf das Ende der Geschichte ist. Also hab ich kurzerhand die Story so genannt. Mehr steckt da nicht hinter.

Der Name des Junkies war zuerst nur Phil, aber nach dem Philthy ist mir natürlich sofort Phil “Philthy Animal” Taylor, einst Gründungsmitglied von Motörhead eingefallen, daher der Nachname. ich wette aber, dass es Tausende von Phil Taylor’s gibt, daher lies Ich den Namen drin, als Hinweis auf mich als Verfasser. Ich glaube, das ist auch keine große Überraschung.
 
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