iPhone 12 ungeeignet für Taucher!

davedevil

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Vielleicht lag es am Pool. Oder iPhone. Mit einem 6Plus klappt es sogar im Meer. Gut. Kein 4k. Sieht leider trotzdem besser aus.


Tja. Beherrsche Dein Werkzeug.
 

Peacekeeper

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Tja. Beherrsche Dein Werkzeug.

Da kann aber jemand nicht nur filmen sondern auch postproduzieren. Zwei Dinge, die beim Threadersteller nicht so ausgeprägt sind (dafür aber sein Selbst- und Geltungsbewusstsein). Kaum zu glauben, dass das verlinkte Video mit einem iPhone 6(s) gemacht wurde. Aber das zeigt doch auch sehr deutlich, dass 4K und 60FPS wirklich sehr wenig mit der Qualität des Endprodukts zu tun haben.

Ich weiß wenigstens, dass es ein stückweit sinnlos ist Videos von meinem Sohn in 4K 60 FPS zu machen, aber die werden weder veröffentlich noch werden das 100te GB am Tag :D Später freue ich mich dann bestimmt wahnsinnig über die viel besseren Erinnerungen als wenn ich FullHD gefilmt hätte :hamma:
 

Schiffversenker

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Kann man denn mit Taucherausrüstung überhaupt sprechen? Ich kenne das ja nur aus Filmen, aber da haben die sowieso immer Gummizeug im Mund und benutzen Handzeichen.
Okay, die kann man natürlich hochauflösend filmen und an die anderen Taucher oder den Rest der Welt verschicken.

Ich verstehe einfach nicht, wie Menschen glauben, daß ein Telefon, das noch nicht mal ein Kabel hat, mit seinen netten und meistens auch ganz tollen Zusatzfunktionen teures professionelles Equipment ersetzen kann. Auch wenn man als Profi die Dinger auch zum Fotografieren und Filmen einsetzen kann, wenn man sich auf die Beschränkungen einlässt.
Wären iPhones und Co. ein echter Ersatz für Profiequipment, warum überleben die Hersteller dieser Geräte überhaupt noch?
Ein fingernagelgroßer Chip ist kein echter Ersatz für einen Vollformatsensor.
Wie schließt an am iPhone externe Blitzanlagen an für seitliches oder indirektes Blitzlicht?
Wie fokussiert man unter Wasser manuell für bestimmte Tiefenschärfeneffekte?
Natürlich brauche ich kein 2000-Euro-Kameragehäuse plus Objektive, wenn ich nur doofe Youtube-Videos drehe.
Und wenn ich's kann und die Einschränkungen berücksichtige, kann ich auch mit Smartphones tolle Fotos machen und tolle Filme drehen.
Man muß es halt können.

Dazu gehört auch, bei Problemen zu erkennen, woran es hapert.
Ob's am iPhone liegt oder am Gehäuse, wenn Wärme in vermutlich überheizten phillipinischen Pools nicht abgeführt wird, kann ich nicht beurteilen - ich würde da aber nicht vorschnell eines der beteiligten Produkte haftbar machen wollen.

Aber was soll's, es gab mal einen "professionellen" Test in irgendeiner Zeitschrift vor vielen Jahren, die haben simple Einfachkameras gegen Profispiegelreflexkameras "getestet" - ein paar Schnappschüsse gemacht, auf 10x13 cm vergrößert, und dann geschlußfolgert, daß man mit beiden Kameratypen die gleichen Ergebnisse bekäme.
Das war wie ein Autotest, wo alle nur bis zum Bäcker fahren.
 

Veritas

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Auf der anderen Seite suggerieren die Werbeaussagen durchaus, dass die Smartphones ein professioneller Ersatz sein können. Aber die Videos und Fotos, die damit gemacht werden, entstehen mit Profiequipment im Background. Die aktuellen Profoto Blitze erlauben die Verbindung zum iPhone, ist also möglich.
Der Vorteil beim iPhone ist eben, es ist klein und immer dabei, wenn ich fotografiere, ist mindestens der halbe Kofferraum voll.
 

SirVikon

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Nö. Nicht wirklich.

Ich frage mich nur, wie man als Auswanderer so dem deutschen Bild entsprechen kann?
Wozu dann auf die Philippinen gehen.
Hat es was mit den GoGoGirls zu tun, von denen vorher geschrieben wurde?
Das möchte ich niemandem unterstellen, aber das Bild des "älteren Mannes, der in diese Regionen auswandert" ist eben irgendwie auch in meinem Kopf ... leider.

Warum und wieso ist ja eigentlich auch egal, aber wenn jemand in seinen Live-Videos erklärt, wie und wo man die Frauen bezahlt und dann mitnehmen kann, finde ich das sehr grenzwertig. Ist natürlich auch praktisch, wenn man mit einer normalen Rente da wirklich zur wohlhabenden Schicht gehört und auch nichts verwerfliches per se.

Sich hier aber als "Profi" darzustellen ... na ja, ist auch egal.

Ich merke leider, dass mir das Forum im Lockdown anscheinend nicht gut tut, denn sonst kann und konnte ich solche Menschen immer ignorieren. :)
 

Madcat

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iPhone 12 ist leider auch nicht als Hammer geeignet. Hab versucht damit einen 55 Nagel in die Wand zu schlagen, war leider wenig erfolgreich. Bei Rigibswänden gehts noch ganz brauchbar aber bei Hohlblockwänden ist dann Schicht im Schacht...braucht jemand ein iPhone mit gesprungenem Display? :ROFLMAO:
 

davedevil

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Kann man denn mit Taucherausrüstung überhaupt sprechen? Ich kenne das ja nur aus Filmen, aber da haben die sowieso immer Gummizeug im Mund und benutzen Handzeichen.
Okay, die kann man natürlich hochauflösend filmen und an die anderen Taucher oder den Rest der Welt verschicken.

Ich verstehe einfach nicht, wie Menschen glauben, daß ein Telefon, das noch nicht mal ein Kabel hat, mit seinen netten und meistens auch ganz tollen Zusatzfunktionen teures professionelles Equipment ersetzen kann. Auch wenn man als Profi die Dinger auch zum Fotografieren und Filmen einsetzen kann, wenn man sich auf die Beschränkungen einlässt.
Wären iPhones und Co. ein echter Ersatz für Profiequipment, warum überleben die Hersteller dieser Geräte überhaupt noch?
Ein fingernagelgroßer Chip ist kein echter Ersatz für einen Vollformatsensor.
Wie schließt an am iPhone externe Blitzanlagen an für seitliches oder indirektes Blitzlicht?
Wie fokussiert man unter Wasser manuell für bestimmte Tiefenschärfeneffekte?
Natürlich brauche ich kein 2000-Euro-Kameragehäuse plus Objektive, wenn ich nur doofe Youtube-Videos drehe.
Und wenn ich's kann und die Einschränkungen berücksichtige, kann ich auch mit Smartphones tolle Fotos machen und tolle Filme drehen.
Man muß es halt können.

Dazu gehört auch, bei Problemen zu erkennen, woran es hapert.
Ob's am iPhone liegt oder am Gehäuse, wenn Wärme in vermutlich überheizten phillipinischen Pools nicht abgeführt wird, kann ich nicht beurteilen - ich würde da aber nicht vorschnell eines der beteiligten Produkte haftbar machen wollen.

Aber was soll's, es gab mal einen "professionellen" Test in irgendeiner Zeitschrift vor vielen Jahren, die haben simple Einfachkameras gegen Profispiegelreflexkameras "getestet" - ein paar Schnappschüsse gemacht, auf 10x13 cm vergrößert, und dann geschlußfolgert, daß man mit beiden Kameratypen die gleichen Ergebnisse bekäme.
Das war wie ein Autotest, wo alle nur bis zum Bäcker fahren.

Nun. Wenn 98% zum Bäcker fahren, dann ist die Empfehlung schon richtig.

Und wenn 98% eh nur bei Rossmann ausrucken (mit falschem Beschnitt) bzw nur auf Insta posten, ja dann mag die Einstiegskamera locker ausreichen.

Ich wette der TE erkennt keine Unterschiede bei 4k und Full HD, so wie er produziert vertraut er nur aufs Label.
 

TheWizard

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Als Taucher benutze ich immer nur Kameras mit Gehäusen, die dafür geeignet sind. Mal überlegen, warum das so ist.
In 40m Tiefe ist es oft a**** kalt. Da sollte die Kamera nicht zu warm werden, denn dann beschlägt es. Trotz Gegenmaßnahmen.
Und dann sind da noch die Lampen. Die sind recht groß (Akkus), weil es da unten nunmal dunkel ist. Die Funzel vom iPhone reicht da nicht im Ansatz.
Und dann kann ich nicht die Kamera in der einen Hand halten und die Lampen in den beiden anderen Händen. Und dann noch tauchen.
Daher: Ein Gestell, wo alles montiert ist, gesichert per Karabiner an der Weste.

Was will ich mit nem iPhone? Tolles Ding zum telefonieren, spielen und Videos auf dem Boot. Zum Tauchen? Komm ich nicht im Traum drauf... maximal zum Schnorcheln.
 

TheWizard

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Wens interessiert:
https://de.wikipedia.org/wiki/Rosalie_Moller
Rosalie Moller, Ägypten. Deck auf ca. 30m, Aufbauten bis hoch auf 10m, Schraube bei 40m.
Der erste Teil ist im tiefen Bereich gedreht. Da geht ohne Lampen nichts.
Teilweise ohne Lampen gedreht, weil die Entfernungen zu groß sind - selbst für gute Lampen. Dann ist alles nur noch eine Farbe. Mehr sieht man bei der Tiefe eben nicht.
Mit Lampe kommen dann die Farben zur Geltung.

Die Schönheiten des roten Meeres. Wenn man kein iPhone nutzt :D.
Ab 4:57 jagen dutzende Feuerfisch in einem Sardellenschwarm.
 
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Schiffversenker

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Nun. Wenn 98% zum Bäcker fahren, dann ist die Empfehlung schon richtig.
Okay, aber nur wenn dann auch auf diesen Verwendungszweck hingewiesen wird und das Gerät nichts anders beworben wird.
Auch die zwei Prozent, die weiter fahren bis zum Metzger, haben ein Recht auf klare Informationen.
Wobei es wohl weniger die Werbung ist als das Gefühl, das die Bäckerfahrer haben. Unwissenheit, Selbstüberschätzung, fehlender Vergleich…
Und sicher auch, daß der Unterschied zwischen technisch sehr guten und technisch exzellenten Aufnahmen den meisten gar nicht auffällt. Vor allem nicht, wenn der Unterschied z.B. in einer anderen Lichtführung liegt.
Ich finde ja toll, was Smartphones heute können (also viele, mein kleines altes Samsung offensichtlich nicht), aber sie sind halt, was Foto und Video betrifft, keineswegs High End im Vergleich mit Geräten, mit denen man nicht telefonieren kann.
 

Ralle2007

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Dann geh' mal damit tauchen und mache ein paar 4k/24 Aufnahmen – denn den Test ohne Case brauchen wir hier ja wohl auch noch. :crack:
Ich war vor einigen Jahrenals es bei mir noch möglich war, auf Ellaidhoo tauchen, da braucht kein Smartphone, allein beim ersten Eindruck fällt es dir eh aus der Hand. ;)
Wenn man dort taucht genießt man einfach das Erlebnis, selbst mit einen 4K Video kann man das erlebte nicht wirklich wiedergeben.
 
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Veritas

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Ich finde ja toll, was Smartphones heute können (also viele, mein kleines altes Samsung offensichtlich nicht), aber sie sind halt, was Foto und Video betrifft, keineswegs High End im Vergleich mit Geräten, mit denen man nicht telefonieren kann.

Aber die Qualität könnte weitaus besser sein, wenn der TE halbwegs eine Ahnung hätte. Und das muss nichtmal viel Geld kosten. Hintergrundkarton, bisschen Licht, sowas wie eine Sony Z-V1, Canon G irgendwas, Mikrofon dazu und das war es. Wenn die Einstellungen einmal gemacht sind, eine LUT in DaVinci generieren, anwenden, schneiden, rendern, fertig. Dann wäre nur noch das Problem mit dem Inhalt. Aber dazu müsste man sich damit befassen, Ahnung haben und gewillt sein, etwas ansprechendes zu produzieren. Schwer wäre es nicht wirklich.
 
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