Die Dunkle Seite ... des Apfels.

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  1. Veritas

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    Das Wechseln des Sensors muss aber einige Faktoren mehr berücksichtigen. Und Kameras sind modular. Da wechselt man Body, Akkus, Speicherkarten und nicht alles.
    Die PS4, bzw. die Konsole hast du abgebracht und genau da kann ich den Speicher erweitern.

    Im übrigen wird bei mir der Body gewechselt, wenn nix mehr geht. Von der Qualität reicht ein Body aus 2008 immer noch.
     
  2. Madcat

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    C64/Atari hatte ich nie, ich hatte diverse Amigas. Nicht ein einziger davon war nicht erweiterbar und ich rede da auch nicht von Basteleien. Wenn ich bedenke aus welcher Zeit C64 und Atari stammen kann ich mir vorstellen, dass Erweiterbarkeit da kein Thema war, immerhin waren das noch Designs, da war es in der Tat nicht vorgesehen, dass Computer aufgerüstet wurden. Diese Idee der Aufrüstbarkeit/Erweiterbarkeit kam, mein ich, so ab Anfang/Mitte der 80er auf. Ich kam erst Ende der 80er, Anfang der 90er zu Computern und da war Erweiterbarkeit von Computern normal und mitnichten die Ausnahme.
    Da fehlt der Zusatz "Inzwischen". Apple hatte durchaus seine Computer so aufgebaut, dass sie auch durch den User erweiterbar waren. Und das seit jeher, sogar das Schätzchen Apple II lies sich durch den User erweitern.
     
  3. Madcat

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    Warum nochmal genau ist normaler Weise beim Computer die CPU gesockelt? ;)
     
  4. Veritas

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    Schon gut, dass Apple keine Server mehr baut. Verklebtes Netzteil, verlötete SSDs, keine Redundanz.... obwohl, einfach alles doppelt kaufen.
     
  5. Ezekeel

    Ezekeel Super Moderator

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    Ich weiss nicht, was Du für einen Amiga hattest (ich tippe mal auf: keinen), aber die Büchsen waren alle aufrüstbar. Speicher, Laufwerke etc. CPU-Karten. DOS-Karten etc.

    Zum Einlesen: http://amiga.resource.cx/mod/a500de.html
     
  6. Ezekeel

    Ezekeel Super Moderator

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    Heute nicht mehr, nein. Aber in der Zeit, in der meine Apple-Sozialisierung stattfand (Apple II) und auch später war das normal. Hast Du mal die klassischen Tower gesehen? Einen Sawtooth? Einen MDD? Da war alles möglich. RAM, Platten, Prozessoren. Alles.

    Und ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass alle, die nicht erst seit den iPhone-Zeiten dabei sind dies gerne wieder hätten.
     
  7. Veritas

    Veritas Mitglied

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    Viele User wissen das auch gar nicht.
    Der iMac meines Vaters war ihm zu langsam. Hab ich halt RAM erweitert und eine SSD eingebaut, der läuft jetzt seit 2009 und in zwei Jahren ca. wird er ersetzt.
    Der Kollege hat für sein Notebook für 100€ nen neuen Akku und eine neue SSD bekommen. Alle Computer wurden bei uns in der Firma mit einer SSD nachgerüstet. Also warum funktionierende Hardware wegwerfen, wenn ein Bauteil reicht?
     
  8. Madcat

    Madcat Mitglied

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    Genau so sieht es aus. Die Aufrüstbarkeit beim Computern ist der Standard und mitnichten die Ausnahme gewesen. Wer so etwas behauptet hat, so denk ich es mir, erst seit ca. 5 Jahren überhaupt mit Computern zu tun und höchstwahrscheinlich nur mit welchen aus dem Hause Apple.
    Hm, weil das vielleicht der ein und anderen Ideologie nicht zur Genüge gereicht. ;)
     
  9. MrBaud

    MrBaud Mitglied

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    Je dünner der Laptop desto unwahrscheinlicher die Möglichkeit der Aufrüstbarkeit
     
  10. electricdawn

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    Apple war in dieser Hinsicht schon immer zwiegespalten. Die Apple II und II+ waren exzellent aufruest- und erweiterbare Maschinen. Die Macintoshs vor dem Mac II waren komplett abgeschlossene Kisten mit den ersten Torx-Schrauben, die nach dem Willen von Steve Jobs vom Nutzer NICHT aufgemacht werden sollten. Der Mac II war dann wieder komplett erweiterbar.

    Der erste iMac (die Bondi-Blue-Knutschkugel) folgte wieder dem Nichterweiterbarkeitsprinzip. Der Blue & White G3 war dann wieder der mit am einfachsten erweiterbare Mac seit langem. Und so ging und geht das seit Jahrzehnten hin und her.

    Apple versucht die Gradwanderung, wie sie mittlerweile viele Hersteller ins Auge nehmen: Was kann ich voll abschotten, und was muss ich noch aufruestbar lassen? Solange der Kunde noch kauft, wird das auch noch so weiterlaufen.

    Wer das nicht mehr will: Vote with your wallet.
     
  11. astrophys

    astrophys Mitglied

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    In der Gleichung fehlen noch ein paar Unbekannte, denn es gibt Laptops die deutlich dünner sind als das 13" MBP und trotzdem wechselbare Komponenten enthalten.
     
  12. Dextera

    Dextera Mitglied

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    ... und so Kinkerlitzchen haben wie USB-A :)
     
  13. Veritas

    Veritas Mitglied

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    Nicht zu vergessen die Aktien!
     
  14. warnochfrei

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    Apple entfernt sich zusehends weiter von der BSD-Basis. Damit stellt sich die Frage, inwiefern der Unterbau, sofern er nur halbwegs stabil läuft, überhaupt noch eine Rolle spielt. Klar: Wir können froh sein, dass Apple noch nicht auf die Idee gekommen ist, "OS XI" auf Linuxbasis zu stricken. Zum Glück liegt denen die GPL fast noch ferner als mir... :)

    Es gibt nicht viele Unternehmen, die aktiv in andere offene Plattformen als Linux investieren. Samsung (über Joyent) steckt ja zumindest inzwischen eine Menge Geld in Solaris (illumos), aber von Samsung abhängig zu sein ist sicherlich für Apple nur wenig interessant. Bei "den BSDs" ist FreeBSD zurzeit die einzige als Grundsystem taugliche Geschmacksrichtung für alles außer Routern, nicht umsonst finden sich im FreeBSD-Team so einige Entwickler, die Apple direkt oder indirekt bezahlt, und da wird außer den Unternehmen, denen FreeBSD bereits jetzt das Geschäftsmodell sichert (also iXsystems und eben Apple), wohl kaum jemand neu einsteigen wollen - denn da ist man erst mal Konkurrenz auf einem gesättigten Markt.

    Nein, "OSX" basiert - abseits des Kernels - in Teilen auf 4.3BSD und dessen Derivaten sowie 4.4BSD, das sich dadurch auszeichnet, eben nicht mehr direkt auf Unix zu basieren. (Was gut ist, sonst wäre eine Lizenz vermutlich bis heute recht teuer.) Es ist jedoch - anders als die freien BSDs - vollständig POSIX-kompatibel und damit eine Implementierung "eines Unixsystems". Standardkompatible Shellscripts aus AIX, Solaris oder IRIX sollten also (fast) ohne Änderungen unter macOS funktionieren.

    Wirklich schade, dass sie zum regelmäßigen Neukauf gezwungen sind. Sonst wäre das ja als Argument völlig untauglich.

    Von wem und warum?
     
  15. JeZe

    JeZe Mitglied

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    Ja, alle Computer-affinen Menschen hätten das gerne wieder. Aber wie weiter oben bereits erklärt sind wir nicht mehr wie früher die Zielkundschaft für welche die Geräte designt werden, sondern wir sind halt einfach noch da. Nur mit uns könnte Apple aber auch in der Mac-Sparte nicht den Umsatz machen, den sie so machen.

    Und: ich sage nicht, dass das toll für uns ist, ich vollziehe nur nach, warum Apple das macht.

    Der nächste Schritt werden ARM-Prozessoren sein, die dann ohnehin nicht mehr so erhältlich sind.
     
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