MacBook Pro Retina Late2013

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  1. MegGalvtron

    MegGalvtron Mitglied

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    @mym

    Interessante Perspektive, wäre da auch mal gespannt was Apple dazu sagt. Mein Retina ist mit folgender Auflösung am TB Display:

    2560 x 1440

    Also einfach die max. Auflösung des TB Displays. In den anderen angegeben Auflösung finde ich alles viel unschärfer.

    In welcher Auflösung betreibt ihr es eigentlich so ?
     
  2. nym

    nym Mitglied

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    Naja viel interessanter ist ja die Auflösung mit der du dein internes Display befeuerst :)
    Sprich ist sie skaliert oder nicht?
    Image_1.jpg
    (Im Bild ausgewählt ist nicht "optimal retina", sondern die ersthöhere Skalierungsstufe beim 13" MBPr.)

    Das Thunderbolt Display wirst du aller voraussicht nach im "lowDPI" (wie früher) Modus betreiben.
    Mir ist auch gerade nicht bekannt ob man das eigentlich umstellen kann.
    Das wäre dann die "häfte", sprich 1280x720 dargestellte Pixel...dann wäre vermutlich auch alles übertrieben zu groß auf dem Thunderbolt Display.
     
  3. Madcat

    Madcat Mitglied

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    Und das ist ein Denkfehler. Das Retina hat 2880x1800 Pixel…immer. Die Grafikkarte bekommt immer nur die skalierte Auflösung vorgeworfen zum rendern und muss das Ergebnis dann nur noch interpolieren auf die 2880*1800 Pixel. Und am Besten sieht das halt aus wenn die skalierte Auflösung die Hälfte des Retinadisplays ist.
    Die aktuellen integrierten Grafiken sitzen so was auf der linken Arschbacke aus bei Anwendungen wie Office und Internet und co.
     
  4. nym

    nym Mitglied

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    nein :)

    Du hast da einen Denkfehler drin:

    Ja, da Display kann maximal 2880x1800 darstellen.
    Setz mal über Systemeinstellungen/Monitore die Auflösung auf Skaliert --> "Mehr Fläche", so dass unter dem links angezeigten MacBook steht "wie 1920x1200". Mach dann mal einen Screenshot (CMD + SHIFT + 3) von deinem gesamten Monitor und du wirst feststellen dass der Screenshot 3840x2400 Pixel groß ist.
    Schau dir dann mal die Animationen des Einblendens von Mission Control und des Desktop-Wechsels per Wischgeste an. Diese sind spürbar hakeliger und unrunder als bei der Einstellung "optimal (retina)" (sprich 2880x1800).
    Das liegt daran das intern eben mit beim 15" MBPr ~70% mehr Pixeln hantiert wird (siehe Screenshot-Auflösung).

    Die Bildinformationen, welche permanent mit 3840x2400 berechnet werden, gehen dann an das Display, welche natürlich nur 2880x1800 darstellen kann und dort wird runterskaliert. Die zuvor geleistete Mehrarbeit von ~70% verpufft an dieser Stelle.

    Du kannst dann die Probe aufs Exempel machen und mal Spaßes halber mit Tools wie "Retina Display Menu (RDM)" die Auflösung auf 2880x1800 (non-retina, sprich lowDPI) stellen. Dann sind zwar die Menü-Elemente winzig klein, aber alle Animationen laufen wieder so flott, wie man es sonst von den MacBooks kennt.


    Im Akku-Betrieb ärgern mich die 70% Resourcenverschwendung am Meisten.
    Betreibe ich mein MBPr 13" in der höchsten skalierten Auflösung ("mehr fläche") also 1680x1050, so kriege ich mit 70% Helligkeit, W-LAN und normaler "Office-Nutzung" gerade einmal 4-5h heraus.
    In der Einstellung "optimal für retina" sind es bei ähnlichem Nutzungprofil und Einstellungen solide 7-8h.

    Und das muss nunmal nicht sein.
     
  5. iFELIX

    iFELIX Mitglied

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  6. Madcat

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    Hm, OK. Das hatte ich anders in Erinnerung.
    Spricht aber dafür, dass es ein Problem der SW ist. Ich mein, ich betreib ein PB an einem Cinemadisplay mit 1920*1200 Pixel und da hakt nichts und die Geforce 5200 mit 32 MB RAM ist immerhin gut 10 Jahre alt.

    Das ist natürlich ärgerlich, da kann ich dich gut verstehen.
     
  7. spaceman88

    spaceman88 unregistriert

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    Ja, man kann die HiDPI Auflösungen für alle Displays freischalten, allerdings wird dann nichts skaliert, sondern einfach doppelt so groß dargestellt. Auch das hat aber theoretisch Einfluss auf die Performance.
     
  8. snoop69

    snoop69 Mitglied

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    Ob das tatsächlich eine Resourcenverschwendung ist, lässt sich so einfach gar nicht beurteilen. Unsaubere Abstufungen hochzuinterpolieren ist erheblich aufwendiger als eine genaue Verdoppelung, herunterrechnen ist dagegen relativ einfach. Es ist durchaus möglich, dass es erheblich performanter ist, zunächst eine Verdoppelung der Auflösung zu berechnen, und diese dann auf die gewünsche Auflösung runterzurechnen.
     
  9. hard2handle

    hard2handle Mitglied

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    Ich kann mir gut vorstellen dass sich Apple bei dieser Vorgehensweise etwas gedacht hat - und dass sie auch in den entsprechenden Auflösungen performant genug ist kann ich bestätigen. Mein MBPr 15" ist aus der ersten Generation, und von Rucklern kann ich nirgendwo etwas feststellen - dann sollten die aktuellen Geräte hier noch deutlich besser aufgestellt sein...
     
  10. iSaint

    iSaint Mitglied

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    Jo weil ich es für ein Gerücht Halte das die Grafik damit überlastet ist das war oder ist höchstens eine nicht perfekt angepasste softwarelösung
     
  11. nym

    nym Mitglied

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    Macht doch bitte selbst die Probe aufs Exempel anstatt zu spekulieren :)

    Ich selbst habe beim MBPr 13" (2012) nicht zugeschlagen, weil die damals verbaute Intel HD4000 zu schwach war um die 4-fache retina Auflösung zu handhaben. Das hat man selbst bei 2560x1600 (wie früher 1280x800) bei Fenster-Animationen (Mission Control, Launchpad, Desktop-Wechsel etc.) gemerkt.

    Als nun die MBPr Reihe der erwarteten Modellpflege 2013 unterzogen wurde, habe ich mir die Geräte im Store angesehen und war davon überzeugt dass die Grafikleistung nun ausreichen würde und habe zugeschlagen. Das stimmt auch soweit, so denn man bei der Standardauflösung ("optimal (retina)" = 2560x1600, wie früher 1280x800) bleibt.
    Umso enttäuschter war ich, dass all diese Animationen in der höchsten skalierten Auflösungen ("mehr Fläche") unrund laufen!
    Und dann fiel mir nun einmal der Umstand durch den Fullscreen-Screenshot auf, dass intern mit diesen hohen Auflösungen gerechnet und nicht entsprechend skaliert wird.

    Dass das Ganze einen direkten Einfluss auf die Akku-Laufzeit eures MacBooks hat kann ein jeder von euch selbst testen.
    Wie sich das ganze auswirkt hatte ich nur ein paar Posts weiter oben beschrieben:
    Damit liegt für mich ganz klar auf der Hand dass mehr Resourcenbedarf da ist, wenn die höchste skalierte Auflösung gefahren wird.


    Probiert es doch bitte aus, anstatt zu spekulieren oder Apple blind in Schutz zu nehmen.
    (Um die Tests vergleichbar zu machen, deaktiviert in jedem Fall beim 15" MBPr die dedizierte Grafikkarte unter Systemeinstellungen -> Energie -> Grafik -> mehr Akkulaufzeit.)

    • Systemeinstellungen -> Monitore -> Skaliert -> "Optimal (retina)" (wie 1280x800 für das 13"; wie 1440x900 für das 15" MBPr) einstellen und die o.g. Fenster-Animationen durchtesten und die Flüssigkeit der Animationen wahrnehmen.
    • Auflösung auf "mehr Fläche" (wie 1680x1050 für das 13" MBPr; wie 1920x1200 für das 15" MBPr) stellen und nun die Fenster-Animationen im Vergleich wahrnehmen. Nach meiner Meinung (und der vieler anderer hier im Thread, läuft es spürbar hakeliger. Das liegt an den ~70% mehr an Bildinformationen, die intern verarbeitet werden, aber durch die Begrenzung des Displays nicht dargestellt werden)
    • Und dann fahrt diese beiden Auflösungen jeweils im Akkubetrieb unter denselben Bedingungen (z.B. 70% Helligkeit, W-LAN an, Office-Tätigkeit/Surfen und meidet Falsh und Videos)
    Ihr werdet überrascht sein, wie gravierend sich diese Option "mehr Fläche" dann doch auf den Akku auswirkt (s.o.).


    Klar, einfach alles in "HiDPI" zu fahren ist für Apple die einfachste Lösung gewesen. Aus einem Pixel mach vier.
    Dass dies jedoch auf Kosten von bis zu 72% mehr Resourcenbedarf ggü. dem Normalbetrieb getragen wird finde ich inakzeptable.
    Wenn es doch auch mit "midDPI" (Skalierungsfaktor 1,5x) einen durchaus vertretbaren Mittelweg gäbe. (Wie hier beschrieben.)
     
  12. Madcat

    Madcat Mitglied

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    Und das ist dein "Denkfehler". Nicht die HD4000 ist zu schwach sondern die Softwareanbindung des Retinas ist nicht so optimal.

    Was ich aber auch nicht sehen kann ist, dass Animationen auf dem Retina unrund laufen sollen. Ich hab mir die Teile in der Weihnachtszeit im Store genauer angeschaut und war auch schlichtweg begeistert. Da war nichts von unrund laufender Grafik zu sehen und hard2handle, der hier ein Retina der ersten Generation hat, sieht das auch nicht.

    Und keine Angst, ich nehm Apple nicht in Schutz, im Gegenteil. Ich übe da bzgl. der Retinas schon schwere Kritik am angebissenen Apfel.
     
  13. hard2handle

    hard2handle Mitglied

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    Sehe ich genauso wie Madcat, das wird fast schon zur Gewohnheit! :D Das 15" ist mit der Intelgrafik HD4000 (erste MBPr-Generation) wunderbar gelaufen, auch unter Mavericks ruckelt da nix. Das Ruckeln in Safari wurde schon unter 10.8 beseitigt, zumal es damals unter Firefox nicht da war - eindeutig softwareseitig!

    Die neuen MBPrs verfügen über eine deutlich stärkere integrierte Grafik und sollten hier letzte Zweifel gründlich beseitigen...

    Wenn man natürlich anfängt das interne Display in maximal skalierter Auflösung sowie externe hochaufgelöste Displays gleichzeitig zu betreiben wird es sicherlich eng. Aber hier haben wir ja mir IRIS einen Generationensprung der das Thema locker stemmen kann.


    Hier haben wir uns ja auch oft schon mit unterschiedlichen Meinungen gesehen... ;)
     
  14. nym

    nym Mitglied

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    Nein, da ist kein Denkfehler.

    Die HD4000 der 2012er MBPr verhält sich nochmal deutlich schlechter (auch unter Mavericks 10.9.1) als die Iris (Pro) IGP der 2013er Serie.
    Bei den 2012er MBPr kommt es sogar in den nativen Auflösungen zu Rucklern in den Animationen. Ein Bekannter hat das 2012er MBPr und im Vergleich zu unserem 2012er MacBook Air, auf welchem die Animationen mit HD4000 butterweiche waren, war es – auch wenn das Display eine Wonne ist – nicht zumutbar und hat mich vom Kauf abgehalten.


    Die Iris (Pro) der 2013er MBPr Serie verhält sich zu Mindest in der Standardauflösung optimal! (Das ist das was du dir vermutlich im Laden angesehen hast.) Da habe ich auch nie etwas gegenteiliges behauptet.

    Es gibt jedoch die Option "skalierte" Auflösungen zu fahren. Und zwar nicht über einen Trick, ein Tool oder eine Modifikation, sondern mit Bordmitteln aus dem System heraus in den Monitor-Einstellungen. Und genau beim Betrieb dieser skalierten Auflösungen liegt das Problem. Denn dort wird das System spürbar inperformant (Ruckler) und das auf Kosten von kostbaren Resourcen (Leistung und Akku).
    Mich stört daran, dass genau dann wenn man diese skalierten Auflösungen nutzt, also "mehr Fläche" benötigt es um produktives Arbeiten geht, sprich man mit vielen Fenstern hantiert oder in Photoshop & Co viele Toolsboxes auf dem Bildschirm hat. Genau dann verheizt das MBPr zusätzliche 70% für die Berechnung der Oberfläche im Vergleich zur nativen Auflösung. Von diesem Overhead hat man exakt nichts, da es das Display nicht wiedergeben kann.

    Und sind wir mal ehrlich...mit einer Auflösung von 1280x800 ist Photoshop kein Vergnügen.
    Beim MBPr 15" fällt das weniger auf, da häufig die dedizierte Grafik in die Bresche springt. Aber das kann es doch nicht sein. Für die Darstellung der Oberfläche sollte die IGP ausreichen und nicht zu Lasten des Akkus die hungrige dedizierte Grafik benötigt werden.


    Das Problem der Ruckler kennt ein jeder der externe Monitore an MacBooks (ohne dedizierte Grafikkarte) betrieben hat.
    Z.B. ein 1920x1200 Display an ein MacBook Air 2012 gehangen hat. Die Grafikkarte muss plötzlich deutlich mehr Bildinformationen verarbeiten und kommt nunmal schneller an Ihre Grenzen. Dies sollte meiner Meinung nach jedoch nicht der Fall im normalen Betrieb des eingebauten Displays sein. :)
     
  15. v3nom

    v3nom Mitglied

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    Wirkt sich das auf den Akku aus? Im Akkubetrieb erscheint mir die Laufzeit von 4-5h doch recht gering mit meinem neuen 13" MBPr.
     
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