MacBook Pro Retina Late2013

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  1. Madcat

    Madcat Mitglied

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    Öhm, hallo? Bei mir hängt ein Powerbook G4 mit läpischer Geforce 5200 an einem 23" Cinema-Display und selbst die über 10 Jahre alte Grafikkarte hat kein Problem damit das Cinema-Display zu befeuern. Und das muss sie mit Photoshop CS2.
    Klar muss bei einem größeren Display auch die Grafik mehr machen aber bei Standard-Arbeiten fällt das mit Sicherheit optisch niemanden auf und wenn doch ist irgend etwas am System faul und es hängt mit Sicherheit nicht an der Hardware.
     
  2. nym

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    Und eben genau das fällt auf! :)
    Schnapp dir ein MBPr der 2013er Serie und probiere es in der höchsten Skalierungsstufe aus :)
    Es sind genau diese kleinen Hänger am System (micro Ruckler), wenn z.B. die Fenster für Mission Control (nutze ich permanent zum Fensterwechsel) kleiner werden oder man zwischen Desktops wechselt, die das System inperformant wirken lassen.


    Ich hege mittlerweile eine weitere Vermutung:
    Nämlich dass dies durch die Skalierung des großen Bildes (3360x2100 Pixel vom Gerät --> 2560x1600 im Panel) durch das Panel entstehen.
    Angenommen die Animation einer Fensterbewegung um 500 Pixel (gutes Viertel der Bildhöhe) dauert 1 Sekunde. So werden bei 50Hz (Beispiel...ich meine es sind 60Hz) Wiederholfrequenz 50 Bilder pro Sekunde vom Panel ausgegeben. Das heißt für eine flüssige Animation muss sich das Fenster mit mindestens jedem Frame um 10 Pixel bewegen.
    Nun erfolgt die Berechnung aber auf Basis der viel großflächigeren internen Bildinformationen und das Display skaliert "stumpf" runter. Irgendwo müssen Informationen verloren gehen. Vielleicht wirken Animationen (Desktop-Wechsel, Missioncontrol, Einblendeffekte) deshalb so unrund und stotternd?

    Ich warte immer noch auf Antwort seitens Apple.
     
  3. snoop69

    snoop69 Mitglied

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    Interpolation ist nicht so einfach, das funktioniert nicht linear. Der Berechnungsaufwand für einen Skalierungsfaktor 1,5 ist im übrigen höher als der für den Faktor 2, das kann man sich recht einfach selbst herleiten, denn die Anzahl der zu berechnenden Punkte ist für beide Skalierungsfaktoren gleich, die Berechnung ist bei 1,5 aber wegen der "krummen" Abstände aufwendiger.

    Natürlich ergibt sich ein Resourcenverbrauch durch die Interpolation, der wäre aber meiner Meinung nach bei einer "direkten" Interpolation auf 1,7xxx, wie Du es gerne hättest, wohl noch erheblich höher.
     
  4. Geisterglas

    Geisterglas Mitglied

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    Also ist dieser komische Schraubendrehen bei ifixit nix anderes als Torx T6 innen?
     
  5. nym

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    Nein ist es eben nicht.
    Es ist bei weitem nicht so das wie bei einem Video (z.B. wenn du ein 720p Video auf einem 1080p Display darstellen möchtest) jedes Pixel "interpoliert" werden muss und dabei entschieden werden muss zu Gunsten welcher Information man sich im Zweifelsfalle entscheidet und wie die zusätzlichen Pixel "aufgefüllt" werden müssen.

    Nehmen wir die Menubar als Beispiel:
    LowDPI (wie früher): 20px Höhe (z.B. menubar_background.png)
    HiDPI (retina): 40px Höhe (z.B. menubar_background@2x.png)
    Das Ganze liegt als PNG irgendwo in den System-Resources.

    Ebenso verhält es sich mit Fensterschatten (ja das sind PNGs), Grafiken für Laufleisten, Grafiken für die Fenster-Buttons etc. pp.
    Wichtig ist dass dabei für die HiDPI-Elemente eine neue Grafik mit dem Namenszusatz "@2x" angelegt wurde. (Siehe Bild vom Alle Dokumente Icon von ein paar Seiten vorher.)

    MidDPI würde genau dort mit eigenen Grafiken mit einem Skalierungsfaktor von 1.5 reinfallen.
    Damit wäre die Menubar in MidDPI 30px hoch.

    Und das überträgt sich auf nahezu alle Systemelemente, so dass man sich von den 70% Bildinformations-Overhead verabschieden kann und sich deutlich der realen Display-Auflösung annähert, so dass keine Resourcen verschwendet werden.

    Der Vorteil ist ja auch dass mit HiDPI und retina die Grafiken allesamt in hoher Auflösung angelegt worden sind und man diese nur um 25% verkleinern müsste. Das Framework um die Abstufung "midDPI" ergänzen und die Dateien in den entsprechenden Resource-Foldern unterbringen. Sprich der Ganze Aufwand ist vergleichsweise minimal, da die Grafiker nicht jedes Element neu gestalten müssten.

    lg
     
  6. Madcat

    Madcat Mitglied

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    @nym: Am besten wendest du dich wirklich an den Apple Support. Du scheinst einiges an Optimierungspotential am Retina entdeckt zu haben was einigen Ingenieuren in Cuppertino entgangen sein muss… ;)
     
  7. Madcat

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    Wieso T6 innen? Was meinst du denn damit? Das sind ganz normale Torx T6 Schraubendreher.
     
  8. nym

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    Ist wie mehrfach erwähnt bereits geschehen.
    Scheinbar hält Apple nicht viel darauf sich darum zu kümmern.

    Daher mein Versuch hier Informationsarbeit zu leisten, so dass die bestehenden Probleme um verschenkte Resourcen vielleicht mehr Nutzern bewusst werden. :)

    Ich werde die nächsten Tage die Akkulaufzeit in den verschiedenen Skalierungsstufen im realen Betrieb (Office, Web) testen.
    Die nächsten Tage fällt bei mir Recherche- (PDFs, Web) und Schreibarbeit an, da sollte sich das gut vergleichen lassen.

    lg
     
  9. Madcat

    Madcat Mitglied

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    Bist du schonmal auf die Idee gekommen, dass so, wie es jetzt ist, es am Resourcensparsamsten ist? Du musst hier wirklich mal runter brechen auf die Hardware und schaun was da am Günstigsten ist und das ganze soll ja noch gut aussehen dabei. Dabei mal nur ein Tipp: Multiplizieren bzw. dividieren um den Faktor 2 bedeutet in Hardware das ganze lediglich nach links oder rechts zu schieben. Das gleiche mit Faktor 1.5, wie von dir vorgeschlagen, heißt dass man schwer rechnen muss, Überlaufregister und Co vorhalten muss usw. ;)
     
  10. nym

    nym Mitglied

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    https://www.macuser.de/forum/thema/...013)/page111?p=8120131&viewfull=1#post8120131
     
  11. osh

    osh Mitglied

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    :d :d Pöse Purschen sind das aber auch!
    Da hat die Firma Apple einige Hundert Entwickler, Soft- und Hardwareingeneure, die ein neues Produkt monatelang planen, entwickeln und testen und dann übersehen die so was völlig Banales.
    Es ist es ja dann nur noch das Tüpfelchen auf dem "i", dass sie dann auch noch die Stimme überhören, die das Alles viel besser weiss, als alle Herren Produktentwickler, Ingeneure, Softwarearchitekten (usw.) zusammen.
    Das Leben ist wirklich unfair, oder? Alles Ignoranten! (ausser Mutti)

    Gott sei Dank, dass es in Deutschland noch so unerschrockene Besserwisser gibt, die keine Angst davor haben, sich lächerlich zu machen, indem sie als Amateure den Profis sagen, wie Alles viel besser gemacht worden wäre. Und da soll nochmal einer sagen, es gebe heute keine Helden mehr ... :thumbsup:
     
  12. nym

    nym Mitglied

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    Ansonsten ist alles klar?

    Wo kämen wir denn hin wenn man alles, ohne es zu hinterfragen einfach hinnimmt?
    Ich sehe nichts falsches daran sich mit einem Produkt, das offensichtlich für einen persönlich einen Mangel aufweist, kritisch auseinander setzt.

    Auch nicht alles was Apple einem vorsetzt ist immer das gelbe vom Ei ;)
    Doch wehe man sagt mal etwas gegen die teuer erstanden Geräte des Fanboys...es ist doch immer dasselbe.


    Und bitte das nächste mal weiterdenken vor dem Posten:
    Zu keinem Zeitpunkt habe ich gesagt dass den glorifizierten Apple Ingenieuren ein Fehler unterlaufen ist. Im Gegenteil, das ist deine kurzsichtige Sicht.
    Was ich mir gut vorstellen könnte wären folgende Beweggründe:
    - Zu wenig Entwicklungszeit / Release-Druck
    - Zu viele Restriktionen, durch alte Frameworks, die weiterhin unterstützt werden müssen, so dass man sich mit dem Trade-Off 70% Resourcenmehrverbrauch anfreunden musste
    - Noch nicht hinreichende Leistung der IGPs (vermutlich stellt das alles in der nächsten Generation tatsächlich gar kein Problem mehr dar)
    - ...

    Liebe Grüße



    edit:
    Warst du nicht sogar der user, der sich auf meinen Tipp den Snuglet, diesen Magsafe "Schutzring" bestellt hat? Meine mich an dein Profilbild zu erinnern...
    Das ist doch exakt dieselbe Situation...dich hat etwas gestört und du versuchst die Situation zu verbessern...

    Ich hoffe du hattest einfach nur einen miesen Tag.

    Gruß
     
  13. osh

    osh Mitglied

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    Alles bestens, danke der Nachfrage :d
    Sehe ich auch überhaupt nix falsches dran.

    Ich hinterfrage z.B. auch kritisch, was die Damen und Herren Politiker so fabrizieren.
    Danach richte ich mich dann bei den nächsten Wahlen.
    Briefe nach Berlin ins Kanzleramt schreibe ich weniger, weil ich vermute, dass die nicht unbedingt händeringend auf Tipps von mir warten ...

    Ist das so? Kann ich nicht beurteilen. Erstens bin ich kein Fanboy, zweitens zahlt bei mir die Firma immer die Hardware. Okay, die Software auch. :d

    Genau jener. Dieses Snuglet ist inzwischen sogar angekommen und auch schon verbaut, ich bin aber noch nicht zum Testen gekommen.
    Bericht folgt in Kürze!

    Ferner: Verbessern ist super. Aus meiner persönlichen Sicht ist es nur von ... sagen wir mal ... minimalster Aussicht auf Erfolg, an Apple eMails zu schreiben, mit dem von Dir in diesem Thread beschriebenen Inhalt und dann auf eine Antwort oder Reaktion zu warten.

    Ich kenne das ein Stück weit selbst. Wir entwickeln auch Software. Da wird überlegt, geplant, skizziert, entworfen, designed, programmiert, getestet und und und.
    Und pro Jahr gibt es mindestens einen schlauen Kunden, der von der Materie nur die Hälfte von Halbwissen hat und der dann mit einem Vorschlag kommt, den er selbst für die Erleuchtung schlechthin hält. Das Problem ist dabei oft, dass man ihm gar nicht vernünftig antworten kann, weil sein technisches Verständnis bei weitem nicht ausreichen würde, die Antwort überhaupt zu verstehen.
    "Warum baut ihr nicht das Feature XY ein?" fragt der dann und steht mit stolz geschwellter Brust da.
    "Ähm, tja, so trivial, wie sie sich das vorstellen ist das leider nicht ..."
    Aber das versteht der dann eben nicht und denkt, er wisse das eigentlich viel besser.
    Wie soll ich ihm erklären, welche Abhängigkeiten sich ergeben würden, welcher expotentielle Aufwand bei Updates und Upgrades entstehen würde, wie immens der Testaufwand wäre, weil es eben nicht nur für sein kleines Projektchen lauffähig gemacht werden müsste, sondern für tausende viel komplexere Installationen auch, und und und? Wie kann man ihm erklären, dass seine Idee grundsätzlich umsetzbar ist (technisch ist eigentlich immer Alles möglich) aber aus betriebswirtschaftlicher Sicht in Sachen Kosten/Nutzen ein Desaster darstellen würde?
    Sagen kann ich ihm das schon. Mach ich in solchen Fällen auch. Meistens bekommt man als Antwort dann auch ein Kopfnicken und ein "Ja, ja, ich verstehe"
    Aber - er ist überzeugt: er ist da wirklich ein Stück schlauer als wir alle und im Grund sind wir einfach nur zu faul oder wollen nicht oder was weiss er, woran es wirklich mangelt.

    Wünscht man sich nicht normalerweise eher einen guten Tag? :d
     
  14. Rul

    Rul Mitglied

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    Ich habe diese hier bestellt. Alles drin. Alles dran. Funktioniert.
     
  15. MegGalvtron

    MegGalvtron Mitglied

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    Ich suche eine Docking Station für mein 15" Retina wo folgende Eigenschaften mitbringen sollte:

    - Bei "Docking" sollte das MacBook auch aufgeladen werden
    - Anschluss für BlueRay Player
    - Anschluss für externe HDD
    - Ethernet

    Man sollte das MacBook Pro nach Möglichkeit nur "Schwups" anschliessen und wegnehmen können und nicht noch viele Kabeln anstöpseln müssen.

    Ist dies mit folgendem Gerät z.b möglich und hat jemand schon Erfahrungen damit ?:

    http://store.belkin.de/f4u055cwaplde-thunderbolt-express-dock.html
     
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