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Kaufberatung | NAS mit VM

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  1. sculptor

    sculptor Mitglied

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    Ich bin auch kein große QNAP-Fan. Hatte erst Synology, dann QNAP und jetzt wieder Synology. Die Einrichtung fand ich bei Synology viel einfacher, die Weboberfläche ist meiner Meinung nach besser und die Apps z. B. für iPhone und Apple TV ebenfalls. Das einzige was mir bei QNAP gefallen hat ist die Möglichkeit, dass gesamte NAS zu verschlüsseln. Bei Synology lassen sich nur die gemeinsamen Ordner verschlüsselt. Dies scheint sich wohl auch nicht mit DSM 7 zu ändern. Konnte zumindest bisher noch nichts diesbezüglich finden.

    Generell würde ich persönlich nicht auf "richtiges" Betriebssystem verzichten. iPadOS ist einfach noch nicht reif genug. Man würde sich nur unnötig einschränken. Eine Virtualisierung auf einem NAS mag funktionieren, richtig Performance ist aber bestimmt nicht drin. Wir wahrscheinlich schon mangels vernünftiger Grafikkarte scheitern.
     
  2. wegus

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    Ich betreibe auch ein selbst betriebenes NAS (Samba Server), aber ich sichere das Ding regelmässig und ein Quadcore i7 hat auch noch Reserven für VMs. Das haben die kleinen NAS CPUs nicht.
     
  3. sculptor

    sculptor Mitglied

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    Das kann aber bei anderen Sicherungsmethoden genau passieren. Z. B. Bänder oder Festplatten überschreiben, sowie defekte Datenbanken der Sicherungssoftware. Ist alles eine Frage der vernünftigen Konfiguration und vor allem auch regelmäßigen manuellen Backupkontrolle (z. B. Starten eines gesicherten PC/Servers, prüfen der Dienste, stichprobenartige Überprüfung von Datenbeständen etc.). Ich würde mich da nie auf einen reinen Automatismus verlassen.
     
  4. bowman

    bowman Mitglied

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    ...die Großen schon: https://www.synology.com/de-de/products/DS3617xs ;)
     
  5. icritter

    icritter Mitglied

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    um das ging es nicht. Jedoch hat Synology professioneller damit gearbeitet als QNAP - denn Synology hat das riesen Thema nicht, was QNAP hat und mit FW erstmal beheben musste.
     
  6. bowman

    bowman Mitglied

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    ...versionierte Backups auf mehreren Backupsets sind mittlwereile auch da Standard (auch wenn ich die dort verwendeten propietären Dateiformate nicht mag, drum mach' ich das mit versionierenden rsyc-Skripten, die auf dem NAS laufen). Was meinst du mit Medienzugriff? Physisch gibt es keinen Unterschied zu anderen Servern und auf der Softwareebene kann das nur mit Endgeräteseitiger Verschlüsselung sinnvoll klappen, wenn die Kiste noch von alleine booten soll...

    ...dafür kann das NAS doch nichts! Schrott rein, Schrott raus. An der Versionierung muss es nicht scheitern, automatische Snapshots kann BTRFS auf der Syno schon lange. Bei deinem Beispiel sollte sich eher der Admin einige Fragen stellen... ;)
     
  7. wegus

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    Ich weiss, einer meiner Kunden hat son Ding mit 24HDDs. Die Dinger sind hier aber out of budget.

    Da war auch mal ne Expansion Unit defekt in der Gewährleistung. Der Support ist da leider wenig professionell. Weswegen ich in dem Rahmen auch nicht mehr zu Synology raten würde.
     
  8. wegus

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    Genau das war auch meine Aussage dazu und ich habe das Erstellen einer Backup Strategie dringend angeraten.
     
  9. wegus

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    ja das ist ja leider nötig, weil das olle Hyperbackup völlig unbrauchbar ist. Wenn man eben das alles zu Fuss und selbst macht, dann kann man imho besser nen eigenen Samba betreiben. Hat man mehr von.

    Die „vereinfachenden“ NAS Tools erzeugen nur eine falsche Sicherheit und helfen wenig.
     
  10. win2mac

    win2mac Mitglied

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    8GB RAM ohne SSD-Cache. Wollte es nur mal testen.
     
  11. kenduo

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    Vielen Dank erst einmal für die Antworten.
    Klar würde ich das NAS noch zusätzlich auf externe Festplatten kopieren und auch außerhalb lagern.
    Aber wenn die VM sich nicht mal für ein Backup per iTunes ausreicht, dann brauche ich keine VM und somit reicht eine viele kleinere NAS. Irgendwo habe ich noch eine DS114 und werde dann diese reaktivieren und dort die Synology-Dienste aktivieren und schauen, wie ich Musik, Bilder und Video nutzen kann.

    @bowman
    Gute Antwort. Danke :)

    Ich weiß nicht, woher du die Info hernimmst um ehrlich zu sein :confused:

    Ja, hier hat sich der Workflow zuhause einfach geändert und die Hardware liegt wieder nur rum...
    Mal sehen. Ist ja erst einmal die "Brainstorming-Phase".

    Bye
     
  12. SwissBigTwin

    SwissBigTwin Mitglied

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    Welche Info? Wenn du etwas deutlicher werden kannst, kann ich es dir vielleicht sagen.
     
  13. bowman

    bowman Mitglied

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    ...also ich schreibe diese Zeilen gerade auf einem iPad Pro 11" mit der RDP-App in Firefox auf einer Windows 10 VM, die auf der DS918+ läuft, während diese VM im Hintergrund 13 GB von meiner Nextcloud synchronisiert... :D

    Das geht ganz problemlos. Natürlich dauern App-Starts ein paar Sekunden länger und das Ganze mag man nicht auf Dauer als Desktop-Ersatz nutzen, aber Windows-Programme wie z.B. Zotero für meine Literaturverwaltung lassen sich durchaus nutzen. Ich wüsste nicht, warum iTunes-Backups damit nicht laufen sollten. Externe USB-Geräte lassen sich übrigens in die VM reinreichen.
    Beim NAS sollte man aber nicht am falschen Ende sparen: 8GB braucht man schon und ich bin ganz froh über den SSD-Cache...

    Dennoch: So toll das iPad samt NAS auch ist - ich würde nie vollständig auf einen PC/Mac verzichten wollen. Man kann zwar vieles mit dem iPad machen, muss sich aber massiv umgewöhnen und so manche Softwäre-Kröte schlucken...
     
  14. kenduo

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    Das ich auf das MBP verzichten will, aber alles machen will, was das MBP macht ...

    SSD - Cache war auch geplant, ja. Ansonsten würde ich alles an Mediendateien dort auslagern.
    DAs es immer etwas dauert wäre okay, ich habe nicht vor damit produktiv zu arbeiten, wäre aber durchaus an "spontanen" Minitasks interessiert, wenn etwas anfallen würde. Was ist dein Erfahrungswert, was die VM so aushält? Ich habe auch irgendwo gelesen, dass bis zu 16GB RAM möglich wären.

    Kannst du mir sagen, wie gut die Synology-Apps für Musik, Filme und Photos sind?
    Kann man damit ggf. auch paar Sachen editieren, wie zum Beispiel MP3-Tags, EXIF-Tags, etc.? Oder zumindestens über den Webbrowser?
     
  15. bowman

    bowman Mitglied

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    ...nicht wirklich, die VM läuft ja erst seit gestern auf der Syno. Firefox geht problemlos, Nextcloud-Synchronisation im Hintergrund und Zotero als PDF-Verwaltung auch. Solange max. 1-2 Apps laufen die keine grossen Anforderungen an die Rechenleistung stellen sollte das klappen, man braucht halt manchmal etwas Geduld. 4 GB RAM in der VM und 2 Kerne reichen mir, man sollte halt so wenig wie möglich gleichzeitig offen haben.
    Wenn du Bedenken wegen der Leistung hast, würde ich evtl. die DS1618+ in Betracht ziehen. Die hat eine Denverton-Atom CPU die noch etwas fixer als der Celeron in der DS918+ ist. Bis vor kurzem hatte ich einen Mini-Virtualisierungsserver damit in Betrieb, da liefen 9 VMs mit Wordpress, Nextcloud und einem Mailserver gleichzeitig (allerdings mit 64 GB).

    ...k.A. ob das geht.

    ...das mit den Apps ist eine Geschmacksfrage, ich benutze die schon lange nicht mehr (statt dessen Plex). Damals waren sie ganz ok.

    Generell gebe ich aber zu Bedenken: Falls möglich, versuche *intensiv* mit dem iPad zu arbeiten, bevor du deinen gesamten Workflow umstellst. Die Bedienphilosophie vom iPad kann einen am Anfang in den Wahnsinn treiben. Man braucht viel Geduld, Experimentierlust und Toleranz um seine Workflows umzustellen. Du wirst am Anfang immer das Gefühl haben, mit einer Hand auf dem Rücken zu arbeiten. Manchmal reichts mir und ich greife entnervt zum Macbook, das genau so viel wiegt wie mein iPP 11" mit Hülle. Das iPad ist großartig wenn es Apps gibt, die genau zu einem passen und man sich ohne wenn und aber auf Apples Bedienphilosophie einlässt (...alleine das Thema Multitasking und Gestensteuerung...). Will man diese Flexibilität nicht aufbringen, wird das ein Desaster...
     
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