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Kaufberatung | NAS mit VM

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  1. kenduo

    kenduo Thread Starter Mitglied

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    Hi

    Ich habe die Frage zwar auch im Thread "iPad als Laptop-Ersatz" gestellt, aber ich denke, dass ein eigener Thread dafür durchaus okay ist.

    Gesucht wird ein NAS, welches auch eine VM ausführen kann. Wenn man der Website von Synology (und deren Assistenten glauben darf), wäre ein DS 918+ ausreichend. 1-5 User und sogar einige VMs.

    QNAP kenne ich nicht - aber ich bin für alles offen.

    Szenario
    Das Ziel ist es, mich wirklich vom Laptop oder ähnlichem zu lösen. Ich hatte schon mal den Versuch unternommen, aber damals scheiterte es noch an den letzten 10%. Excel-Bearbeitung, Backup vor allem.
    Ich habe aber nun für mich selbst beschlossen, dass ich zuhause am privatem Laptop nicht mehr arbeiten will - maximal Fachbücher lesen und dafür brauche ich kein MacBook Pro. Sollte es notwendig werden, nehm ich den Arbeitslaptop mit. Blieb das Problem mit dem Backup vom iPad und iPhone. iCloud Backup trau ich nicht alleine - noch habe ich alles über den Mac auch in der TimeMaschine.

    Das NAS sollte also folgendes können:
    VM
    Windows 10 Pro (habe diese Lizenz ;)) mit iTunes - welches nur für automatische Backups vom iPhone und iPad läuft. Ich kann sonst nicht sagen, wie performant so eine VM wäre - wenn die Power ausreicht, durchaus offen für die eine oder andere Aufgabe, wie zum Beispiel in iTunes Musik verwalten**.
    Auch sollen dort alle Daten vom iCloud Drive immer geladen werden (das geht doch unter Windows, oder?).

    CloudSync
    OneDrive würde ich über CloudSync direkt auf die NAS synchronisieren.
    DropBox und GoogleDrive ebenfalls.

    Mediaserver
    Video Station
    : Filme über HDMI auf den Fernseher sollten kein Problem sein. DLNA wäre natürlich noch besser ;)

    Frage: Musik wird zurzeit über iTunes Match betrieben.
    Kann ich mit Audio Station die Musik auf dem NAS verwalten, inkl. löschen, bearbeiten, Playlisten, etc.?
    iTunes Match würde ich dann nicht brauchen (und auch die Musikverwaltung unter der VM würde entfallen), wenn andere Apps das auch über das NAS hinbekommen. Sowohl mein iPad als auch mein iPhone haben genug Speicherplatz, um die gerade gewünschte Musik zu speichern.

    Ich kann die Musik auch direkt auf Google Music hochladen oder auch auf OneDrive. Da müsste ich aber andere Apps testen.

    Datengrab
    Zentrale Ordnerstruktur im Netzwerk auf die alle Geräte zugreifen können. Das sollte kein Problem werden :)

    Fragen
    VPN-Funktion

    Fungiert nur als Zugriff von extern auf das NAS oder kann/muss ich darüber dann auch im Netz surfen?
    Wenn nur Heimnetz - dann stell ich die Verbindung über die Synology-App her und kann zum Beispiel eine bestimmte Datei auf mein iPad laden?

    Backup-Funktion
    iPhone und iPad über iTunes in der VM und mein MBP (falls es nicht verkauft wird) über die TimeMaschine, aber meine Frau hat noch einen Windows-Laptop. Hat das NAS auch eine ähnliche Backup-Funktion wie TimeMaschine auf dem Mac?

    Wie gut ist Synology Moments und die Photo Station?

    Wie gut lässt sich das NAS per Webbrowser steuern und die Apps nutzen?

    Vielen Dank.
    Bin für jede Anregung offen.

    Bye
     
  2. sculptor

    sculptor Mitglied

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    Leider scheint es aktuell noch Probleme beim Zugriff von iPadOS und iOS13 auf ein NAS zugeben. Und zwar kann ich vom iPad und iPhone aus keine Thumbnails von den Dateien auf dem Synology-NAS sehen. Somit muss man alle Dateien einzeln öffnen um zu sehen was drin ist. Das kann ziemlich nervenaufreibend sein. Ich weiß nicht wie es bei anderen Herstellern aussieht. Ich habe auch schon mit dem Synology-Support geschrieben. Laut denen liegt es an Apple. Ich vermute auch, dass Apple hier künstlich beschneidet um die eigene Cloud und die MacBooks nicht zu verdrängen. Mit dem Problem scheine ich auch nicht allein darzustellen wenn man ein wenig googelt. Stand heute würde für mich somit eine reine Nutzung von iPads und iPhones mit einem NAS komplett ausscheiden.
     
  3. kenduo

    kenduo Thread Starter Mitglied

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    Okay, damit könnte ich gut leben.
    Wie sieht es mit dem Rest aus? Machbar? Anderes Gerät?
     
  4. SwissBigTwin

    SwissBigTwin Mitglied

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    Du willst unter allen umständen auf ein MacBook verzichten, willst aber alles nutzen, wie mit einem MBP... das geht nun mal nicht. Ich halte dein Vorhaben für nicht machbar, jedenfalls nicht komfortabel.
    Unter Windows wird iTunes mit Sicherheit auch bald verschwinden, Apple wird nicht zwei unterschiedliche Programme für den selben Zweck pflegen.

    QNAP ist ein ähnlicher Hersteller von NAS, nur noch etwas professioneller, als Synology.
     
  5. lulesi

    lulesi Mitglied

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    Diesem Gedankengang kann ich nicht folgen.
    Apple hat schon immer 2 komplett unterschiedliche Programme für den selben Zweck programmiert und gepflegt, Itunes für macos und itunes für Windows.
    Itunes ist zwar bei macos aufgeteilt worden in dem die Funktionalität jetzt 3-4 andere Programme bedient wird, aber der Gesamtfunktionalitätsumfang bleibt doch erhalten. Itunes für Windows ist ein komplett eigenständiges Produkt, dessen Aufspaltung keinen Sinn macht.
    1. Kann nichts im Windows Betriebssystem integriert werden.
    2. Müssten die Kunden ansonsten mehrere Einzelprogramme downloaden, installieren und nutzen.

    Für mich gibt es nur zwei sinnvolle Szenarios
    1. Itunes für Windows wird weiter gepflegt
    2. Itunes für Windows wird komplett eingestellt.

    Das zweite kann ich mir wirklich nicht vorstellen.
     
  6. SwissBigTwin

    SwissBigTwin Mitglied

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    Eben, iTunes ist aufgeteilt worden für macOS, was für Windows sicher auch kommen wird.
     
  7. bowman

    bowman Mitglied

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    ...ich habe ja die DS918+ und bin mit ihr soweit auch sehr zufrieden. Allerdings hat sie einen Intel Celeron J3455 eingebaut und dazu sollte man folgendes wissen:

    https://www.computerbase.de/2019-09/intel-apollo-lake-lpc-degradation-defekt-stepping/

    Faktisch ist das momentan kein Problem aber man sollte sich eben darauf einstellen, daß das NAS mit dieser CPU im Dauereinsatz (und dafür sind NAS ja gedacht) vermutlich nicht ewig leben wird. Wenn man ganz sicher gehen will, könnte man als Alternative die DS1618+ in betracht ziehen. Ich bin von der allerdings nicht so begeistert, weil sie zum einen kein hardwarebschleunigtes Transkodieren beherrscht und zum anderen ein eingebautes Netzteil mit Mini-Lüfter hat. Für einen SSD-Systemcache (sinnvoll vor allem bei vielen parallelen Zugriffen auf kleine Dateien) benötigt man eine teuere Zusatzkarte - bei der DS918+ geht das ohne.

    Apropos Dauereinsatz: Man sollte von vorneherein seinen Frieden damit machen, daß ein produktiv genutztes NAS mitsamt den Platten permanent läuft, Ruhezustand ist nicht. Man sollte auch wissen, daß die Platten in so einer Kiste permanent leise vor sich hin 'brabbeln', vor allem wenn man da BTRFS drauf hat.

    ...ich habe bisher noch keine VM auf der Syno laufen lassen, kann das aber mal ausprobieren. Prinzipiell sollte das gut klappen, vorausgesetzt man hat genügend Arbeitsspeicher (die Microsoft-RDP-App auf dem iPad ist super!). Zum Upgraden brauchst du nicht das teuere Zeug von Synology, ich hab' den hier genommen:
    https://www.amazon.de/gp/product/B00KSLPNN0/ref=ppx_yo_dt_b_search_asin_title?ie=UTF8&psc=1

    Grundsätzlich finde ich den Gedanken mit Windows auf der VM gar nicht mal verkehrt, denn ganz ohne PC/Mac wirst du nicht auskommen - irgendwo schleicht sich immer eine Anforderung rein, die eben nicht gescheit mit einer App auf dem iPad machbar ist.

    Generell solltest du dich aber fragen, ob du das ganze Thema 'iPad-Bakckup' nicht gänzlich falsch angehst: Es lohnt sich eine Unterscheidung in Daten-Backup und Konfigurations-Backup des iPads: Daten-Backup ist ein Muß, allerdings läuft es auf iOS Geräten praktisch darauf hinaus, daß die die Daten mit Cloud-Speichern oder eben dem NAS synchronisiert werden (iCloud, Nextcloud, DS-Apps, Photosync etc.). Man tut gut daran, das iPad nur als temporären Speicher oder Medien-Interface zu sehen, die Daten sollten grundsätzlich woanders organisiert sein - z.B. auf dem NAS.
    Das Konfigurationsbackup kann man wiederum per iCloud machen oder sich ganz sparen - eine Neueinrichtung bedeutet dann zwar etwas Handarbeit, aber es gehen keine Daten verloren.
    Ich habe von meinen iPads (dienstlich und privat) keinerlei direktes Backup (à la iTunes) weil es schlichtweg nicht nötig ist. Das geht aber auch nur, wenn man darauf verzichtet, Apps zu nutzen, die irgendwelche relevanten Daten lokal in proprietären Formaten in der App auf dem iPad speichern. Bauch ich nicht, will ich nicht, weg damit. Egal wie und welche Daten ich anfasse: Ich bin immer gut damit gefahren, nur solche Software zu nutzen, die ihre Daten in standardisierten Formaten plattform-unabhängig ablegen kann, so daß diese mit anderer Software auf anderen Plattformen weiter genutzt werden können. Finger weg von irgendwelchen Apps nur weil sie bunt und bequem sind, mit denen man dann aber mit wichtigen Daten auf irgend einer Insellösung sitzt...

    Und wo wir schon bei Datentransfers sind: Du siehst, daß da eine Menge Transfer zwischen dem iPad und NAS entstehen wird. Meine wärmste Empfehlung: Kauf dir ein iPad Pro mit USB-C Schnittstelle und schließ' da wenn nötig eine normale USB-C Dockingstation mit Ethernet-Anschluß an. So lassen sich auch große Datenmengen schnell übertragen, ohne daß man sich um die Transferleistung des WLAN gedanken machen muß.

    ...was willst du sichern - die Windows-Kiste oder das NAS selbst? Das NAS selbst braucht in jedem Fall ein Backup, plane also schonmal die Anschaffung von mindestens zwei Festplatten-Backup-Sets in der Größe des 1,5-fachen Datenvolumens auf dem NAS ein...
     
  8. depeschie

    depeschie Mitglied

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    Hallo MacUser,

    ich habe auf einem QNAP NAS TS251+ mit 16GB und einem Intel J1900 eine Windows VM laufen. Anfangs ein Windows 10 Pro, mit dieser VM hatte ich aber folgendes Problem: permanente hohe CPU Auslastung der VM. Mit Windows Server 2019 ist es nicht so und damit wesentlich besser und ich bin recht zufrieden. Es ist auf keinen Fall vergleichbar mit einem richtigen Windows auf einem Computer aber es ist auch nicht so langsam, das es nicht für Excel oder einfache Backups reichen würde.

    Ob es sich bei der hohen CPU Auslastung mit dem normalen Windows 10 Pro um einen Bug in der QNAP Firmware, weiß ich nicht.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende,
    depeschie
     
  9. win2mac

    win2mac Mitglied

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    Ich hab u.a. eine 918+ und hab letztes Jahr mal testweise w10 pro darauf installiert. Fazit: Grotenlangsam, das macht keinen Spaß damit zu arbeiten.
     
  10. bowman

    bowman Mitglied

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    ...in der Standardkonfiguration oder mit RAM-Aufrüstung und SSD-Cache?
     
  11. maba_de

    maba_de Mitglied

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    @kenduo mal abgesehen davon, dass eine W10 VM auf einem NAS wirklich nicht so prickelnd performant ist mal die Frage, ob und wie man das iOS Gerät zum Backup verbinden will.
    Habe es länger nicht mehr gemacht, aber muss man nicht zumindest einmalig das Device per USB mit Windows/iTunes verbinden, um ein lokales Backup einrichten zu können? Kann man den USB Port des NAS an die VM weiterleiten?
    Ich weiß es nicht, kann mir aber vorstellen, dass das ein Problem sein könnte.
     
  12. icritter

    icritter Mitglied

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    Woher nimmst Du die Kenntnis? QNAP hat etliche mehr Probleme als Synology bei dem Thema Sicherheit! Da erwähne ich nur mal das aktuelle Thema mit dem Virus, was nur QNAP NAS betrifft!
     
  13. wegus

    wegus Mitglied

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    ...und genau Solche gibt es auchvfürcSynology!

    Die Dinger sind NAS und nicht mehr! Weder sind sie eine Datensicherung, noch sind sie eine sinnvolle Plattform als VM Server!
     
  14. bowman

    bowman Mitglied

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    ...als Virtualisierungsplatform gibt es sicher Geeigneteres, aber Ziel für Datensicherungen oder als Server für kleinere Betriebe mit begrenztem IT-Budget taugen die schon. NAS von namhaften Herstellern sind schon lange nicht mehr die kleinen lahmen Billig-Kisten von früher. Snapshot-Replikation, HA, Virtualisierungs-Storage, Docker - alles machbar und gar nicht mal schlecht.

    Von Qnap bin ich allerdings nicht sonderlich angetan - hatte so eine Rack-Mount Kiste als Server an der Uni vor einigen Jahren mal in Betrieb: Probleme mit dem Webinterface und in einem Fall eine absurd lange Wartezeit, um ein wirklich ernsthaftes SMB-Sicherheitsrisiko zu fixen. Seitdem hab ich Qnap nicht mehr angefasst - aber ich weiss, daß die Kiste (jetzt seit 8 Jahren im Dauerbetrieb) immer noch läuft und produktiv genutzt wird... ;)
     
  15. wegus

    wegus Mitglied

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    Es sind und bleiben Netzwerklaufwerke! Man kann sie mit RAID6 recht ausfallsicher betreiben. Weder gibt es aber eine rollierende Sicherung, noch sind die Medien gegen Zugriff geschützt!

    Deswegen gibt es ja auf qnap oder synology spezialisierte Schadsoftware!

    Auch der Irrtum das es sich bei einem NAS um ein Instrument zur Datensicherung handelt ist gefährlich! Hatte ich erst im Dezember wieder. Kunde sichert brav wöchentlich aufs NAS. Leider überschreibend und dann stellt sich irgendwann heraus, dass die zu sichernde DB seit Monaten defekt ist.
     
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