Die Dunkle Seite ... des Apfels.

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  1. flyproductions

    flyproductions Mitglied

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    Na ist doch prima, wenn du das weisst! Vielleicht hättest du ja denn auch dazu mal ein Beispiel bringen sollen. Dann wäre dein Beitrag möglicherweise nicht ganz so negativ rübergekommen...

    ...aber das Gute in deinen Mitmenschen zu sehen, scheint generell nicht eine deiner Stärken zu sein.
     
  2. Carmageddon

    Carmageddon Mitglied

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    Scheint Dir noch stärker abzugehen als mir? Deine Ausdrucksweise war eben sehr aggressiv. Fand ich nicht so super.

    Wie wärs mit einem Rollback auf 0 und einer friedlichen Unterhaltung?

    Wenn Du für Deine Kunden alles versuchst, Teile zu bekommen, Reparaturen, Netzteile, Kabel und Festplatten ohne etwas zu verlangen verleihst und dann feststellst, dass der- oder dieselben reklamieren, weil sie offenbar beim Einbau einer SSD oder von RAM einen PIN verbogen haben und mit Garantieansprüchen kommen, die DU dann gegenüber dem Hersteller rechtfertigen musst, dann steigt die Laune nicht wirklich. Wenn Du dann noch beschimpft wirst, dass eine Reparatur des Gerätes, das Du eingeschickt hast viel zu lange dauert und man gefälligst ein kostenloses Leihgerät inklusive Konfiguration zur Verfügung zu stellen habe, fragst Du Dich, ob das noch in Ordnung ist.
    Das war tatsächlich einer der Gründe aus dem Geschäft auszusteigen, da ein solches Verhalten vermehrt auftrat.
     
  3. Lightspeed

    Lightspeed Mitglied

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    Ich meine zu sehen, dass sich viele, viel zu viele nicht vom eigenen Computerego der 1990er und Beginn der 2000er Jahre erholt haben und anerkennen, dass ihr heiliger Gral, ihre größter Dreh- und Angelpunkt - der sie früher zu Göttern unter wenigen gemacht hat - ein Massenprodukt geworden ist. Eines, auf dem für die Masse Massensoftware laufen soll.

    Massensoftware, die man auf jeder VHS lernen kann, für fast jeden Massenjob braucht.
    Massenhardware die für klein und tauglich sein muss für Massenunterhaltung.
    Der PC, der Laptop, das sind Geräte die eben nicht mehrheitlich gekauft werden, um sie in in drei Jahren selber aufzurüsten. Nicht mehr heute. Das war und das wird immer weniger.

    Nein - nicht mehr.

    Der heutige Kunde, der das Geld für so etwas zahlt (wie mein Vater - aber um generationengerecht zu bleiben auch meine Nichte) will, dass das Ding angeht, funktioniert und den Kram erledigt, der erledigt werden soll. Ob der in drei Jahren mehr RAM braucht ist erstmal egal. Wenn er chic aussieht ist geil, wenn es einem das wert ist, wird's ein Mac, ansonsten eine Kiste vom Schieber. Das ist die Mehrheit. Nicht so einer wie ich, der sich mühsam einen MP 5.1er zusammenschraubt und Abende beim Zusammenfummeln von Infos dafür ist. Was mir allmählich auch reicht.

    Und sie dürfen auch so sein.
    Sie sind keine DAU's oder Idioten, nur weil sie sich nicht Abende wie wir mit Technik verbrennen. Sie sind die User, die Verbraucher, die sich auf einem undurchschaubaren Markt mit unberechenbaren Produkten möglichst sicher bewegen möchten. Ihnen wird versprochen "dass es läuft" und wenn es dann nicht läuft, ist "Kiste auf den Tisch und hier mach heile." Und dann gilt Garantie oder Kulanz oder Kosten oder Neukauf. Wie bei jeder Waschmachine auch.

    Und wenn der Hersteller Scheiße baut (Butterfly) werden viele geschädigt und sind enttäuscht und entscheiden um. Und dann auch der Hersteller. Oder auch nicht (Grafikkartendesater). Je nachdem wieviel Druck die Öffentlichkeit so aufbaut.

    Korrekt. Wir sind in der Minderheit. Genauso wie ich. Und ich werde auch müde. Stolpere im Keller immer über den blöden G3-iMac. Hab nen Schuhkarton voller RAM-Riegel, die im Monatstakt antiquarischer werden. Versperre mir mit "Ersatzteilen" wertvollen Raum, "falls mal was passiert". Und frage mic, ob der cMP nicht doch einem potenten iMac weichen sollte, denn es geht nur um ... Bilder bei mir.

    Noch 10 Jahre und ich kaufe mir einen alten Kittel, verwuschle meine Haare ud räum meinen Antikpark in die Garage. Dann geh ich bestimmt irgendwie als verrückter Professor durch oder so.

    Inkorrekt. Meiner auch.
    Panasonic - neues Panel nach fünf Jahren. In meinem Wohnzimmer. Anfahrtspauschale 25,-. Also mal schon ruhig und demnächst nicht jedes Jahr Samsung kaufen, sondern alle 10 den wertigen wählen. ;-)
     
  4. MrBaud

    MrBaud Mitglied

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    Isch 'abe gar keinen Fernseher :D
     
  5. Lightspeed

    Lightspeed Mitglied

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    Und das keine Missverständnisse aufkommen - ich möchte nachhaltig leben und tue es, wo es geht. Ich will keinen Freifahrtschein für Hersteller. Nur mal Perspektive wechseln und einfühlen in andere - das fänd ich gut.
     
  6. flyproductions

    flyproductions Mitglied

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    Gerne!

    ...und natürlich gibt es diese Konsorten. Übrigens auch als Käufer auf ebay oder Kunden in Werbeagenturen. Da sind das dann die, die am liebsten das Geld für die Flyer zurück hätten, weil auch die ihre Ladenhüter nicht verkaufen konnten.

    Als Apple-User ist es aber heute (im Gegensatz zu den 90ern und noch den frühen 0ern) so, dass es das Beste ist, wenn man sich soweit als irgend möglich selbst helfen kann, wenn man nicht in einer Tour abgezogen werden möchte. Und das ist einfach ein bißchen schade.
     
  7. Mike13

    Mike13 Mitglied

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    Also im Apple-Bereich kann ich solche Kunden in Teilbereichen aber durchaus verstehen. Man kauft sich ein 2.800 euro Laptop, hat eine schmale Garantie von einem Jahr, darf die Kiste im Falle eines Tastaturdefektes (der ja hausgemacht und ein Serienfehler ist) in den schlimmstenfalls mehrere hundert Kilometer entfernten Apple Store bringen und dann wochenlang drauf warten, bis man die Kiste vor Ort wieder abholen darf.

    Oder wenn ein PIN auf dem Logicboard verbogen sein sollte (Beispiel) 800 Euro für ein neues Logicboard bezahlen weil sich eine Reparatur halt nicht "lohnt" (für Apple halt nich). Es ist wie so oft immer eine Frage der Perspektive. Bei einem 500 Euro Medion Notebook ist das sicher was anderes, bei den Apple-Preisen erwarte ich da schon einen anderen Service (meine Meinung, ich weiß das sehen manche hier anders)

    Ich kann aber durchaus nachvollziehen, dass es solche wie von dir beschriebenen Kunden gibt. Ich persönlich glaube aber nicht, dass im Falle einer Öffnung der Reparaturen/des Ersatzteilbezuges diese Kunden die überwiegende Mehrheit wären.
     
  8. flyproductions

    flyproductions Mitglied

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    Sei ihnen gegönnt! Dagegen hat ja keiner was.

    Wogegen ich aber ganz explizit etwas habe, ist die man muss schon sagen Bösartigkeit, mit der Apple inzwischen hochpreisigste Geräte zu absoluten Wegwerfartikeln macht, die man für’s gleiche Geld problemlos reparierbar produzieren könnte. Paradebeispiel: Die Rückseite der iPhones X/Xs/11 usw. Die könnte ein verschraubter Deckel sein, der sich, Apple-Tax schon eingerechnet, für einen 50er austauschen lassen würde. Sie ist aber so verklebt, dass man ein gerade zwei Jahre altes X heute praktisch wegschmeissen kann, wenn es einem einmal runterfällt, weil man für das, was die Reparatur kosten würde, schon fast ein Neues bekommt.
     
  9. Madcat

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    Nein, dafür sind hier doch zu wenig Hardware-Fragen. ;)
    Brauch ich nicht, ich muss mich nur in meinem Bekanntenkreis umschauen...und wie groß die Augen werden wenn man ihnen sagt, dass ihr 2000 Euro Apple Rechner sich nicht Upgraden lässt sondern man neu kaufen muss. Ich kann den Ausruf jedes Mal beim Blick hier ins Forum förmlich hören: "Aber das ist doch ein Mac." und meine Antwort darauf "Ja, eben weils ein Mac ist." :D
    Schade eigentlich, Nachhaltigkeit sieht anders aus. Aber das stimmt schon, Schuster sind selten geworden. Aber es gibt sie immer noch ;)
     
  10. flyproductions

    flyproductions Mitglied

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    ...wobei die typische „Kundschaft“ in einem Apple Store (gottseidank) auch keinen repräsentativen Querschitt der „modernen“ Gesellschaft darstellt. Ich möchte sagen (ebenfalls gottseidank) nicht einmal der Apple-Userschaft.

    Ich selbst etwa arbeite seit 1992 an Macs. Ich habe noch nicht einen Einzigen im „Apple Store“ gekauft. Mal abgesehen davon, dass das damals noch keine religiösen Kultstätten waren, sondern einfach Computerläden.
     
  11. MrBaud

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    Stimmt, kann ja auch eigentlich keinen Querschnitt der Gesellschaft darstellen, dafür sind die Gerät zu teuer
     
  12. warnochfrei

    warnochfrei Mitglied

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    Sind Softwarenerds wie ich eine untypische Kundschaft?
     
  13. MrBaud

    MrBaud Mitglied

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    Hat das einer behauptet ?
    Aber der Anteil der Nerds an der Gesamtanzahl von Appleusern ist mit Sicherheit in den letzten 20 Jahren massiv prozentual gesunken oder ?
     
  14. JeZe

    JeZe Mitglied

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    Ja, genauso wie es ein paar Verirrte gibt, die meinen es ging nicht, dass Ferrari einen Familien-Van baut. Natürlich geht alles - es ist einfach eine Entscheidung, an welche Zielgruppe man sich richtet.

    BTW: Jobs wollte von Anfang an keine Erweiterungsmöglichkeiten, damals hat Wozniak ihn davon überzeugt, wer die Zielgruppe sein wird. Diese Zielgruppe hat sich inzwischen aber grundlegend geändert.
     
  15. JeZe

    JeZe Mitglied

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    Apple selbst ist auf diesen Zug aufgesprungen und recycelt was das Zeug hält. Wem es um Nachhaltigkeit geht, der ist eigentlich gut bedient. Lediglich derjenige, der „Nachhaltigkeit“ sagt, aber „Geld sparen“ meint, profitiert nicht, da sich Apple die Nachhaltigkeit gut bezahlen lässt. ;)
     
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