Die Dunkle Seite ... des Apfels.

Diskutiere das Thema Die Dunkle Seite ... des Apfels.. Hallo und guten Tag allerseits! Im Moment bin ich mir nicht sicher, aber die Google Suche...

Mike13

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Genau so siehts aus. Es geht nicht darum, dass sich eine AG hinstellt und sagt, sie baue nur Smartphones und in Wirklichkeit produziert das Unternehmen nur Bananen. Es ging schlicht um die Aussage, dass eine AG, die nicht auf maximalen Profit geht, im extremsten Fall verklagt werden könnte. Das ist wieder so eine unsinnige Aussage und es ist nicht die Erste hier. :rolleyes:

Ich denke nicht, dass Cook so denkt aber ich denke auch, dass bzgl. Innovationen derzeit bei Apple der Motor fehlt. Ich würde mich aber auch nicht so wirklich aus dem Fenster lehnen wollen und sagen, dass es mit Jobs anders gekommen wäre. Ich bin mal gespannt was die nächste große Innovation wird. Die faltbaren Displays finde ich ja schon recht interessant.
Naja, das geht ja alleine schon deshalb nicht weil diese Aussage ja so ziemlich alles rechtfertigen würde (Schmiergeldzahlungen, Bestechung, etc.) Also selbst in den USA gibts vermutlich kein Gesetz das Apple verpflichtet im Sinne seiner Aktionären den 3-fachen Preis für handelsübliche RAM-Module zu nehmen:)
 

paramac

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Wobei man ja sagen muss, dass zumindest das aktuelle MacBook Pro 16 ein Schritt in die richtige Richtung zu sein scheint. Wobei das ja jetzt nicht unter "innovativ" fällt.
Nun ja, die meisten Lobeshymnen der Presse oder „Tester“ bezieht sich auf die (endlich) neue Tastatur. Klar, sie dürfte wohl wieder zuverlässiger arbeiten und es lassen sich einzelne Tasten wieder wechseln oder zum Reinigen entfernen. Was dabei aber selten zur Sprache kommt, - das ganze Hackbrett ist angenietet und hier stellt sich mir wieder die Frage warum?
Ich behaupte mal, dort wo Nieten Platz finden da könnte man ebenso Schrauben verwenden.
 
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Mike13

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Nun ja, die meisten Lobeshymnen der Presse oder „Tester“ bezieht sich auf die (endlich) neue Tastatur. Klar, sie dürfte wohl wieder zuverlässiger arbeiten und es lassen sich einzelne Tasten wieder wechseln oder zum Reinigen entfernen. Was dabei aber selten zur Sprache kommt, - das ganze Hackbrett ist angenietet und hier stellt sich mir wieder die Frage warum?
Ich behaupte mal, dort wo Nieten Platz finden da könnte man ebenso Schrauben verwenden.
Wobei ich persönlich das neue Kühlsystem tatsächlich als die größte positive Neuerung sehe. Bei meinem 2018er MBP tritt regelmäßig thermal trottling ein, das sollte nun ja der Vergangenheit angehören.
 

Madcat

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Naja, das geht ja alleine schon deshalb nicht weil diese Aussage ja so ziemlich alles rechtfertigen würde (Schmiergeldzahlungen, Bestechung, etc.) Also selbst in den USA gibts vermutlich kein Gesetz das Apple verpflichtet im Sinne seiner Aktionären den 3-fachen Preis für handelsübliche RAM-Module zu nehmen:)
Ich lehne mich da mal ein wenig aus dem Fenster und sage: Auf der ganzen Welt gibt es kein Gesetz, dass einen Mindestgewinn von x% vorschreibt. Und gewinnorientieres Handeln ist was anderes als maximale Profit erwirtschaften ;)
 
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Mike13

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Ich lehne mich da mal ein wenig aus dem Fenster und sage: Auf der ganzen Welt gibt es kein Gesetz, dass einen Mindestgewinn von x% vorschreibt.
Mal sehen was unter Donald Trump noch so möglich ist, vielleicht kommt ja in der Richtung noch was:)
 

flyproductions

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Wobei man ja sagen muss, dass zumindest das aktuelle MacBook Pro 16 ein Schritt in die richtige Richtung zu sein scheint.
Allein, worin heute offenbar schon Ansätze zu „Innovation“ gesehen werden, sagt eine Menge darüber aus, wo Apple gelandet ist.

Es gab einmal Zeiten, da sahen Innovationen aus dem Hause Apple (jeweils vor dem Umfeld ihrer Zeit zu sehen!) aus wie der G3 iMac, der G4 Cube oder eben das erste iPhone. Manche davon waren wirtschaftliche Desaster, wie der Cube. Andere haben die Welt verändert, wie das iPhone. Entscheidend ist: Sie wurden gewagt!

Glaubt irgendwer ernsthaft, dass es das iPhone und den kompletten Rest der Smartphone-Welt in ihrer heutigen Form gäbe, wenn Cook seit 15 Jahren CEO wäre?
 

Mike13

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Allein, worin heute offenbar schon Ansätze zu „Innovation“ gesehen werden, sagt eine Menge darüber aus, wo Apple gelandet ist.

Es gab einmal Zeiten, da sahen Innovationen aus dem Hause Apple (jeweils vor dem Umfeld ihrer Zeit zu sehen!) aus wie der G3 iMac, der G4 Cube oder eben das erste iPhone. Manche davon waren wirtschaftliche Desaster, wie der Cube. Andere haben die Welt verändert, wie das iPhone. Entscheidend ist: Sie wurden gewagt!

Glaubt irgendwer ernsthaft, dass es das iPhone in seiner heutigen Form gäbe, wenn Cook seit 15 Jahren CEO wäre?
Genau das ist der Punkt. Ich vermute (meine Meinung), dass es durchaus innovative Projekte unter Cook gab/gibt, die aber halt nicht realisiert werden weil die Gefahr besteht, dass es in die Hose gehen könnte. Man konzentriert sich dann halt auf die margenträchtigen und risikolosen Bereiche. Wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass die Technikwelt insgesamt gerade recht innovationsarm ist (was natürlich auch damit zusammenhängen könnte, dass der ehemalige Innovationstreiber Apple nichts mehr vorlegt)
 

maba_de

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gab doch das Video mit Jonathan Ive, der ihm den Mac Pro (?) zeigt. Sieht so aus als ob der Cook den Rechner vorher nie gesehen hat.
 

Mike13

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gab doch das Video mit Jonathan Ive, der ihm den Mac Pro (?) zeigt. Sieht so aus als ob der Cook den Rechner vorher nie gesehen hat.
Ja, das hatte ich auch gesehen. Ich denke nachdem ihm Ive sagte was das Ding kosten soll und was sich damit für ein Gewinn machen lässt ist es ihm auch recht schnell wieder eingefallen:)
 

JeZe

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Darum gehts ja nicht. Es geht darum, dass behauptet wurde Apple sei verpflichtet maximal möglichen Profit (auch auf Kosten der Kundschaft, siehe #230) zu machen und könne zur Not verklagt werden. Und das stimmt schlicht nicht.
ich habe nicht "zur Not verklagt werden" geschrieben. Ich zitiere nochmal meinen Satz:
"könntest Du sie im extremsten Fall dafür verklagen"

Extremer Fall = sie machen was völlig anderes als ggü. dem Anleger kommuniziert.
 

MrBaud

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Glaubt irgendwer ernsthaft, dass es das iPhone und den kompletten Rest der Smartphone-Welt in ihrer heutigen Form gäbe, wenn Cook seit 15 Jahren CEO wäre?
Glaubt irgendwer ernsthaft, dass Apple eine Billion wert wäre, wenn Jobs die letzten Jahre CEO wäre ?
 

Veritas

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Glaubt irgendwer ernsthaft, dass Apple eine Billion wert wäre, wenn Jobs die letzten Jahre CEO wäre ?
Glaubst du, Cook hätte das iPhone und das iPad auf den Markt gebracht?
 
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Madcat

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ich habe nicht "zur Not verklagt werden" geschrieben. Ich zitiere nochmal meinen Satz:
"könntest Du sie im extremsten Fall dafür verklagen"

Extremer Fall = sie machen was völlig anderes als ggü. dem Anleger kommuniziert.
Dann zitier dich bitte richtig:

Ein Aktienunternehmen kann halt nicht einfach mal so auf Marge verzichten. Wenn Du eine Apple-Aktie kaufst, dann gibts Du der Firma *Dein* Geld mit der Forderung, dass sie größtmöglichen Profit damit erwirtschaftet. Machen sie es vorsätzlich nicht, könntest Du sie im extremsten Fall dafür verklagen.
Das ist sehr eindeutig, damit sagst du wenn ein Unternehmen, an dem man beteiligt ist, vorsätzlich nicht den maximalen Profit macht, kann man sie im Extremfall verklagen. Du sagtest da nichts davon, dass man sie verklagen kann, wenn sie was völlig anderes machen als kommuniziert wurde.
 
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Mike13

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Dann zitier dich bitte richtig:



Das ist sehr eindeutig, damit sagst du wenn ein Unternehmen, an dem man beteiligt ist, vorsätzlich nicht den maximalen Profit macht, kann man sie im Extremfall verklagen. Du sagtest da nichts davon, dass man sie verklagen kann, wenn sie was völlig anderes machen als kommuniziert wurde.
Im Übrigen ist die Ausgabe von Aktien ja nicht an irgendwas gebunden. Bei der Ausgabe von Aktien wird ja nicht erläutert, für was das Geld konkret verwendet wird. Man erwirbt als Inhaber schlicht einen bestimmten Anteil am Unternehmen.

@JeZe Und wenn Apple mit dem Geld dann doch eine Bananenplantage eröffnen will werde ich das kaum nachvollziehen können. Und dann hätte ich gerne einen Beleg, nach welcher Rechtsgrundlage ich Apple dafür verklagen könnte und wie ich den Geldfluss einzelner Aktienverkäufe nachvollziehen kann
 

JeZe

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Dann zitier dich bitte richtig:
Das ist sehr eindeutig, damit sagst du wenn ein Unternehmen, an dem man beteiligt ist, vorsätzlich nicht den maximalen Profit macht, kann man sie im Extremfall verklagen. Du sagtest da nichts davon, dass man sie verklagen kann, wenn sie was völlig anderes machen als kommuniziert wurde.
Ev. erinnerst Du Dich, dass es in dem Zitat auf das ich geantwortet habe darum ging, dass Apple doch Fairphones produzieren könnte? Übrigens kannst Du zu jeder Zeit ein Unternehmen verklagen - das sagt ja noch nichts darüber aus, ob die Klage Erfolg hat. Die entsprechenden Maßgaben findest Du im Wertpapierhandels-Gesetz: https://www.gesetze-im-internet.de/wphg/

Ein aktueller Fall, wo Anlegern Schadensersatz zusteht, ist z.B. VW. Erfolglos wurde hingegen seinerzeit die Telekom verklagt.

Ansonsten empfehle ich mal Apples 10K-Report für Anleger durchzulesen, dann wird auf viele Dinge eingegangen, über die hier auch spekuliert wird. Interessant sind vor allem die Abschnitte "Supply Of Components" und "Risk factors". https://s2.q4cdn.com/470004039/files/doc_financials/2019/ar/_10-K-2019-(As-Filed).pdf
 

flyproductions

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Glaubt irgendwer ernsthaft, dass Apple eine Billion wert wäre, wenn Jobs die letzten Jahre CEO wäre ?
Unter Cook hätte Apple erst gar keine Produkte gehabt, die ihnen die Marktanteile erschlossen hätten, die man braucht, um überhaupt "eine Billion wert" zu werden.

Mag ja sein dass Cooks Strategien besser funktionieren, wenn es um kurzfristige (=sichtige) Gewinnmaximierung geht. Langfristig werden sie Apple seine (ehemaligen) Alleinstellungsmerkmale kosten. Von der "gefühlten Unternehmensethik" einmal abgesehen. Da ist Apple inzwischen ja durchaus mit Läden wie Microsoft oder der Telekom in einem Atemzug zu nennen. Das war auch irgendwann mal anders.
 
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Veritas

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Aber was weltbewegendes kam nach dem iPhone und iPad auch nicht mehr raus.
 
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