Adobe stellt die Creative Suite ein

Diskutiere das Thema Adobe stellt die Creative Suite ein im Forum Grafik. Ja, aber mal ehrlich, wenn 60€ monatlich als Selbstständiger deine Existenz bedeuten... Wir sind hier in einem Apple Forum, die Preise...

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  1. hr47

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    Das habe ich auch nicht gesagt - Nicht die 60€ kratzen an deiner Existenz, aber du wechselst halt auch nicht, weil du dann ggfs. deine Existenz riskierst. Adobe weiß das und nutzt das aus. Für mich eine absolut dreckige Verkaufsstrategie.
     
  2. maba_de

    maba_de Mitglied

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    und für mich ist das Fotografen Abo die erste bezahlbare Möglichkeit überhaupt, Lightroom und Photoshop nutzen zu können.
    So hat jeder seine Sichtweise.
     
  3. hr47

    hr47 Mitglied

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    So isses. Wenn wir alle die gleiche Meinung hätten, wäre dieses Forum sinnlos.
     
  4. Veritas

    Veritas Mitglied

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    Kommt drauf, welche Programme benötigt. @maba_de sagte es bereits, das Fotografen Abo ist die günstigste Variante jeher.
     
  5. rudluc

    rudluc Mitglied

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    Ich meine, es ist langsam Zeit, sich nach so vielen Jahren von der Creative Suite zu verabschieden, wenn man dafür seinem Rechner antun muss, von lauter demnächst inkompatiblen 32bit-Hilfsanwendungen aus dem Hause Adobe zugemüllt zu werden.
    Ehrlich, es ist nicht einfach das ganze Adobe-Zeugs vom Rechner rückstandsfrei herunterzukratzen. Aber gut, das muss jeder selbst wissen.
    Wer unbedingt meint, Adobe-Produkte nutzen zu müssen, der zahlt halt den Abopreis von 60 Euro im Monat, weil das aktuelle Lizenzmodell nun mal so ist. Adobe will keine Nutzer, die länger als 1 Jahr mit einer Version arbeiten und hat seine Preispolitik so ausgerichtet, dass man spart, wenn man bisher jedes Upgrade mitgemacht hat. An Kunden, die Gelegenheitskäufer sind, hat man kein Interesse und umgekehrt sollte es auch so sein.

    Ich ärgere mich nur über das Gerücht, dass es für alle grafische Aufgaben unbedingt Adobe sein muss! Das ist genau so blöd wie Computer=Windows oder Textverarbeitung=Word. Schuld sind daran solche Boulevard-Magazine wie Computer-Bild oder Chip mit ihren Anfänger-Workshops über Microsoft Office und Photoshop. Als wenn Computer-Bild-Leser unbedingt ein Adobe-Abo benötigen würden! Genau so ist die reflexartige Installation einer Uralt-Version von Microsoft Office! So ein Quatsch! Wer benötigt schon jemals die Serienbrieffunktion, die m.E. das einzige fehlende Feature von Pages gegenüber Word ist? Wer muss schon seine grafischen Werke an professionelle Druckmaschinen weitergeben?

    Liebe Leute, wenn ihr es unbedingt braucht, bleibt bei Adobe und zahlt euren Obolus. Aber: es taugt nicht für Jedermann. Es ist viel besser, moderne schlanke Programme wie die Affinity-Produkte oder Pixelmator (Pro) zu installieren und zu nutzen, die nur einen Bruchteil der Adobe-Produkte kosten und fast das Gleiche können. Vielleicht sind dort sogar einzelne Funktionen überlegen! Packt doch den alten Schrott nicht auf euren Rechner!
     
  6. Dextera

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    Privater Feldzug? :kopfkratz:
     
  7. Veritas

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    Ich hatte mal ein privates Projekt und exakt für zwei Funktionen, die mir abartig viel Arbeit gespart haben, habe ich Excel benötigt, weil Numbers das nicht konnte. UTF16 und transponieren.
    Würde ich jetzt Affinity als RAW Konverter gegen Lightroom antreten lassen... Affinity wäre weit abgeschlagen. Ein anderer wäre mit Affinity oder dem GraphicConverter zufrieden. Und man sieht öfters mal im Kiosk Vergleiche zwischen teuren und kostenlosen Tools.
     
  8. Fritzfoto

    Fritzfoto Mitglied

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    versteht der nicht, einfach mal auf 30 Jahre hochrechnen:)

    Vor allen sind die Idioten Vorreiter für die Trittbrettfirmen, wenn es jetzt schon so bekloppte Aps im Abo gibt, reicht es langsam. Versteht halt nicht Jeder.:hamma:
     
  9. Dextera

    Dextera Mitglied

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    Wenn du Miete oder deine monatlichen Ausgaben für Nahrung auf 30 Jahre hochrechnest wirst dich wahrscheinlich Instant aufhängen ;)

    60€ im Monat. Sprich die erste Stunde Arbeit im Monat geht für meine Software drauf, die mir dann die restlichen 159 Stunden des Monats die Arbeit ermöglicht.
     
  10. Veritas

    Veritas Mitglied

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    Ich kann dir meine Rechnung vorrechnen und du wirst sehen, wie günstig deine Rechnung ist. Beim Wechsel von PPC zu Intel musste man upgraden, dann hast du die CS2 z.B. und gehst auf die CS5, kaufst heute einen aktuellen Mac und gehst auf die imaginäre CS9. Da lagen so viele Jahren dazwischen, dass du keine Berechtigung zum Upgrade hast und darfst für eine Design Premium jeweils 2.500€ löhnen, sind bis dato ca. 11 Jahre Cloud, hätte es die von Anfang gegeben.

    Oder Photoshop und Lightroom vs. Fotografenabo: 1.300/1.800€ (extended) vs. 11.89€ monatlich und immer aktuell. Durch neue Kameras hättest du locker 1x Upgraden müssen und wärst schon bei 2.600/3.600€ in 12? Jahren. Oder bei 1712,16€ im Abo.

    In einem Betrieb kann ich durch die Cloud Lizenzen einfach dazu oder abbuchen ohne mir eine komplette Suite zu kaufen (für Praktikanten, Freelancer oder was auch immer).

    Wer checkt hier was nicht?
     
  11. vidman2019

    vidman2019 Mitglied

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    Essen muss man jeden Tag, im Gegensatz dazu kann man viele Dinge auch mit älterer gekaufter SW erledigen.
     
  12. Veritas

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    Ja, kann man. Aber wenn wir mal rechenintensive Software hernehmen... Bilder konvertieren, Videos konvertieren, Filter... erledigt heutige Software schneller als die alte. Einfach deshalb, weil sie auf die Architektur angepasst werden und GPUs einbeziehen können und oder Multithreading unterstützen. Auch wenn Adobe da noch etwas pennt, es läuft schneller als damals. Und wenn ich mir dadurch Stunden spare, ist das Geld wieder drin.

    Man könnte auch genauso gut sagen, kauft euch nen PC, günstiger und schneller als der Mac.
     
  13. hr47

    hr47 Mitglied

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    Es geht nicht um die 60€!!!!!!!!
    Und auch nicht um Hochrechnungen, wie viele Unterhosen ich im Laufe meines Lebens kaufen muss.

    Wenn mir eine Wohnung nicht passt, kann ich umziehen und mir eine bessere/günstigere Suchen. Das Risiko kann ich abschätzen.
    Wenn mir Adobe und das Abomodell nicht passt, kann ich auch umziehen. Ich mache es aber nicht, weil ich hier das Risiko nicht einschätzen kann, weil ich von den Umsätzen leben muss. Und Adobe reibt sich die Hände - das ist aus meiner Sicht legale Erpressung. Gnadenlose Nutzung von Monopolen.

    Wer das nicht versteht, war nie selbstständig.

    Du kannst ja gerne die 60€ pro Monat ausgeben, @Dextera, wenn du das für ein faires Angebot hältst. Ich werde das jedenfalls schon aus Prinzip nie tun. Und muss es Gott sei Dank auch nicht - over + out.
     
  14. Dextera

    Dextera Mitglied

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    Da ich beruflich nichts mehr damit zu tun habe brauch ich das auch nicht. Ich habe privat nur noch das Foto-Abo und kann mich nicht darüber beschweren.

    Das sind einfach Betriebskosten. Vorher hatte man eben einmal im Jahr ne große Ausgabe (oder hat das auch schon monatlich weggepackt für solche Fälle). Sowas zählt für mich unter Büromiete, Stromkosten etc. und wird eben benötigt damit ich den Job ausführen kann. Und dafür bekommst ja echt Alles von Adobe.
     
  15. maba_de

    maba_de Mitglied

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    wie viel hat die komplette Edition vorher gekostet? 2000€?
    Dann wären das 2 3/4 Jahre im Abo und in der Zeit erhält man jedes Upgrade, nicht nur die Updates.
     
  16. Veritas

    Veritas Mitglied

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    Aber wer ist denn wirklich auf offenen Daten angewiesen? Dienstleister, Drucker... Die meisten kleinen Grafiker können nehmen, was sie wollen.
    Wer zwingt einen zu Lightroom? Oder zu Acrobat im kreativen Bereich? Oder zu Premiere? InDesign? Geht doch auch QXP.
    Wenn man ein Jahresabo der Cloud hat, hat man ein Jahr, um sich parallel umzustellen. Ich hab mich damals auch parallel von Aperture zu Capture One umgestellt. War kein Beinbruch. Alte Projekte blieben vorerst dort, neue in Capture One.
    In jeder Firma musste ich meinen Workflow umstellen, ist nunmal so.

    Web ca. 1.700€, Design Premium ca. 2.500€, Master 3.800?€....
     
  17. hr47

    hr47 Mitglied

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    Komm schon, du weißt genau, wie man das rechnen muss:).

    Wenn ich ein paar Millionen Lizenzen verkaufe und feststelle, das 2/3 meiner Kunden nur alle 5 Jahre upgraden, mache ich halt ein Abo daraus und verdiene mit einem Schlag fast das doppelte ohne nennenswerten eigenen Aufwand. Mit einkalkuliert sind hier die wenigen, die wegen des Abomodells kündigen.

    Also fange ich auch einen Großteil der Kunden ein, welche die Software nicht täglich nutzen, sondern vielleicht nur alle paar Wochen mal. Was nicht heißt, das die Arbeit, die sie dann damit machen, wertlos oder unwichtig ist... Und alle zahlen brav die vollen Kosten. Für einige Kunden rechnet sich das, aber längst nicht für alle.

    Der einzige, für den es sich 100%tig und immer rechnet, ist Adobe... Also bitte weiter fleißig abonnieren:)
     
  18. Veritas

    Veritas Mitglied

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    Adobe ist wie Apple ein gewinnorientiertes Unternehmen, die schenken keinem was. Das wird sich auch nicht ändern. Wenn man damit nicht einverstanden ist... in den sauren Apfel beißen und zahlen oder eben Alternativen suchen. Aber "gezwungen" wird man nicht wirklich.
     
  19. Dextera

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    Irgendwie ist das ne lustige Diskussion über eine Firma die ihre Kunden abzieht - in einem Apple Forum :hehehe:
     
  20. maba_de

    maba_de Mitglied

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    Komisch, dass bei Apple immer ALLES rechtfertigt wird, während bei anderen Firmen kritisiert wird, das die auch Geld verdienen wollen.
     
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