Wieder zurück zur Atomkraft?

Soll der Atomkraftausstieg rückgängig gemacht werden?

  • Ja, Atomkraft soll zur Energiesicherung verwendet werden

    Stimmen: 502 40,8%
  • Nein, am Atomkraftausstieg festhalten um in absehbarer Zeit keine mehr in Betrieb zu haben

    Stimmen: 728 59,2%

  • Umfrageteilnehmer
    1.230

WollMac

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Es wird Zeit eine für öffentliche direkte Wahrheit betreffs Grundversorgung, Klima und Machbarkeit.
All das Geschwurbel von Verantwortlichen im Rahmen von Wirtschaft und Lobbyismus hat imo rein gar nichts mit der konkreten Lage zu tun.
Und um mal im heutigen Tonus zu bleiben: das von Herrn Laschet erwähnte "Paradies" besteht bereits und zwar hier auf der Erde –
man sollte nur aufhören es zu zerstören.
:unterschreibe:
 

Difool

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Also, genau weiß es keiner. 2018-2020 war zu wenig Wasser, heuer viel zu viel. Dennoch konnten sich die Böden heuer wieder vollsaugen. Was bezgl. Wasser zukünftig genau passiert, das weiß keiner. Vermutlich wird es eher Richtung Wasserknappheit gehen, aber vermutlich nicht innerhalb der nächsten 5 Jahre (wie von Dir prognostiziert).
Wir hatten regional zwar Überschwemmungen durch Starkregen, was aber dem Grundwasser jetzt nicht sonderlich dienlich ist.
Die Überschwemmungen existieren ja, weil die Böden sich nicht "vollsaugen" können.

Natürlich weiß man heute sogar exakt um die aktuell wasser-wirtschaftlich benötigten Mengen.
Daher weiß man auch, wie lange diese befriedgt werden können – und ja das können sie.
Aber… jetzt schon seit 3 Jahren aus den "untouchable" Reserven, die für die Natur bzw. Waldgebiete gedacht sind.
Im Norden Deutschlands passt alles noch ganz gut, weil die u.a. die Heide und andere Teile Niedersachsens noch weiter "leerlutschen" (können dürfen).
Stadt Hamburg bsw. bedient sich schon lange und seit viele Jahren bei den Trinkwasserreserven seiner Nachbarn; alles schön per Kontrakt.

In Niedersachsen bekommen wir unser Trinkwasser halb-und-halb; aus eigenen Reserven und aus dem Harz.
Aus dem Harz allerdings bekommen auch etliche andere noch ihr Trinkwasser.
Die Landwirte bsw. wässern ihre Felder seit den letzten drei Jahren vorwiegend mit normalem Trinkwasser aus eben diesem Netz.

Und klar: natürlich geht es in Richtung Trinkwasserknappheit.
Wir sind aber dort schon angelangt, weil eben die Wasserreserven der Natur- und Waldgebiete bereits verbraucht werden,
mit eben auch dem Wissen und der Kalkulation darum, dass dann so-und-so viel Prozent eingehen werden wird.
Die grossen Städte Deutschlands benötigen diese Wasserreserven bereits seit einigen Jahren.

Wenn ich sage, dass es ab 2026 "los geht", dann meine ich, dass es ab dann die ersten Ansagen und Einschränkungen geben werden wird.
Wald-, Wiesen- und Feuchtgebiete funktionieren halt nicht ohne Grundwasserspiegel – das fällt halt auf.
Ab 2038 dürfte dann, wenn wirklich nichts sinnvolles in Richtung Re-Naturierung und nachhaltige Landwirtschaft passiert,
nach nochmal solchen 2 Zyklen (städtischer steigender TW-Verbrauch und Trockenheit in sonst regenreichen Monaten) die Luft raus bzw.
das Wasser dieser "Natur-zugedachten-Reserven" imo am grenzwertigen Limit, am "point-of-no-return" sein.

Und nochmal zum Nachdenken: Überschwemmungen in boden-verdichteten Gebieten nutzen dem Grundwasserspiegel nichts.

edit:
Ach und btw. obendrauf: die letzte wissentschaftliche Prognose der deutschen landwirtschaftlichen Nutzungsbedingungen haben ergeben,
dass "wir" noch ca. 80 Mal ernten können. Dann sind die meisten Böden in Deutschland unwiederbringlich hinüber.
Wenn es nicht anders praktiziert wird (Pestizide, Monokultur, usw.).

edit2: Und ich denke mir diesen Kram wirklich nicht aus – lies mal nach.
Das mit den "80-mal-noch-ernten" habe ich aus einer "Scobel-Sendung".
Andere Sendung, gleiches Thema: Böden im Burnout
 
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nilolaus

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"Wir" können nicht handeln. Paar Milliarden wissen das gar nicht. Paar Milliarden glauben es nicht. paar Milliarden wissen das, glauben das - geht ihnen aber am A vorbei. Paar Millionen würden gern was tun.
 

nilolaus

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Difool

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Heute kam bsw. auch eine Radiomeldung, dass der prozentuale Anteil an Online-Bestellungen von Lebensmittel seit Corona satt gestiegen ist.
Es wird Content getreamt und nebenbei mal schön der Wocheneinkauf zusammengeklickt… aber hey – muss man dann auch weniger Wäsche machen,
weil man das ja alles in Undershirt und Cort-Jogginghose erledigen kann.
Vati muss sich nicht erst schmicken zum Einkaufen und Mutti kocht die gestrige erhaltene Box – die Kids daddeln eh taub am Swipegerät der Wahl.
Der Hund kann in den Garten kaggen und die Katze frisst halt Singvögel.
Nur am Wochenende muss man gesammelt per SUV in den Wald, damit man die Umverpackungen der Cerialienriegel und Safttüten los werden kann.
Und wenn zuhause dabei die Waschmaschine alleine laut läuft, der Mediaplayer noch glimmt und die Klima alles für die Rückkehrer frisch hält –
stirbt leise ein Regenwurm auf den Fliesen im Garten kurz vor dem Kiesbett eines immergrünen Ziergewächses.
 

Fleetwood

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Dann mach mal.
Meine Vorschläge bzw. Alltagslösungen habe ich bereits geschrieben.
Was sind deine?
Vorschläge und Alltagslösungen zur Reduzierung des Energiebedarfes könnten eigentlich einen neuen Thread füllen…:thumbsup: Aus Energiespargründen mach ich aber keinen neuen auf.:teeth:
 

Fleetwood

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Meine Vorschläge bzw. Alltagslösungen habe ich bereits geschrieben.
Was sind deine?
OK…ein Tipp zur Reduzierung des Kühlschrank-Stromverbrauches:

Die Kompressoren der 0815- Haushalts-Kühlschränke brauchen, wenn sie laufen, etwa 100W. Im Sommer, bei hohen Raumtemperaturen, müssen sie länger laufen, weil der Verflüssiger (das schwarze Teil mit den Kühlrippen, hinten am Kühlschrank) länger braucht, um die Wärme abzugeben, die beim Verdichten entsteht.

Die Kompressor-Laufzeit kann man drastisch reduzieren, indem man mit einem Lüfter hinterm Kühlschrank, dem Verflüssiger Luft zufächelt. Ich verwende dazu einen alten 12V-Computernetzteillüfter und speise ihn mit einem 12V/2W Solarpaneel am Küchenfenster.

Für den einfachen Trick ist keinerlei handwerkliches Geschick erforderlich, man braucht dazu nur einen Lüfter (am besten 5V oder 12V), ein kleines Solarpaneel, Blockklemmen und Draht.
 

MmeBezier

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OK…ein Tipp zur Reduzierung des Kühlschrank-Stromverbrauches:

Die Kompressoren der 0815- Haushalts-Kühlschränke brauchen, wenn sie laufen, etwa 100W. Im Sommer, bei hohen Raumtemperaturen, müssen sie länger laufen, weil der Verflüssiger (das schwarze Teil mit den Kühlrippen, hinten am Kühlschrank) länger braucht, um die Wärme abzugeben, die beim Verdichten entsteht.

Die Kompressor-Laufzeit kann man drastisch reduzieren, indem man mit einem Lüfter hinterm Kühlschrank, dem Verflüssiger Luft zufächelt. Ich verwende dazu einen alten 12V-Computernetzteillüfter und speise ihn mit einem 12V/2W Solarpaneel am Küchenfenster.

Für den einfachen Trick ist keinerlei handwerkliches Geschick erforderlich, man braucht dazu nur einen Lüfter (am besten 5V oder 12V), ein kleines Solarpaneel, Blockklemmen und Draht.
An die Rückseite meiner Kühl-/Gefrierkombi komme ich nicht mehr heran.
Aber als ich das Teil 2017 kaufte, da war es die beste Energieklasse, und tatsächlich brummt er nur selten (also springt selten an).
Die Küche hat aber auch Nordfenster, da scheint keine Sonne hin.

Im Arbeitszimmer haben wir noch einen kleinen Getränkekühlschrank (Ostfenster), da schaut die Sache im Sommer schon anders aus, wenn die Morgensonne rein scheint. Daher wird da dann der Rollo runtergezogen, bis die Sonne ums Eck ist.

Mit solchen PC-Lüftern kühlen wir im Sommer die Fritzbox. :)
 

Fleetwood

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An die Rückseite meiner Kühl-/Gefrierkombi komme ich nicht mehr heran.
Aber als ich das Teil 2017 kaufte, da war es die beste Energieklasse, und tatsächlich brummt er nur selten (also springt selten an).
Die Küche hat aber auch Nordfenster, da scheint keine Sonne hin.

Im Arbeitszimmer haben wir noch einen kleinen Getränkekühlschrank (Ostfenster), da schaut die Sache im Sommer schon anders aus, wenn die Morgensonne rein scheint. Daher wird da dann der Rollo runtergezogen, bis die Sonne ums Eck ist.

Mit solchen PC-Lüftern kühlen wir im Sommer die Fritzbox. :)
…gut dass du das erwähnst…

Einerseits werden Kühlschränke mit den besten Energieklassen gekauft, andererseits dann so verrammelt, dass man sich hinten, am Verflüssiger die Finger verbrennen würde, wenn man rankäme…:teeth:
 

Mahonra

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Einerseits werden Kühlschränke mit den besten Energieklassen gekauft, andererseits dann so verrammelt, dass man sich hinten, am Verflüssiger die Finger verbrennen würde, wenn man rankäme…:teeth:
Wieviel Abstand sollte sein zwischen Wand und Kühlschrank?🤔
 

MmeBezier

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…gut dass du das erwähnst…

Einerseits werden Kühlschränke mit den besten Energieklassen gekauft, andererseits dann so verrammelt, dass man sich hinten, am Verflüssiger die Finger verbrennen würde, wenn man rankäme…:teeth:
Ich denke, die Leute vom TEVI haben den schon richtig zur Wand hin aufgestellt, also mit korrektem Abstand.
Aber rechts daneben ist die Wand und links daneben sind halt Küchenmöbel/Einbauschränke. Da müsste man alles rausräumen. Aber so ist das halt in einer kleinen Küche. (vgl. Frankfurter Küche)
 

Fleetwood

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Wieviel Abstand sollte sein zwischen Wand und Kühlschrank?🤔
…das steht normalerweise eh in der Betriebsanleitung.

Prinzipiell: So viel wie möglich…ist natürlich in der Praxis kaum durchführbar, außer in einem Penthouse oder Loft, wo man den Kühlschrank mitten in den Raum stellen kann. :xsmile:

Bei meinem Kühlschrank sind die Verflüssiger seitlich angebracht, da ist der Abstand seitlich zur Wand eben größer, aber zur hinteren Wand kleiner.

Mit einem ungefähren Öko-Richtwert, kann man bei den meisten Modellen, mit 20cm nach hinten, 20cm oben, 20cm seitlich aber nix falsch machen. (Ich gehöre wahrscheinlich zu einer Minderheit, die diese Abstände tatsächlich einhält, und noch zusätzlich belüftet)

(…Energiesparen, und überall den höchsten Wirkungsgrad rauszuholen, ist ein schönes Hobby)
 
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