Vorstellung des neuen Mac Pro ... Diskussion

Diskutiere das Thema Vorstellung des neuen Mac Pro ... Diskussion im Forum Mac Pro, Power Mac, Cube. Aus dem WWDC-Thread herausgelöst, hier der Thread zur Diskussion über den neuen Mac Pro. Zumindest so weit, wie man...

Fl0r!an

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Mich stört einfach, wenn Leute ihre eigenen Bedürfnisse als das Maß aller Dinge sehen, es gibt immer auch andere. Das Pegasus wird halt eine Option sein für diejenigen, die mehr als 4TB als Speicher brauchen, wozu auch immer, jedem seine Sache. Aber eben nicht: ich brauch das nicht, also ist es Unsinn.
Ich habe wörtlich gesagt: "HDDs haben außerhalb eines großen NAS auch nur noch sehr wenige begründete Einsatzzwecke." Das ist weit weg von "ich brauch das nicht, also ist es Unsinn" ;)

Davon ab spricht wie ich oben geschrieben habe eben einiges dagegen, solche Datenmengen lokal zu horten.
 

Lor-Olli

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Jeder hat in unserem freiheitlichem System das Recht auf eine eigene MEINUNG, niemand hat das Recht auf die ALLGEMEINGÜLTIGKEIT dieser Meinung… Unsere "digitale" Welt (aka social media, Foren…) erweckt bei einigen den Eindruck der Gleichwertigkeit der Meinungen - mitnichten und dies gilt insbesondere wenn sie Fakten (der neue MP hat bis zu 28 Kerne = Fakt) ignoriert. Die Geschreilawine ist insbesondere unter den Unwissenden besonders laut…

Zum Speicherkonzept: der MP bietet die Möglichkeit auch enorme Speichermengen onbord zu beherrschen (Samsung bietet eine 2,5" SSD mit 16TB Kapazität für die Kleinigkeit von 7500€, demächst sogar 32 TB für ca. 30000$…) Wir brauchen im Studio sehr viel Speicher und zwar offline, bzw. im lokalen Netz, ein Pegasus (8bay - dafür haben wir uns entschieden) bietet neben bis zu 80TB Speicher auch eine ordentliche Übertragungskapazität (bis zu 1,6 GB/s, gemessen), aber eben auch nicht "für umsonst". Der MP spielt leistungsmäßig in der obersten Liga, entsprechende Peripherie ebenfalls, dies gilt aber nicht nur für Apple. (Wir haben auch 2 Rendermaschinen die preislich unseren MacPro/Tonnen entsprechen)

Meiner MEINUNG nach ist der neue MP definitiv nicht für "ambitionierte Heimanwender" gedacht oder sinnvoll, aber es gibt ja auch Porschefahrer die mit 80 (Alter und Tempo…) über die Autobahn "rasen"… "Meinungsfreiheit" ist manchmal auch eine Frage des Geldbeutels - und wenn ein 80jähriger nur 80 fährt hat er meine Hochachtung, eine deutlich höhere als wenn er 200 fahren würde…

Für den Heimanwender sollte der Mini in Topausstattung mit einer leistungsfähigen eGPU eigentlich alle Anforderung abdecken - nur zum Posen ist er nur bedingt geeignet. Ich persönlich halte aber auch die Energiebilanz für nicht zu vernachlässigen(!), der neue MP zieht allein bis zu 1,4 KW/h und mit dem neuen Display dürfte er deutlich über 2KW/h brauchen. Nur Rechner und Display, in unserem Studio kommen noch zahlreiche andere Geräte zum Einsatz (Licht etwa…), die Stromrechnung steht dann auch in Relation zur Leistung!
(Der neue Rechner zieht in einer Stunde mehr als eine Waschmaschine, diese peakt zwar höher, ist das Wasser erst mal heiß aber deutlich weniger)

Ich frage mich wie viele hier einen echten Geschäftsplan aufstellen (oder können) und z.B. die Gesamtkosten im Verhältnis zur Gesamtbilanz berechnen. Selbst ein 50000€ MP wäre am Ende (bei uns) nicht der größte und entscheidende Kostenfaktor - aber auch er muss sich rechnen (die Mehrleistung auf die Leasingkonditionen, oder die Abschreibung in Stunden Mehrleistunsgskapazität bei Kauf, erbringen. Bei uns ist es nicht so kompliziert, weil bei nahezu ständiger Vollauslastung die Rechnung einfacher wird.) Ein MP, der erst nach Feierabend anläuft (Heimanwender) müsste diese Mehrleistung in wenigen Stunden am Tag erbringen um sich zu rechnen (wobei Hobbies in der Regel eh "zu teuer" sind…)
 
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Veritas

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Ist den Leuten hier schon bewusst. Dennoch richtet sich der Mac Pro, der "früher" noch Fotografen, DTPler und Co. angesprochen hat eher oder überwiegend an die Videobranche. Nicht jeder hat Lust auf externe Peripherie, die beim mini notwendig ist.
 

Dextera

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Das wird er wohl in diesem Leben nicht mehr verstehen ...
 
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Lor-Olli

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@dex, MEINUNG wie gesagt, kann ich nachvollziehen UND verstehen, muss ich aber dennoch nicht für MICH akzeptieren. In China hätte jetzt einer von uns beiden die Popo-Karte ;)

Nebenbei, ich hatte die Chance mit einem Entwickler (USA, ehemaliger Mitarbeiter) kurz zu telefonieren der den neuen MP bereits testen konnte (jetzt Programmier bei…). Saustarker Rechner, aber da sind wohl noch ein paar Punkte die ICH vor einem Kauf abklären müsste…
 
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Veritas

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Aber alle, die einen modularen Nachfolger vom 5.1 wollten, schauen jetzt größtenteils in die Röhre, weil der Mac Pro unverschämt teuer und auf Video getrimmt ist. Ich denke mein Chef würde herzhaft lachen, wenn ich ihm sagen würde, ich brauch nen Mac Pro für 10.000€. Zumal der 6.1 bis auf die GPU locker reicht.
 

Veritas

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Logisch ist das so. Für solche Aufgaben ist heute sogar ein iMac Pro schon überdimensioniert. :noplan:
Würde ich so jetzt nicht sagen, gut 12-18 Kerne brauchen wir nicht, aber 32-64GB machen durchaus Sinn und eine starke GPU. In der Vorstufe brauchst du das weniger, da fallen aber dann die Displays raus. Wenn Fotografen aber noch Videografie anbieten, gerade bei Hochzeiten, brauchen die auch viel Leistung. Da kann man dann in 1-3 Tagen die Hochzeit durchjagen. Für ein mattes, kalibrierbares Display fallen alle iMacs raus und der mini benötigt zwingend eine eGPU.
 

Dextera

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weil der Mac Pro unverschämt teuer
Ich würd eher sagen er ist unverschämt unterdimensioniert für das Geld :D Der Preis wärs mir noch wert wenn ich einen dementsprechenden Gegenwert erhalte. Dass ich 3 Monster-GPUs reinbauen KÖNNTE bringt mir halt auch wenig dass ich dieses Feature mitbezahle.
 
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Veritas

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Wer sowas glaubt zu brauchen, schließt es halt an.
Warum sollte ich mir einen iMac Pro kaufen, dessen Display ich nicht nutze und zusätzlich noch ein 1.000€+ Display, das optisch null dazu passt, daneben stellen? Dann komme ich ja wieder in den Region eines Mac Pro.
Wir glauben es nicht zu brauchen, wir wissen das!

Ich würd eher sagen er ist unverschämt unterdimensioniert für das Geld :D Der Preis wärs mir noch wert wenn ich einen dementsprechenden Gegenwert erhalte. Dass ich 3 Monster-GPUs reinbauen KÖNNTE bringt mir halt auch wenig dass ich dieses Feature mitbezahle.
Oder so ;)
Würden sie aber wieder andere Varianten der Logicboards anbieten, ist das wie beim Autokauf.
Sie wollen Car Play für 300€ nachrüsten? Dazu brauchen Sie dann das Multimedia-Paket für 3.000€, das Premium Soundpaket für 1.500€, die DAB Antenne für 500€ und die dazugehörige Heckscheibenheizung für 300€ ;)
 

MacEnroe

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Warum sollte ich mir einen iMac Pro kaufen, dessen Display ich nicht nutze und zusätzlich noch ein 1.000€+ Display, das optisch null dazu passt, daneben stellen? Dann komme ich ja wieder in den Region eines Mac Pro.
:confused: Wenn man ein besonderes Display braucht, dann muss man sich das eben kaufen. Da kann Apple
ja nichts dafür. Und dass es „optisch“ nicht passt, dafür kann Apple auch nichts. Kauf dir halt ein
optisch passendes Display. Oder würde dein Display zum neuen MacPro optisch besser passen
als zum iMac? Dann ist das Zufall und auch nicht die Schuld von Apple.

Und dass man ein zusätzliches Display (wenn auch nicht matt) gar nicht nutzen kann, ist halt auch
ein Sonderfall. Dann bleibt es eben ungenutzt. Der Stromverbrauch des iMac ist mit Display ja trotzdem
viel geringer als beim neuen MacPro.
 
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Veritas

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:confused: Wenn man ein besonderes Display braucht, dann muss man sich das eben kaufen. Da kann Apple
ja nichts dafür. Und dass es „optisch“ nicht passt, dafür kann Apple auch nichts. Kauf dir halt ein
optisch passendes Display. Oder würde dein Display zum neuen MacPro optisch besser passen
als zum iMac? Dann ist das Zufall und auch nicht die Schuld von Apple.

Und dass man ein zusätzliches Display (wenn auch nicht matt) gar nicht nutzen kann, ist halt auch
ein Sonderfall. Dann bleibt es eben ungenutzt. Der Stromverbrauch des iMac ist mit Display ja trotzdem
viel geringer als beim neuen MacPro.
Aber warum ein Display teuer mitbezahlen, das man nicht nutzen möchte? Oder nicht benötigt, weil man schon eins hat?
Apple hatte optisch passende, die wurden aber eingestellt.
Fakt bleibt, der preislich interessanteste Desktop Computer nach dem alten Mac Pro bleibt der mini mit externer Peripherie.

Daheim habe ich einen Monitor, eine eGPU, Tastatur und Maus. Mit nem iMac müsste ich den Monitor entsorgen, da kein Platz mehr, Maus und Tastatur habe ich schon.
Im Geschäft habe ich ne Vesa-Halterung und zwei Monitore, Maus und Tastatur ebenfalls, dazu kommen noch diverse externe Geräte, sieht dann mit dem iMac und nur einem Monitor an der Doppelhalterung bescheiden aus.
 

MacEnroe

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Mit nem iMac müsste ich den Monitor entsorgen, da kein Platz mehr,
Dann würde vom Platz her auch kein modularer (und günstiger) MacPro passen. Der ist größer als ein iMac 21".
Dann ist der mini das richtige für dich. :)

Ich verstehe, wenn sich jemand einen etwas „besseren“ ausbaufähigen und etwas größeren „mini“ wünscht,
der günstig ist. Diesen Wunsch erfüllt der MP nicht. Andere Zielgruppe.
 

Veritas

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Dann würde vom Platz her auch kein modularer (und günstiger) MacPro passen. Der ist größer als ein iMac 21".
Dann ist der mini das richtige für dich. :)

Ich verstehe, wenn sich jemand einen etwas „besseren“ ausbaufähigen und etwas größeren „mini“ wünscht,
der günstig ist. Diesen Wunsch erfüllt der MP nicht. Andere Zielgruppe.
Im Gegensatz zum iMac kann der Mac Pro unter dem Tisch stehen. Im Geschäft steht er auf dem Rollcontainer, daheim hätte er Platz (mac mini plus eGPU nehmen ja auch Fläche ein. Und er steht dann direkt an der Wand, ich muss den ja nicht quer hinstellen. Der Mac Pro ist schmaler als mini + eGPU dafür 11cm tiefer. Wäre aber machbar. Den iMac stellt man ja nicht 90° gedreht auf den Tisch.

Das mit der Zielgruppe Video hab ich ja schon geschrieben und 21,5" würde ich mir sicher nicht hinstellen.
 

Lor-Olli

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Der Fluch des Erfolgs?

Apple hat mit den iOS-Geräten und den Desktops (den MP zähle ich zu den "under Desktops" ;)) eine zunehmend größere Kundschaft gewonnen und mittlerweile eine veritable Kundenbasis (ich erinnere mich, dass ich früher erklären musste das ein Apple auch ein Rechner ist…). Der Fluch besteht meiner Meinung nach darin, dass die viel breitere Kundenbasis naturgemäß auch immer breiter gestreute Wünsche hat - DAS kann kein Unternehmen stemmen. In der Anfangsphase war Apple so teuer (verhältnismäßig), dass es so wenige Kunden gab die man sie noch "einzeln pflegen" musste (bei meinem Macintosh CX II erhielt ich noch eine persönliche, individuelle mail aus Kalifornien mit Erklärung weshalb ein bestimmtes feature nicht läuft!).

Bei Millionen von Rechnern noch mehr phones, pads, ATV, stores muss man sich fokussieren, LEIDER wird dabei immer auch ein Teil der Kunden nicht bedient werden können. (Wir hatten im Studio auch schon Anfragen die wir nicht bedienen konnten - und wir machen sehr viel selbst!) Das ein Unternehmen sich auf die einträglichsten Geschäfte konzentriert ist jedem der Geld verdienen muss, glaube ich selbsterklärend, die "kleinen MacPro" gehören sicher nicht dazu. (zu kleine Basis, zu geringer turnover, hohe Entwicklungskosten). Auch der "teuere" MacPro wird sich vermutlich gerade eben so rechnen, aber er ist ein bedeutender Punkt für das selbst gestellte Image "Premium". Ich lamentiere nicht, weil es nicht lohnt,Beschwerden haben erst dann Aussicht auf Erfolg, wenn die Gruppe groß genug ist (Greta Thunberg hat auch noch nicht fertig, aber sicher schon deutlich mehr follower als die Anhänger eines "kleinen, modularen MacPro" - hinkt klar, sie muss ja auch nicht verdienen, verdeutlich aber die Denke ;) )
 
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