iPad Pro als Laptop-Ersatz *ernsthafte Gedanken*

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  1. maclexi

    maclexi Mitglied

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    ohne Maus ?:crack:

    Im übrigen hast du ja dann immer noch ein Laptop und ein iPad.
    Von ERSATZ keine spur.
     
  2. Horst Hiller

    Horst Hiller Mitglied

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    Hm, ich denke doch. Der Ersatz bezieht sich ja nicht darauf nur ein Gerät zu besitzen (wenn Arbeitswerkzeug, spielt der finanzielle Aspekt ja kaum eine Rolle, ist ja letztendlich in den Gesamtkosten Peanuts), sondern auf die Nutzung. Und ich finde schon, dass es einen Unterschied macht, ob ich ein Laptop, oder ein iPad rumschleppe. Und ja, mit Mausfunktion könnte bei mir die Nutzungsrate noch mehr steigen. Ich glaube aber nicht, dass wir das erleben...

    Und die Maus braucht man ja eher beim erstellen von Dokumenten. Wer in der Regel Dokumente geliefert bekommt, diese prüft, kommentiert und evtl. präsentiert, seine Termine und Mails im Griff haben möchte, ist mit dem iPad und Pencil hervorragend ausgestattet. Im übrigen glaube ich, Sie haben kenduo nicht richtig verstanden: er meinte wohl, dass er für Excel ein Laptop und eine Maus benötigt, für die restlichen 90% nicht....
     
  3. kenduo

    kenduo Mitglied

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    Ja. Danke :)
    Deshalb die Frage ob man den Laptop nicht durch einen Mini-PC ersetzt.

    Und wenn man diesen zuhause dann über das iPad ansteuert und zum Beispiel eine Software wie TeamViewer nutzt, dann wäre das mit der Maus (über BT) Ja möglich. Das iPad wäre quasi der Monitor. Eine ordentliche Tastatur für den Mac wäre auch möglich - notfalls die von aüple selbst.

    Finde die Idee jetzt garnicht so übel.
     
  4. Ralle2007

    Ralle2007 Mitglied

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    Mein iPad Pro 2018 ist zu ca.90% Notebook Ersatz, mit Pencil und Tastatur.
    ohne Foli, brauch ich nicht. Aber ich habe ein Apple Care Plus, falls es mal zum Sturz kommt.

    Aber das muss halt jeder für sich selber wissen, ob das ipad pro eine Notebook Ersatz für ihn ist, m.M.

    Ich sage global JA!
     
  5. JeZe

    JeZe Mitglied

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    Forderst Du auch, dass Du auf Deiner Playstation die Steuererklärung mit Elster machen kannst oder dass Du ein iPhone per Kommandozeile bedienen kannst?

    Der Mac incl. macOS ist der Computer von Apple, der für Mausbedienung optimiert ist, das iPad ist der Computer von Apple, der für Touch-Bedienung optimiert ist. Das sind völlig verschiedene Philosophien, die nur in einem riesengroßen Kompromiss enden können, wenn man sie vermischt (siehe Windows 10).
     
  6. Ralle2007

    Ralle2007 Mitglied

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    ... das verstehen nur die wenigsten;)
     
  7. bowman

    bowman Mitglied

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    ...ich muss jetzt hier auch mal wieder nach einiger Zeit meinen Senf dazu geben... :D

    (Achtung: Wall of Text...)

    Ich habe, u.a. weil ich beruflich damit zunehmend zu tun habe, mir zwischenzeitlich ein iPad Pro 11" mit Smart Keyboard und Pencil 2 zugelegt, für schmale 1300,- € (Bildungsrabatt). Die Zielsetzung dabei: Ich will herausfinden, ob und wie sich mit iOS die Arbeit im akademischen Umfeld (Studierende und Lehrende) vereinfachen lässt. Das betrifft überwiegend Workflows in der Lehre, die die vorhandende IT-Dienste Dienste an der der Universität mit einbeziehen, u.a. aus Datenschutzgründen lokale Cloudspeicher (Owncloud, Nextcloud), eLearning-Umgebungen, webbasierte Office-Lösungen (Collabora), klassisches MS Office (Office 365), Literaturverwaltung (Endnote, Citavi) und vieles mehr.
    Beispielsweise geht es um Workflow-Fragen rund um Lehrveranstaltungen: Lehrende stellen im eLearning-System Folien und Arbeitsblätter als PDF bereit - wie können diese von den Studierenden möglichst einfach herunter geladen, gelesen, in der Veranstaltung annotiert und wieder auffindbar und im offline-Zugriff irgendwo gespeichert werden? Oder aus Sicht der Lehrenden: Kann ich beispielsweise per iPad Folien präsentieren, live in der Veranstaltung da drin rummalen, unkompliziert Seiten einfügen (etwa handschriftliche Herleitungen) und die so modifizierten Folien mit nur ein paar Klicks im eLearning-System aktualisieren, so daß sie anschliessend für die Studierenden verfügbar sind?

    Mein Zwischenfazit, ohne jetzt in Details gehen zu können (es gibt einfach so viele unterschiedliche Anwendungszenarien): iPads glänzen überall dort, wo überwiegend handschriftlich gearbeitet wird, etwa bei Mitschriften, in denen viele Formeln oder Skizzen eine Rolle spielen. Es gibt phantastische Apps für handschriftliche Notizen (wie etwa Notability) oder solche zur Handschrifterkennung, die sich hervorragend eignen, um handschriftliche Protokolle schnell und sicher in Maschinenschrift zur Weiterverteilung umzuwandeln (Nebo).
    Überall dort, wo mit Webfrontends gearbeitet wird (z.B. eLearning-Umgebung, Online-Datenbanken) kommt man mit iOS recht gut durch, auch wenn es hier schon erste Showstopper gibt: In Collabora funktionieren z.B. aus unterfindlichen Gründen nicht die Cursor-Tasten mit externen Keyboards - das ist aber eher ein Collabora-Problem.

    An anderen Stellen versagt iOS komplett: Immer dort, wo spezialisierte PC-Software zum Einsatz kommt oder gar mit mehreren Softwarelösungen ineinander greift, hagelt es Showstopper: Es gibt schlichtweg (noch) keine passenden App-Äquivalente zu fachspezifischer Standardsoftware, die aber von Studierenden genutzt werden muss.
    Auch dort, wo Dateien offline zur Verfügung stehen sollen, wird es hässlich: Per Dateien-App und Nextcloud-App nebst passenden Favoriten-Settings stehen Dokumente zwar auch automatisch offline zur Verfügung, diese sind aber nach dem Editieren nicht mehr zugreifbar, bevor sie nicht wieder online automatisch synchronisiert wurden. Bei Dateien auf dem iCloud Drive tritt das Problem zwar nicht auf, allerdings ist hier bei Speicherknappheit auf dem Gerät nicht garantiert, daß die Dokumente auch wirklich offline da sind, wenn man sie braucht. Wohlgemerkt: Ich rede hier von automatischen Synchronisierungsvorgängen - das leidige manuelle Im- und Exportieren per Document-Picker ist im Arbeitsalltag einfach keine Option - schon gar nicht, wenn man die problemlose Synchronisierung unter Windows/Mac/Linux gewohnt ist.

    Wenn jetzt Leute kommen und Fragen: "Soll ich mir ein iPad kaufen? Ich will mein altes Laptop ersetzen!" muss ich leider sagen: Nein, nein und nochmals nein! Ein iPad ist unter den genannten Andwendungsbereichen kein Laptop-Ersatz, auch wenn Apple immer wieder versucht, uns etwas anderes weiszumachen! Es kann eine hervorragende Ergänzung sein und völlig neue Optionen eröffnen, denn viele Sachen sind damit machbar, die auf einem klassischen Laptop undenkbar sind - aber es ist eine Erweiterung, mehr nicht. Wenn jemand nur ein begrenztes Budget hat, würde ich ihm niemals ein iPad als Laptop-Ersatz empfehlen, weil unweigerlich Aufgaben kommen, die damit nicht machbar sind. Wenn sich jemand ein iPad als Luxus-Notizblock oder als "Zusatz-Display" zur Anzeige von Dokumenten neben dem Laptop anschaffen will - super! Aber als Ersatz: Niemals!

    Noch kurz zum Thema Microsoft Surface: Ich habe selbst auch ein Surface Pro 4 samt Stift und Tastatur. Wenn ich nur ein begrenztes Budget habe und/oder nur ein Gerät mit mir rumschleppen will, ist das meines Erachtens tatsächlich eine Lösung - damit kann man tatsächlich vollständig durchs Studium kommen und man hat zusätzlich die Handschrift-Option. Allerdings sollte einem klar sein, daß hier auch alle PC-Nachteile zuschlagen: Nervige Windows-Updates, nicht an Touch-Bedienung angepasste Programme, höheres Gewicht, geringere Akku-Laufzeit und potentielle Malware-Risiken.

    Just my 2 cents...
     
  8. rudluc

    rudluc Mitglied

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    Ich glaube, dass es überall dort Probleme gibt, wo man in sich in Windows-dominierte Gefilde begibt. Dass das iPad dort versagt, wo spezialisierte PC-Software zum Einsatz kommt, ist doch völlig klar. Das sollte man aber auch nicht von einem iPad verlangen.
    Das Tolle an einem iPad sind die großen Icons, der fast verzögerungsfreie Start der Apps und die problemlose Synchronisation über die iCloud mit entsprechenden Apps.
    Ich sehe ein iPad aber sowieso nicht als Ersatz für einen Desktop-Rechner, egal ob mobil oder stationär, sondern eher im Zusammenspiel mit einem solchen. Ich habe einen großen iMac, ein Macbook Pro und ein iPad Pro. Das Macbook nutze ich fast gar nicht mehr und kann darauf locker verzichten.
    Ohne WLAN ist man allerdings mit einem iPad aufgeschmissen.
     
  9. JeZe

    JeZe Mitglied

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    Ich glaube Google demonstriert mit dem Pixel Slate gerade eindrücklich was Apple beim iPad unter allen Umständen vermeiden will.


    Von den Specs her kann dieses Gerät alles, in der Praxis kann es so gut wie nichts annähernd zufriedenstellend.

    Ich bin im Moment für 3 Wochen in den USA. Mitgeommen habe ich das aktuelle iPad Pro 12,9 incl. Folio Keyboard und mein 15“-MacBook Pro, weil ich mich nicht getraut habe es zu Hause zu lassen. Ich brauche einen Rechner zum surfen, zum YouTube schauen, zum Bearbeiten von RAW-Bilddateien mit Lightroom, zum Schneiden von kleineren Urlaubsvideos mit Video-Material meiner GoPro, Drohne und dem Handy und zum Vorbereiten einer geschäftlichen Präsentation mit PowerPoint.

    Ich habe bisher das MacBook kein einziges mal gebraucht - alles funktioniert bestens mit dem iPad Pro. Also kann das iPad Pro in Zukunft mein Szenario „Laptop auf Reise“ voll ersetzen. Selbes ist gültig für so gut wie alles, was ich zu Hause mobil mache.

    Ich weiß nicht, wie es bei anderen aussieht bzw. ob es wirklich noch Haushalte gibt, die einen einzigen Rechner haben, der alles erledigen muss. Bei mir gibt es noch einen Windows-Audio-Rechner, ein Windows-Geschäfts-Notebook und ein MacBook Pro. Und vor dem Hintergrund finde ich Apples Frage, ob das iPad mein nächster Computer sein kann folgerichtig, weil ich bisher auch nicht alles mit einem Gerät erledige.
     
  10. Madcat

    Madcat Mitglied

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    Die gibt es. Sogar öfter als mein meint ;)
     
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