MacBook Pro A1 Chip vor dem neuen Update nach MacOS Monterey bereinigen?

Tommac187

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Zum Thema Caches löschen hab ich hier was interessantes gefunden, ist zwar auch schon knapp 5 Jahre alt aber klingt für mich plausibel
https://communities.apple.com/de/thread/1373

Macpaw schreibt auf seiner Webseite:
"Tief in den Systemordnern jedes Macs verbergen sich Gigabytes von Datenmüll, den wir als Systemreste bezeichnen: Cache-Dateien, defekte App-Daten, veraltete DMG-Installationsprogramme oder zusätzliche Verzeichnisse, die inzwischen nur noch Ballast darstellen. CleanMyMac X wirft das überflüssige Gewicht im Handumdrehen über Bord und behebt dabei gleich noch Systemfehler aller Art. Eine Pflegekur, die jeder Mac ab und zu vertragen kann."
Apple ist daran gelegen, dass die Rechner gut laufen laufen um Kunden bei Laune zu halten.
Sie verdienen nichts an gut funktionierenden Rechnern, aber durchaus an der daraus resultierenden Markentreue.
Apple hat einen Ruf zu verlieren.
ok Sie lassen die App aber dennoch im AppStore zu...
Und wie soll irgendeine Software erkennen, was Müll ist und was der Benutzer in klaren Momenten gespeichert oder installiert hat?
Die Frage kann ich dir nicht beantworten , die App listet dir jedenfalls sehr schnell den potenziellen "Datenmüll" deines gesamten Macs ( inkl ext. Festplatten ) auf und du kannst selber entscheiden was gelöscht werden soll...

Und hier noch ein Beispiel was mir überhaupt nur angeboten wird zum deaktivieren im Start Agent, da wird also schon ordentlich gefiltert.
Generell denke ich man sollte sich immer vorher anschauen was man löschen will, dann kann da eigentlich nicht viel schief gehen...
 

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Schiffversenker

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Die Frage kann ich dir nicht beantworten , die App listet dir jedenfalls sehr schnell den potenziellen "Datenmüll" deines gesamten Macs ( inkl ext. Festplatten ) auf und du kannst selber entscheiden was gelöscht werden soll...
Ganz sicher wird sie das nie tun.
Erstens weil ich sowas nie auf meinen Mac loslassen würde und zweitens weil ich, wenn ich denke, da gäbe es Müll, von dem ich nichts weiß, selbst schauen würde.
Defekte App-Dateien verstecken sich nicht so einfach, Installations-DMGs lösche ich oder will sei behalten, und wer Cache als Datenmüll bezeichnet, hat das System nicht verstanden.

Woran erkennst du übrigens, welchen "Datenmüll" diese App einfach unterschlägt?
 

Tommac187

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weil ich, wenn ich denke, da gäbe es Müll, von dem ich nichts weiß, selbst schauen würde.
ich hab hier aktuell 10TB Festplattenspeicher an meinem Mac hängen, wenn ich das alles selber durchsuchen würde bräuchte ich 1 Monat Urlaub...
Installations-DMGs lösche ich oder will sei behalten
da bin ich leider nicht so konsequent wie du, hatte da einige auf meinem Rechner.
und wer Cache als Datenmüll bezeichnet, hat das System nicht verstanden.
hast du dir mal die Konversation aus dem Link durchgelesen? Wenn das nicht auch wieder totaler quatsch kann es sehr wohl sinn machen dieses gelegntlich zu löschen...
https://communities.apple.com/de/thread/1373
Ob sie durch Benutzung durch Unwissende schaden kann, eher nicht.
Also wenn man nicht unwissend ist kann sie ein guter Helfer sein um Zeit zu sparen, richtig?
 

Schiffversenker

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Es gibt Suchfunktionen, man muß nicht Datei für Datei anschauen. Ich hab auch so an die 10 TB dranhängen, das erledigt macOS für mich, und außerdem sind große Datenmengen ja meistens Videos oder ähnliches, eventuelle Probleme liegen allermeistens woanders.

Nein, ich lese mir keine endlosen "Konversationen" aus Links durch.

Und der Nicht-Unwissende braucht so'n Zusatzkram einfach nicht, der Unwissende kann jede Menge Schaden anrichten.
 

Tommac187

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Mal ein Frage an alle die die App schlecht reden, habt Ihr die aktuelle Version mal getestet oder beruhen eure aussagen aus Erfahrungen der Vergangenheit?
Die Software gibt es ja jetzt seit ca. 12 Jahren, es gab da sicherlich oft Probleme in der Vergangenheit aber sie wurde ja weiterentwickelt und Fehler ausgemerzt...
 

lisanet

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Macpaw schreibt auf seiner Webseite:
"Tief in den Systemordnern jedes Macs verbergen sich Gigabytes von Datenmüll, den wir als Systemreste bezeichnen: Cache-Dateien, defekte App-Daten, veraltete DMG-Installationsprogramme oder zusätzliche Verzeichnisse, die inzwischen nur noch Ballast darstellen. CleanMyMac X wirft das überflüssige Gewicht im Handumdrehen über Bord und behebt dabei gleich noch Systemfehler aller Art. Eine Pflegekur, die jeder Mac ab und zu vertragen kann."

Diese Aussage ist reines Marketing und besonders die Unbestimmtheit "... gleich noch Systemfehler aller Art" ist schlichtweg gelogen. Ab Big Sur ist das System in einem schreibgeschützen Volume. Da kann man nichts beheben, wenn man nicht Apple heißt und das per Software-Update macht.

Es gibt auch keine "zusätzlichen Verzeichnisse, die inzwischen nur noch Ballast darstellen" oder bist du echt der Ansicht, dass Apple irgendetwas installiert, was das System nicht benötigt? Dass du in deinem konkreten Anwendungsbereichen was nicht benötigst, kann durchaus sein. Das kann aber keine App der Welt wissen, sondern nur du selbst.

Die Funktion von Caches ist dir sicherlich bekannt. Sind diese nicht vorhanden, werden sie vom jeweiligen Programm neu angelegt. Was soll also daran "Ballast" sein?

Was sind "defekte App-Daten" und vorallem, wie entstehen diese denn? Entweder durch das fehlerhafte Programm, oder durch ein fehlerhaftes Betriebssystem. In beiden Fällen kannst du das "Symptom" beseitigen, wenn du diese fehlerhaften App-Daten löscht. Allerdings sind dann die App oder das System selbst immer noch fehlerhaft und erzeugen weiterhin munter drauf los fehlerhafte App-Dateien. Die einzig sinnvolle Vorgehensweise wäre bei fehlerhaften App-Daten also, die App oder das System upzudaten, wenn dort ein bug-fix für die Fehler enthalten ist. Glaube mir, es gibt für fehlerhafte App-Daten keine versteckten Heinzelmänchen oder Kobolde, die in deinem Mac leben und das verursachen.

ok Sie lassen die App aber dennoch im AppStore zu...

.... wie schon mal geschrieben. Die Prüfung im App-Store umfasst nicht die Sinnhaftigkeit oder Funktionsfähigkeit eines Programms.

Und hier noch ein Beispiel was mir überhaupt nur angeboten wird zum deaktivieren im Start Agent, da wird also schon ordentlich gefiltert.
Generell denke ich man sollte sich immer vorher anschauen was man löschen will, dann kann da eigentlich nicht viel schief gehen...

Leider zeigt dein screenshot, dass du nicht weißt, was diese Start-Agenten sind, da du zwei vollkommen unterschiedliche Ansichten zweier Programme miteinander vergleichst, die auf vollkommen unterschiedlichen Daten basieren. Aktivitätsanzeige.app listet nicht nur "Start-Agenten" auf, sondern _alle_ Prozesse, die auf dem Mac laufen. Das müssen naturgemäß immer drastisch mehr sein, als die paar "Start-Agenten", die CmM zeigt.

CmM macht nichts anderes als dir den Inhalt der folgenden Ordner anzuzeigen:

/Library/LaunchAgents
~/Library/LaunchAgents

Darin liegen nämlich die "agents". Zusätzlich zu den Agents, exisitieren noch "Dämonen" (daemons). Die liegen in

/Library/LaunchDaemons.

Die Anzeige dieser Verzeichnisinhalte ist dann wohl der Knüller, der ein Abo mit (du hast es gesagt) von 17 EUR pro Jahr rechtfertigt. Wow.

Nur der Vollständigkeit halber: es gibt noch weitere Agenten und Dämonen und zwar die des Systems. Die liegen dann in den entsprechenden /System-Pfaden, nämlich:

/System/Library/LaunchAgents
/System/Library/LaunchDaemons

Du findest also nun tatsächlich ein Programm sinnvoll, dass dir nur den Inhalt dieser Verzeichnisse anzeigt und dich zum "Beenden" dieser Dienste ermächtigt? Und das auch, obwohl du nicht weißt, was diese Start-Agenten überhaupt sind, da du sie offensichtlich mit einer ganz anderen Prozess-Übersicht verglichen hast.

Genau auf solch einer Unwissenheit baut CmM sein Geschäftsmodell auf. Mit unbelegten Behauptungen und Angstmache vor "Müll", dem Versprechen von "Optimierungen" (die nicht existent sind, wie ich dir weiter oben gezeigt habe) und sonstige abenteuerlichen Aussagen (beheben von Systemfehlern aller Art) eine bestenfalls nutzlose aber oft schädliche Software zu verkaufen.
 

Killerkaninchen

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ich hab hier aktuell 10TB Festplattenspeicher an meinem Mac hängen, wenn ich das alles selber durchsuchen würde bräuchte ich 1 Monat Urlaub...

Auf der einen Seite beschweren sich die User, wenn die KI des HomePod daran scheitert, eine gescheite Playlist zusammenzustellen.
Und auf der anderen Seite ist man überzeugt, dass die Künstliche Intelligenz einer App so phänomenal gut ist, dass sie aus 10 TB heraussucht, was der User behalten will und was nicht.

Ehrlich, die Macher von CleanMyMac sollten Kinderzimmer-Aufräum-Roboter entwickeln, wenn die sowas können.
 

tocotronaut

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[Mac-AppStore-Prüfung] Aber doch ob sie die Mac schaden kann oder nicht?
Ja, es wird geprüft, ob sie dem Mac Schaden kann.

Aber "Die Software ist nicht sonderlich schädlich" ist noch kein Qualitätsmerkmal.

Auch Apples Virenscanner lässt einiges duchgehen. Erst wenn es gefährlich wird (ab Keylogger aufwärts) schlagen sie an.
Das gehört ein wenig zur Freiheit, seinen Rechner so zu nutzen wie man will.
Apple erlaubt es den Rechner mit müll zuzupflastern, wenn man es denn will.

Jeder darf sich natürlich CleanMyMac installieren, aber man muss auch aushalten können wenn andere behaupten, das ist eine dumme Idee.
Hier wurde nach dem Sinn von Reinigungsprogrammen gefragt und die sind halt im normalfall Überflüssig.

Im Fehlerfalle bringt halt eine gezielte Lösch-Aktion mehr als pro forma alles bereinigen.
Der dann fehlerhafte Cache ist meiner Erfahrung nach eh nicht in der Aufräumroutine des Programms enthalten.
 
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MOM2006

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Diese Aussage ist reines Marketing und besonders die Unbestimmtheit "... gleich noch Systemfehler aller Art" ist schlichtweg gelogen. Ab Big Sur ist das System in einem schreibgeschützen Volume. Da kann man nichts beheben, wenn man nicht Apple heißt und das per Software-Update macht.
hm wiederherstellung booten - disken rw mounten - terminal starten und schon kannst alles. also nur weil etwas im normalbetrieb readonly ist, heisst das noch lange nicht, dass es nicht möglich wäre auf die ein oder andere art und weise eingriff zu nehmen. ob es sinnvoll ist, steht auf einem anderen blatt.

ad Themenersteller:
erspar dir die tools. installier es einfach als upgrade drüber. in gefühlt 99,99995% der Fälle ist das sauber genug. wenn du es hundertprozentig wissen willst, mach eine neuinstallation von allem.
 

MOM2006

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@MOM2006 was nun wieder eher fortgeschrittene User (Recovery + rw-mount) machen. Und was unnötig ist.
beim ersten satz bin ich ganz deiner meinung. beim zweiten hatte ich schon auf einem alten intel macbook mit big sur den fall, dass ich selbst hand anlegen musste, weil trustd immer auf 100% lief wegen korrupter db. alternative wäre nur noch neuinstallation gewesen.

update: war auf der daten partition, musste aber so gemacht werden, weil mac os eine modifikation dieser dateien im betrieb nicht zulies.
 

tocotronaut

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Ab Big Sur sollte ein schreiben auf der Systempartiton das Kryptografische Siegel Zerstören und das System wird nicht mehr booten.

och bin ich langsam heute....
 

MOM2006

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.. und dadurch zerstörst du ab Big Sur auch gleich noch die digitale Siganur des Systesm, was je nach Startprogrammeinstellung zu einem nicht mehr lauffähigem Mac führt. Gratulation.
ich zitiere mich nochmal selbst: ob es sinnvoll ist, steht auf einem anderen blatt.
 
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