HiFi Komponenten

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  1. SonOfNyx

    SonOfNyx Mitglied

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    In meiner kränkelnden Umnachtung habe ich wohl irgendwo B&O an Stelle von B&W gelesen … :crack: :shame:

    Auf die Piegas spar ich ja zur Zeit. Immer wenn ich sie Probe gehört habe, haben sie mich aus den Socken gehauen. Unglaubliche differenzierter aber druckvoller Bass, jedoch nicht überbetont, glasklare Mitten und eine unglaubliche Dynamik und Klarheit in den Höhen, ohne auch nur das kleinste Gefühl von Begrenztheit, Drücken, o.ä.. Augen zu, in den Sweet Spot setzen und vor dem geistigen Auge die komplette Band sehen (und orten können). Was man da teilweise an Details noch heraushören kann … Finger, die ganz sanft über Saiten streichen, Hände, die auf dem Korpus abgelegt werden, ganz leises Atmen im Hintergrund, selbst das kleinste Kratzen im Hals. Wenn das Album ordentlich abgemischt wurde und nicht dem Loudness War zum Opfer gefallen ist, dann ist das alles hörbar und dabei noch in einer Klarheit, als wenn man ein Privatkonzert bekommen würde.
     
  2. XphX

    XphX MacUser Mitglied

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    Da muss ich dir widersprechen. Aktive Lautsprecher sind ihren passiven Kollegen in allen Bereichen weitaus überlegen!
     
  3. alexxus

    alexxus Mitglied

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    ...auch nur eine von vielen Meinungen. ;)

    Ich mag's halt passiv (bitte keine Analogien daraus erkennen :crack: )
     
  4. the_muck

    the_muck Mitglied

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    Was sind denn Aktive Lautsprecher?! Ich blick das gerade nicht... also ich kenne Aktive Lautsprecher im Zusammenhang mit Amp im Lautsprecher oder Aktiver Trennung ;). Aber ich denke ihr meint hier was anderes oder...
     
  5. XphX

    XphX MacUser Mitglied

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    Doch, du liegst schon richtig. Eigene Endstufen für jedes Chassis, dazu aktive Frequenzweichen, mit deren Hilfe sich Phasenkorrekturen, Zeiverzögerungen realisieren lassen und Veränderungen im Schalldruckverlauf realisieren lassen.

    Bei Zimmerlautstärke ist das noch nicht so wichtig, da mag meine Meinung wirklich nur eine von vielen sein. Da fallen Unzulänglichkeiten noch nicht auf. Spätestens jedoch, wenn zB ein Schlagzeug mit realistischem Pegel und Dynamik wiedergegeben werden soll, kann man auf Aktivtechnik nicht verzichten.
     
  6. heaDrOOMx

    heaDrOOMx Mitglied

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    Ich habe zwei Braun-Anlagen, eine aus den Siebzigern und eine aus den frühen Achzigern, Boxen von SABA (gut für Klassik) bzw. HECO (egal, was man heute davon hält). Einen selbstgebauten EL34 Gegentakt-Amp hab ich auch, der demnächst wieder einen der Braun Amps ersetzen soll und im Keller liegen noch etliche GU50 mit Originalsockeln und warten drauf, zum Leben erweckt zu werden. Ein paar Zeilenröhren liegen auch noch rum, eingebaut in einen Versuchsaufbau als Niedrigsspannungsamp (Kathodenspannung 60V) für den Schreibtisch.
    Dann hab ich noch einen eisenlosen Philips-Röhrenamp, zu dem ich das Material für die passenden Breitbänder schon daliegen habe.
    Das alles wird an einem Freitag fertig sein, ich weiss nur noch nicht, ob 2017 oder 2022...

    Egal, mit dem heutigen Kram kann das alles vermutlich nicht mithalten, aber mir gefällt es so. Das allein ist der Maßstab.

    Nur so zum Grübeln:
    Ich habe viele Radios, aber am meisten wird von der Familie die Philips Philetta von 1962 (das erste Modell, das kein Allströmer war) benutzt. Warum wohl?
     
  7. littleedbi

    littleedbi Mitglied

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    Interesse an Hifi wird es noch lange geben, auch wenn die Nachfrage vielleicht zwischendurch abflacht. Selbst die Schallplatten hatten ein Revival und sind mittlerweile wieder in jedem Mediamarkt oder Saturn zu kaufen.
     
  8. heaDrOOMx

    heaDrOOMx Mitglied

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    Jeder bleibt so in seiner Zeit. Es gibt Dinge, die schafft man einmal an und dann bleiben die, bis sie hin sind. So wie mein Opa am liebsten sein altes Röhrenradio hatte und es nicht in Frage gekommen wäre, ein anderes zu kaufen, so habe ich meinen 70er Jahre Kram, der den Entwicklungsstand der 70er repräsentiert und die, die heute sich etwas modernes kaufen, werden das mehrheitlich auch in 20 der 30 Jahren noch nutzen, da der Verschleiß bei solchen Dingen eher gering ist, ausgenommen Röhren und Knallbonbons (Kondensatoren in Röhrengeräten).

    Würde ich heute kaufen, dann vermutlich auch zeitgemäß (modern).

    Trotzdem empfinde ich den Klang eines MP3 über einen verzerrenden Röhrenamp gespielt als weitaus angenehmer und ansprechender, als über einen Sand-Amp, der gnadenlos ehrlich ist. Und es sind nunmal die röhrentypischen Oberwellen der tiefen Töne, also eigentlich eine Verfälschung, der Grund, warum Röhrenverstärker wärmer und voller klingen. Da muss man einem Sand-Amp schon mit Elektronik zu Leibe rücken, um das hinzukriegen.
    Und so wird oftmals der eigentliche technische Mangel (der Röhre) zu einem, zugegeben subjektiven, Vorteil.

    Kurz gesagt habe ich noch nicht viele moderne bezahlbare Anlagen gehört, deren Klang mir wirklich gefallen hätte.

    Aber vielleicht weiß ich auch nicht, wo man das einkauft...
    ...nach dem Motto: "If you don't think, money makes happy, you don't know, where to shop!"
     
  9. littleedbi

    littleedbi Mitglied

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    Ja, aber gerade bei Röhren ist es einfach Geschmackssache, ob man auf diesen Sound steht oder nicht.

    Es ging mir eher darum, zu sagen, dass es auch in ein paar Jahren noch Leute gibt, die Wert auf Spitzenklang legen und sich nicht mit Billigkopfhörern und billigsten Brüllwürfeln zufrieden geben.
    Und Spitzenklang ist Geschmackssache, für den einen ist es der Röhrenverstärker, für den andern der hochwertige Studiomonitor oder andere HighEnd Lautsprecher.
     
  10. heaDrOOMx

    heaDrOOMx Mitglied

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    Natürlich wird es auch in Jahren noch Leute geben, die, wie auch immer definierten, Spitzenklang mögen und bezahlen.

    So richtig interessant wird es, ob man in 30 Jahren noch Geräte hat, auf denen man die heute gekaufte MP3-Musik abspielen (und Lizenzen verwalten) kann. Meine alten Platten von 1973 laufen noch, und wenn bei irgendeiner Party nicht einer drauf rumgeritten hat, recht passabel. Auch die CDs sollten das m.E. auch noch tun. Aber bei digitalen Inhalten habe ich Zweifel.

    Auf jedem Flohamrkt findet man beispielsweise Photos von 1914 und davor. Ob man in hundert Jahren noch unsere digitalen Bilder finden wird?

    Vielleicht ist die Erkenntnis darüber, dass nichts so vergänglich ist, wie digitalisierter Content, genau der Grund, warum die Leute wieder vermehrt auf Platten etc. einsteigen.
     
  11. s40convert

    s40convert Mitglied

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    Wobei da bei vielen, und auch bei mir, noch die eine oder andere Komponente bei HiFi-Spass dazu kommt:
    stöbern, probehören, weitersuchen, noch was anderes hören, den Händler mal lieb bitten den absoluten Traum aus McIntosh-Elektronik und der Focal Grande Utopia zusammenzustecken (auch wenn wir beide wissen das mir nicht mal die Bank die Kohle dafür geben würde..), doch mal dem Kabel-Voodoo frönen und sich tatsächlich einbilden dass die 500 Euro Strippe zwischen CD und Vorstufe wirklich was bringt, stundenlang Lautsprecher verrücken damit man noch das letzte aus den Schätzchen herausholt und dann auch nach Jahren in der Nacht, bei guter Musik mit nem Glas Rotwein in der Hand immer noch zu denken - HAMMER!!! :)
     
  12. Magicforce

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    :unterschreibe:

    genau soo sieht das aus... :thumbsup: :p
     
  13. Rusty Cooper

    Rusty Cooper Mitglied

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    Mal eine Frage: ich habe meinen Plattenspieler an einem Accuphase Stereoverstärker zum Musik genießen. Zusätzlich habe ich einen AVR für's Heimkino und das MBP (mit Musik für nebenbei). Als fronts kommen zwei große Orbid Sound Jupiter zum Einsatz. Sowohl für den AVR als auch für den Verstärker. Jetzt ist es natürlich etwas mühsam, diese immer umstecken zu müssen. Gibt es da eine elegantere Lösung, die den Klang nicht zerstört? Die Alternative einfach gleichzeitig beide Geräte anzuschliessen (was ja ginge) und dann einfach das nicht benutzte Gerät abzuschalten erscheint mir nicht sooo gesund für die Lautsprecher.
    Und ich möchte eben auch nicht ein zweites Paar LS daneben stellen müssen. Erstens kostet das unnötig Geld und zweitens Sind die Jupiter bereits 1027 mm hoch und entsprechend breit.
     
  14. Magicforce

    Magicforce Mitglied

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    Bei mir sieht es ähnlich aus, Ich hatte neulich schon mal im Heimkino Thread dazu geschrieben, hab´s da mal eben rauskopiert :)
    Man kann die beiden Sachen auch wunderbar kombinieren dazu gibt es diese netten Umschalter
    http://www.dodocus.de/UBox3.htm
    oder hier in günstig
    http://www.hifi-phono-house.com/HiF...ter-schwarz-Modell-AMP-S--10086.html?refID=gb[/QUOTE]

    habe mich noch zu keiner Lösung entschieden, denke aber ich werde es die Tage mal mit diesem probieren. LINK
     
  15. XphX

    XphX MacUser Mitglied

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    Die Musik kann man umkonvertieren (mit ein Grund, warum ich alles extra verlustfrei archiviere), es ist im Grunde irrelevant, welches Format in der Zukunft genützt wird.

    Die Schallplatten halten sich überraschend lange, wenn man über die Qualität nachdenkt... wobei ich meinen Schallplattenspieler für einige wenige Platten benütze, die besser klingen als ihre CD-Geschwister.. das wird eher das Problem: Die Sachen werden nicht mehr ordentlich gemastert/abgemischt, das merkt man halt mit guten Lautsprechern/KH... schade, wenn das Stück selbst genial ist und klingt, als hätte ein Geisteskranker rumgefuhrwerkt.
     
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