"Hackintosh" - Was haltet ihr davon???

Diskutiere das Thema "Hackintosh" - Was haltet ihr davon??? im Forum Ältere Apple-Hardware.

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  1. Impcaligula

    Impcaligula Mitglied

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    MacHackWindosch .... die neue Alternative?

    Aufgrund der immer wieder neuen auftretenden macOS (HS) Schwierigkeiten - sollten wir vielleicht einen neuen Thread aufmachen. Statt Windows Hardware für macOS .... könnte man einen Mac für den reinen Windows Betrieb umfunktionieren?! Ok..ok... bin schon wieder weg....
     
  2. phonow

    phonow Mitglied

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    Hatte am HP gerade eben wieder eine BlueScreen! Schön mit QR-Code zwar, aber blau und grobstpixelig.
     
  3. McBuk

    McBuk Mitglied

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    Nein, spezial ist da nichts. Es geht ganz schnöde um die gewohnte Arbeitsumgebung, also OS (X), damit niemand unnötig Mehrarbeit hat oder ästhetisch überfordert wird. :D ;)

    Angesichts dessen, dass das keine Internet-Rechner sind und irgend welche Sicherheitsdefizite befürchtet werden müssen, kann es aber auch egal sein, ob aktuelle Releases drauf laufen. Nur stabil sollten die Systeme sein. Sind sie. Was mich enorm begeistert.

    Aber ich finds auch sonst wirklich faszinierend, dass (platt gesagt) ein Praktikant mit einem Einkaufszettel losgeschickt werden und anschließend einen Hochleistungsmac zusammenbauen kann, der 7/24 unter Volllast rendert. Nur Apple selber schafft es nicht, einen hinsichtlich der Leistung, vornehmlich hinsichtlich der Stabilität unter Dauerlast vergleichbaren Mac anzubieten???

    Nehmen wir man den nMB raus, dann hat Apple wann den letzten funktionierenden Mac im geforderten Leistungssegment gebaut bzw. es überhaupt geschafft, einen Rechner entsprechend zu 'bewerben'?

    Als 2013 der nMP rauskam, war die Reibeise schon verstaubt. Etwas verkürzt gesagt, kann aber jeder Hinterhof-PC-Schrauber anscheinend etwas, was man in Cupertino verlernt hat oder Design-Experimenten geopfert hat, die ledigich unglaubliche Hybris vor der allgemeinen Thermodynamik demonstriert. Dabei ist festzuhalten, dass doch auch der nMP als Workstation angeboten wird. Runtergekommen der Laden... Verflucht schade.

    Beim ersten abgerauchten nMB hab ich auch noch gedacht, Pech gehabt. Beim dritten hat man es dann geschnallt, dass die Teile wirklich nur auf Design-Schreibtische gehören, aber nicht dazu taugen, wozu man sie beworben hatte. Design as selffulfilling prophecy... :rolleyes:;)

    Heute unser Admin (wegen des Root-Debakels): "Es ist soweit: Wir machen jetzt Windows drauf. Auf allen Alu-Blöcken!" :D;)

    Da fror bei einigen kurz die Hölle ein... :hehehe:
     
  4. phonow

    phonow Mitglied

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    Hallo McBuk, kann ich bitte diese Liste haben? Ich würde Euch gerne nacheifern.
     
  5. McBuk

    McBuk Mitglied

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    ... da steckt ja natürlich durchaus noch was Arbeit des Admins drin. Wie ich schon geschrieben hatte: "Platt gesagt". Aber bei TonyMac gibts das ganze Know-How ja gut dokumentiert... ;)

    Aber hardwareseitig ist es ja tatsächlich überraschend. Nur in Cupertino scheint das nicht zu funktionieren.
     
  6. Kaito

    Kaito Mitglied

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    tonymaclisten etc.
     
  7. phonow

    phonow Mitglied

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    Ja, klar, danke habe ich schon gesehen...
     
  8. Roman78

    Roman78 Mitglied

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    Da hacke ich mich doch auch mal ein. Weil mein iMac von 2013 nach 3 Stunden Spielen den Geist aufgegeben hat (ja ich lasse den wohl noch reparieren), habe ich mich wieder mit dem Thema Hacky befasst. Hatte damals, zu 100.4 Zeiten mal ein Hacky und danach nur Original Apple Hardware. Aber durch diese designfehler von Apple bin ich jetzt doch wieder in die Richtung Hacky unterwegs. Das Betriebssystem ist einfach gut, nur die Hardware ist Schrott.

    Habe jetzt 2 Hackys laufen. Noch nicht so 100 prozentig aber es geht schon in die Richtung. Habe noch ein paar kleine Probleme, z.b. mit dem USB.
     
  9. JeanLuc7

    JeanLuc7 Mitglied

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    Erstmal danke für den langen Post - das "vertraut sein" ist für mich auch der Hauptgrund für den Hackintosh, an dem ich jetzt sitze. Leistungsmäßig liegt er eher im Mittelfeld (core i5 Quad 3,9 GHz), aber den 2012er-Quad-Mini, der vorher an derselben Stelle Dienst tat, lässt er natürlich locker im Regen stehen. Er hat aber auch eine zweite SSD, auf der ein Windows 10 residiert. Und der Unterschied zwischen beiden ist imho bei der täglichen Arbeit inzwischen nicht mehr der Rede wert.

    Die Diskussion rund um Hochleistungsmacs findet man hier ja an vielen Stellen, darum nur so viel: AUch wenn wir hier vielleicht eine laute Gruppe sind, sind wir doch nicht allzu viele - und deshalb keine lohnende Zielgruppe für spezielle Apple-Hardware. Jedenfalls heute nicht mehr. Das kann man doof finden, aber es ist auf der anderen Seite wohl bis heute ein Grund, warum Apple den Bau von Hackintoshs nicht stärker sanktioniert - es lohnt sich nicht, weil diese Leute dann eher zu anderen Betrebssystemen greifen als zu echter Apple-Hardware.
     
  10. iPhill

    iPhill Mitglied

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    Und genau das missversteht Apple IMHO: Es braucht überhaupt nichts spezielles, wie es die Hackintosh zu Hauf' beweisen. Eine "alte" Käsereibe mit neuer Top-Hardware, echtem Apple-EFI und los geht der Spass; Entwicklungskosten < $ 10'000 würde ich wetten; da Apple die Anfertigung der für die Produktion notwendigen Maschinerie sowieso Foxconn und Co. überliesse.
     
  11. McBuk

    McBuk Mitglied

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    Mit der längst favorisierten Zielgruppe liegt man ja auch nicht falsch. Apple hat sich sehr auf die IDevices eingeschossen. Und deren Kundschaft macht bald alles mit, was Apple raushaut. Weniger Leistung, gestripptes, vollends restriktives (i) OS, Fingertappen. :rolleyes:

    Unsere Admins gehen derweil davon aus (siehe angekündigter ARM-Chip u.U. als erweitertes TPM-Modul), dass wir bald vermutlich vor dem aus den iOS-Devices bekannten Dilemma stehen werden: personalisierte Rechner mit Device-Zertifikaten, ohne die sich keine App, schon garnicht mehr OS installieren lassen wird.

    Damit wird hier zumindest mittlerweile gerechnet. Weil es sich bei den iOS-Devices für Apple ausgezahlt hat.

    OS wird dann online, bevor es in Betrieb gehen wird, den Gegencheck bei Apple abfragen oder sich garnicht erst installieren lassen, weil das TPM-Modul sperrt (oder eben fehlt). Das wird natürlich als Sicherheitsfeature verkauft, ist bei im Appstore gekauften Apps für iOS längst normal. Unter OS sind die Apps Rechner/User zugeordnet, verlangen aber (noch) nicht den ständigen Online-Check, wenn sie dann mal installiert sind. Bei iOS reicht mitunter ein Reset des Device, schon startet auf dem iPad die eine oder andere App erst wieder, wenn man sich (wieder) in den Appstore eingeloggt hat. Eigentlich eine Frechheit, weil es in bestimmten Szenarien die Verwendung der Apps unmöglich macht (wenn man z.B. keine Store-Verbindung aufbauen kann).

    Ob die Tage des Hackintosh gezählt sind? Könnte durchaus sein. Wäre verdammt schade, wie ich mittlerweile finde... Weil es mittlerweile (anscheinend) der einzige Weg ist, noch wirkliche Leistungsfresser mit OS (X) zu realisieren. Ganz schön elend.

    Dabei, wie iPhill schon schreibt, braucht es kaum Aufwand. Den meisten würde die alte Käsereibe mit konkurrenzfähiger Innen-Bestückung schon wieder völlig reichen.

    (Man will ja schon nicht davon wunschdenken, dass Apple 'dieser' Kundschaft nur das 'hackintoshen' etwas erleichtern könnte. Das käme denen vermutlich noch günstiger. Die müssten keine MPs mehr konzeptionieren. Trotzdem hätte man in Cupertino einige Sympathien zurückgewonnen, die wieder zum Kauf anderer Devices verlocken könnten. Aber so eine Form des Marketings ist leider Wunschdenken... Das allgemeine Systemdesign Apples deutet in eine noch deutlich restriktivere Richtung.)
     
  12. Loki M

    Loki M unregistriert

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    Wenn schon dann aber Linux bitte. Die Versuchung ist groß. Schon wieder.

    Es wird wirklich Zeit, dass sich Cupertino um seine Computer- und Softwaresparte kümmert. Sowas darf einfach nie niemals nicht vorkommen.
    Was machen die eigentlich? Mit DEN Ressoucen sollte macOS mehr sein als nur ein besseres (?) Hobby.
    Als man ‘98 mit dem Rücken zur Wand stand hatte das OS augenscheinlich mehr an Ressoucen als heute; jedenfalls drämgt sich der Eindruck auf. Was in den Jahren danach folgte war nahezu genial (Snow Leopard!!) .. was man heutezu sehen bekommt... kläglich dagegen. Mac OS war mal DAS System. Heute - naja. Noch ist es mir lieber als Windows, aber die Exzellenz von vor 10 Jahren hat es nicht mehr
     
  13. electricdawn

    electricdawn Mitglied

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    BSD... ;)
     
  14. Loki M

    Loki M unregistriert

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    Jepp. Leider keine CUDA Treiber und kein KDE 5, also zZ nicht wirklich
     
  15. McBuk

    McBuk Mitglied

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    Apples Erfolg beruhte viele Jahre u.a. darauf, dass sie die Pros und Kreativen für sich gewonnen hatten. Daraus entwickelte sich aus dem Firmentief heraus ein viraler Werbezug sondergleichen. Der erreichte schließlich auch den Consumer-Markt. Jobs hatte anscheinend noch beide Kundengruppen im Auge, zumal der iDevices-Markt ja erst noch entstand.

    Mit den klassischen Mac-Baureihen scheinen die aber ihre usprüngliche Kundschaft nicht mehr bedienen zu müssen. Man schaut nicht, was garnicht mal wenige Kunden noch brauchen und wollen. Man versucht vielmehr zunehmend, die Kunschaft zu kritikwürdigen Workflows zu erziehen, entwickelt dazu extrem barrierebehaftete Devices und verteilt Obsoleszenz-Produkte. Anscheinend tut das dem Hauptziel des Unternehmens auch keinen Abbruch, also bei Absatz und Gewinn.

    iDevices bedienen derweil einen Massenmarkt, binden dabei rigoros an Apples Cloud-System. Dabei brauchen sich diese Produkte garnicht mehr maßgeblich von jenen anderer Firmen abheben. Es genügt, wenn sie Teil eines Massen-Absatzmarktes sind, den es in dieser wahnwitzigen Größe vor zwanzig Jahren noch nicht gab. Die Player neben Apple stehen da nicht einmal in tatsächlicher Konkurrenz. Man teilt sich Entwicklungs- und Produktionsstätten, usw. Ich denke, man hat sich arrangiert und teilt sich den fetten Kuchen.

    In dem Sinne geht es auch garnicht mehr darum, bestimmte Leistungsanforderungen einzulösen, sondern die Kundschaft an Restriktion zu gewöhnen. Das funktioniert recht gut und immer besser, wie man leider miterleben muss.
     
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