Gesundheitsratgeber im Internet. Vertrauenswürdig?

anstatt sich einer evidenzbasierten Therapie zu unterziehen.

So evidenzbasierend wie die Meinung eines Haufens Lungenfachärzte, die Autoschadstoffe als ungefährlich einstufen und die nie in den Bereich geforscht oder gar publiziert haben?
 
Unsere Hebamme war kompetenter als so mancher Arzt. Blöd nur, dass sie kaum der Schulmedizin zugeordnet werden kann.
 
Stopp: Psychosomatik* beschäftigt sich viel mehr mit den Verknüpfungen physiologischer und seelischer Eigenheiten um so Symptome und Leiden der Patienten ganzheitlich zu interpretieren; was du meinst, das nennt sich Placebo, vgl. @Maulwurfn.

*psyche ~ griech. "Seele"
soma ~ griech. "Leib"
 
Es muss allerdings zwischen Homöopathie und Homöopathie unterschieden werden. Das eine kann meinetwegen als Gaukelei abgetan werden, das andere wirkt und hilft tatsächlich; wobei letzteres wiederum auf beides zutreffen kann.
 
Und Craniosacral ist auch nur Hokuspokus? Warum zahlt es dann wohl meine Kasse?
 
Es gibt nicht die Akupunktur. Insofern kann man das nicht unbedingt verallgemeinern. Ein paar Infos dazu gibt es hier: https://www.psiram.com/de/index.php/Akupunktur

Und jetzt werft bitte nicht noch mehr pseudowissenschaftlichen Unsinn ins Rennen. Dazu findet sich im Netz schon genug.

Wenn immer wieder die gleichen,in Threads, Tag für Tag auffallen und sich mit anderen anlegen, könnte auch das hier helfen.

https://karrierebibel.de/social-media-sucht/

Einfach mal ein paar Tage den PC oder das Smartphone weglassen ist garnicht so einfach, was??!!
 
Und Craniosacral ist auch nur Hokuspokus?

Was sagen denn die in #1 angefragten »Gesundheitsratgeber« dazu?

Top oder Flop? :p


Übrigens, ich hatte gerade Rote Bete Salat als Beilage zum Abendbrot. Die Gesundheitsratgeber sagen dazu:

Aufgrund ihres hohen Vitamin-B-, Kalium-, Eisen- und vor allem Folsäuregehalts ist die Rote Bete ein gesundes Gemüse, das gegart als Beilage gereicht oder roh für Salate verwendet wird. Ferner ist die Rote Bete ein Bestandteil von Labskaus (Norddeutschland, Nordeuropa) und Borschtsch (Osteuropa). Die Blätter können gekocht gleichfalls verzehrt werden. Sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen.

Hat mir geschmeckt, und mein Magen und ich fühlen sich gleich besser. :)
 
Was die Kasse zahlt, hängt von politischen Entscheidungen und von der Werbewirksamkeit auf neue Kunden ab, weniger von rationalem Entscheiden.
Wenn sie damit Werbung machen könnten, würden sie auch Gesundbeten bezahlen. Ist ja nicht das Geld der Entscheidungsträger, das da verplempert wird, sondern daß der Mitglieder.
 
Bei Gesundheitsfrahen sollte man sich überhaupt nicht an das Internet wenden, sondern eine Profi (Arzt) aufsuchen. Zehn Sekunden Google ersetzen nicht 10 Jahre Ausbildung.
arztausbildung in a nutshell: was lernen ärzte über gesundheit und ernährung in den 10 jahren ausbildung? genau fast nicht. sie lernen, wie man welche symptome mit welchen pharmazeutischen produkten bekämpft. aber ja, es gibt ärzte, die ahnung von gesundheit und ernährung haben, die kommt aber durch eingeninteresse.
 
arztausbildung in a nutshell: was lernen ärzte über gesundheit und ernährung in den 10 jahren ausbildung? genau fast nicht. sie lernen, wie man welche symptome mit welchen pharmazeutischen produkten bekämpft. aber ja, es gibt ärzte, die ahnung von gesundheit und ernährung haben, die kommt aber durch eingeninteresse.
Stimmt leider im Großen und Ganzen. Sonst sähe Krankenhausessen anders aus...

Edith: ein Gegenbeispiel
 
Antworten kann man hier scheinbar nicht erwarten.
Ärzte empfehlen dieses Portal:
https://www.iqwig.de

Und danach zum Arzt!

.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bei Gesundheitsfrahen sollte man sich überhaupt nicht an das Internet wenden, sondern eine Profi (Arzt) aufsuchen. Zehn Sekunden Google ersetzen nicht 10 Jahre Ausbildung.
Das ist Bullshit auf mehreren Ebenen, denn:
1. Ein Arzt, der vor 30 Jahren gelernt hat und sich nicht weiterbildet ist weniger Wert als eine Google Suche. (oft erkennt man die daran, dass sie austicken, wenn man das Internet erwähnt)
2. Das Internet ist DIE Quelle für das Thema Gesundheit - im Gegensatz zu Zeitschriften, "Fachleuten" oder sogar "Fachmagazinen" sind die Informationen da ungefiltert und neutral. Wenn Du Informationen zu einem Medikament suchst, lies Dir die Phase 3 Studien dazu durch. Mehr Informationen gibt es nirgends.
3. Ärzte sind oft (geschmiert) gesponsert - dh werden dafür bezahlt, bestimmte Medikamente öfter zu verschreiben als andere. Ob diese wirksamer sind als andere, wird nicht mehr in Frage gestellt.

Den Arzt als "Gott in Weiß" gibt es schon lange nicht mehr. Die meisten sind überarbeitet, gestresst, wenig gebildet in ihrem Fachgebiet (einmal gelernt, oft angewendet) und können in einem 2 Minuten Diagnosegespräch sowieso nur Standardfälle behandeln

Wenn Du wirklich eine anständige Diagnose und Behandlung haben willst musst Du Dich entweder selbst darum kümmern (es ist DEINE Gesundheit) oder halt nen Privatarzt zahlen, denn das sind noch am ehesten die, die den Arztberuf anständig vertreten.
 
Stimmt leider im Großen und Ganzen. Sonst sähe Krankenhausessen anders aus...

Edith: ein Gegenbeispiel

Stimmt erfreulicherweise im Großen und Ganzen überhaupt nicht – auch wenn es noch so viele Ärzte geben mag, die besser ausgebildet sein sollten.
In der Diskussion um medizinische Fragen mischen leider vor allem Leute mit, die nicht die allergeringste Kompetenz aufweisen können.
Krankenhausessen wird von (Krankenhaus-)Ärzten festgelegt? Kann einem nur leid tun.
 
Stimmt erfreulicherweise im Großen und Ganzen überhaupt nicht – auch wenn es noch so viele Ärzte geben mag, die besser ausgebildet sein sollten.
In der Diskussion um medizinische Fragen mischen leider vor allem Leute mit, die nicht die allergeringste Kompetenz aufweisen können.
Krankenhausessen wird von (Krankenhaus-)Ärzten festgelegt? Kann einem nur leid tun.
Das Problem ist ja, dass Ärzte keine Ahnung von Ernährung haben und sich im Krankenhaus nicht darum kümmern. Das überlassen sie den Betriebwirten, daher gehen immer mehr Krankenhäuser dazu über ,die eigenen Küchen zu schließen und Caterer zu beauftragen. Ich habe selber ein paar Wochen im UKE unter solchem Fraß leiden dürfen.
 
Wenn Du wirklich eine anständige Diagnose und Behandlung haben willst musst Du Dich entweder selbst darum kümmern (es ist DEINE Gesundheit) oder halt nen Privatarzt zahlen, denn das sind noch am ehesten die, die den Arztberuf anständig vertreten.
Das ist Bullshit, um deine Worte zu gebrauchen. Es hängt nicht von deiner Kasse ab, es hängt vom Arzt ab, ob er sich Zeit nimmt oder nicht. Wäre ich Privatpatient, hätte mir mein Orthopäde wahrscheinlich eine Knie-OP aufgeschwatzt (versucht hat er es mit dem Hinweis auf Privatzahlung), die mittlerweile von den GKVs nicht mehr bezahlt wird, weil unnötig.
 
Das ist Bullshit, um deine Worte zu gebrauchen. Es hängt nicht von deiner Kasse ab, es hängt vom Arzt ab, ob er sich Zeit nimmt oder nicht.
Man merkt, dass Du nicht so oft bei Privatärzten bist
 
sondern eine Profi (Arzt) aufsuchen
Also auch bei Ärzten muss man vorsichtig sein.
Meine Reitbeteilung hatte monatelang extreme Rückenschmerzen. Ihr Hausarzt: Sie solle sich doch nicht so haben, alles halb so schlimm. Irgendwann gings gar nicht, war an einem WE und sie ging ins Krankenhaus. Diagnose: Verschleppter Bandscheibenvorfall. Da alles dokumentiert wurde hat sich ihr, inzwischen ehemaliger, Hausarzt einen Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung eingefangen.
Meine Ma hat Übergewicht. Tipp vom Arzt: Sie solle mehr Vollkornbrot essen. Das sind Kalorienbomben, völliger Blödsinn so etwas bei Übergewicht zu empfehlen.
Meine Frau hatte Monate lang Schulterschmerzen. War beim Hausarzt der sie an einen Facharzt überwies. Der Facharzt meinte: Das vergeht wieder, kein US oder ähnliches gemacht, laut Facharzt würde man da eh nix drauf sehen. Schmerzen gingen nicht weg, wieder beim Hausarzt überwies meine Frau an die Sportklinik in Duisburg. Diagnose via US: Mindestens eine Sehne geschwollen und eingeklemmt im Schulterdach. Schleimbeutel entzündet, Überweisung zum MRT mit dem zusätzlichen Ergebnis: die anderen Beiden Sehnen sind angerissen->OP nicht mehr vermeidbar.

Was will ich damit sagen: Nicht alle Ärzte sind gut, viele Ärzte sind in der Tat überlastet. Ich bin mir sicher: Keine der Fehldiagnosen wurde mit Absicht gestellt.
Genauso ist es mit anderen Heilmethoden. Sicher ist nicht alles Gold was glänzt, man sollte sich auch nicht nur auf eine Quelle verlassen sondern wirklich viel damit beschäftigen. Aber grundsätzlich andere Heilmethoden als Humbug abtun...also das hat auch was von "Was der Bauer nicht kennt..." ;)
 
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