Die Zukunft von macOS mit ARM-Prozessoren?!

picollo

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Bitte keine Touch Funktion am Bildschirm. Da sind schon genug Flecken drauf.
 

Moriarty

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Also ich habe hier unter anderem ein aktuelles Thinkpad mit UHD 620 und Win10. Der Window-Overview-Mode ruckelt immer ein wenig obowohl „nur“ WQHD-Auflösung mit Skalierung 1,25.
Andererseits habe ich auf dem 2019er MBA im Bekanntenkreis ebenfalls schon öfters Ruckler gesehen. Die 617er ist aber auch schwächer als die 620er.
Ich arbeite beruflich seit Jahren täglich mit Windows-Systemen und sonst mit dem Mac. Egal ob alte oder moderne Geräte, ob damals Win 95, XP, 7 oder 10... im Vergleich dazu wirkt der Bildaufbau des jeweiligen OS X oder macOS immer gefühlt etwas schwerfälliger und nicht so direkt. Ich rätsele seit Jahren woran es liegt. Ist es die Beschleunigung des Mauszeigers, ich weiss es nicht. Wenn man bei Windows ein Fenster packt und schnell über den Screen schiebt, oder ein Fenster an den Ecken packt und großzieht, etc... es wirkt einfach irgendwie „direkter“ - habe bis heute keinen Grund dafür gefunden.
 

cyberfeller

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Also einer der Grüne ist das unterschiedliche Klickverhalten.
Windows setzt den Doppelklick beim 2. MouseDown um, macOS erste beim 2. MouseUp.

Grundsätzlich ist die Windows UI um einiges "Snappier" weil da nicht so viel Grafik-Magic drauf gemacht wird.
Ein Windows kannst Du im LAN per Remote Desktop exakt so schnell bedienen wie Du es direkt an dem Teil kannst. Per Screen-Sharing ist macOS praktisch unbrauchbar selbst bei einer 1 Gbit Direktverbindung
 

Fl0r!an

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Wobei letzteres nicht so sehr von der Komplexität der Windows-UI abhängt. RDP ist VNC in allen Belangen einfach um Lichtjahre voraus...
 

lulesi

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Was ich nicht ganz verstehe: Warum macht Intel es eigentlich nicht einfach wie AMD, Apple und Co. - entwickelt die eigenen Schaltkreise und lässt diese anschliessend im 7nm Verfahren von TSMC auftragsfertigen? :kopfkratz:
Wenn sie's in den eigenen vier Wänden nicht können: Andere beweisen doch täglich, dass es klappt.
Da gibt es verschiedene Gründe für. Zum Beispiel gibt es gar keine freie Kapazitäten bei TSMC da die jeden Wafer den sie produzieren bereits an AMD, Nvidia und Apple verkauft haben. Außerdem ist Intel viel zu groß, TSMC hat ja schon Probleme AMD zu beliefern, Intel ist aber mehr als 10 mal so groß. Einfach neue Werke bauen geht auch nicht, da deren Aufbau Jahre dauert und wenn man die mit funktionierenden Technik plant, sind sie veraltet wenn sie laufen.
Und zum Schluss, Intel hat eigene Produktionswerke, deren Kosten laufen ja weiter.
 
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apvar

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. Einfach neue Werke bauen geht auch nicht, da deren Aufbau Jahre dauert und wenn man die mit funktionierenden Technik plant, sind sie veraltet wenn sie laufen.
Und zum Schluss, Intel hat eigene Produktionswerke, deren Kosten laufen ja weiter.
Mit veralteter Technick stimmt. Aber das hat jede High-Tech Schmiede als Problem. Selbst in der normalen Verfahrenstechnik ist das so, das man in den Entwicklungsabteilungen schon weiter bist, nur die Umsetzung um Jahre hinterher hinkt. Aber Anlagen die mehrer 100 Mio kosten, die baut man nicht so schnell um. Liegt auch zum Teil an den Behörden. Ein mal genehmigt, dann packt man es nicht so schnell wieder an, wieder Tausende Seiten Papier und Monate Korrespondenz mit den Behörden laufen. Und nebenbei, Anlagen die laufen nimmt man nicht eben ausser Betrieb und ist dann nicht lieferfähig.
 

Madcat

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Per Screen-Sharing ist macOS praktisch unbrauchbar selbst bei einer 1 Gbit Direktverbindung
Na das liegt aber eher an Screen-Sharing und weniger an macOS wobei ich Screen-Sharing hier gar nicht schlecht finde.
Einfach neue Werke bauen geht auch nicht, da deren Aufbau Jahre dauert und wenn man die mit funktionierenden Technik plant, sind sie veraltet wenn sie laufen.
Öhm...wenn man keine Ahnung hat oder wie war das? Ich arbeite ja selbst in der Halbleiterfertigung. Unsere Maschinen sind im Schnitt über 20 Jahre alt (die Implanter gehören zu den ältesten Maschinen von Anfang der ‘80er) und ausnahmslos jede Maschine wird immer noch durch den jeweiligen Anlagenhersteller supportet. Nicht eine davon ist obsolet. Soo schnell veralten Anlagen in der Halbleiterei nicht ;)
 

Moriarty

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Na das liegt aber eher an Screen-Sharing und weniger an macOS wobei ich Screen-Sharing hier gar nicht schlecht finde.
Ging auch eher um die Frage, warum im Direktvergleich beider Systeme, macOS immer etwas träger oder indirekter wirkt. Die Erklärung mit den Mausklicks fand ich schon ganz gut, das kann aber noch nicht alles sein.
 

Moriarty

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Fuer Dich. Kommt mir nicht so vor. Dafuer habe ich genau dieses Gefuehl oft bei Linux. :noplan:
Zumindest bin ich nicht der einzige, es schreiben oft genug andere das gleiche...
Linux nutze ich zu selten, um es zu beurteilen. An den meisten Werktagen nutze ich halt 8+ Stunden Windows und danach direkt macOS, da fällt das auf.
 

PowerCD

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Ach was freu ich mich auf den ARM Umstieg! Das wird wie in den alten Zeiten C= vs. Sinclair, Amiga vs. Atari, PPC vs. intel, .... :kaffee:
 
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electricdawn

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An den meisten Werktagen nutze ich halt 8+ Stunden Windows und danach direkt macOS, da fällt das auf.
Geht mir genauso, merke ich trotzdem nicht. Wobei, noch langsamer als die Rechner hier auffe Aabeit geht schon gar nicht mehr. Dagegen fliegt mein macOS zu Hause. Und ja, ich habe auch den Vergleich mit Windows zu Hause. Sehe da trotzdem keinen grossen Unterschied.
 

lulesi

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Öhm...wenn man keine Ahnung hat oder wie war das? Ich arbeite ja selbst in der Halbleiterfertigung. Unsere Maschinen sind im Schnitt über 20 Jahre alt (die Implanter gehören zu den ältesten Maschinen von Anfang der ‘80er) und ausnahmslos jede Maschine wird immer noch durch den jeweiligen Anlagenhersteller supportet. Nicht eine davon ist obsolet. Soo schnell veralten Anlagen in der Halbleiterei nicht ;)
Du glaubst wirklich man kann auf 20 Jahre alten Anlagen aktuelle Prozessoren fertigen.
Das ist doch als Witz gedacht oder?
Wenn Du aus der Branche kommst, dann weist Du dass sich die Strukturgrössen von Generation zu Generation vermindern, und man schon lange
nicht mehr mit normalen Licht belichten kann. Das hat zur Folge dass immer kurzwelligeres Licht genommen werden muss, man langsam an physikalische Grenzen stösst, und die Prozessorentwicklung Hand in Hand mit den Anlagenbauern zusammenarbeiten müssen. Die Anlagen sind nach wenigen Jahren komplett veraltet.
Vor 20 Jahren lag die Strukturbreite bei 0,18 µm, heute sind sie bei TSMC bei 7nm bzw 5nm, das ist 2000-3000 mal genauer.

Aber ich freue mich natürlich gerne etwas direkt aus der Branche zu hören.
 
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MacMac512

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Vor 20 Jahren lag die Strukturbreite bei 0,18 µm, heute sind sie bei TSMC bei 7nm bzw 5nm, das ist 2000-3000 mal genauer.
Korrigiere mich gerne, aber 0,18 Mikrometer sind 180 Nanometer. Das heißt wir sind bei 7 bzw 5 Nanometern gerade mal um 25 bis knappe 40 mal kleiner geworden, aber bei weitem keine 2-3000 mal. ;)
 

apvar

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In der Breite ja. Aber muß man die unterschiedlischen Breiten nicht Quadieren? Schließlich geht es um Flächen. 5 mal 5 ist 25. 180 mal 180, macht 32400. käme somit sogar auf den Faktor von sehr groben 1300.
Aber die alten Anlagen, die werden dann für andere Bausteine verwendet, nicht mehr für die Ursprünglichen, denke ich mal.
 
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