Lifestyle Die Woelfe sind da

erikvomland

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.....bei den hungernden Kindern in Afrika oder bei Hitler.
Mein Gott jetzt sehs doch nicht so eng.
Ich kam weder mit Afrika oder Hitler, :hum: nur mit Problemen allgemein zu der Tierhaltungsthematik mit meinem Credo,
dass es der Gesellschaft vielleicht mehr bringen könnte in der Massentierhaltung Probleme zu fokussieren, als
sich auf den Wolf als grösses Überl einzuschiessen, das wars auch schon. Ist eigentlich nicht so schwer und zumindest Themennah.
Genug jetzt aber gerechtfertig.

wobei wir dann bei Larry Byndon wären..
komm jetzt Larry, du willst jetzt ernsthaft noch die "Seht her, ich bin der Gebildtete, hier mein Zertifikat und da Erik der Bösewicht der doofe Hinterwäldler"?-
Karte zücken? Das kannst du Dir bei all Deinen eher haltlosen Aufschneidereien über die Jahre doch eigentlich nicht mehr leisten..,
klingt ja fast schon wie Bettelei. Das solltest du doch eigentlich nicht nötig haben sich so an einen Grashalm zu klammern.
 

PiaggioX8

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Ja, ich bin ein Spinner. Aber mach Dir bitte keine Sorgen um mich. Mir geht es gut, echt. Ich habe schon lange festgestellt, dass viele attraktive, interessante Frauen auf Spinner stehen … wirf doch mal einen heimlichen Blick aufs iPhone Deiner Frau/Freundin (falls Du eine hast) und kontrollier bitte, ob sich dort in den tiefen der Chats und Emails nicht irgendwelche “Spinner” oder Barrys tummeln.

Aber zurück zum Thema, denn mein Beitrag strotzt nur so vor rationaler Logik und ich verstehe Deine emotiale Reaktion auf ihn nicht.

Wenn unser geschätzter Moderator Difool behauptet, dass die Natur auch einen Predator braucht, dann folgt daraus, dass der Wolf ebenfalls einen Feind braucht. Denn, was geschieht sonst, Du Kenner der Natur, wenn eine fremde, agressive Spezies (der Wolf verschwand vor über 100 Jahren aus D) eindringt und sie nicht (von wem auch immer) bejagt wird? Du kommst bestimmt drauf.

Daher schlage ich die Regulierung des Wolfbestands mittels zahlender Jagdgesellschaften vor. Die Erlöse kann man ja in die Erhaltung der Natur investieren. Die Jäger und Jägerinnen massakrieren dann die überschüssigen Wölfe und Wölfinnen, bevorzugt vor deren junger Brut, damit sich diese gut merken kann, dass der Mensch und seine Viecher tabu sind. Wo ist da das Problem, Piaggio? :noplan:
Deine Ausführungen haben einen kleinen Fehler.
Überall in der Natur regulieren die Spitzenpredatoren die Bestände. Sind die Bestände gross, gibts mehr Predatoren, sind sie kleiner gibt es weniger. Ein Prinzip das seit Jahrmillionen funktioniert. Und wo ist der Predator für Menschen? Das sind wir selbst.
Seit dem Beginn der Landwirtschaft hat die Zerstörung der Umwelt begonnen. Und mit dem Beginn der Metallverarbeitung wurden ganze Landstriche ruiniert. Richtig massiv und weltumspannend ging es dann mit der Industrialisierung los.

Ganze Kulturen sind schon untergegangen, weil sie ihre Umwelt zerstörten und somit auch durch lokale Klimakatastrophen untergingen. Neben den zusätzlichen, natürlichen Katsatrophen wie z.B. Vulkanausbrüche, längere Dürren. In de meisten Fällen war es aber das rücksichtslose ausbeuten von Ressourcen.

Es ist schon grotesk und absurd, wenn ausgerechnet ein Angehöriger der invasivsten und zerstörerischsten Art nach einer Regulierung von irgendwelchen Beständen schreit. Einer Art die so blöde ist ihre eigenen Lebensgrundlagen zu zerstören.
Leider ist es halt so, dass zu gunsten von Konsum und Gier kein Ende abzusehen ist und man absolut lernresisdent gegen Fehler ist.

Auch bei den Wölfen wachsen die Rudel nicht ins unermessliche. Es gibt immer nur so viel Wölfe wie es auch Beute gibt. Das führt sogar so weit, dass Wölfe sich tatsächlich gezielt nicht vermehren, wenn es nicht genügend Nahrung gibt. In dem Punkt sind Wölfe wesentlich schlauer als die Menschen.

iPhone von Frau/Freundin kontrollieren? Wenn man so weit ist, ist das aber keine Beziehung mehr. Dann sind da nur noch irrationale Kontrollfreaks unterwegs die sowieso einen Knall haben. Um meine Frau/Freundin muss ich mir keine sorgen machen. Und um schwanzgesteuerte Barrys schon gar nicht.
 

Deine Mudda

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Deine Ausführungen haben einen kleinen Fehler.
Überall in der Natur regulieren die Spitzenpredatoren die Bestände. Sind die Bestände gross, gibts mehr Predatoren, sind sie kleiner gibt es weniger. Ein Prinzip das seit Jahrmillionen funktioniert. Und wo ist der Predator für Menschen? Das sind wir selbst.
[...]
Es ist schon grotesk und absurd, wenn ausgerechnet ein Angehöriger der invasivsten und zerstörerischsten Art nach einer Regulierung von irgendwelchen Beständen schreit. Einer Art die so blöde ist ihre eigenen Lebensgrundlagen zu zerstören.

Interessante Ausführung. Du widersprichst Dir hier aber selber: wenn der Mensch der Predator ist, dann reguliert sich sein Eingreifen ja auch von selbst. D.h. das wir so "blöde" sind, unsere "eigene Lebensgrundlage zu zerstören" (ich widerspreche Dir hier auch gar nicht, das ist alles korrekt) ist ja Teil dieses Systems.
 

Deine Mudda

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Mein Gott jetzt sehs doch nicht so eng.
Ich kam weder mit Afrika oder Hitler, :hum: nur mit Problemen allgemein zu der Tierhaltungsthematik mit meinem Credo,
dass es der Gesellschaft vielleicht mehr bringen könnte in der Massentierhaltung Probleme zu fokussieren, als
sich auf den Wolf als grösses Überl einzuschiessen, das wars auch schon. Ist eigentlich nicht so schwer und zumindest Themennah.
Ich seh es nicht eng und ich habe auch nie behauptet, dass "der Wolf" ein größeres Problem darstellt, als "die Massentierhaltung".

Die Probleme rund um die Ansiedlung von Wölfen sind total marginal. Ich finde es nur z.B. falsch, dass Wölfe grundsätzlich nicht bejagt werden dürfen. Das Argument ist ja hier vielfach: "aber vor 100 Jahren gab es hier auch Wölfe" - das ist aber einfach nur reaktionär.
Aus meinem persönlichen Umfeld nehme ich wahr, dass Attacken durch Wölfe viele Nebenerwerbstierhalter zur Aufgabe bewegen und das eben genau die Massentierhaltung fördert - das finde ich falsch.

Genug jetzt aber gerechtfertig.
Das ist ein interessantes Stilmittel - einseitig die Diskussion für beendet zu erklären. Wer definiert denn, dass es "genug jetzt" ist?

wobei wir dann bei Larry Byndon wären..
Menno - jetzt reib Dich doch nicht an Barry auf - man sollte seine Art doch kennen, wenn man schon ein paar Tage hier unterwegs ist.

O.T.: Mich wundert in seinem Beitrag eigentlich nur, dass der stattliche Hengst, auf dem Fürst Barry zur Jagd reitet, nicht in Depressionen verfällt, ob des stattlichen Gemächts, dass er von oberhalb durch den Sattel gedrückt fühlt.
 

WollMac

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O.T.: Mich wundert in seinem Beitrag eigentlich nur, dass der stattliche Hengst, auf dem Fürst Barry zur Jagd reitet, nicht in Depressionen verfällt, ob des stattlichen Gemächts, dass er von oberhalb durch den Sattel gedrückt fühlt.
Du traust ihm ja viel zu, wenn du meinst, dass er einen Hengst reiten kann...
 

erikvomland

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Ich seh es nicht eng und ich habe auch nie behauptet, dass "der Wolf" ein größeres Problem darstellt, als "die Massentierhaltung".

Die Probleme rund um die Ansiedlung von Wölfen sind total marginal. Ich finde es nur z.B. falsch, dass Wölfe grundsätzlich nicht bejagt werden dürfen. Das Argument ist ja hier vielfach: "aber vor 100 Jahren gab es hier auch Wölfe" - das ist aber einfach nur reaktionär.
Aus meinem persönlichen Umfeld nehme ich wahr, dass Attacken durch Wölfe viele Nebenerwerbstierhalter zur Aufgabe bewegen und das eben genau die Massentierhaltung fördert - das finde ich falsch.


Das ist ein interessantes Stilmittel - einseitig die Diskussion für beendet zu erklären. Wer definiert denn, dass es "genug jetzt" ist?


Menno - jetzt reib Dich doch nicht an Barry auf - man sollte seine Art doch kennen, wenn man schon ein paar Tage hier unterwegs ist.

O.T.: Mich wundert in seinem Beitrag eigentlich nur, dass der stattliche Hengst, auf dem Fürst Barry zur Jagd reitet, nicht in Depressionen verfällt, ob des stattlichen Gemächts, dass er von oberhalb durch den Sattel gedrückt fühlt.
Hier zu deinen punkten noch kurz, Reihenfolge frei..
- Naja, ich entscheide es schon selbst, wenn ich meine genug fundierte Auskunft zu meinen Motiven gegeben zu haben.

- Ich hatte es eher so interpretiert und verstanden, womöglich aber falsch, dass Dich die Wolfsrisse und die Problematik als Anrainer im Umfeld
eher sehr verärgert hatten und Du nicht die Probleme marginal siehst, deine Argumente zu den tatsächlich Betroffenen sehe ich aber auch nicht
anders als du , nachvollziebar. Siehe aber dazu, dass da noch Luft nach oben ist in Form von Unterstützung
will die Allgemeinheit Wolf dulden, wie ich beschrieb.

- Den Wolf generell nicht zu bejagen habe ich nie behauptet, siehe den Ansatz des Vergraulens, generell sollte aber einer Lebensberechtigung
grundsätzlich zugestimmt sein und nicht nur in irgendeiner völlig unbewohnten Ecke in D mit ner halben Handvoll Rudeln für die Folklore..

- Lass uns doch das Vergnügen - ist zwar löblich dein Schutzbedürfnis, aus langjährigen Gebaren sollte man aber annehmen
dass aufgrund der selbstverliehenen Grösse Barry doch wohl imstande sein sollte ein kleines Geplänkel selbst auszutragen.
Ich nahm eigentlich an, dass ein kleines Kreuzen von Klingen zum Zeitvertreib eigentlich seinem erzählten Naturell entsprechend
eher sein Herz erfreuen sollte, da du aber offenbar schon Schutz für ihn proklamierst wegen etwas Geplänkel
dann wird die Sache wohl ein grosser Irrtum sein...
 

PiaggioX8

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[...]


Interessante Ausführung. Du widersprichst Dir hier aber selber: wenn der Mensch der Predator ist, dann reguliert sich sein Eingreifen ja auch von selbst. D.h. das wir so "blöde" sind, unsere "eigene Lebensgrundlage zu zerstören" (ich widerspreche Dir hier auch gar nicht, das ist alles korrekt) ist ja Teil dieses Systems.
Natürlich reguliert sich das irgendwann - aber auf die drastische Art. Die Armen werden die Reichen einfach durch ihre Masse überrennen wollen. Aus purer Not heraus.
Das lassen die sich aber nicht gefallen und werden das auch mit Gewalt verhindern.
Und beim nackten Kampf ums eigene Überleben wird es keine Gesetze und Moral mehr geben.
Zustände wie in China können durchaus global auftreten. Einfach weil die Starken und Reichen den Rest gnadenlos ausmerzen werden.
Und das auch nur aus Selbsterhaltungstrieb und um vor allem den eigenen Status zu halten.
Dann haben wir Situationen wie in Mogadischu. Dort kannst bis an die Zähne bewaffnet ganz regulär einreisen. Musst am Flughafen nur angeben ob und welche Waffen du mitführst. Abgenommen kriegt man die aber nicht.
Kommt mir gerade so vor, als wollten die nur ausloten, mit wem sie sich anlegen können und wem nicht. Dort kann man auch Kriegsgerät jeglicher Art und Frauen kaufen wie wennst bei uns in die Shopping Mall gehst.
Aber ja doch - die Welt ist ganz normal und alles im besten Lot.
Und hier über ein paar streunende Wölfe rumweinen als stünde Ragnarök bevor.....
 

Difool

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Die Beute reguliert einerseits den Prädator und der Prädator seinerseits wiederum die Beute.
Eine der Haupt-Problematiken sind dann eher langfristig die Landschaftsbedingungen; ergo hier die Habitate der Tiere.
 

PiaggioX8

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...oder die wohlbekannte Hysterie des Menschen in Form von bekannter Regelungswut.
Gerade die deutsche Regulierungswut ist schon richtig pervers.
Es ist noch gar nicht so lange her, da konntest keine Solarmodule aufs Dach machen, weil das nicht ins Ortsbild passte. Selbiges mit der Farbe der Ziegel, Anstriche von Häusern und ähnlichen Lappalien. Bauverordnungen sind teils der grösste Witz den es gibt.
Und die Krönung ist dann Corona und die Impfstrategie - ein einziges Desaster.
Läden auf, Läden zu, Schulen ja, Schulen nein. Ich hätte jeden einfach impfen lassen der es will, von jedem der es kann.
Und obwohl Corona erhebliche Defizite in unserem System und der Gesellschaft aufzeigen - Massnahmen dagegen sind nur blabla und wenn dann auch nur Kleinscheiss. Siehe Digitalisierung.
 

PiaggioX8

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Ja ist doch klar. Wo es keine Raubtiere gibt, können sich andere Wildarten hemmungs- und schonungslos vermehren. Das Wild ist ja auch nicht blöde und weiss wo es sich ungestört bewegen kann.
Da wo es dann wieder Wölfe gibt, lernt das Wild ganz schnell, dass es keine so gute Idee ist sorglos und vor allem auf freien Flächen sich zu bewegen. Denn dort haben sie kaum eine Chance gegen den Wolf. Schon gar nicht gegen ein Rudel.
Und Landwirte freuts auch, wenn ihre Felder nicht in einer Nacht abgefressen oder umgewühlt werden.

Wölfe schaffen ganz locker das, was tausende von Pseudojägern in diesem Lande trotz super teurer Ausrüstung nicht auf die Reihe kriegen.
Der Nutzen von Wölfen ist jedenfalls weitaus höher als der Schaden den er anrichtet.

Und das Haustiere gerissen werden, liegt einfach daran, dass wir ihm dieses Angebot ja recht grosszügig bereit stellen.
Jäger und Beute regulieren sich in der Natur selbst und Gegenseitig. Ist wie mit Angebot und Nachfrage.
Wie erwähnt sind Wölfe so intelligent, dass sie bei mangelnden Angebot sich nicht vermehren oder ein neues Revier suchen.
Die Rudelgrösse ist abhängig vom Nahrungsangebot. Und aus Sicht der Wölfe haben wir denen ein Schlaraffenland angelegt.
Und Wölfe sind ja auch nicht dumm. Die holen sich erst mal die Beute die sie am leichtesten kriegen. Denn auch Wölfe scheuen ein zu hohes Risiko bei der Jagd.
Auch wenn es mittlerweile filmisch dokumentiert ist, dass Wölfe 800 Kg-Bisons reissen können - das waren aber immer kranke oder schwache Tiere (vor allem im Winter).
An einen gesunden, ausgewachsenen Büffel traut sich ein Wolf so schnell nicht ran. Und alleine schon gar nicht.
 

MacEnroe

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Der Nutzen von Wölfen ist jedenfalls weitaus höher als der Schaden den er anrichtet.

Ja, in wenigen Gegenden ist das so, richtig, aber nicht in den 90% kultivierten Flächen in Deutschland,
wo es fast mehr Nutztiere als Wild gibt.
Da würde er weitaus mehr Schaden anrichten als nützen, wenn er sich immer weiter verbreiten würde.
Soweit wird es aber gar nicht kommen.
 

erikvomland

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.......
Soweit wird es aber gar nicht kommen.
Sieht man ja schon bei den Feldhasen. Eine echte Rarität inzwischen.
Die Mär vom Jäger als Heger und Pfleger. Das mag für paar wenige Exemplare noch zutreffen, der Grossteil zeichnet sich doch eher
durch Schiessgeilheit aus, und da kommt so ein Hasen-Braten doch gelegen oder ein Geweih vom Rehbock, grad egal obs Hase eh schon schwer hat.
Natürlich spielt die intensive Landwirtschaft da auch eine massgebliche Rolle, aber ich will nicht wieder mit Gülle kommen...
 

PiaggioX8

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Ja, in wenigen Gegenden ist das so, richtig, aber nicht in den 90% kultivierten Flächen in Deutschland,
wo es fast mehr Nutztiere als Wild gibt.
Da würde er weitaus mehr Schaden anrichten als nützen, wenn er sich immer weiter verbreiten würde.
Soweit wird es aber gar nicht kommen.
Genau das tut der Wolf aber nicht - mehr Schaden anrichten.

"Oft stellt sich im Nachhinein raus: Es war gar nicht der Wolf, es war ein Hund.» Und wo Herdenschutz bestand, hätten die Wölfe noch nicht ein einziges Nutztier gerissen."

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/wissenundtechnik/walker-bekennt-sich-zum-abschuss-problematischer-w%C3%B6lfe/ar-AAKvVY0?ocid=msedgntp

Merkst was? Vor allem die Aussage über Herdenschutz ist doch mal eine Ansage die einem zu denken geben sollte.
Herdenschutz sind z.B. Hunde, Elektrozäune, geschlossene Ställe.

In Baden Würtemberg gibt es 3 einzelne Wölfe. Und im Schwarzwald haben nun alle die Befürchtung das ihre ganzen Schafe gerissen werden.
Daran sieht man schon wie absurd die Diskussion teilweise ist und was für eine Phobie dahinter steckt.
Niemand muss Angst vor Wölfen haben. Aber etwas Respekt ist schon angebracht.
Ich war schon näher an Wölfen dran als einem lieb sein kann. Ich habe aber nie versucht die zu streicheln. Nerven behalten und ruhg bleiben. Und wenn entfernen, dann langsam und bedächtig.
Rennen löst wie auch bei Hunden den Jagdtrieb aus.
Bei einem Rudel kommt der Leitwolf auf einen zu. Hält aber Abstand und sondiert die Lage.
Und wer spazieren geht und tatsächlich mal auf ein Rudel stösst sollte eines bedenken: Nicht der Wolf kommt in mein Revier sondern ich in seines. Und das verteidigt er auch wenn es sein muss.
 

MacEnroe

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Genau das tut der Wolf aber nicht - mehr Schaden anrichten.

Doch, das tut er und deine Beispiele widersprechen meinen Aussagen ja nicht.

Ich schrieb ja, dort, wo eben „kein Herdenschutz besteht“ und wenn es „viele Wölfe gibt“ ...
Und du beschreibst die Szenerie „Herdenschutz“ und „wenig Wölfe“.

Im Moment haben wir daher auch keine Problem mit Wölfen in Baden-Württemberg und Bayern.
Ich rede ja von der Zukunft, falls er sich wirklich verstärkt ausbreiten sollte.
Der Wolf macht da keinen Unterschied. Wenn er die Wahl hat, zwischen im Wald nach Wild jagen
und sich Schafe oder Wild aus einem Gehege holen, wo die nicht auskönnen, dann wird er
sich dort bedienen, vor allem, wenn es aufgrund größerer Wolfspopulation zu einem größeren
Druck kommt und sein Beuteangebot kleiner wird.
Spätestens dann würde er mehr Schaden anrichten als nützen.
 

paramac

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Das Problem, egal ob Biber, Wildschwein, Wolf oder Bär, zunächst ist man Glücklich wenn sie sich wieder ansiedeln und stellt sie unter Artenschutz, dann aber werden die Populationen immer grösser und in einigen Gebieten nehmen sie so überhand das sie zur Plage oder zur Gefahr werden. Der Biber zb. ist ein Thema das in den letzten Jahren immer öfter in Verbindung mit Natur-, und Flurschäden genannt wird und der Wolf, nun ja, es gibt Berichte nachdem sich der Wolf beginnt an den Menschen zu gewöhnen und seine natürliche Scheu verliert.
Was aber, bis auf den Bär als die Spitze der Nahrungskette, allen darunter gemein ist, ist das fehlen von natürlichen Fressfeinden. In der unberührten Natur sorgt dies dafür, das sich die Populationen in Grenzen halten, dies ist aber in unserer technisierten und zerklüfteten Welt nicht mehr so einfach möglich. Irgendwann muss der Mensch deshalb wieder regulierend eingreifen um die ungehindert wachsenden Bestände nicht zur Plage werden zu lassen, eine andere Möglichkeit sehe ich leider nicht.
Und ja, es gibt Naturschutzgebiete in denen der Natur noch freien Lauf gelassen wird, allerdings verbreiten sich die Bestände von dort auch über das gesamte Land und eben auch in Bereiche wo sie mit den Menschen in Konflikt geraten.
 

Barry Lyndon

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Das Problem, egal ob Biber, Wildschwein, Wolf oder Bär, zunächst ist man Glücklich wenn sie sich wieder ansiedeln und stellt sie unter Artenschutz, dann aber werden die Populationen immer grösser und in einigen Gebieten nehmen sie so überhand das sie zur Plage oder zur Gefahr werden. Der Biber zb. ist ein Thema das in den letzten Jahren immer öfter in Verbindung mit Natur-, und Flurschäden genannt wird und der Wolf, nun ja, es gibt Berichte nachdem sich der Wolf beginnt an den Menschen zu gewöhnen und seine natürliche Scheu verliert.
Was aber, bis auf den Bär als die Spitze der Nahrungskette, allen darunter gemein ist, ist das fehlen von natürlichen Fressfeinden. In der unberührten Natur sorgt dies dafür, das sich die Populationen in Grenzen halten, dies ist aber in unserer technisierten und zerklüfteten Welt nicht mehr so einfach möglich. Irgendwann muss der Mensch deshalb wieder regulierend eingreifen um die ungehindert wachsenden Bestände nicht zur Plage werden zu lassen, eine andere Möglichkeit sehe ich leider nicht.
Und ja, es gibt Naturschutzgebiete in denen der Natur noch freien Lauf gelassen wird, allerdings verbreiten sich die Bestände von dort auch über das gesamte Land und eben auch in Bereiche wo sie mit den Menschen in Konflikt geraten.
Endlich ein Vernünftiger hier.
Dieser Quatsch von wegen: “Der Wolf reguliert sich selber …” das erinnert einen an die Freidemokraten: “Der Markt reguliert sich selbst.” Oder an die Vorlesungen im VWL-Nebenfach im barryschen Studium an einer Eliteunivesität, wenn der Prof doziert: “Im einem vollkommenen Markt …” und er puren Unsinn schlussfolgert, denn, liebe Freunde, es gibt sowenig einen vollkommenen Markt wie es eine unberührte Wildnis (bei uns) gibt. :noplan:
Die Wolfsphantasten hier im Forum, der gute Piaggio und der Wollimack, die leben leider in Wolkenkuckucksheim. :D
Also, genauso wie wir im Kapitalismus Instanzen zur Zerschlagung von Monopolen brauchen, also die Wölfe Google und Amazon und co. irgendwann zerschlagen sollten, genauso muss der Mensch die Wolfsbestände regulieren, d.h. ab und zu die süßen Wölfe abknallen.
 

erikvomland

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.....Irgendwann muss der Mensch deshalb wieder regulierend eingreifen um die ungehindert wachsenden Bestände nicht zur Plage werden zu lassen, eine andere Möglichkeit sehe ich leider nicht.
.....

Ich nehme an diese Aussage teilen viele, gesehen auf die Gesamtbevölkerung. Offen ist ja eher mit etwas Weitsicht wann und in welcher Form
was gemacht würde. Und da sind die Toleranzansichten bezügl. einer Duldung und wie diese gestaltet werden könnte wohl noch auszuloten.
Extremforderungen in jedwede Richtung sind da eher nicht tragfähig.
 
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