Darf es im westlichen Europa Minarette geben?

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Darf es im westlichen Europa Minarette geben?

  1. Ja

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  2. Nein

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  3. Keine Meinung

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Status des Themas:
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  1. JoeSixpack

    JoeSixpack Mitglied

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    Scientology steht unter Beobachtung, oder? ZJ sind lästig, aber harmlos.
     
  2. Hotze

    Hotze Mitglied

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    Unter Beobachtung, ja. Aber das ändert nichts. Die haben Ihre "Kirchen", die einfach nur nicht nach klassischer Kirche aussieht. Braucht man auch nicht, weil da nicht genügend "Gehirnwäschezellen" reinpassen. ;)
     
  3. ichbinhier

    ichbinhier Mitglied

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    Religionsfreiheit Ja - Minarette Nein!
    Wir sind hier in Mitteleuropa nicht am Bosporus
     
  4. phoenix_ob

    phoenix_ob unregistriert

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    Dann auch keinen China-Imbiss, Dönerbuden, Ananas im Supermarkt, McDonalds. Schließlich ist das hier Deutschland :rolleyes:
     
  5. walfrieda

    walfrieda Mitglied

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    Ich bin für größtmögliche Toleranz, was Religionen angeht. Solange sie (bzw. ihre Vertreter) keine Gesetze brechen, sollen die Gläubigen unter sich machen dürfen was sie wollen. Das schließt auch das Erbauen von Sakralbauten ein. Allerdings darf es da keine staatliche Förderung geben - für keine Religion. Und auch keine Privilegien. Es geht ja nicht an daß Sonntag Morgen um Sieben fünf Minuten lang die Kirchturmglocken geläutet werden dürfen, aber kein Privatmensch auch nur annähernd so laut sein darf wie dieser Klerikallärm.

    Also: Minarette - ja, wenn sie von den Gläubigen selbst finanziert werden und unterhalten werden.
     
  6. Burning_Dice

    Burning_Dice Mitglied

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    Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Allerdings bin ich eher dafür, Kirchen zu rückzubauen statt neuer Gotteshäuser in welcher Form auch immer neu zu bauen. ;)
     
  7. spoege

    spoege Mitglied

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    Minarette haben genau die gleiche Bedeutung wie Kirchtürme, früher hatten sie auch die gleichen nicht-religiösen Funktionen, wie sie Kirchtürme hatten.

    Die Frage ist, ob Minarette auch im westlichen Europa gebaut werden dürften.
    Kirchen und andere Gebetsstätten dürfen auch überall dort gebaut werden, wo es eine genügend grosse Gläubigergemeinde gibt. Das gilt auch dort, wo sie keine Tradition haben, z.B. in Afrika oder Südamerika.

    Warum also sollte es für islamische Gebetsstätten eine Ausnahme geben?
     
  8. Shat

    Shat unregistriert

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    Darf es im westlichen Europa Minarette geben?

    - Warum nicht?
    Grund für das Votum wird gewesen sein, dass die Konversation Christliche Welt VS. Islam sonst schlichtweg nicht existiert.
    Der fatale Fehler des Islam ist es, auf Kritik gar nicht oder sehr gereizt zu reagieren.
    Es war und ist de facto nicht möglich, die Probleme, die real existieren (Parallelgesellschaften usw) zu diskutieren.

    Die "Fremdenfeindlichkeit" gegenüber dem Islam ist nicht aus Intoleranz gewachsen, sondern aus der eigenen verschlossenen Haltung derer, die am meisten Toleranz forderten, aber gleichzeitig mit Intoleranz auf Kritik reagierten.

    Dementsprechend war und ist das Votum nie ein Votum für oder gegen den Bau von Minaretten gewesen, sondern ein Ventil um mal Druck abzulassen.
    Die Schweiz ist jetzt in aller Welt unbeliebt und die alten Probleme haben sie immernoch. Gratulation.
     
  9. Vasquez

    Vasquez Mitglied

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    Na ja das ist immer eine Frage der Interpretation. Nenne mir einen islamischen Staat in dessen Verfassung es erlaubt ist eine katholisches Kirchengebäude mit Kreuz zu bauen und davor einen Currywurststand zu platzieren. :) Was würde wohl passieren?

    Jeder kann - für sich - in Deutschland seine Religion leben. Gerechterweise auch nur in dem Umfang wie der Deutsche es im anderen Land darf.
     
  10. Gisli

    Gisli Mitglied

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    Ich finde auch, dass ich mich nur so benehmen muss, wie es meine Nachbarn tun. Und da ich sicher weiß, dass mein Nachbar Fahrräder klaut und seine Frau verprügelt, ist es absolut ungerecht, wenn ich keine Fahrräder klauen und meine Frau nicht verprügeln darf.
    Man stelle sich mal vor, jemand würde auf die Idee kommen, ich sollte mich an die Regeln halten, die ich mir selbst gegeben habe, unabhängig davon, ob sich andere dieselben Regeln gegeben haben und sich an sie halten oder nicht. Wo kämen wir da hin?

    Ich verstehe natürlich, dass das Beispiel nicht gut gewählt ist, denn hier geht es nicht um irgendwelche Regeln, die wir uns gegeben haben, sondern um die einzig richtigen und an allen Orten und zu allen Zeiten gültigen, an die sich selbstverständlich jeder zu halten hat. Ich verstehe nur nach wie vor nicht, wer uns eigentlich die Rolle des Weltgesetzgebers zugewiesen hat. Aber das mag daran liegen, dass ich nicht an Gott glaube und überhaupt jeder Form von Fundamentalismus skeptisch gegenüberstehe.

    Der fatale Fehler solcher Aussagen ist, dass sie sich auf etwas beziehen, was es nicht gibt. Es gibt "DEN Islam" nämlich nicht, sondern eine Vielzahl von sehr unterschiedlichen Richtungen. Es gibt auch keine Möglichkeit, dass "DER Islam" auf irgend etwas reagiert, weil er kein Subjekt ist, das reagieren könnte, auch keine Institution o. ä. Und es gibt auch keine Institution, die diese Reaktion ausgeben könnte, also keine Kirche und keinen Papst. Ebenso wenig wie "DAS Christentum" und nicht einmal DIE christliche Kirche - weil es einfach zu viele gibt - auf irgend etwas reagieren kann, kann es "DER Islam".

    Aber das wirklich Fatale an dieser Argumentation ist, dass sie davon ausgeht, dass es nur das gibt, was uns CNN vermittelt. Es gibt nämlich durchaus andere Reaktionen und durchaus eine Diskussion der anstehenden Fragen im Bereich des Islam. Das Problem ist nicht, dass die Probleme dort nicht wahrgenommen werden, sondern dass uns ihre Wahrnehmung und Diskussion nahezu restlos verschwiegen wird, weil sie nicht in das schlichte Weltbild passen, das für einen wirklich guten Kreuzritter nun mal lebenswichtig ist.
     
  11. cwasmer

    cwasmer Mitglied

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    Nach aktuellem Stand (60:35) sind MacUser anscheinend bedeutend toleranter als Schweizer - aber mehr lässt sich daraus wohl nicht ableiten.
     
  12. santaclaws

    santaclaws Mitglied

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    :hamma:

    Es haben 90 Leute mitgemacht. Wie kannst Du da nur auf "Macuser" allgemein und auf "bedeutende Toleranz" schliessen?

    :)
     
  13. MalMAC

    MalMAC Mitglied

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    Wir leben nun mal in einer seit Jahrhunderten durch den christlichen Glauben geprägten Gesellschaft. Die Frage lautet vielmehr:

    Ändern sich die Zeiten? Sind wir offen für Veränderung? Halten wir an Tradition fest?

    Ich bin für Veränderung, es wird gute Seiten geben und schlechte - wie bei allem.
     
  14. Shat

    Shat unregistriert

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    Das kann man sehr wohl verallgemeinern. Das ist ein allgemeines Problem der islamischen Welt. Ob das nun irgendwelche Karikaturen sind oder etwas anderes - es wird überreagiert und vorallem wird nicht auf einer konstruktiven Basis reagiert.

    Was vielleicht daran liegt, dass es keine positiven Dinge zu berichten gibt.

    Das haben aber leider viele Minderheiten gemeinsam. Ich erinnere mich nur an den Zentralrat der Juden :rolleyes:
    Von dem kommt auch nichts Konstruktives, dafür aber jede Woche ne neue Empörung über irgendwas.
     
  15. macXXX

    macXXX Mitglied

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    Frei nach Gisli,

    es gibt nicht DIE MacUser und es gibt auch nicht DIE Schweizer, aber es gibt sicher MacUser Mitglieder die nicht an der Abstimmung teilnehmen.
     
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