Gesellschaft Coronavirus/COVID-19 - Wie geht ihr damit um?

Mahonra

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Ist das bei Euch so? Ohne Zeitangabe?
Bei uns in Österreich gelten Genesene den Geimpften gleichgestellt, sofern ihre Genesung innerhalb der letzten 6 Monate war. Wenns länger her ist => Impfen oder Testen.
Zitat
  • Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheits-Symptome gelten.
Zitat Ende

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/erleichterungen-geimpfte-1910886
 

Mahonra

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Ezekeel

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Gestern um 16 Uhr meinen Pieks bekommen. Heute fühle ich mich nach normaler Nacht eher so wie mit einer Erkältung. Bisschen Kopfschmerzen, bisschen fiebrieg (nur minimal erhöht) und allgemein müde (bin ich aber eh immer :crack: ) Scheint also alles geklappt zu haben. Am 30.08. geht's weiter.
 

magfoo

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Hört sich doch ganz gut an.
Han gestern mit nem Kollegen gemailt der seit ca 12 Wochen wegen einer Coronainfektion ausgefallen ist. Scheiss auf ein bisschen Kopfschmerzen...
 

MacEnroe

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Es ist ein großer Fehler, dass man Genesene impft, statt erst mal alle anderen zu impfen.
Ich kann das nicht verstehen. Meine Mutter, genesen, hat jetzt schon 2 (!) Impfungen bekommen.

Es gibt keine medizinische Begründung. Dass eine schwere Erkrankung bei Genesenen, die
einen leichten Verlauf hatten, sehr unwahrscheinlich ist, auch nach Jahren, wird immer klarer:

https://www.focus.de/gesundheit/news/immunitaetsueberblick-nach-impfung-oder-infektion-immunitaet-koennte-jahrelang-halten_id_13364280.html
 

Mahonra

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Es ist ein großer Fehler, dass man Genesene impft, statt erst mal alle anderen zu impfen.
Ich kann das nicht verstehen. Meine Mutter, genesen, hat jetzt schon 2 (!) Impfungen bekommen.

Es gibt keine medizinische Begründung. Dass eine schwere Erkrankung bei Genesenen, die
einen leichten Verlauf hatten, sehr unwahrscheinlich ist, auch nach Jahren, wird immer klarer:

https://www.focus.de/gesundheit/new...aet-koennte-jahrelang-halten_id_13364280.html
Christian Drosten sagt es ähnlich🙂

Zitat
Wir haben in den vergangenen Wochen viel über globale Impf-Ungleichheit gesprochen. Solange Milliarden Menschen noch nicht geimpft sind, kann dieses Virus ja immer weiter mutieren. Oder gehen ihm irgendwann die Tricks aus?
Vermutlich ist Letzteres der Fall.

Warum?
Um das zu verstehen, müssen wir über das Immunsystem sprechen. Es sind unterschiedliche Teile des Immunsystems, die uns vor Ansteckung und vor Krankheit schützen. Antikörper, die uns vor Ansteckung schützen, klingen schnell wieder ab und können das Virus nur an ein paar wenigen Stellen erkennen. Wir können uns also relativ bald wieder anstecken, insbesondere, wenn das Virus genau an jenen Stellen mutiert ist.

Aber?
Aber wir werden dabei nur leicht krank. Denn jener Teil im Immunsystem, der uns vor Krankheit schützt, ist viel nachhaltiger. Die Impfung schützt uns deswegen vermutlich tatsächlich mehrere Jahre davor, ernsthaft krank zu werden. Dafür sind die sogenannten T-Zellen verantwortlich, über die seit einem Jahr ständig gesprochen wird: Ihnen ist es, anders als den Antikörpern, ziemlich egal, wenn das Virus ein wenig mutiert: T-Zellen können es anhand vieler verschiedener Merkmale wiedererkennen. Da kann das Virus ruhig ein paar seiner Merkmale durch Mutationen verlieren.

Das heisst also: Die Sorgen, dass das umherschwirrende Virus mutiert und die jetzigen Impfungen bald wertlos sind, sind nicht berechtigt?
Was man sieht: Der Unterschied zwischen den Virusvarianten, die auf verschiedenen Kontinenten aufgetaucht sind, ist gar nicht so gross. Es gibt aus virologischer Sicht gute Gründe anzunehmen, dass Sars-2 gar nicht mehr so viel mehr auf Lager hat als das, was es uns bisher zeigen konnte. Coronaviren mutieren grundsätzlich langsamer und weniger stark als zum Beispiel Grippeviren, die eigentlich ein viel grösseres Pandemiepotenzial haben. Also eine Mutante, die auf einmal wieder eine schwere Krankheit macht bei der Mehrheit der Geimpften, das kann ich mir nicht vorstellen.
Zitat Ende

Hier kannst du alles lesen https://www.republik.ch/2021/06/05/herr-drosten-woher-kam-dieses-virus 😊🙋🏻‍♀️
 

Jubilado

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Habe mit meiner Frau zusammen am vergangenen Mittwoch (2.6.) die zweite Impfung mit BioNTech (Comirnaty) bekommen.
Wie bei der ersten Impfung bei mir null Nebenwirkungen, ganz leichten Druckschmerz an der Einstichstelle sonst nichts.
Bei meiner Frau schmerzen im kompletten Arm, Müdigkeit leichte Kopfschmerzen allgemeines Unwohlsein.
Seit vorgestern morgen allerdings alle Symptome deutlich besser bzw. verschwunden.
Erstaunlich wie unterschiedlich die Reaktionen des Körpers auf die Impfung sein kann.
 

capputo

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Mein Leben war seit Beginn der Pandemie einfach Scheiße.
Ich leide an einer seltenen Autoimmun Erkrankung (Mikroskopische Polyangitis ) die meine Nieren und die Lunge stark angegriffen hat eine Covid Infektion hätte mir also ziemlich sicher den Rest gegeben.
Im privaten Bereich habe ich mich soweit es möglich war isoliert.
Beruflich war das nicht so einfach es ist eine tägliche Zitterpartie wem man wann und wo begegnet.
Der absolute Tiefpunkt war der April 2020 als mein bester Freund im Krankenhaus an Krebs gestorben ist und ich vorher per Telefon abschied von ihm nehmen musste, zur Beerdigung konnte ich auch nicht gehen.
Im Mai 2021 habe ich meine erste Impfung bekommen und jetzt am 20 Juni kommt die zweite.
Hätte der Arzt vor der Impfung gesagt als mögliche Nebenwirkungen könnten mir die Haare und Zähne ausfallen wäre meine Antwort Shit Happens gewesen und jetzt rein mit dem Zeug.
Es ist ein äusserst befreiendes Gefühl sich wieder angstfrei bewegen zu können.
Urlaub im Ausland ist als Dialysepatient auch ein eher zweifelhaftes Vergnügen.
Letztendlich habe ich das Glück hier in Deutschland zu Leben wo es ein funktionierendes Gesundheitssystem für fast alle Teile der Bevölkerung gibt und der Staat Geld für Impfstoff hat.
Zum Abschluss dieser Scheiß Zeit hab ich mir dann ein MBP gegönnt das mich nicht nur in dieses Forum geführt hat sondern dazu auch noch riesig Spaß macht.
 

ElectricWizard

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Mein Leben war seit Beginn der Pandemie einfach Scheiße.
Ich leide an einer seltenen Autoimmun Erkrankung (Mikroskopische Polyangitis ) die meine Nieren und die Lunge stark angegriffen hat eine Covid Infektion hätte mir also ziemlich sicher den Rest gegeben.
Im privaten Bereich habe ich mich soweit es möglich war isoliert.
Beruflich war das nicht so einfach es ist eine tägliche Zitterpartie wem man wann und wo begegnet.
Der absolute Tiefpunkt war der April 2020 als mein bester Freund im Krankenhaus an Krebs gestorben ist und ich vorher per Telefon abschied von ihm nehmen musste, zur Beerdigung konnte ich auch nicht gehen.
Im Mai 2021 habe ich meine erste Impfung bekommen und jetzt am 20 Juni kommt die zweite.
Hätte der Arzt vor der Impfung gesagt als mögliche Nebenwirkungen könnten mir die Haare und Zähne ausfallen wäre meine Antwort Shit Happens gewesen und jetzt rein mit dem Zeug.
Es ist ein äusserst befreiendes Gefühl sich wieder angstfrei bewegen zu können.
Urlaub im Ausland ist als Dialysepatient auch ein eher zweifelhaftes Vergnügen.
Letztendlich habe ich das Glück hier in Deutschland zu Leben wo es ein funktionierendes Gesundheitssystem für fast alle Teile der Bevölkerung gibt und der Staat Geld für Impfstoff hat.
Zum Abschluss dieser Scheiß Zeit hab ich mir dann ein MBP gegönnt das mich nicht nur in dieses Forum geführt hat sondern dazu auch noch riesig Spaß macht.
Lässt du einen Antikörpertest nach der zweiten Impfung machen? Hast du eine Therapie mit Kortikosteroiden?
 

capputo

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Lässt du einen Antikörpertest nach der zweiten Impfung machen? Hast du eine Therapie mit Kortikosteroiden?
Bin in Remission bekomme eine Erhaltungstherapie mit Azathioprin und Kortison. In akuten Phasen braucht es stärkere Geschütze Cyclophosphamid oder Rituximab + hochdosiertes Kortison.
Der Antikörpertest ist so eine Sache laut meinem Nephrologen nicht nötig und auch nicht unbedingt aussagekräftig.
 

koral99

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Ist alles ok noch, ich absolviere gerade ein Pflichtpraktikum weil ich eine Umschulung für Kaufmann im E-Commerce mache. Ich bin aber nur ein bisschen genervt weil ich muss einige Veränderungen bezüglich Nachzahlung an Vermieter usw zuschicken und ich dachte alle Unterlagen sollten elektronisch gesendet werden. Jetzt lese ich hier dass eigentlich diese müssen doch elektronisch ausgefüllt werden aber doch per Post zugeschickt? https://www.hartz4.de/antrag-online-stellen/ Oder irre ich mich?
 

fa66

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Der Weg, die Formulare (PDF) online verschicken zu können, schließt den papierpostalischen Weg ja nicht aus.
 
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