Auf welchen Geräten wird macOS 12 laufen?

Ken Guru

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Dann drücke ich mich anders aus. Auch mit einem normalen Windows PC, worum es ja zuletzt ging, kann ich nachhaltig sein.;)
Stimmt schon. Allerdings ist das bei alten MacBooks mit eingebauter SSD irgendwie..... schwer zu sagen, irgendwie... mehr. Wahrscheinlich waren damals MBs wirklich langlebiger als diese "Plastikbomber". Ich glaube, dass das aus heutiger Sicht immer noch moderne Alu-Unibody-Design da (psychisch) den größten Einfluss drauf hat. Die wirken irgendwie "frischer" als solche Laptops mit Scart-Anschluss ;)
 

sixtees

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Da Apple bereits recht früh Aluminium verbaut hat, macht es in der Tat hochwertiger und zeitloser. Da stimme ich Dir natürlich zu, ich bin ja auch kein Freund von Win Systemen.
War eine Zeitlang beruflich notwenig, heute kann ich mir erlauben, beruflich mein eigenes Ökosystem mit reinen Apple Produkten zu gestalten.
 

Madcat

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Und wenn man Programme nutzen will, die ein neueres OS erfordern, dann brauchen diese meist so viel Leistung, dass sie auf einem nicht mehr unterstützten Mac eh keinen Spaß mehr machen würden.
Ist aber auch eher die Ausnahme, dass diese Programme dann so viel Leistung brauchen, dass sie auf älteren, nicht mehr unterstützten Macs keinen Spass machen würden ;)

Welch gehaltvolle Unterhaltung. Von OS12 zu C64!

Naja, so schwer fand ich es jetzt nicht diesem Faden zu folgen und das war IMO eine ganz normale Entwicklung in einer Unterhaltung.

Auf dem Wertstoffhof habe ich noch nie einen Apple im Container gesehen.
Ich hab bei uns im Wertstoffhof auch schon Apple-Computer im Container gesehen.

Verlöten tun mittlerweile alle Hersteller bei Laptops. Darüber, ob das jetzt dem Formfaktor geschuldet oder einfach nur geplante Obsoleszenz ist, lässt sich streiten.

IMO lässt sich darüber nicht streiten. Es ist immer geplante Obsoleszenz.
Wie sehr doch heutzutage alle über Nachhaltigkeit nachdenken, nicht schlecht. Leider am Thema vorbei, Nachhaltigkeit wird durch den User bestimmt, nicht das Produkt.
Nachhaltigkeit wird eh zweckentfremdet. Bei einem PC von Nachhaltigkeit zu reden ist einfach unsinn da man ja nix zurück führt. Das Wort ist in den letzten Jahren so sehr zum Marketing-Spruch geworden.
Und wieso muss man etwas wegschmeißen? Ich nutze Technik, egal ob PC, Smartphone oder zb Auto meist max 2 Jahre, danach verkaufe ich es im Top Zustand und jemand anderes erfreut sich daran. Es bleibt im Kreislauf.
Und was nimmst du stattdessen aus dem Kreislauf? Dann könnte man in der Tat von Nachhaltigkeit reden aber ich schätze mal, du kaufst dir ein neues Gerät und damit vergrößerst du den Kreislauf. Das ist mitnichten nachhaltig.
Nur muss man sich doch nichts vormachen, nichts altert so schnell wie Technik. Wer immer die neuste Software haben möchte, muss halt auch seine Technik halbwegs aktuell haben. Es wird jedoch keiner dazu gezwungen....
:unterschreibe: Sehe ich genauso. Es wird doch keiner gezwungen dazu, immer die neueste Software einzusetzen.
 

drd[cc]

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Verlöten tun mittlerweile alle Hersteller bei Laptops. Darüber, ob das jetzt dem Formfaktor geschuldet oder einfach nur geplante Obsoleszenz ist, lässt sich streiten.

Jein... es machen zwar alle großen Hersteller, aber nicht bei allen Produktserien.
Verlötet wird meist:
a) bei extrem günstigen Geräten, um ein paar weitere Cent zu sparen oder
b) bei extrem kompakten Geräten, wenn LPDDR-RAM (das gibt es nur als BGAs) zum Einsatz kommt, um möglichst energieeffizient zu sein.

Bei den meisten Notebooks kann man weiterhin RAM, NVMe-SSD (und Akku) sehr einfach tauschen.
--> https://geizhals.de/?cat=nb&xf=10123_M.2+PCIe~12826_2~3310_2020~7520_DDR4&asuch=&bpmin=&bpmax=&v=k&hloc=de&plz=&dist=&sort=r&bl1_id=30

Bei Apple hat das verlöteten vermutlich mehrere Gründe:
a) Apple setzt durch die komplette Palette auf LPDDR
b) der SSD-Controller sitzt im Ax/Mx und nicht auf der SSD selbst
c) Fertigungskostenoptimierung
d) man kann damit den Käufer dazu motivieren, eine teurere Konfig zu kaufen, als er akut bräuchte
e) Margenoptimierung
 

Bretti

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:unterschreibe: Sehe ich genauso. Es wird doch keiner gezwungen dazu, immer die neueste Software einzusetzen.
Indirekt zwingt Apple einen schon. In nicht allzu ferner Zukunft wird es eine Xcode-Version geben, die nur noch auf Monterey läuft und Apple AppStore-Einreichungen von älteren Xcode-Versionen nicht mehr akzeptiert.

Früher™ hat die Technik mit jeder MacBook/iMac-Generation noch einen großen Sprung gemacht. Das ist seit ein paar Jahren aber vorbei. Ein vor sechs Jahren gekaufter top ausgestatteter Mac wird auch in den nächsten fünf bis sechs Jahren noch locker mithalten. Es gibt also keinen überzeugenden Grund, warum ein iMac 5K von 2014 von Monterey ausgeschlossen wird und einer von 2015/2017 nicht.
 

sixtees

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Du bist der Meinung, dass in den letzten 10 Jahren, irgend etwas größere Sprünge als der Intel zu M1 Wechsel gemacht hat? Ich mag mich Irren, aber wann hat es zb jemals ein MBA gegeben, was im Endeffekt min. doppelt so schnell ist, bei gleichzeitig doppelter Akkukapazität und ebenfalls gleichzeitig absoluter Stille!

Es gibt eine neue Architektur und alte Geräte fallen irgend wann hinten runter. Das doch nix neues.
 

drd[cc]

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Früher™ hat die Technik mit jeder MacBook/iMac-Generation noch einen großen Sprung gemacht. Das ist seit ein paar Jahren aber vorbei. Ein vor sechs Jahren gekaufter top ausgestatteter Mac wird auch in den nächsten fünf bis sechs Jahren noch locker mithalten. Es gibt also keinen überzeugenden Grund, warum ein iMac 5K von 2014 von Monterey ausgeschlossen wird und einer von 2015/2017 nicht.

Im Prinzip machen die Geräte immer noch relativ große Sprünge, nur bekommt man das als Anwender nicht immer mit.
Für 0815-Alltagskram sind die Kisten mit 8GB RAM/PCIe SSD inzwischen alle (seit Jahren) flott genug.
Videoschnitt hat z.B. mit dem T2 und jetzt mit dem M1 noch mal einen großen Leistungspush erfahren, das ist aber weniger weit verbreitet, als z.B. Surfen/Mailen/Office/Fotoverwaltung.

Das gleiche Problem hab ich quasi mit meinen iMac, der bald aus dem Support rausfällt (i7-4771/32GB/1TB PCIe SSD/GTX 780M) -> der reicht mir sowohl für meinen privaten Kram, als auch für meine Arbeit (dafür brauche ich Windows-/Linux-VMs) und ein bissl zocken (Civilization, Stellaris, EU4) aus.
 

pmau

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Für 0815-Alltagskram sind die Kisten mit 8GB RAM/PCIe SSD inzwischen alle (seit Jahren) flott genug.
Das ist aber genau das Gegenargument. Apple nimmt Hardware aus dem Support, die eigentlich ohne Probleme laufen könnte.
Und gerade bei Xcode und dem AppStore ist das der Fall.
Es gibt also keinen überzeugenden Grund, warum ein iMac 5K von 2014 von Monterey ausgeschlossen wird und einer von 2015/2017 nicht.
Genau das eben.
 

astrophys

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Bei den meisten Notebooks kann man weiterhin RAM, NVMe-SSD (und Akku) sehr einfach tauschen.

Es ist ja nicht nur das.

Im kompletten Markt bezüglich Computer, speziell bei Notebooks, hast du einen riesigen Markt: Es gibt 13 Zöller mit gut 800g Gewicht bis hin zum schweren 18" großen Gamingnotebook oder Workstation mit einer unendlichen Anzahl an Anschlüssen und Ausstattungsvarianten. Es gibt Touchscreens, matte/glänzende Bildschirme, Geräte mit zwei Displays und und und.

Das kann natürlich auch ein Nachteil sein, da sich manche User einfach überfordert fühlen. Für diese User ist es bei Apple einfacher, da gibt es nur eine Handvoll Notebooks, die aber alle ausschließlich auf USB-c setzen und mittlerweile kannst du dort nichts mehr tauschen, falls es in Zukunft doch in irgendeiner Hinsicht eng werden sollte.

Mein 13" Zoll MBP aus 2015/Anfang 2016 bietet immerhin noch den Tausch des Massenspeichers an, das war es dann aber auch schon. Das Gerät läuft noch auf High Sierra. Ich könnte noch auf Mojave updaten, bei Catalina wird es schwer, da noch einige Software als 32 bit Version installiert ist. Der Vorteil bei macos ist in der Hinsicht, dass ich nicht auf Catalina updaten muss, da sieht es bei Windows 10 schon anders aus.

Mein 12.5" Elitebook aus der gleichen Zeit läuft jetzt mit 32 GB RAM und ich habe zuletzt noch das WLAN von ac (WiFi 5) auf ax (WiFi 6) aufgerüstet. Dort kann ich eine NVMe mit PCIe 3x 4 und zusätzlich noch eine 2,5" SATA Platte einsetzen und das alles bei 1,2 kg Gewicht. Der Akku ist in ein paar Minuten getauscht, falls das notwendig wird.

Dann habe ich noch einen 12 Zöller aus 2010 mit 8 GB RAM, der wunderbar und schnell mit Windows 10 läuft und wohl noch einige Jahre damit laufen wird.
 

drd[cc]

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Das ist aber genau das Gegenargument. Apple nimmt Hardware aus dem Support, die eigentlich ohne Probleme laufen könnte.
Bin ich voll bei dir, das hatte ich in #109 ja auch schon so formuliert.

Auf der anderen Seite bringt das ganze lamentieren halt wenig bzw. es ändert nichts.

Unterm Strich kann man da nur jeweils für sich überlegen, ob man da weiter mitmachen will, oder man schaut sich woanders um.
Letzteres ist aber schwierig bzw. teuer und/oder zeitaufwändig, wenn man tief im Apple-Ökosystem hängt.

Einerseits ist dort alles "schön einfach" und funktioniert ziemlich gut, auf der anderen Seite muß man dann halt auch die Kröte schlucken, daß man relativ regelmäßig neue Hardware kaufen muß, weil alte aus dem Support fällt.
:(
 

sixtees

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Gibt schlimmeres als neue Hardware zu kaufen;)

Bringt auch Vorteile, ich habe im letzten Jahrzehnt noch nie ein defektes Teil gehabt, oder für Reparaturen bezahlt, weder bei Fernsehern, Computer oder Auto....und durch den Wiederverkauf hält man die Anschaffungskosten ja auch geringer.
 

Hamburg75

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Ich fand bislang immer gut, dass ich mit meinen Geräten recht lange mit dem aktuellsten Betriebssystem arbeiten kann. Vielleicht macht sich hier vor allem der Systemumbruch bemerkbar, weniger das Konzept, so schnell wie möglich wieder neue Geräte zu verkaufen, was allerdings ein schöner Nebeneffekt ist...
 

Madcat

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Indirekt zwingt Apple einen schon. In nicht allzu ferner Zukunft wird es eine Xcode-Version geben, die nur noch auf Monterey läuft und Apple AppStore-Einreichungen von älteren Xcode-Versionen nicht mehr akzeptiert.
Und wer zwingt dich deine Software im App-Store anzubieten? Ich meine, klar kann man immer Randbedingungen schaffen, die ein Upgrade erfordern aber wirklich zwingen ist das IMO nicht.
 

drd[cc]

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Ich meine, klar kann man immer Randbedingungen schaffen, die ein Upgrade erfordern aber wirklich zwingen ist das IMO nicht.
Die grundlegenste Rahmenbedingung ist imho der Einsatz des Gerätes im Internet.
Sobald ich ein System im Netz zum surfen einsetze, bin ich zumindest auf aktuelle Zertifikate angewiesen.

Speichere ich Passwörter und sensible Daten auf dem Gerät, sind aktuelle Sicherheitspatches imho auch relevant.

Greife ich mit dem System auf Kundensysteme zu, würde ich es sogar als fahrlässig einstufen,
dies mit einem System zu tun, daß nicht auf aktuellen Software-Stand ist.

Sprich mit einem veralteten OS, werde ich das System irgendwann nicht mehr für grundlegende Dinge nutzen können, obwohl die gleiche Hardware das unter Linux oder Windows noch könnte.
 

chris25

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An der Unterstützungsdauer hat sich meines Erachtens nicht viel geändert. Apple unterstützt immer mindestens 5-6 Jahre (oft auch länger) das aktuelle macOS, und die OS-Vorgänger zwei Generationen mit Sicherheitspatches. Auch die Vintage / Obsolete-Erklärung erfolgt nach relativ festgelegten Schritten.

Für die Zukunft kann man davon ausgehen, dass der A12 und der M1 für bestimmte Features eine Baseline sein werden, da diese Chips jetzt schon für einige Funktionen vorausgesetzt werden und gleichzeitig in verschiedenen aktuellen Geräten zu finden sind.
 

Bretti

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Ich meine, klar kann man immer Randbedingungen schaffen, die ein Upgrade erfordern aber wirklich zwingen ist das IMO nicht.
Wenn die Randbedingungen technisch nachvollziehbare Hintergründe haben, dann habe ich dafür durchaus Verständnis. Aber diese hier (Ausmusterung des iMac 5K 2014) schaut eher willkürlich aus.

Aber wer weiß, vielleicht erleben die Intel-basierten Geräte ihr macOS-Ende viel schneller als gedacht. Der letzte Power Mac G5 wurde mit 10.4.2 ausgeliefert und bei 10.5.8 war schon wieder Schluss.
 
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