Umstieg von Mac auf Windows - Wie geht es am einfachsten?

Maulwurfn

Mitglied
Mitglied seit
06.06.2004
Beiträge
27.011
Die meisten Modelle erlauben es doch, das Abo jederzeit zu kündigen, wenn man die Software gerade nicht braucht. Außerdem: Früher haben hier alle die Software nur total selten brauchen dafür vierstellige Summen hingelegt? Das soll preiswerter gewesen sein? Das kann mir doch niemand erzählen.
 

Rellat

Mitglied
Mitglied seit
26.04.2012
Beiträge
274
Na ja, also Lightroom von Adobe kostete damals 99€, Photoshop über die Volkshochschule 199€. Man musste halt noch einen Kurs machen aber das schadet ja nicht.
Microsoft Office gab es auch für 99€. Alle Programme konnte ich mindestens 5 Jahre nutzen. Manche benutze ich heute nach 8 Jahren noch.
Wer nicht unbedingt die neuesten Programme brauchte konnte auch gebrauchte Software mit Lizenz kaufen. Das war alles legal.
Was die können reicht für mich einfach. Ich brauche nicht mehr.
Heute zahlst du das schon in einem Jahr 100 bis 200€ und wenn nicht mehr zahlst dann ist die Software nicht mehr benutzbar.
Alle Projekte in Lightroom oder Photoshop sind einfach weg.
Das ist schon eine ganz schöne Abzocke.
 

Kontrapaganda

Mitglied
Mitglied seit
14.12.2019
Beiträge
367
Das ist schon eine ganz schöne Abzocke.
Niemand wird mit vorgehaltener Hand gezwungen Office-365 zu abonnieren. Wenn man es beruflich braucht, sieht das anders aus. Aber wer sowas beruflich braucht, für den sind 16,90 € im Monat eine Kleinigkeit. Das fällt dann einfach unter „Werkzeug-Kosten“.
Als Privatanwender sehe ich nicht so die große Notwendigkeit. Es gibt auf allen Plattformen mit SoftMaker Office eine kommerzielle Alternative ohne das Abo-Modell und mit LibreOffice sogar eine kostenlose Alternative.
 

Faraway

Mitglied
Mitglied seit
24.07.2011
Beiträge
769
Das hat mir Geiz gar nix zu tun . Warum soll ich 99€ im Jahr bezahlen wenn ich das gar nicht brauche. . ....
Wenn kein MS Office benötigt wird kostet es auch nix. Ich mach das mit dem noch viel höheren jährlichen Kosten für Learjet und Chalet genauso ;-)
 

Mac666

Mitglied
Mitglied seit
09.11.2016
Beiträge
125
Das habe ich hier schon einmal geschrieben, wenn man den Onlinespeicher nicht braucht kann man sich einfach bei eBay für 6-7 Euro eine Office 2019 Lizenz holen und hat die nächsten Jahre Ruhe bis die nächste Version kommt. Habe ich mit Office 2016 und 2019 gemacht. Läuft ohne Probleme.
 

Rellat

Mitglied
Mitglied seit
26.04.2012
Beiträge
274
Online Speicher kann man auch einfach mit ner NAS lösen. Die NAS kann man noch dazu als Bilder, Filme, Foto und Musik Speicher nutzen und die Backups von allen Geräten im Haushalt drüber laufen lassen.
Alle Personen, die das Passwort wissen können weltweit darauf zugreifen. Filme im Hotel oder seine Musik am Strand ist alles inklusive.
Da ist die Cloud schon eingebaut. Kosten ab 250€ für 4TB von WD.
 

Maulwurfn

Mitglied
Mitglied seit
06.06.2004
Beiträge
27.011
Viele meinen halt sie bräuchten unbedingt Office, weil man das so kennt. Dabei nutzen sie nicht viel mehr als B, I und U. Das was viele letztlich damit machen. Dann ist das natürlich viel Geld. Aber das sind halt Fehlentscheidungen der Nutzer.
 

kenduo

Mitglied
Mitglied seit
27.07.2017
Beiträge
1.699
Das hat mir Geiz gar nix zu tun . Warum soll ich 99€ im Jahr bezahlen wenn ich das gar nicht brauche. Ich schreibe im Jahr vielleicht 3 Briefe, da brauche ich kein Office.
Als iMac User habe ich alles an Board was ich als Privatanwender brauche.
Das muss halt jeder selber wissen. Als ich noch berufstätig war brauchte ich auch jeden Tag Microsoft Office, weil das nun mal Standard war.
Ich habe mir das aber einmal gekauft und 10 Jahre benutzt. Das hat für alle Bereiche ausgereicht.
Selbst heute könnte ich noch mit Office 2007 alle meine Briefe schreiben.
Ich arbeitete in einem Großkonzern mit 200.000 Mitarbeitern. Da wird auch nur alle 7-10 Jahre das Office Paket erneuert.
In den Bürobereichen gibt es Tausende von Rechnern. So ein Umstieg kostet richtig Kohle.
Allerdings benutzen die nun auch diese 365 Abo aber bestimmt nicht für den Preis was ein Privatanwender zahlt.
Sind meistens 50 EUR. Für Office alleine in der Tat zu viel, es geht aber um das Gesamtpaket. 1TB für 6 Personen.
OpenOffice reicht auch aus. Aber klingt halt nicht so geil für deine drei Briefe ;)
Und ein Großkonzern, der seine Software nicht up2date hält ist naja...kein Kommentar.

Ich kann das verstehen, ich habe auch Probleme damit Software im Abo zu mieten. Es sei denn ich würde sie regelmäßig gewerblich nutzen.
Da hilft es auch nichts wenn man sich das ganze schön rechnet indem man die Kosten auf eine Großfamilie umlegt
oder das ganze Jahr auf Jagd nach Sonderangeboten ist.
Wie gesagt. Nur sinnvoll mit dem Cloud-Speicher.

Niemand wird mit vorgehaltener Hand gezwungen Office-365 zu abonnieren. Wenn man es beruflich braucht, sieht das anders aus. Aber wer sowas beruflich braucht, für den sind 16,90 € im Monat eine Kleinigkeit. Das fällt dann einfach unter „Werkzeug-Kosten“.
Als Privatanwender sehe ich nicht so die große Notwendigkeit. Es gibt auf allen Plattformen mit SoftMaker Office eine kommerzielle Alternative ohne das Abo-Modell und mit LibreOffice sogar eine kostenlose Alternative.
Oder OpenOffice, etc. Gibt genug freier Software für die paar Briefe. Das schafft selbst die Apple-Suite.

Online Speicher kann man auch einfach mit ner NAS lösen. Die NAS kann man noch dazu als Bilder, Filme, Foto und Musik Speicher nutzen und die Backups von allen Geräten im Haushalt drüber laufen lassen.
Alle Personen, die das Passwort wissen können weltweit darauf zugreifen. Filme im Hotel oder seine Musik am Strand ist alles inklusive.
Da ist die Cloud schon eingebaut. Kosten ab 250€ für 4TB von WD.
Einrichtung, up2date halten, VPN, Strom... Nicht jeder kann das, OneClick gibt es da auch nicht. Du wirst es einrichten können, deine Eltern nicht.
 

Kontrapaganda

Mitglied
Mitglied seit
14.12.2019
Beiträge
367
Und ein Großkonzern, der seine Software nicht up2date hält ist naja...kein Kommentar.
Da hast du was falsch verstanden. Ich gehe sehr davon aus, dass in besagter Firma regelmäßig Qualitäts- und Sicherheitsupdates installiert werden.
Gemeint ist damit ein Major-Upgrade. Tatsächlich sind Major-Upgrades im Business-Umfeld sehr unüblich.
Meist wird ein System mit einer bestimmten Software-Konfiguration eingerichtet und mit Minor-Updates versorgt solange es geht.
Irgendwann wird dann auf ein komplett neues System gewechselt meist sogar zusammen mit Anschaffungen von Neuer Hardware.
Das ist mit den 7-10 Jahren gemeint. Diese Vorgehensweise hat im Business Umfeld auch durchaus ihre Berechtigung wegen Kompatibilität und Stabilität.
Das ist übrigens auch einer der Gründe, warum es Apple im Business-Umfeld so schwer hat, einfach weil die Support-Zeiträume zu kurz sind und Apple den Nutzer drängt, jedes Jahr ein unfertiges Major-Upgrade zu installieren.
Gerade die Unternehmen waren es, die den Support von Windows XP vor sechs Jahren und kürzlich von Windows 7 bis zum Ende ausgereizt haben.
 

Rellat

Mitglied
Mitglied seit
26.04.2012
Beiträge
274
Genau so ist es. Ich kann ja ruhig schreiben, dass mein Arbeitgeber Siemens heißt.
Ist ist inTat so wie „Kontrapaganda„ schreibt. Zwischen 7-10 Jahre werden die Systeme genutzt.
Solche System Umstellungen kosten jede Menge Geld bei ca. 200.000 Rechner. Dann muss auch nachher alles sauber laufen. Jede selbstentwickelte Software muss angepasst werden. Die gesamte Prüfsoftware in den Laboren muss auch mit dem neuen System laufen. SAP ist auch noch zu beachten usw usw.
 

ikaruz

Mitglied
Mitglied seit
28.10.2007
Beiträge
282
Also am meisten beeindruckt bin ich mittlerweile von den vielfältigen eingebauten sehr performanten Virtualisierungsmöglichkeiten unter Win 10, Stichwort Hyper-V Architektur. Ist fast so als hätten die MS Entwickler sich mal hingesetzt und eingestanden, dass sich ihr Betriebssystem einfach über die vielen Jahre zu einem kaputtgefrickelten, unsicheren Moloch entwickelt hat und die einzige Möglichkeit mit den soliden Unix-basierten Betriebssystemen noch Schritt zu halten ist es eine performante Multi-OS Platform daraus zu machen, die das Beste aus allen Welten integriert. Gebe mir den Stress mit Virenscanner und dem merkwürdigen Windows Rechtemanagement jedenfalls nicht, browse ab sofort nur noch in ner VM, mit Hyper-V fühlt sich das ja fast wie bare metal an, sehr nice gemacht, haben sich wohl was von Docker abgeschaut.
 

Kontrapaganda

Mitglied
Mitglied seit
14.12.2019
Beiträge
367
@ikaruz Welchen Client benutzt du denn? VirtualBox? VMware? oder den Microsoft Hyper-V-Client.
Ich muss ehrlich auch sagen, dass ich von der Virtualisierung mit Mac-Hosts nie begeistert war. Meine VirtualBox-VMs liefen aufLinux mit KVM immer etwas besser als auf macOS.
Mittlerweile auf dem Thinkpad tut's sogar VMware mit KVM anstelle von VirtualBox. Da ist meiner Erfahrung nach die Grafik nochmal besser.
 

ikaruz

Mitglied
Mitglied seit
28.10.2007
Beiträge
282
Ich nutze wie gesagt jetzt Hyper-V zur Virtualisierung, hatte zuerst WSL2 ausprobiert das ja die Hyper-V Architektur nutzt und fand das sehr beeindruckend innerhalb ner Sekunde ne virtualisierte Linux Bash aufmachen zu können, und hab dann mal ne komplette Ubuntu VM in Hyper-V mit Virtualbox verglichen. Ist schon wesentlich besser, scheint Hardware näher zu laufen das Ganze, ist für ne VM recht performant.
 

Veritas

Mitglied
Mitglied seit
26.11.2007
Beiträge
19.506
Alle Projekte in Lightroom oder Photoshop sind einfach weg.
Das ist schon eine ganz schöne Abzocke.
Du kannst sie noch öffnen, weg ist erstmal gar nichts. Das sind Profiprogramme. Ich zahle sogar 60€ im Monat und finde es nicht teuer, ich bekomme ja was dafür. Und niemand wird gezwungen.
 

ikaruz

Mitglied
Mitglied seit
28.10.2007
Beiträge
282
Adobe Design Suite sind großartige Programme, würde Dir trotzdem empfehlen mal Affinity Photo auszuprobieren, ist nicht weniger ein Profiprogramm und Preis-Leistung ist nicht vergleichbar, bei mir im Bekanntenkreis haben alle gewechselt, weil alle genug hatten von Adobe's pricing.
 

Moriarty

Mitglied
Mitglied seit
17.06.2004
Beiträge
561
Selbst heute könnte ich noch mit Office 2007 alle meine Briefe schreiben.
Vor allem könntest Du noch (gebraucht) Office 2007 kaufen und auch auf einem brandaktuellen System nutzen.

Versuche das mal auf dem Mac... Ich habe hier im Regal Final Cut, Aperture und die Adobe CS6 Design & Web stehen... alles Sondermüll auf dem Mac, letzteres seit Catalina.
Meine Uralt-Windowsprogramme laufen 1A in meiner Bootcamp-Umgebung mit aktuellstem Windows 10... habe es zum Spaß gerade mal mit dem originalen Photoshop 7 getestet.

Scheint aber so ein Microsoft-Ding zu sein. Auf meiner Xbox One X läuft auch die originale DVD von der ersten Xbox aus 2001 mit "Knights of the Old Republic" - und das beste daran: es wird automatisch eine HD-optimierte Fassung mit besseren Texturen aus dem Netz gezogen, wenn man das Spiel einlegt, und die Saves werden wie bei modernen Games in der Xbox-Cloud gesynct.
So geht Kompatibilität.

Und da die Frage hier im Thread lautet: "Umstieg auf Win - wie geht es am Einfachsten?" - hier die leider sehr deutliche Antwort: einfacher denn je.
 

electricdawn

Mitglied
Mitglied seit
01.12.2004
Beiträge
11.343
Klar, man kann das natürlich bis ins Endlose treiben... Ich hätte gerne MacOS 1.0 auf meinem Mac... :hum:

Die Diskussion ist mittlerweile uralt. Es wurde Jahre(!) vorher angekündigt, und die üblichen Verdächtigen schaffen es natürlich wieder mal nicht, ihre Software anzupassen. Aber hey, natürlich ist Apple Schuld, weil sie es halt nicht wie Microsoft machen, und uralte Codebasen jahrhundertelang mitschleppen.

Na ja, man wird es wohl nie allen Leuten recht machen können.
 

Fidefux

Mitglied
Mitglied seit
17.08.2010
Beiträge
6.002
Vor allem könntest Du noch (gebraucht) Office 2007 kaufen und auch auf einem brandaktuellen System nutzen.

Versuche das mal auf dem Mac... Ich habe hier im Regal Final Cut, Aperture und die Adobe CS6 Design & Web stehen... alles Sondermüll auf dem Mac, letzteres seit Catalina.
Meine Uralt-Windowsprogramme laufen 1A in meiner Bootcamp-Umgebung mit aktuellstem Windows 10... habe es zum Spaß gerade mal mit dem originalen Photoshop 7 getestet.

Scheint aber so ein Microsoft-Ding zu sein. Auf meiner Xbox One X läuft auch die originale DVD von der ersten Xbox aus 2001 mit "Knights of the Old Republic" - und das beste daran: es wird automatisch eine HD-optimierte Fassung mit besseren Texturen aus dem Netz gezogen, wenn man das Spiel einlegt, und die Saves werden wie bei modernen Games in der Xbox-Cloud gesynct.
So geht Kompatibilität.
Richtig. Das sind eben das, was Apple mit macOS und Microsoft mit Windows voneinander unterscheidet. Während Apple schneller neue Features herausbringt, moderner wirkt, legt Microsoft stark Wert auf Kompatibilität. Das ist dann eben auch die Bürde, die man als Nutzer von Apple-Systemen hat. Man ist darauf angewiesen, dass die Softwareentwickler regelmäßig ihre Software an das neueste System anpassen, da die Software ansonsten eventuell nicht mehr läuft. Das verursacht Kosten, die sich die Unternehmen mittlerweile gerne über Abos wieder einholen. Unter Windows dagegen hat man beispielsweise bei Office oder Adobe-Software die Möglichkeit, auf dem aktuellsten System (mit allen Sicherheitsupdates) ältere, günstigere Software zu installieren und diese jahrelang nutzen zu können (und eben alle Windows-Update mitzumachen).

Es gibt diesbezüglich auch ein interessantes Video, das zumindest teilweise auf Microsofts Philosophie verweist: