Midi-Sequenzer zum Einstieg gesucht, kein Garageband..

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  1. langfingerli

    langfingerli Mitglied

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    Ist nicht schwer zu verstehen, aber deine Anwendung ist eben etwas ungewöhnlich. Du benutzt dein Clavinova im Endeffekt als Monitorbox.
    Die normale Anwendung ist doch eher, dass man einen Rechner und Monitorboxen hat und das Keyboard nur als Midikeyboard benutzt, zumal es hier nur um generische Sounds geht.
     
  2. erikvomland

    erikvomland Thread Starter Mitglied

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    Nein, nicht ungewöhnlich sondern die einfachste Standard Midi Anwendung wie es anfnags einfach gedacht war, eben davon ausgehend,
    dass der vorhandene Klangerzeuger ( hier das Clavinova, glaub mir, da brauchst du fürn Hausgerbrauch keine Anlage dran)
    eben auch genutzt wird - um den Klang zu erzeugen, weil es das sehr gut macht.

    Und eben ein Rechner nur als reine Sequenzermaschine dient. :noplan:
    C64, dann Ataris, danach Mac´s mit os9, alles schon gehabt.
    Was glaubst du warum gabs oder gibts noch Interfaces mit zig Midi-Ausgängen? Weil alles an Klang nur im Rechner erzeugt werden muss?

    Auch, Wieso sollte ich eine Anlage + Software instruments nehmen, kaufen, wenn aber das Yamaha-Teil den gewohnten Sound eh schon abliefert?
    Sequenzerprogramm ran fertig. einfacher und billiger gehts doch nicht um sich da mal fürn Anfang etwas auszuprobieren, nochmal :noplan:

    Anderes Beispiel, Denke nach, gerade im hochpreisigen Vintage-Synthie hype werden Unsummen für alte Synthies bezahlt.
    Roland Jupiter´s, Juno´s Korg polysix, usw.oder auch moderne analoge Modularsynthie´s..

    Nach deiner Logik gibts das alles nicht und die "normale" Anwendung ist, der Klang komme am Besten immer aus dem Rechner, und das ist daher letztlich auch nicht richtig.
     
  3. imacer

    imacer Mitglied

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    Mal einen anderen Weg...
    kannst Du nicht mit Garage Band die Audio Signale des Clavinovas aufnehmen und auch über das Clavinova abspielen?
    Dann spielt Deine Tochter eben dazu, verbessert vielleicht sogar das Spiel stärker als Midi Signale aufzunehmen, evtl zu stark zu quantisieren und dazu zu spielen.
    Alternativ kannst Du ja mit dem Clavinova die Software Instrumente ansteuern und diese über das Clavinova abspielen und dann dazu live mit den Sounds des Clavinovas spielen.

    Wenn das mit den Audiosignalen zum Rechner bzw vom Rechner ans Clavinova ein Problem ist, dann vielleicht mal bei den Zeitschriften nach einer kostenlosen Cubase Variante Ausschau halten.
    Das ist natürlich auch ein komplexes Programm, aber man muss ja nur das Nötigste nutzen.

    Der Vergleich mit C64, Atari usw hinkt an der Stelle m.E. ein wenig. Damals gab es nicht die Rechnerkapazität um Software Instrumente einzusetzen, da ging es nur über Midi an die klangproduzierende Hardware.
    Selbst einfache Audioaufnahmen kam erst Anfang der 90er (hoffe ich erzähl keinen Quatsch) in die Sequenzer, da war man von Plug Ins wie heute (gerade in der Qualität, Quantität und von Hause aus wie beim Mac und Garage Band) noch weit entfernt, aber das wirst Du kennen. :)

    Also mein Tipp: Cubase aus einem Magazin (Keys, Keyboards o.Ä.) oder Audio aufnehmen und live dazu spielen.

    P.S.
    Ich nutze auch noch gerne die Klänge meines Motifs und nutze nicht nur Software Instrumente. Wobei ich Dir für Klavier Pianoteq absolut empfehlen kann.
    Bietet sogar rudimentäre Aufahme Funktion, so dass man sich zB alleine begleiten kann und ist für 50 € absolut günstig.
    Ist kein Sequenzer würde aber immerhin "4-händiges" Spielen erlauben und ist super einfach zu bedienen. Kostenlose Testversion gäbe es hier:
    https://www.pianoteq.com/try
     
  4. rudluc

    rudluc Mitglied

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    Ich werfe mal "Reaper" in den Ring. Ich nutze es nicht, könnte mir aber vorstellen, dass es das kann, was du erwartest.
    https://www.reaper.fm
    Es gibt eine voll funktionfähige Testversion und auch die Lizenz nach deren Ablauf ist nicht teuer. 60$
    Es gibt auch Sprachdateien, um das Programm einzudeutschen.
     
  5. erikvomland

    erikvomland Thread Starter Mitglied

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    Hm danke für die Infos, es kommt aber immer ein bisschen rüber, dass wir nicht genau wissen was wir wollen oder was sonst möglich ist?
    Wieso stattdessen mit Audiofiles rumschnippeln oder importieren oder sich mit Softwareinstrumenten rumplagen?
    Quantize aus, dann ists ne reine Tonbandmaschine und schnell mal nen Loop erstellt macht man nirgends so schnell wie mit Midi usw.
    Einspielen kann man ja auch anderweitig mit dem Rechner sowieso..

    Bedenke auch was Midi für ein mächtiges "Instrument" ist. Und es geht eben mit auch darum dieses Mittel zu erlernen.
    Bedenke weiter die Korrigiermöglichkeiten einzelner Töne, Velocity als Kreativmittel, Transponieren, Loops..
    Was willst du mit Reason später mal anfangen, wenn du die Midi-Triggerung oder Parametersteuerung nicht verstehst?

    Ich bin da auch lange schon mit dabei. Eben seit C64 und habe ne zeitlang mit Protools mein Geld verdient..also hab ich schon einiges
    auf beiden Welten, Midi und Audio mitgeschaukelt.
    Der Einstieg also " wir suchen NUR nen guten Sequenzer" war also durchaus überlegt.

    Der Verweis auf C64 und Atari..Notator! war schon auch treffend.
    Die konnten das durchaus pfiffig und nur das war Ihre Aufgabe - und natürlich Midiout - im Gegensatz zu Garageband.. :D
     
  6. erikvomland

    erikvomland Thread Starter Mitglied

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    @rudluc Reaper schau ich mal - unabhängig vom Threadthema - mal an, sieht auf den ersten Blick interessant aus, merci.

    und man muss sich eh mal umschauen, Avid / Protools erscheint mir immer weniger koscher in punkto Politik, info usw..
    Logic mochte ich früher nicht, von daher sträubt sich da was.. :crack:
     
  7. newmaster

    newmaster Mitglied

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    Ableton ... gibt es auch als lite Version ...
     
  8. langfingerli

    langfingerli Mitglied

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    Juno 60, Jupiter-8 and Polysix hatten kein Midi, nur CV gates.
     
  9. primelinus

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    ich hätte jetzt auch reaper.fm empfohlen. als auch cubase nutzer kann ich noch cubase le empfehlen: Cubase LE 9 Vollversion im Keys Special https://www.amazon.de/dp/B077HKSWMW wenn man möchte, kann man dann für 50€ auf cubase elements upgraden, ist aber nicht notwendig.
     
  10. erikvomland

    erikvomland Thread Starter Mitglied

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    Touche! Du hast natürlich Recht. Sollte als Beispiele für oldschool Klangerzeuger herhalten..( die hätte ich früher gern gehabt, hatte aber nur nen Alpha-juno..
    wusstes es daher nicht besser..)
    Meine aber Midi konnte mit nem Böxle in CV Steuerspannung gewandelt werden..;)

    @newmaster.. ableton werde ich mir auch mal anschauen, rein aus Interesse
    @ primelinus..das heft ist von 2017, wusste gar nicht dass es cubase noch gibt..
     
  11. woluka

    woluka Mitglied

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  12. newmaster

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    Gibt es von Roland : Boutiques ... JUNO 6 und Jupiter 8 zumindest ... Sehr zu empfehlen...
     
  13. imacer

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    Wurde schon das Programm mu.lab erwähnt?
    Vielleicht einen Blick wert, aber sicherlich auch überfrachtet, wenn es nur um Midi geht.

    Ist alles soweit korrekt, ich wollte ja nur weitere Möglichkeiten ins Spiel bringen, wenn es für Deine jetzige Konstellation keine Lösung geben sollte. (Was ja aber eigentlich nicht der Fall ist :))
    Es klang auch nicht so, als wenn die Aufnahmen groß bearbeitet werden sollten. Wenn man einen Part einspielt und im Anschluss daran dazu spielt, ist es auch egal ob man Audio oder Midi aufgenommen hat.
    Klar, kann man bei den Midi Signalen jede Kleinigkeit noch editieren und andere Klänge nutzen, schnell einzelne Noten löschen, Notenlängen ändern usw...aber dass solche Möglichkeiten gewünscht sind, ging aus dem Anfangsthread m.E. nicht hervor.
    Und mit Softwareinstrumenten rumplagen ist schon etwas sehr negativ gesehen. Das geht genau so schnell und einfach, wie mit nem Hardware Instrument, wobei mein Motif zB länger braucht um spielbereit zu sein, als mein Mac, samt Controller und zu öffnendem Programm ;)

    Bleibt es also beim Midi Wunsch, dann lege ich nach wie vor Cubase ans Herz (siehe auch Thread #24) oder eine Freeware wie Mu.Lab oder Frinika.
     
  14. erikvomland

    erikvomland Thread Starter Mitglied

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    imacer, du hast natürlich Recht und ich bin ja für die vielen Impulse und Überlegungen generell von Vorgehensweisen nat. dankbar.

    Gibt mir viel Info.
    Meine Überlegung sich nur, vorerst, mal auf Midi und einfaches Sequenzing zu konzentrieren hat ja mehrere Gründe.
    Erstgenannt die einfache Einbindung der vorhandenen Hardware, keine Anlage nötig..auch der Re-input entfällt, Pegelung usw.

    Auch bringt die Verwendung von SW-Synths ja sowohl viel mehr Sounds, Parameter,...weiteres das man Einstellen, Kontrollieren muss.
    Reason z.B. erschlägt einen ja fast mit Möglichkeiten, Routing usw. grosse Gefahr sich da zu verlieren an all den unbekannten Parametern,
    bedenke mein Mädel hat damit noch nix am Hut also find ichs nicht schlecht nur mal das E-piano als Sounderzeuger zu haben.

    Dazu Midi, im Gegensatz zu Tonspurlösungen ja den Vorteil hat des einfachen schnellen Edits von Einzelnoten.
    Spielt man nen längeren Track ohne Quantize ein sind da leichte Korrekturen von einzelnen kleinen Fehlern ruckzuck gemacht und man verzettelt
    sich nicht etwa an ewigen Wiederholungen zu versuchen bis es endlich perfekt sitzt, ist ja oft so in der Praxis.
    Nicht dass der perfekte Track so eingespielt nicht anstrebenswert wäre...

    Im Midieditor sieht man auch schön die Einzelnoten, mit Velocity, Länge usw. finde das ist ein spezieller Blick auf das eingespielte und
    dann macht etwa Optimierung, falls nötig, auch Spass. Das kann man mit Audiofiles alles nicht machen, oder nur aufwändig mit Kenntnissen.
    Des weitern noch die Spielwiese von Transponieren, oder mit der Velocitiy einzelner Noten spielen, und und da ist MIdi schon mächtig.

    Daher meine Eingrenzung als Einstieg auf nur Midi, + dass Midi erstmal nur das Piano + Sounds spielen soll, was sie sonst auch nur hatte)
     
  15. electricdawn

    electricdawn Mitglied

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    Juno 6/60 konnten über ein nachgerüstetes Interface sehr wohl mit Midi umgehen. Habe selbst noch einen 60er, leider ohne die Nachrüstung, aber der Sound... unnachahmlich.

    Ja, was Du wohl suchst ist die moderne Version von Twentyfour, das Original auf dem Atari. Bin mir da gar nicht sicher, ob es da noch etwas in der Richtung gibt. Vielleicht eine alte Cubasis-Version, wobei ich mit diesen "Hit-Produzenten"-Sequenzern selbst nie etwas anfangen konnte. Twentyfour war meine Wahl in den 80ern...
     
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