MacBook v16“ ist da

bumbklaatt

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Ist es bei euch auch so dass wenn ihr mit Spotify Musik hört, der Spotify Prozess selbst ca. 8-10% und der Prozess Coreaudiod auch ca. 8% CPU Last erzeugt? Erscheint mir etwas viel für simples Musikhören. Wenn ich einen Song pausiere, steigt Coreaudiod sogar auf ca. 20%
 

AgentMax

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Ja, ist hier auch so. Bei (hier i9) verfügbaren 1600% nicht wirklich viel.
 

agrajag

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Das, was @AgentMax sagt und: es hält irgendwie kaum noch jemand für ein wertvolles Ziel effiziente Anwendungen zu schreiben. Wenn man sich mal anschaut, wieviel man mittlerweile als Electron-Scheiß übergeholfen bekommt, kann einem schlecht werden. Ich benutze für die Arbeit u.a. Teams und VSCodium – was für CPU-, RAM- und CPU-Fresser sind DAS denn bitte?!? Oder baleaEtcher? Ein relativ simples Tool, um ISOs auf USB-Sticks zu schreiben. Diese Anwendungen verbrauchen einfach mal das 10fache (ohne Übertreibung) von allem.

Wundert mich nicht, daß man heutzutage schon mit 16GB RAM kaum noch auskommt. Der technische Informatiker in mir könnte schreien bei all der Verschwendung. Hat jemand schon mal ausgerechnet, wieviel Energie alleine durch solche Ressourssenfresser wie diese elenden Elektron-Apps verschwendet wird? Wieviele Kohlekraftwerke sind weltweit hierfür noch im Einsatz?
 

AgentMax

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Da denkt man doch immer an die Coding Scene was die immer in ein paar kb rein quetschen :)
 

agrajag

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So wie der 1k-Bilderwobbler auf dem Archimedes, der ganz locker in Echtzeit Bilder lustig verzerrt hatte (das war damals DER Hit, in vielerlei Hinsicht).

Die ganzen n-k-Demos hatte ich damals gerne angeschaut.
 

Dextera

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Hab am Dienstag mal ein neues HP Elitebook in Betrieb genommen in der Arbeit und mein Surface Pro dafür eingetauscht.

Teams, WebEx und. Co erzeugen ca. alle die gleiche Last. 15-20% CPU Last auf dem i5 QuadCore, das Ding trödelt da mit 1.1-1.3GHz vor sich hin. Lüfter läuft dabei nicht an.
Sind die Apps auf macOS echt so viel schlechter geschrieben?
 

agrajag

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Das Problem ist, daß die Electron-Anwendungen unmengen an Code (im Extremfall eine komplette Lib für eine einzige genutzte Funktion) reinladen. Das ist ein einziges Node-rumgew… Wie gesagt: bis zum 10fachen an Ressourcen werden verschwendet. Das hat rein gar nichts mit macOS oder Windows zu tun. Wenn Teams bei mir einen Tag gelaufen ist und min. eine Videokonferenz gelaufen ist, komme ich auf ca. 1,2GB RAM. Das ist völlig absurd. Selbst relativ simple Tools (wie z.B. balenaEtcher) machen beim Starten gleich mehrere Prozesse mit jeweils mehreren Threads auf. balenaEtcher startet mit 4 Prozessen und 30+25+9+18=82 Threads sowie 65+96+33+35=229MB RAM. Für eine Tätigkeit, was andere Tools mit einem einzigen Prozess mit einer handvoll Threads und max. 50MB RAM erledigen. Und in der Regel haban diese Electron-Apps auch noch eine deutlich höhere CPU-Last.

Und das ist jetzt nur das Thema "falsches Werkzeug". Dazu kommt noch, daß Software tendenziell nicht mehr auf effizienz getrimmt werden. Ist ja genug CPU da, wen kümmert es. Aber anbetracht der schieren Masse an Rechnern und Servern, dürfte sich das sehr lohnen, mal wieder auf die Effizienz zu achten.

Alleine schon weniger RAM-Bedarf würde Energie sparen, da weniger RAM im Rechner auch weniger Energie "frisst". Der Code muss auch geladen werden und durch die CPU gejagt werden. Wenn man die Datenmengen wieder auf ein Bruchteil reduzieren könnte, würde das Energiekosten einsparen. Auf den einzelnen Server oder Rechner mag das irrelevant sein, aber global, über ALLE Rechner und Server dürften es ein paar Kohlekraftwerke ausmachen. (Immer das Ding mit der Umweltzerstörung im Hinterkopf behalten.)
 

Dextera

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Das hat rein gar nichts mit macOS oder Windows zu tun.
Naja. Schwer davon abhängig von welchen Apps man spricht. Nicht alles ist mit Electron erstellt - und das heißt auch noch lange nicht dass es auf dem einen OS exakt gleich performed wie auf dem anderen OS.
 

agrajag

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Elektron ist nur ein Beispiel gewesen. Es sind mittlerweile erstaunlich viel, was damit daherkommt. Selbst WENN Electron-Apps auf Windows besser performen, ändert das rein gar nicht am Grundproblem. Das ist systemimmanent. Auch unter Windows wirst du bei Vergleichen zu ähnlichen Anwendungen ähnliche Verhältnisse feststellen.

Ein zu balenaEtcher vergleichbares Tool ist Rufus. Das benötigt 5MB bei 1 Prozess mit 5 Threads. Wenn DAS kein signifikanter Unterschied ist.
 

Dextera

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Ich hab das Gefühl du verstehst nicht ganz weswegen ich gefragt habe ...

Es ist mir grundsätzlich völlig egal mit welchem Framework irgendwas erstellt wird - ich kann’s sowieso nicht ändern. Es geht mir darum, dass hier (man schauen in den MBA Thread) laufend Teams, WebEx, Zoom oder Skype als Performance Test herhalten müssen. Wohl auch wegen dem ganzen Home Office zur Zeit. Weil oh Gott - der Lüfter geht an bei den Applikationen und die CPU Last steigt.

Auf macOS benutze ich die Apps alle nicht, ich habe nur den Vergleich zum Windows Notebook. Deswegen meine simple Frage, ob die auf macOS wirklich so viel mehr Ressourcen fressen, weil ich konnte das auf Windows so nicht feststellen. Vielleicht nutzt es ja jemand auf beiden Plattformen und hätte dazu ein Statement abgeben können.
 

hr47

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Ich hab das Gefühl du verstehst nicht ganz weswegen ich gefragt habe ...

Es ist mir grundsätzlich völlig egal mit welchem Framework irgendwas erstellt wird - ich kann’s sowieso nicht ändern. Es geht mir darum, dass hier (man schauen in den MBA Thread) laufend Teams, WebEx, Zoom oder Skype als Performance Test herhalten müssen. Wohl auch wegen dem ganzen Home Office zur Zeit. Weil oh Gott - der Lüfter geht an bei den Applikationen und die CPU Last steigt.

Auf macOS benutze ich die Apps alle nicht, ich habe nur den Vergleich zum Windows Notebook. Deswegen meine simple Frage, ob die auf macOS wirklich so viel mehr Ressourcen fressen, weil ich konnte das auf Windows so nicht feststellen. Vielleicht nutzt es ja jemand auf beiden Plattformen und hätte dazu ein Statement abgeben können.
Zumindest für Zoom kann ich dir das beantworten. Videokonferenz ohne Screen-Sharing kostet mich auf meinem MBP 16" (8Core) etwa 2,5% CPU-Auslastung, mit geteiltem Bildschirm etwa 6%. Des Weiteren werden etwa 280MB RAM benutzt.
Und der schreckliche ach so laute Lüfter geht auch nicht an:)
Ist also kein Ressourcenfresser auf dem Mac.
 

Moriarty

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Unser Sohn macht derzeit regelmäßig Zoom-Konferenzen mit seiner Schulklasse und dem Klassenlehrer auf meinem alten Macbook Non-Retina.
Da dümpelt das Gerät auch so eher vor sich hin, kein Lüfter und keine große Systemauslastung.
 

urmelchen2009

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Unser Sohn macht derzeit regelmäßig Zoom-Konferenzen mit seiner Schulklasse und dem Klassenlehrer auf meinem alten Macbook Non-Retina.
Da dümpelt das Gerät auch so eher vor sich hin, kein Lüfter und keine große Systemauslastung.
Hängt vermutlich mit der Art der VC zusammen.
Anspruchsvoller wird es beim Screen Sharing. Wenn dann Zoom auf beste Übertragung eingestellt ist, wird es schnell leistungshungrig.
Da ging es beim MBA 2020 schon mal auf 90+ Grad mit Lüfter auf Max.
Beim aktuellen MacMini ist das weniger ein Problem, der kann wohl besser damit umgehen, bzw. hat mehr Reserven und bessere Lüftung.
Übrigens: Man kann die FPS Rate in Zooms auch begrenzen, was u.U. hilft das System leise zu halten.
 
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bumbklaatt

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Da macOS leider kein Daisy Chaining via MST Protokoll und Display Port erlaubt (die Anzeige auf externem Bildschirm 2 wird nur dupliziert), bin ich noch auf der Suche nach einem nicht zu teuren TB3-Dock mit zwei unabhängigen Monitoranschlüssen, idealerweise 2x DP, sonst 1x DP und 1x HDMI. 1x USB-A wäre noch nett, sonst habe ich an das Dock keine großen Anforderungen.

Amazon ist überschwemmt mit hochbewerteten Angeboten aber irgendwie traue ich denen alle nicht mehr so richtig.
 

Moriarty

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Hängt vermutlich mit der Art der VC zusammen.
Anspruchsvoller wird es beim Screen Sharing. Wenn dann Zoom auf beste Übertragung eingestellt ist, wird es schnell leistungshungrig.
Da ging es beim MBA 2020 schon mal auf 90+ Grad mit Lüfter auf Max.
Beim aktuellen MacMini ist das weniger ein Problem, der kann wohl besser damit umgehen, bzw. hat mehr Reserven und bessere Lüftung.
Übrigens: Man kann die FPS Rate in Zooms auch begrenzen, was u.U. hilft das System leise zu halten.
Ich habe den ganzen morgen Videokonferenzen und aus aktuellem Anlass diese mal komplett über das MBA durchgeführt. Hier das Ergebnis:
Nach ca. 1 Stunde Konferenz pendelt sich die CPU-Temperatur auf ca. 90 Grad ein und die Lüfterdrehzahl liegt bei 2700rpm - unhörbar.
Turboboost ist an.

Anhang anzeigen 293629
90° heißt aber nicht = Lüfter auf Vollast...
 

trophy

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Ich nutze mit dem MBP einen HomePod und muß jedes Mal manuell vom internen auf externen Lautsprecher umschalten. Kann man das irgendwie dauerhaft hinterlegen, dass immer der HomePod laufen soll?
 

agrajag

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Ich nutze mit dem MBP einen HomePod und muß jedes Mal manuell vom internen auf externen Lautsprecher umschalten. Kann man das irgendwie dauerhaft hinterlegen, dass immer der HomePod laufen soll?
Schau dir mal Sound Control an. Das nutze ich u.a. zum automatischen Umschalten je nach aktiviertem Ausgabegerät.
 
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klickman

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Kollegen, ich brauche eure Hilfe. Das hier beschriebene Phänomen besteht bei mir mit 10.15.5 nach wie vor: https://www.macuser.de/threads/mbp-...t-des-internen-displays.846765/#post-10558717
Bin deswegen seit März mit dem Applesupport in Kontakt, doch die melden bloß nur immer wieder irgendwelche Daten an irgendwelche Techniker bzw. irgendein Entwicklerteam und kommen zu keinem Ergebnis. Es ist noch nicht mal geklärt, ob es sich um einen Hard- oder Softwarefehler handelt. Offensichtlich ist bei Apple niemand dazu fähig, die Sache auf einem 16" MBP nachzustellen. Daher meine Bitte. Es wäre wirklich toll, wenn jemand mit einem 16" MBP folgendes versuchen könnte:

"Helligkeit automatisch anpassen", "True Tone" und "Night Shift" ausschalten, sowie unter "Energie sparen" > "Batterie" die Option "Bei Batteriebetrieb den Monitor leicht abdunkeln" deaktivieren.
Anschließend 2, 3 Mal neu starten und nach jedem Neustart den Helligkeitsregler unter "Monitore" beobachten, ob er ein kleines Stückchen nach rechts gewandert ist.
 

MrBaud

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Kollegen, ich brauche eure Hilfe. Das hier beschriebene Phänomen besteht bei mir mit 10.15.5 nach wie vor: https://www.macuser.de/threads/mbp-...t-des-internen-displays.846765/#post-10558717
Bin deswegen seit März mit dem Applesupport in Kontakt, doch die melden bloß nur immer wieder irgendwelche Daten an irgendwelche Techniker bzw. irgendein Entwicklerteam und kommen zu keinem Ergebnis. Es ist noch nicht mal geklärt, ob es sich um einen Hard- oder Softwarefehler handelt. Offensichtlich ist bei Apple niemand dazu fähig, die Sache auf einem 16" MBP nachzustellen. Daher meine Bitte. Es wäre wirklich toll, wenn jemand mit einem 16" MBP folgendes versuchen könnte:

"Helligkeit automatisch anpassen", "True Tone" und "Night Shift" ausschalten, sowie unter "Energie sparen" > "Batterie" die Option "Bei Batteriebetrieb den Monitor leicht abdunkeln" deaktivieren.
Anschließend 2, 3 Mal neu starten und nach jedem Neustart den Helligkeitsregler unter "Monitore" beobachten, ob er ein kleines Stückchen nach rechts gewandert ist.
Deine Einstellungen sind bis auf Night Shift auch meine Einstellungen. Schon seit dem ich das Gerät habe und bei mir verschiebt sich da gar nix.
 
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klickman

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Deine Einstellungen sind bis auf Night Shift auch meine Einstellungen. Schon seit dem ich das Gerät habe und bei mir verschiebt sich da gar nix.
Null, nada, nix? Der Helligkeitsregler bleibt nach jedem Neustart kostant auf seiner Einstellung fixiert? Das ist schon mal ein Anhaltspunkt. Vielen Dank für deine schnelle Rückmeldung!
 
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