Elektro-Auto

lefpik

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Also für mich ist ein e-Auto einfach zu teuer.
Leider steigt mein Verdienst nicht in demselben Maße wie die Inflation, die Bedürfnisse der Familie
und der allgemein steigende Lebensstandard es von mir einfordert.
Ich spare daher schon seit Jahren im Bereich der Mobilität. Früher war das prozentual ein wesentlich größerer Batzen.
ich fahre also meinen alten Benziner bis es gar nicht mehr geht und nutze immer häufiger das Fahrrad.
Um ehrlich zu sein wüsste ich gar nicht wovon ich mir einen halbwegs brauchbaren Stromer kaufen soll.
Und wenn ich die mir Preisentwicklung für Strom, Gas aber auch Benzin ansehe wüsste ich auch nicht was sich da für mich ändern sollte.
 
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wegus

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Das ist ein grosses Problem! Es fehlt schlicht ein offener, freier Gebrauchtwagenmarkt. Die Hersteller haben die Technik sehr dazu genutzt die Fahrzeuge an ihre Händler und Werkstätten zu binden. Das muss rechtlich noch reglementiert werden. Und: es muss genug E-Fahrzeuge geben um überhaupt einen Gebrauchtmarkt zu etablieren. Denn Neuwagen sind in der Tat sehr viel teurer, egal ob Elektro oder Benziner. Früher war ein Passat mal ein Familienauto, kaum eine Familie kann sich aber einen Passat noch leisten.
 

Verdeboreale

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Ohne den ganze Thread gelesen zu haben:

Ein Auto zu "kaufen" ist ein Auslaufmodell. Es gibt aus meiner Sicht keinen Grund dazu, wenn ich einen Stromer incl. aller Nebenkosten (Anzahlung, Überführung, Zulassung etc.) für gerade mal 100 Euro im Monat leasen kann (Kleinwagen, aber Kompaktklasse alà Golf gibts auch schon ab 170 - bei LP 40.000 Euro) und das vom Staat auch noch gefördert bekomme (BAFA und KfW für die Wallbox).

Das gleiche gilt auch für Verbrenner. Ich musste da auch erst mal umdenken. Der Wertverlust bei Kauf entspricht am Ende aber den Kosten für das Leasing. Vielleicht ist es minimal teurer, dafür hat man dann aber immer auch die neueste Technik und das geringste Reparatur-Risiko. Und wer jetzt mit der Berechnung der Schäden bei der Rückgabe kommt - wenn man einen Gebrauchten verkauft, führt auch jede kleine Delle zum Abzug. Das ist für mich auch kein Argument.
 

lefpik

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Ohne den ganze Thread gelesen zu haben:

Ein Auto zu "kaufen" ist ein Auslaufmodell. Es gibt aus meiner Sicht keinen Grund dazu, wenn ich einen Stromer incl. aller Nebenkosten (Anzahlung, Überführung, Zulassung etc.) für gerade mal 100 Euro im Monat leasen kann (Kleinwagen, aber Kompaktklasse alà Golf gibts auch schon ab 170 - bei LP 40.000 Euro) und das vom Staat auch noch gefördert bekomme (BAFA und KfW für die Wallbox).

Das gleiche gilt auch für Verbrenner. Ich musste da auch erst mal umdenken. Der Wertverlust bei Kauf entspricht am Ende aber den Kosten für das Leasing. Vielleicht ist es minimal teurer, dafür hat man dann aber immer auch die neueste Technik und das geringste Reparatur-Risiko. Und wer jetzt mit der Berechnung der Schäden bei der Rückgabe kommt - wenn man einen Gebrauchten verkauft, führt auch jede kleine Delle zum Abzug. Das ist für mich auch kein Argument.



Das sehe ich im Prinzip genauso, allerdings sind mir die von Dir genannten Preise, 100 Euro für einen E-Kleinwagen und 170 Euro für eine E-Golf-Klasse,
inklusive Anzahlung, Überführung, Zulassung usw. noch nicht über den Weg gelaufen.
Wenn Du mir da mit einem Link weiterhelfen könntest wäre ich Dir echt dankbar! Ich könnte nämlich ab Sommer einen gebrauchen. :clap:


PS: Für Wallboxen gibts keine Zuschüsse mehr und das Prinzip Bafa funktioniert auch nicht mehr lange. Bislang waren die subventionierten Autos
in Deutschland bezahlbar, nur wegen der Bafa und aber auch noch weil sie auch nach Leasingende noch gewinnbringend ins europäische Ausland exportiert
werden können wo auf PKW-Käufe Luxussteuer erhoben wird. Alles kein wirklich praktikables Zukunftsmodell. Im Grunde alles eine Mogelpackung.
 
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wegus

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Das sehe ich im Prinzip genauso, allerdings sind mir die von Dir genannten Preise, 100 Euro für einen E-Kleinwagen
Das war eine Promo Aktion vom ADAC mit Renault, die aber nach den NCAP Tests beendet wurde. War aber ohnehin Unfug, da Minimalausstattung und Minimalleistung. Ich komme auf Leasing + Batteriemiete auf 230€ monatlich…allerdings gewerbliches Leasing.
 

lefpik

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Ich habe kein Gewerbe, bin Privatperson. Da sehe ich absolut nichts brauchbares in der o.g. Preisregion.
 

Verdeboreale

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Das sehe ich im Prinzip genauso, allerdings sind mir die von Dir genannten Preise, 100 Euro für einen E-Kleinwagen und 170 Euro für eine E-Golf-Klasse,
inklusive Anzahlung, Überführung, Zulassung usw. noch nicht über den Weg gelaufen.
Wenn Du mir da mit einem Link weiterhelfen könntest wäre ich Dir echt dankbar! Ich könnte nämlich ab Sommer einen gebrauchen. :clap:


PS: Für Wallboxen gibts keine Zuschüsse mehr und das Prinzip Bafa funktioniert auch nicht mehr lange. Bislang waren die subventionierten Autos
in Deutschland bezahlbar, nur wegen der Bafa und aber auch noch weil sie auch nach Leasingende noch gewinnbringend ins europäische Ausland exportiert
werden können wo auf PKW-Käufe Luxussteuer erhoben wird. Alles kein wirklich praktikables Zukunftsmodell. Im Grunde alles eine Mogelpackung.
Du musst immer mal wieder in die bekannte Leasingportale gucken. Und entschlossen sein. Wenn günstige Angebote drin sind, muss man sofort zuschlagen (also schon vorher über die in Frage kommenden Fahrzeuge informieren und nicht erst groß beim Anbieter rumfragen, denn dann ist es meist schon zu spät). Am Jahresende stehen die Chancen übrigens am besten, weil die Hersteller dann oft noch E-Autos und Hybride raushauen, um ihre CO2-Flottenstatistik zu pushen.

Dass das Prinzip Wallbox von Grund auf falsch ist, ist mir auch klar. Aber die Förderung habe ich natürlich mitgenommen. Wäre ja doof gewesen, es nicht zu machen. ;-)

Und ja - die ganze E-Auto-Geschichte ist eine einzige Mogelpackung. Leider wird man da mittelfristig nicht mehr drumrumkommen.
 

Sym

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Leasinggeber sind doch nicht dumm. Die machen schon ihren Schnitt. Bei einem Neuwagen hängt es klar von der Laufleistung ab, ob sich privat Leasing lohnt. Kauft man gebraucht, ist man immer günstiger als ein privat Leasing. Selbst Firmenwagen lohnen nicht immer.
 

Verdeboreale

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In der Regel kennt man seine voraussichtliche Laufleistung und kann den Vertrag danach ausrichten.
Dass man gebraucht kaufend immer günstiger ist, wage ich zu bezweifeln. Zumindest dann, wenn man das Auto nicht bis zur Schrottpresse selbst fahren will. Gerade junge Gebrauchte verlieren in den ersten Jahren nochmals rapide an Wert. Da wundert man sich, wenn man sie wieder loswerden will.

Es hat alles seine Vor- und Nachteile, aber man muss natürlich schon auf seine ganz eigenen Bedürfnisse rechnen...
 

lefpik

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Also ich habe vor einigen Monaten einen gebrauchten Wagen gesucht, weil mein alter 320i nach 330.000 km
ein wirtschaftlicher Totalschaden war. Die Reparaturen überstiegen ein tolerierbares Maß.
Aber die Gebrauchtwagenpreise waren nach meinem Empfinden unrealistisch hoch.
Ich hab dann zum ersten Mal ein Fahrzeug geleast.
Einen Ford Kuga Titanium Plug-In Hybrid. Der kostet mich bei 12500 km/Jahr für zwei Jahre 129 Euro Leasingrate.
In der Zeit habe ich Garantie und muss auch keinen Service bezahlen.
Ich hab dann mal spaßeshalber überschlagen was mich mein gebraucht gekaufter BMW320i in 12 Jahren Nutzungsdauer
gekostet hat, inklusive Anschaffung, Reparaturen, Wartung usw...
Nach meiner Berechnung war der deutlich teurer als der Kuga und hat mir darüber hinaus echt Nerven gekostet.
Zumindest für die nächsten zwei Jahre ist das meine persönliche Lösung.
Dass ich aber in dieser Klasse und Preisregion mal ein vergleichbares E-Auto bekomme, halte ich natürlich für illusorisch.
 

Deine Mudda

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Dass ich aber in dieser Klasse und Preisregion mal ein vergleichbares E-Auto bekomme, halte ich natürlich für illusorisch.
Ich hab gerade gelesen, dass BMW einen "iX M60" mit 620 PS vorgestellt hat.

Früher gab es ja mal den Witz, dass die letzte ingenieurstechnische Erfindung der deutschen Autobauer das "Spaltmaß" war. Wenn man sich die aktuelle Entwicklung so ansieht, könnte man fast meinen, dass da (außer mehr PS und mehr Gewicht) auch nichts Essentielles mehr hinterherkommt.
 

Bubo bubo

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ein netter Kommentar

Das Bullshit-Bingo der Verkehrswende


daraus als Beispiele:

Export

Bricht ein, sobald deutsche Autobauer nicht mehr ungebremst auf deutschen Autobahnen die Glanzstücke deutsche Ingenieurskunst zur Schau stellen können. Damit würde Porsche und BMW ein ähnliches Schicksal drohen wie Ferrari und Lamborghini, denen jegliche Kompetenz in Sachen Sportlichkeit und Geschwindigkeit bekanntlich abzusprechen ist.


Individualverkehr

"Mobilität ist ohne Individualverkehr nicht denkbar! Grüne wissen’s angeblich besser und meinen: Doch!", twitterte der jetzige Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) im September. Der Nachweis, wann und wo genau die Grünen jemals die Abschaffung des Fahrradfahrens oder des Zufußgehens gefordert haben, steht noch aus.


Reichweite

Reicht bei E-Autos grundsätzlich nie. Es könnte ja sein, dass man irgendwann einmal das dringende Bedürfnis verspürt, spontan auf ein Fischbrötchen von Oberstorf nach Flensburg zu brettern.

:giggle:
 

Homebrew

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Es ist nicht allein die Reichweitenangst, sondern eher die Einschränkung, jede verfügbare Lademöglichkeit ausnutzen zu müssen. Besonders, wenn das Verhältnis 1-30 beträgt.
Nicht zu vergessen das Chaos mit dem überaus teuren Tarifdschungel.
 

X S 1 C H T

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Es ist nicht allein die Reichweitenangst, sondern eher die Einschränkung, jede verfügbare Lademöglichkeit ausnutzen zu müssen. Besonders, wenn das Verhältnis 1-30 beträgt.
Nicht zu vergessen das Chaos mit dem überaus teuren Tarifdschungel.

Ich muss weder jede Lademöglichkeit ausnutzen noch habe ich irgendeinen Tarifdschungel mit meinen Ladetarifen. Aber ich leb wohl in einer anderen Welt. Naja egal!
 

Homebrew

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Tja wir leben ja nicht alle in Deiner Welt.
Vielleicht erzählst Du mal, wo denn dieses Paradies liegt.
 

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