Gesellschaft Das Märchen von der Elektro-Mobilität

JohnnyE

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Huch! 57% Nicht erneuerbar....

es ging doch darum, das aus deiner Sicht die Studie nicht interessant ist weil schmutzige Energieträger ...
Und du unterstellst das diejenigen die E-Fahrzeuge fahren diese schmutzige Energie einsetzen.

Und beides sind nun mal keine sachbezogenen Argumente sondern nur Polemik. "Geht nicht weil bla bla bla, muss ich mich nicht mit beschäftigen. Könnte ja sein das ich auf dem Holzweg bin".

Und selbst ein E-Auto mit dem Strommix ist noch besser als ein Verbrenner., denn da kommt hinten nur Dreck raus.

Anteil der reinen E-Autos hier in D, google mal. Und dann schau Fahrleistungen und Verbrauch an.

Geht aber doch wenn man will.

ich denke hier brauchen noch einige einen Fluss im Wohnzimmer ehr sie verstehen wie nahe die Einschläge bereits sind.
 

JohnnyE

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magfoo

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Hier gehen sehr viele davon aus, das alles unveränderlich ist.
Denkt z.b. den Discounter in der Stadt mal einen Ticken weiter, spätestens mit dem autonomen fahren: die Oma muss nix schleppen. Die kann gemütlich zusammensuchen was sie braucht und entweder fährt sie mit dem autonomen Auto oder wartet ein bisschen, bis die nächste Tour in ihre Nähe kommt und das Auto einen kurzen Abstecher macht.

Und das ist nur eine Idee..
 

fa66

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Bei Wasserstoff trübt nicht nur ein Bauteil die Bilanz sondern die Herstellung die alleine schon 30% Wirkungsgrad gegenüber reinen E-Fahrzeugen verliert.
Die Wasserstoffproduktion erscheint mir nur dann sinnvoll, wenn ein Überangebot an Windkraft- und Fotovoltaïkstrom im Interesse der Netzstabilität abgepuffert werden muss. Das aber dürfte bezüglich des Gesamtsystems eher positiv zu vermerken sein. D.h. Wasserstoff primär als Speichergas für wind- und sonnenarme Zeiten zum Betreiben von Gaskraftwerken.

In Bezug auf die Nützlichkeit des unmittelbaren Antriebs von Kfz habe ich – zumindest gegenwärtig – meine Zweifel. Wie ich schon mehrfach habe durchblicken lassen, bin ich der Überzeugung, dass die letztlich klassische Elektrifizierung des ÖV auf die Schnelle, schneller realisierbar (bekannte Technik mit bekannten, nicht erst neu zu ermittelnden Problemen), umfangreicher (Kanalisierungswirkung des ÖV) und nachhaltiger (keine irren ökologischen Schäden andernorts für »unsere« saubere Umwelt) zu einer lokalen Klimaverbesserung beiträgt, denn die Individualelektrifizierung von Pkw. Letzteres mag der Abschluss, nicht aber der Anfang der Vollelektifizierung von Verkehrsleistungen sein.
 

JarodRussell

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Ich glaube, viele Punkte sind richtig, aber insbesondere ist doch die Erkenntnis ganz besonders eindeutig, dass es keine One size fits all Lösungen geben wird, kein "silver bullet" einfach zu finden ist, um wirklich alle Felder mit einer Lösung abzudecken.

Heisst aber doch auch, dass wir de facto von einem "dies ist damals falsch gelaufen, jenes hätte man machen müssen" lieber mal auf das schauen, was man ganz konkret in einem Zeitfenster von - optimistisch gesehen - 10 Jahren umsetzen kann. Realistisch umsetzen, also wie in der Zeit den PNV, ob Ö oder I, komplett umzukrempeln, das Reiseverhalten ändern, Lebensmittelproduktion und -konsum nachhaltig gestalten, usw. usf.
Ich glaube, das was in diesem Zeitfenster kommt und gemacht wird, stellt die Weichen, alles danach kommt sowieso zu spät.

Nur nochmal zur Info: China plant auch, seine CO2 Emissionen zu senken, aber da sind die Zahlen die ich kenne, bei ca. 40% in 2060 (!!). Und wenn man die Zahlen oben nimmt, die ich zu Kraftwerken und Beton gefunden habe, sehe ich da echt schwarz. Im wahrsten Sinne des Wortes.
 

Fleetwood

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Nur nochmal zur Info: China plant auch, seine CO2 Emissionen zu senken, aber da sind die Zahlen die ich kenne, bei ca. 40% in 2060 (!!). Und wenn man die Zahlen oben nimmt, die ich zu Kraftwerken und Beton gefunden habe, sehe ich da echt schwarz. Im wahrsten Sinne des Wortes.
…für das, was wir in den letzten Jahrzehnten mit Luftverschmutzung, Wasserverseuchung, Flora und Fauna-Vernichtung/Vergiftung und künstlichen Thermischen Emissionsquellen verbrochen haben, kriegen wir nun erbarmungslos ohne Aufschub die Auswirkungen zu spüren. Ganz normal: Ursache – Wirkung. Unser Planet kann zwar einiges puffern, aber jetzt ist eben Schluss mit lustig. Weder die Gletscher noch Eisberge warten mit dem zerschmelzen auf halbherzige Klimaziele, die dann 2040 od. 2060 eh wieder nicht erreicht werden. Neue Seuchen, deren Ursprung wahrscheinlich auf das Aussterben von Wildtieren zurückzuführen sind, weil sich Viren neue Wirte suchen müssen, stehen schon in den Startlöchern (sofern Covid nicht schon so eine ist)…und sicher noch einige andere böse Überraschungen.

Wir alle müss(t)en jetzt handeln, und sämtliche vermeidbaren Emissionen (nicht nur Co2, auch thermische…) vermeiden. Ich betone nochmals: Jetzt!

Natürlich weiß ich aber nur allzugut, daß nur ein paar Promille der Erdbewohner bzw. Menschen (Tiere verhalten sich ja anständig) dazu bereit wären. Und selbst wenn alle Menschen heute anfingen bewusst mit Energie, Emissionen, Müll etc. zu “wirtschaften“ bzw. gänzlich zu vermeiden, dann sind die Auswirkungen erst in ein paar Jahrzehnten zu spüren…Tolle Aussichten! (Ich hoffe ich irre mich...)

Dann Prost! :drink:
 

fa66

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Die wurden nicht vernachlässigt, die wurden privatisiert.
Nunja. Bereits die Bundesbahn hatte vor 1993 eine recht perfide Herangehensweise, regionale Bahnstrecken, derer sie überdrüssig wurde, weil sie auf den lukrativen schnellen Fernverkehr setzte, dadurch wirklich richtig unwirtschaftlich zu machen, indem sie Streckenkürzungen (die vielleicht ihrerseits durch Fahrwegschäden begründet wurden – es muss ja zumindest auf dem Papier plausibel sein) immer genau kurz vor der nächst größeren Stadt durchzuführen. Da endet der Zugverkehr halt in Emmelshausen statt in Kastellaun, oder in Hilgen statt in Wermelskirchen; oder statt Züge von Wesel einfach nach Dorsten (Essen/Wanne-Eickel) durchfahren zu lassen, um an beiden Enden einen Nutzen aus den Anschlussmöglichkeiten zu ziehen, gibt’s halt Streckenstümpfe, die in Bocholt bzw. Borken enden. Gerade letztere Strecken hat dann das Interesse der Kommunen gerettet.

Oder Wiedereröffnungen unter SPD/Grünen-Regierung in NW von Gummersbach nach Meinerzhagen–Brügge wurden bis Marienheide realisiert, dann durch die anschließende CDU/FDP-Regierung angehalten (oder soll man sagen, torpediert) und erst durch die letzte SPD/Grünen-Regierung mit 5 Jahren Verzögerung wieder fortgesetzt, was dann durch die folgende aktuelle CDU/FDP-Koalition nicht mehr gestoppt werden konnte.

Ich vermute, dass Beiträger aus anderen Regionen von ähnlichen Situationen berichten können.

Immerhin sind mittlerweile auch die nichtgrün beeinflussten Regierungen auf den Wiedereröffnungszug aufgesprungen. Und in NW gibt es wenigstens noch Infrastruktur, die tatsächlich für den Personen-, aber auch Güterverkehr erneut genutzt werden kann. Andernorts ist einfach nix mehr da.

Stichwort Trassensicherung: Damit sind vorallem Radwege gemeint, die auf ehemaligen Bahnstrecken ein Überplanen durch andere Baumaßnahmen verhindern sollen. Wo dann aber eine Umgehungsstraße auf der Bahntrasse entstanden ist oder eine Wohnsiedlung, würde eine Wiedernutzung als Eisenbahn quasi verunmöglicht.

Wiedereröffnungen erfolgen aber gerade durch die »Privatisierung«. D.h. durch eine Aufgabenverlagerung der Betriebsvergabe an Zweckverbände, die wiederum gewöhnlich kommunal beeinflusst sind. Die Eisenbahnverkehrsunternehmen sind so »nur« nach Ausschreibung beauftragte Leistungserbringer. Die fahren, was sie zu fahren beauftragt sind.

Mir ist freilich bis heute nicht ganz einleuchtend, warum eine DB-Bundesbahn eine Strecke Dortmund–Hagen–Brügge–Lüdenscheid aus Kostengründen stilllegen wollte, eine DB Regio Westfalen GmbH diese Strecke aber später 2000 der in einer frühen Privatisierung 1995 gegründeten Dortmund-Märkischen-Eisenbahn, die die Fahrgastzahl wieder auf Vordermann gebracht hat, in der Ausschreibung dann wieder abgenommen hat.
Aber klar: die DB-Bundesbahn musste den Streckenbetrieb noch selber zahlen, die DB-Regio wird bezahlt.
 

Homebrew

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Es könnte für den überregionalen ÖPNV auf dem ländlichen Raum durchaus eine Alternative sein.
 

PiaggioX8

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Die Herren haben für die Stromproduktion von erneuerbaren Energien praktisch kein CO2 angesetzt.
Das ist ein Fehler.
Die Windparks bauen sich nicht Co2 neutral ... im Gegenteil. Und nach 20 oder 30 Jahren müssen diese
riesigen Beton/Carbonteile wieder entsorgt und neu gebaut werden.
Auch die Solarzellen verbrauchen viel CO2 bei der Herstellung.
Isst der gleiche Unsinn wie beim Bio-Sprit den die EU verordnet hat. Die Kosten und Verbrauch der Maschinen für Anbau und Ernte so wie Transport wurden in dieser ganzen Öko-Rechnung nicht berücksichtigt - einfach vergessen. Hat die EU mittlerweile auch gerafft und schon ist schluss mit dem Hype um Biosprit.
Biosprit ist sowieso Blödsinn. Als folge davon haben sich nämlich landwirtschaftliche Flächen erheblich verteuert und gingen für die Lebensmittelproduktion verloren.
Aber wir haben ja eine Alternative - dann gibts halt Biosprit aus Südamerika. Mit noch viel katstrophaleren Folgen.

Aber man sieht wieder - da gehts um jede menge Geld und schon ist alles andere scheissegal.
Für etliche Sachen die Konzerne und POlitiker vollbringen müsste man echt wieder die Todesstrafe einführen.

Und Wasserstoff wäre schoon eine Alternative. Man müsste da nur mal anständig Gas geben und auch Fördermittel reinpumpen.
Für LKw ist es sogar weitaus wirtschaftlicher als für Pkw. Alleine das Gewicht der Batterien für E-Lkw ist einfach nur irre und kontraproduktiv.
 

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