Gesellschaft Coronavirus/COVID-19 - Wie geht ihr damit um?

WollMac

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mRNA Impfstoffe greifen nicht in die DNA ein.

Dein Doc ist ein Dummkopf ohne Ahnung, Punkt, aus.

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/warum-mrna-impfstoffe-nicht-das-erbgut-veraendern-121972/
Aus dem Artikel:
Befürchtungen, die neuen mRNA-Impfstoffe könnten das Erbmaterial des Menschen verändern, »entsprechen nicht dem wissenschaftlichen Erkenntnisstand«, so Cichutek.
Das heißt im Klartext: Wir haben es nicht beobachtet, aber das will nichts heißen. Morgen kann der wissenschaftliche Erkenntnisstand ganz anders sein.
 

stonefred

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Aus dem Artikel:

Das heißt im Klartext: Wir haben es nicht beobachtet, aber das will nichts heißen. Morgen kann der wissenschaftliche Erkenntnisstand ganz anders sein.
Der Doktor kann sagen, dass er der Sache nicht traut, weil seiner Meinung nach zu wenig geforscht worden sei, aber so gehts nicht: "Diese Impfstoffe verändern das Erbgut, was auch jede natürliche Krankheit macht,..."
 

punkreas

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Aus den gestrigen beschlüssen geht für mich bisher nicht klar hervor, wie der weitere schulbetrieb vorgesehen ist. Ich stückle mir gerade so was zusammen: Hybridunterricht kann an schulen in hotspots erteilt werden. Als hotspots gelten jetzt orte mit einer inzidenz von 200 statt 50 vorher. Es ändert sich also nix – außer klareren quarantänebestimmungen.

Interpretiert ihr das auch so?
 

Mahonra

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Der Doktor kann sagen, dass er der Sache nicht traut, weil seiner Meinung nach zu wenig geforscht worden sei, aber so gehts nicht: "Diese Impfstoffe verändern das Erbgut, was auch jede natürliche Krankheit macht,..."
Was ist falsch daran? 🤔 Auch hilft es nicht wenn aus dem Zusammenhang gerissen wird und wenn falsch verstanden wird (absichtlich?). Wie sollen wir mit dieser Methode diskutieren können? 😌
 
Zuletzt bearbeitet:

Fl0r!an

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Was ist falsch daran? 🤔 Auch hilft es nicht wenn aus dem Zusammenhang gerissen wird und wenn falsch verstanden wird (absichtlich?). Wie sollen wir mit dieser Methode diskutieren können? 😌
Nach bisherigem Kenntnisstand gibt es weder einen Mechanismus, über den die mRNA "versehentlich" in das Erbgut eingreifen könnte (auch nicht bei paralleler Infektion mit HI-Virus), noch wurde es jemals in der Praxis beobachtet. Darüber hinaus greifen die allermeisten natürlichen Krankheiten natürlich nicht in das Erbgut ein. Das ist schon ein ganz kleiner Unterschied zu "Diese Impfstoffe verändern das Erbgut, was auch jede natürliche Krankheit macht"...
 

Mahonra

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Nach bisherigem Kenntnisstand gibt es weder einen Mechanismus, über den die mRNA "versehentlich" in das Erbgut eingreifen könnte (auch nicht bei paralleler Infektion mit HI-Virus), noch wurde es jemals in der Praxis beobachtet. Darüber hinaus greifen die allermeisten natürlichen Krankheiten natürlich nicht in das Erbgut ein. Das ist schon ein ganz kleiner Unterschied zu "Diese Impfstoffe verändern das Erbgut, was auch jede natürliche Krankheit macht"...
Wie kannst du krank werden ohne dass deine Gene verändert werden? 🤔
 

Fl0r!an

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Wie kannst du krank werden ohne dass deine Gene verändert werden? 🤔
Das Virus dringt in die Zelle ein und repliziert im Cytoplasma. Am Ende wird die Zelle aufgelöst und die replizierten Viren freigesetzt, das Spiel beginnt von vorn.

Nur wenige Viren (die im Artikel genannten Retroviren, z.B. HIV) dringen dazu in den Zellkern ein und verändern das Erbgut. Beispielsweise bei normalen Erkältungsviren passiert das nicht.
 

Mahonra

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Kann mRNA Impfstoff versehentlich ins Genom integriert werden?
Aber natürlich ist das Verfahren, das zum Bereich der sogenannten roten Gentechnik zählt, völlig neu und alle potenziellen Folgen damit nicht absehbar. Wirkt die Erbinformation, die als sogenannte Messenger-RNA injiziert wird, nur in den Zielzellen? Oder kann es passieren, dass sie versehentlich in die gesamte menschliche DNA eingebaut wird? Könnte dabei ein Enzym namens Reverse Transkriptase helfen, mit dem bestimmte Viren, etwa das HIV, ihre Erbinformation in menschliche DNA einschleusen? In diese Richtung zielt die Frage von MDR-Wissen Leser Thomas Held.

Mutation durch mRNA möglich
Wäre das wirklich möglich? Auf Anfrage von MDR Wissen weist Ulrike Protzer vom Helmholtz-Zentrum in München darauf hin, dass nur sehr wenige Viren das dafür nötige Enzym mitbringen. "Es gibt eigentlich nur HIV, HTLV und HBV (HBV ist das Hepatitis-B-Virus und HTLV das Humane T-Zell-Leukämie-Virus, Anm. d. Red.), die eine reverse Transkriptase haben." Das Enzym sei vor allem im Viruskapsid aktiv, der Hülle um die Viruserbinformation. Weil Sars-CoV-2 aber eine sehr lange RNA habe, sei da gar nicht genug Platz für die Umwandlung in DNA.
Ein Genetiker der Uni Jena, der sich selbst nicht als Experten auf dem Gebiet sieht, stellt allerdings folgendes Gedankenspiel an. "Prinzipiell wäre es denkbar, dass ein Patient schon eine Infektion mit aktiven Retroviren hat. Das ist aber unwahrscheinlich. Oder er hat aktive Retrotransposons [Anm.d.Red: Das sind bestimmte umgewandelte DNA-Abschnitte], das ist sehr unwahrscheinlich. Und dadurch hätte er Reverse Transkriptase in manchen Zellen seines Körpers. Die könnte die mRNA aus dem Impfstoff umwandeln und die DNA dann ins Genom integrieren." Dadurch könnte es in der Zelle etwa zu einer Mutation kommen, die sie vielleicht unbrauchbar macht.

Wahrscheinlichste Wirkung ist die gelungene Impfung
Allerdings: Dieser theoretische Prozess würde nur in einzelnen Zellen ablaufen, er könnte nicht die gesamte menschliche DNA erfassen. Und: Die mRNA des Impfstoffs unterscheidet sich nicht von jedem anderen Streifen mRNA, der im Körper unterwegs ist. Das Risiko einer solchen Mutation steigt also nicht durch die Impfung, sondern ist theoretisch jederzeit vorhanden, wenn ein Retrovirus das Enzym in den Körper bringt.
Hinzu kommt: Die wahrscheinlichste Mutation wäre, dass die Zelle Virenproteine herstellt. Das Paul-Ehrlich-Institut ist für die Zulassung von Impfstoffen in Deutschland verantwortlich. Auf Anfrage von MDR Wissen schreiben die Wissenschaftler des Instituts: "Selbst wenn aber die Impfstoff-RNA in das Genom integriert würde (was wirklich kaum vorstellbar ist), dann wäre das Ergebnis, dass das SPIKE-Protein von der Zelle hergestellt und vom Immunsystem erkannt würde und dann die betroffene Zelle abgetötet würde." Mit anderen Worten: Die wahrscheinlichste Wirkung des extrem unwahrscheinlichen Falls wäre keine Autoimmunkrankheit, sondern die erwünschte Impfwirkung.

https://www.mdr.de/wissen/corona-gentechnik-risiko-rna-impfstoff-gering-impfkommission100.html 🙋🏻‍♀️
 

Birma

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Wenn sich durch Kopfschmerzen meine Gene verändern ist das in der Tat eine bahnbrechende Entdeckung :ROFLMAO:
 

MacFangio

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Nein das ist immer noch Unfug

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/gentechnik-impfung-101.html
u.a. ... Alle diese theoretisch möglichen, aber praktisch nicht beobachteten Effekte beziehen sich auf einige wenige Zellen im Körper, nicht auf das Erbgut des Geimpften. Zudem vermehrt sich die Anzahl der DNA- bzw. RNA-enthaltenden Körperzellen nicht. Die Behauptung, dass DNA- oder RNA-Impfungen das Erbgut eines Menschen, also seine Keimbahn verändern, ist daher falsch.
Schon klar dass Ihr den TV abgeschafft habt und ÖR-Sender sowieso nie gucken würdet aber lesen scheinst du ja zu können. :rolleyes:

Zum MDR als Quelle sag ich lieber nix.
 

Mahonra

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Ich weiß das aber du kannst es nicht erklären. Ist MDR kein ÖR-Sender? Wieso denkst du das eine ist Unfug aber andere nicht? Das ist es was mich interessiert 😊
 

MacFangio

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Selbst die Tagesschau-Redaktion hat sich dazu genötigt gesehen, dem MDR hier direkt zu widersprechen

MDR-Unfug.png

Über den MDR, seine Strukturen, Köpfe, deren tendenziöse Veröffentlichungen sowie die diversen dubiosen Einflussnahmen auf diese zu diskutieren würde hier zu weit führen.
 

MmeBezier

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Denke von der anderen Seite. Veränderte Gene können Kopfschmerzen verursachen zum Beispiel ein Gehirntumor 🙋🏻‍♀️
Ich kenne 2 Menschen, die einen Gehirntumor hatten.
Kopfschmerzen hatte keiner von beiden.
Symptomatisch sind eher kognitive und motorische Ausfälle.
 

Mahonra

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Ich kenne 2 Menschen, die einen Gehirntumor hatten.
Kopfschmerzen hatte keiner von beiden.
Symptomatisch sind eher kognitive und motorische Ausfälle.
Erste Symptome eines Gehirntumors sind meist uncharakteristisch, diese sind z.B. Müdigkeit und Verminderung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Häufig treten bei etwa der Hälfte aller Patienten zuerst Kopfschmerzen, besonders nachts und früh morgens, auf.
https://www.uniklinik-ulm.de/comprehensive-cancer-center-ulm-cccu/fuer-patienten-und-angehoerige/krebserkrankungen/hirntumoren-gliom-meningeom-medulloblastom-lymphom.html 🙋🏻‍♀️
 
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