Zwei Macs (MacMini) synchronisieren?

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  1. thulium

    thulium Thread Starter Mitglied

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    @tocotronaut
    Du missverstehst mich. Ich möchte gerade nichts manuell kopieren, sondern von einer zuverlässigen Software synchronisieren lassen.

    Ich möchte auch nichts improvisieren, daher frage ich ja hier nach einer professionellen Lösung.

    Die gibt es offenbar nur in Form von Server/Client-Architekturen und nicht als Peer-to-Peer.
    Das wußte ich nicht und habe das hinzunehmen.

    Roaming Profiles schaue ich mir an, Danke.

    Aber so wie es klingt ist das Einrichten einer Server/Client-Struktur aufwändig und wohl eher für große Unternehmen gedacht.
     
  2. tocotronaut

    tocotronaut Mitglied

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    Ich weiß. Du suchst eine Software die automatisch kopiert...
    Ändert nichts am Lösungsweg. (Der einfach ungern gegangen wird.)

    Ja, du hast recht.
    Jegliche (mir bekannte) Software in diesem Bereich ist als Client-Server Struktur ausgelegt.
    Bei einigen Lösungen steht der Server dann im Haus, bei anderen liegt er in der Cloud.
     
  3. thulium

    thulium Thread Starter Mitglied

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    Das Wort "kopieren" wird der Aufgabe nicht gerecht. Daher sprach ich auch bewußt von "synchronisieren".

    Neugierig wäre ich ja schon darauf, was aus fachlicher Sicht gegen P2P für die hier diskutierte Aufgabe spricht.
     
  4. mj

    mj Mitglied

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    Gegen P2P spricht schlichweg die Komplexität der Synchronisation. Bei zwei Geräten ist es ja noch einfach, da die Kompexität in dem Fall sehr gering ist. Aber ab dreien wird es schwierig, ab vieren sehr herausforderund und ab dem fünften Gerät schlichtweg undenkbar. Du baust in diesem Fall eine n-zu-n Synchronisation auf, was in diesem Fall in einer n*(n-1) Komlexität resultiert. Ich hatte irgendwie sogar n! im Hinterkopf, aber das geht nach kurzem Kopfrechnen ab n=4 nicht mehr auf. Somit müsste es bei n*(n-1) liegen, ich lasse mich da allerdings gerne eines Besseren belehren.

    Wie du selber schreibst gibt es außerdem bei jedem Synchronisationsvorgang Stolperfallen wie zum Beispiel Konflikte. Auch die Massen an zu übertragenden Daten wird sehr schnell sehr groß und du bräuchstest entsprechend hohe Investitionen in ein 10 Gbit/s Netzwerk. Du siehst also es wird verdammt schnell verdammt komplex. Es ergibt schlichtweg keinen Sinn eine Software zu entwickeln, die spätestens ab dem 4. oder 5. Client die Grätsche macht wenn es mit Server-Client-basierter Synchronisation eine wesentlich einfachere und vor allem skalierbare Lösung gibt. Alternativ wäre auch noch eine Thin Client Infrastruktur denkbar, was bei macOS allerdings meines Wissens nach aber nicht vorgesehen ist und somit nicht ohne Drittherstellersoftware, wie z.B. dem kommerziellen NoMachine Server oder dem kostenlosen X2Go, implementiert werden kann. Dies erfordert allerdings weitergehende Investitionen in entsprechende Thin Clients sowie einen ausreichend kräftigen zentralen Server.

    Wie du siehst: ganz so simpel wie du es dir vorstellst ist diese Anforderung leider nicht.
     
  5. thulium

    thulium Thread Starter Mitglied

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    @mj
    Herzlichen Dank!

    Falls jemand ein gut verständliches und somit empfehlenswertes deutschsprachiges Tutorial kennt, wo die Einrichtung einer Server/Client-basierter Synchronisation beschrieben wird, freue ich mich über einen Hinweis.
    Dann könnte ich den Zeitaufwand einschätzen.

    Habe ich euch richtig verstanden, dass man prinzipiell einen der beiden Macs gleichzeitig als Server als auch als Client einrichten könnte, so dass die Anschaffung eines dritten Macs entfiele?
     
  6. Macschrauber

    Macschrauber Mitglied

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    Und die Ansprüche werden weiter hochgeschraubt, auch noch in deutsch...

    Hemdsärmelige Lösung:

    Jeder Mitarbeiter bekommt eine externe Platte in die Hand gedrückt und bootet von der Platte sein System.

    Backups macht dann der einzelne Mac auf seine interne Platte mit Time Machine. Das wird dann auch nicht Synchron sein, das Backup, aber immerhin, wenn oft gewechselt wird, doppelt vorhanden.
     
  7. tocotronaut

    tocotronaut Mitglied

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    Das ist bei wenigen Nutzern vielleicht durchaus eine Option. Hatte ich nicht auf dem Schirm.
    Allerdings hat man dann statt 4 Benutzerkonten eben 4 Betriebssysteme am Start. (Und muss doppelt so viele Updates einspielen.)
    Lizenzen müssten natürlich auch abgeklärt werden...

    Backup kann dann ja ggf. ebenfalls die NAS übernehmen...
     
  8. thulium

    thulium Thread Starter Mitglied

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    Danke für die Anregung: Das Hantieren mit 4 Festplatten würde nicht toleriert. Auch das Updaten wäre umständlich. Es wäre auch kein schneller Benutzerwechsel möglich. Der wird oft benötigt, wenn mal 3 statt 2 Mitarbeiter anwesend sind und 2 abwechseln einen Rechner nutzen.

    Wie auch immer: wenn niemand eine Anleitung zur Einrichtung des Client/Server-Systems empfehlen kann, ist es so. Hätte ja sein können.
     
  9. efx

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    Welche Anwendungen sollen denn laufen. Wenn da nur Textverarbeitung läuft teste mal die Bildschirmfreigabe. Das sollte sofern die Minis mit 1Gbps Ethernet verbunden sind problemlos laufen.
     
  10. thulium

    thulium Thread Starter Mitglied

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    Da werden verschiedenste Anwendungen genutzt. Textverarbeitung, Finder, Notizen, Kalender, Tabellenkalkulation, ...
     
  11. efx

    efx Mitglied

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    Nichts grafisch aufwändiges, also sollte es klappen. Migriere alle User und Programme auf den besten Mac mini und schalte unter Freigaben die Bildschirmfreigabe ein. Dann einfach mit den anderen Minis verbinden.
     
  12. tocotronaut

    tocotronaut Mitglied

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    Bin nicht sicher, ob das wirklich gewollt ist.
    Es soll sicherlich schon jeder seinen eigenen Desktop haben.
     
  13. thulium

    thulium Thread Starter Mitglied

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    @tocotronaut
    Richtig. Zwei Personen arbeiten unabhängig voneinander an jeweils einem Rechner.
     
  14. oneOeight

    oneOeight Mitglied

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    warum brichst du das problem nicht in kleinere auf, zuerst mal das system inkl. installierte software.
    meist installieren doch die mitarbeiter die nicht selber.
    das muss ja meist nicht täglich synchronisiert werden.

    und dann halt noch die benutzer ordner bzw deren einstellungen.

    was ist denn das netzwerk laufwerk?
    ein NAS?
    kann das irgendwas?
     
  15. thulium

    thulium Thread Starter Mitglied

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    Wenn man zwei unabhängige Rechner hat, jedoch auf denselben Benutzerorder (auf einem Netzlaufwerk) zugreift, wäre das so stabil und zuverlässig wie eine echte Synchronisation? Ich kann es mir nicht vorstellen.

    Ja, es stimmt, die Benutzer installieren selten etwas selber. Aber es kommt vor.

    Wichtig ist Stabilität, Zuverlässigkeit und Wartungsarmut des Gesamtsystems.

    Zum Netzlaufwerk kann ich im Moment nichts sagen, dass könnte ich aber nächste Woche rausfinden.
    Ich selber habe das Netzlaufwerk nicht aufgesetzt.

    Aus meiner Sicht hätte ich so eine lokale Hardware gar nicht eingesetzt, sondern einen Clouddienst empfohlen. Weniger Huddel. Aber das ist eine andere Geschichte.
     
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