Zukunft von Apple

Diskutiere das Thema Zukunft von Apple im Forum MacUser TechBar. Hey Leute! Wo seht ihr die Zukunft von Apple? Wie findet ihr die hat sich Apple verändert seitdem Steve Jobs nicht...

TomMaclover

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Hey Leute!
Wo seht ihr die Zukunft von Apple?
Wie findet ihr die hat sich Apple verändert seitdem Steve Jobs nicht mehr unter uns ist?
 

Mr.Kane

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Ach die sind doch ansich auf einem Guten Weg. Lediglich der Tim muss dringend sprechen lernen. Das geht einfach nicht auf den Ankündigungen. Da ist der Craig Federighi deutlich besser!
 

roedert

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Zukunft von Apple .... nicht unbedingt düster, aber es wird deutlich bergab gehen.....
Aber nicht unbedingt wegen einem fehlenden Steve Jobs.

Apple hatte einen guten Ruf, vor allem im professionellen Bereich unter Künstlern, Grafikern, etc.
Dann kam deren "große Coup" mit dem iPhone .... damit hat sich das Smartphone durchgesetzt und Apple kam an die Masse der Leute.
Später das iPad ... und Apple hat den Tabletcomputer durchgesetzt ... und wieder eine große Masse erreicht

Aufgrund dieses Erfolges hat man sich aber zu sehr auf die "Masse" fixiert - und damit seine alten "Kunden" vernachlässigt.

Die Qualität sinkt im Mac-Bereich - das sehen wir an den Diskussionen über die neues Systeme, seit 10.6 ging es eigentlich nur noch bergab, zwar kamen neue Features hinzu - aber die Systeme wurden als Beta-Systeme veröffentlicht und hatten anfangs einfach zu viele Fehler.
Das Server-System (was in 10.6) noch eines war wurde ab 10.7 fast unbrauchbar.....

Hinzu kommen noch die künstlichen Einschränkungen die uns Apple auferlegt, alte Hardware (die eigentlich noch gar nicht so alt ist) wird absichtlich nicht mehr unterstützt, alte Features werden abgeschafft, man wird mehr und mehr in die Cloud gezwängt etc. Irgendwann ist für viele der Punkt erreicht wo Sie nicht mehr bereit sind sich das gefallen zu lassen....

Und das neue "Kerngeschäft" von Apple - iPhone und iPad werden nicht auf Dauer die Renner bleiben - die Konkurrenz hatte genug Zeit aufzuholen und hat dies auch ganz gut getan. Außerdem ist der Markt auch irgenwann "gesättigt"
 
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SonicCochino

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Ich Großen und Ganzen hast du mir da genau aus der Seele gesprochen @roedert. Die Pro Anwender, die zur früheren Stammkundschaft von Apple gehörten wurden wirklich lange Zeit vernachlässigt, und sind auch zu nem großen Teil ziemlich frustiert. Auch wenn jetzt ein neuer MacPro kommt ist diese Richtung trotzdem noch sehr deutlich zu sehen. Als der große Erfolg im Massenmarkt mit den iPods und dann iPhone und iPad da war, hat Apple nach meiner Beobachtung auch im Mac Bereich (erfolgreich) versucht die Casual User zu kriegen - vornehmlich Hipster, Modepüppchen, und anderes Getier ;) :p ...und das ziemlich Erfolgreich. Wie oft musste ich in den letzten Jahren bei Arbeitskollegen (vornehmlich Kolleginnen) mal helfen, wenn sie sich nen Mac gekauft haben und dann irgendwas nicht so funktioniert hat wie sie das wollten... Auf die Frage, warum das ein Mac sein musste kam dann z.B.: Weil die cool sind, cool aussehen, und super zu meiner Handtasche passen!
Solange sich Apple diesen Modehype noch halten kann, machen die ihren Reibach - und wenn ich das richtig beobachte, kriegen sie das in anderen Ländern dieser Welt sogar noch deutlich besser hin, als in Deutschland.

Aber wie roedert schon sagte: Auch im Kerngeschäft iPhone und iPad wird Apple nicht dauerhaft die Konkurrenz plätten. Damals waren die iOS Devices mehr als innovativ und Wegweisend - heute sind sie Smartphones und Tablets wie alle anderen, dafür aber mit nem sehr viel restriktiveren System.

Wenn sich Apple also in absehbarer Zeit nicht wieder auf die Tugenden beruft, mit denen sie sowohl bei den Altnutzern angekommen sind, und enbenbei dann den Massenmarkt auch noch im Sturm erobern konnten (nämlich differen zu thinken, also wirklich einzigartige Geräte mit hoher Innovationskraft, ud absoluten Alleinstellungsmerkmalen auf den Markt zu bringen), dann sehe ich in Zukunft eher schwarz für Apple.

Alles kommt mal aus der Mode, und wenn das passiert, dann muss sich Apple nach dem aktuellen Ausblick mit vercasualisierten Geräten und vercasualisierter Software, und dazu noch einem recht hohen Preis, gegen die zwischenzeitlich wirklich extrem gute Konkurrenz behaupten, die u.U. "schnell", "schön", und "innovativ" sogar ne Ecke besser kann, behaupten...
 

macinsell

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Hinzu kommen noch die künstlichen Einschränkungen die uns Apple auferlegt, alte Hardware (die eigentlich noch gar nicht so alt ist) wird absichtlich nicht mehr unterstützt, alte Features werden abgeschafft, man wird mehr und mehr in die Cloud gezwängt etc. Irgendwann ist für viele der Punkt erreicht wo Sie nicht mehr bereit sind sich das gefallen zu lassen....
Finde ich eigentlich gar nicht. Gerade da habe sie den turnaround geschafft. Künstliche Beschränkung war mal. Die scheinen gelernt zu haben. Neues OS für Rechner nach 2007 kostenlos - finde ich eigentlich einen genialen Schachzug. Man braucht im Prinzip nur noch zwei Systeme zu pflegen SnowLeopard und Maverick. An den iphones kannst Du es jaa auch sehen. Mir langt mein 4er und das ist nun wirklich alt. iLive und iWork gratis für Neukunden, Maps etc.. Den Schritt finde ich ok. Der MacPro ist auf dem Weg. Fehlt nur noch Aperture.

Wovon die noch abkommen müssen ist, immer kleiner immer dünner. Ein gewisser Funktionsumfang (LAN) muss gegeben sein. Und natürlich die alte Hardware-Qualität. Da fehlt es noch.
 

macinsell

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Auch im Kerngeschäft iPhone und iPad wird Apple nicht dauerhaft die Konkurrenz plätten. Damals waren die iOS Devices mehr als innovativ und Wegweisend - heute sind sie Smartphones und Tablets wie alle anderen, dafür aber mit nem sehr viel restriktiveren System.
Du vergisst das Ökosystem. Dieses Easy to use kannst Du auch nur auf diese Weise erhalten. Da versagen die Androiden komplett.
 
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SonicCochino

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Du vergisst das Ökosystem. Dieses Easy to use kannst Du auch nur auf diese Weise erhalten. Da versagen die Androiden komplett.
Als jemand der beides nutzt: Nein, tun sie nicht. Android Systeme funktionieren anders. Teilweise finde ich es deutlich einfacher, innovativer, und funktionaler. Wenn man will, kann an dann noch mehr damit machen, und da wirds interessant - zumindest für mich und viele andere. Das was du mit iCloud und dem ganzen gesynce bei den iOS Geräten hast kriegste bei Android schon lange auch. Da kannst dir sogar aussuchen, ob du jetzt den Google Account nimmst oder nen anderen, z.B. das Samsung eingene Ökosystem (funktioniert am besten wenn man Samsung Tablet, Samsung Smartphone und Samsung Rechner hat).
Mittlerweile kriegt sogar jeder DAU sein Andorid Smartphone in seine MAC/iOS Infrastruktur integriert - ohne Stress und Probleme.

Das Argument mit dem reibungslosen Ökosystem bei Apple als ein Alleinstellungsmerkmal war einmal.
 
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bernie313

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Als jemand der beides nutzt: Nein, tun sie nicht. Android Systeme funktionieren anders.

Das Argument mit dem reibungslosen Ökosystem bei Apple als ein Alleinstellungsmerkmal war einmal.
Nunmal das mag schon stimmen, nur nachdem ich letztens mal mit einem Androiden eine Mail ausdrucken wollte, und 2tage später dieses Stück wundersamer Technik neu installieren sollte, ( letzteres lehnte ich ab) weiß ich, was da an reibungslosem Zusammenspiel (zumindest bei diesem Samsung Teil) zur zeit noch wie Schleifpapier funktioniert.
 

minilux

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Ja, drucken ist die Pest mit Android. So wie Programme aus anderen Quellen für iOS.
So haben beide Geräteklassen ihre Stärken und Schwächen, und jeder kann sich für seinen Einsatzzweck das passende Device holen.
Zum Thema: Apples Vorsprung ist imho weggeschmolzen. Jetzt kommen die mal wieder auf Normalmaß
 

hard2handle

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Nun, irgendwo habe ich gelesen dass es His Steveness höchstselbst war der den Profi-Usern den Rücken kehren wollte um sich dem Massenmarkt zuzuwenden. In sofern sollte man aus diesem Blickwinkel heraus nicht mit dem Fehlen von Steve Jobs argumentieren!

Obwohl ich weder den Mac Pro noch einen XServe gebraucht habe und brauche ist das Fehlen oder das erst späte Ersetzen beider im Portfolio von Apple natürlich ein Punkt über den man nachdenken muss. Insbesondere vor dem Hintergrund der "Geschichte" von Final Cut Pro X.

Aber hier zeigt sich doch ganz klar dass Apple das Interesse eben nicht verloren hat - auch wenn der neue Mac Pro bspw. bei einigen nicht gut ankommt, so ist es doch eine interessante Interpretation einer Workstation, die sicher auch Ihre Vorteile gegenüber dem alten Mac Pro hat.

Und der Mac mini im Einsatz mit OS X Server ist für kleine Unternehmen als Datei- oder Sonstwas-Server sicher eine günstige Alternative zum XServe und kann auch im privaten Bereich eine tolle Sache sein!

M.E. fehlt Apple im Profi-Bereich nun einfach nur noch ein Gerät als Rendersklave, 19"-Rackmontage und gut...

Softwareseitig ist es doch genauso: ich sehe einfach nicht wo man mit OS X Mavericks "weniger Pro" unterwegs sein soll als mit Mac OS X Snow Leopard - sorry, wenn es nur die Optik ist gibt es kein Mitleid, Windows mutet hier seinen Benutzern auch massive Änderungen zu!

Persönlich bin ich kein Fan von Cloud-Lösungen und bin immer noch überzeugt dass sich der Trend langfristig ein Stück weit zurückdrehen wird, doch Cloud-Computing ist überall dicke im Kommen. Und die iCloud kann man nutzen, muss aber nicht: insbesondere als Profi-Nutzer sollte man doch in der Lage sein hier Alternativen zu schaffen und bei Bedarf eine eigene Synchronisationsdrehscheibe einzusetzen - oder das Thema komplett aussen vor zu lassen. Denn auch diese Möglichkeit gibt es!

Und ganz ehrlich: ich bin nun ja (erst) seit 2006 mit dem Mac unterwegs, seit Mac OS X 10.4 Tiger - aber bei jeder (!) neuen OS X-Version kommt das Thema auf, auch bei 10.5 und dann bei 10.6 gab es Profi-Anwender die meinten OS X wäre langsam nichts mehr für Profis. Da hat sich m.E. nichts geändert!

Wie gesagt, Apple hatte einen Trend die Profi-Anwender komplett zu vergessen, aber m.E. das Rad wieder zurückgedreht...
 
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SonicCochino

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@bernie: Einzelschicksal. Genau so wie mir beim letzten iPhone 5 hier mehrfach gesagt wurde, das es ein Einzelschicksal wäre als ich 3 defekte Tauschgeräte hatte, mit denen ich in garkein W-Lan kam, um irgendwas zu machen ;) (und nein, es lag nicht am W-Lan, denn ein Tauschgerät + meine anderen iPhones funktionierten einwandfrei, nur war bei dem Tauschgerät die Kamera und der Akku kaputt ;)).

Was ich damit sagen will: Alle kochen mit Wasser. Hardware und Softwareseitig. Grade bei Apple merk ich persönlich aber als täglicher User der Geräte seit weit über einem Jahrzehnt, dass sie leicht Nachlassen (Hard und Software) was sicherlich dem Massenmarkt geschuldet ist, auf den sie offensichtlich in den letzten Jahren ihr Hauptaugenmerk gelegt haben. Ich find das garnichtmal unbedingt sooo schlimm. Perfekt war auch bei Apple Software und Hardware nie. Nur - für mich - sehr sehr gut. Und das sind sie immernoch - sehr gut in der Preisklasse.

...das können zwischenzeitlich die anderen aber auch, und die echten WOW-Alleinstellungsmerkmale hat Apple schon eine ganze Weile nicht mehr gebracht.

Früher waren die Keynotes ein Fest. Die haben wir mit den Kumpels zusammen mit ner Packung Chips und nem Sixpack gekuckt und gefeiert. Danach wurde das Konto geplündert, oder zumindest davon geträumt. Heute kuckt mans halt, und findet 2-3 Dinge die man eh erwartet hat, weils die Konkurenz und die Rumors schon vorgemacht haben, und vielleicht ein Feature das einem echt gefällt, auf das man aber auch warten kann.

Komischerweise erlebe ich wenn ich bei/nach der Keynote hier die Reaktionen der User und Fans dieser Marke mitlese, im allgemeinen dieselbe Einschätzung... ...zumindest seit geraumer Zeit.
 

bernie313

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@sonic, ich stimme dir ja zu, Androiden sind nicht schlecht, nur Zusammenspiel mit dem Mac als DAU fähig zu beschrieben ist doch etwas weit hergeholt, sicherlich geht es, aber es ist kein einfaches anstöpseln und loslegen, mag sein, das es unter neuen AndroidVersionen besser klappt, aber bei diesem, hatte glaube ich irgendeine 4er Version drauf, war es eher ein Höllenritt, das neu aufsetzen war durch ein Anwenderfehler notwendig geworden, da bei dem Teil einiges nicht so klappte wie gewohnt (Besitzerin hatte neben dem Mac mit OS X ein iPad(und war da einiges anders gewohnt, eben android blind, wie hier auch einige ihr OS X mit Windows Denke zerstören) und so wurde wild drauf los installiert, Programm fürs drucken gesucht, Programm für dieses und jenes, Einstellung hier und dort, Tipps aus dem Netz befolgt und irgendwann ging nichts mehr, das nur zur Erklärung.
Jetzt übrigens hat sie ein 5er und ist zufrieden, der Austausch von Dateien und Bildern mit ihrer Schwester und Freundinnen klappt jetzt zwar nicht mehr reibungslos, war der Grund für den Androiden, aber sie ist glücklich, denn dieser Austausch wurde ihrer Aussage nach gerade mal einmal durchgeführt.
 

SonicCochino

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Naja. Als ich mein Nexus 4 mit dem Mac nutzen wollte, war ich drüber informiert, das ich das Transfertool brauche. Dann einmal im Playstore iCal und Kontakte eingegeben, und sofort ein Tool auf dem Ding gehabt mit dem ich sofort mit meiner iCloud gesynct war, ohne große Einstellerei.

Also das find ich schon "DAUig"... Informatik muss man dafür nun wirklich nicht studiert haben.

Klar, wenn man alles von Apple hat, und die Cloud auch nutzen will, dann ist das ETWAS einfacher. Jetzt versuch aber mal n iPhone mit ner anderen Cloud zu syncen, oder mit irgendwelchen Windows Kalendern, usw... da geht dann die Bastelei los.

...aber auch das ist eigentlich völlig egal, denn darauf wollte ich garnicht raus.

Ich wollte lediglich sagen, dass es auch andere Systeme gibt, die in sich super zuverlässig und einfach funktionieren. Das ist längst kein Alleinstellungsmerkmal von Apple mehr.
 
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HicSuntUrsi

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Früher waren die Keynotes ein Fest. Die haben wir mit den Kumpels zusammen mit ner Packung Chips und nem Sixpack gekuckt und gefeiert. Danach wurde das Konto geplündert, oder zumindest davon geträumt. Heute kuckt mans halt, und findet 2-3 Dinge die man eh erwartet hat, weils die Konkurenz und die Rumors schon vorgemacht haben, und vielleicht ein Feature das einem echt gefällt, auf das man aber auch warten kann.

Komischerweise erlebe ich wenn ich bei/nach der Keynote hier die Reaktionen der User und Fans dieser Marke mitlese, im allgemeinen dieselbe Einschätzung... ...zumindest seit geraumer Zeit.
Das liegt mMn zu einem Großteil an der exzessiven Zunahme der Leaks. Da ist ja inzwischen nach der Keynote vor der Keynote und bevor die neu vorgestellten Geräte überhaupt in den Handel kommen, geistern schon erste Fotos der Folgegeneration durch's Netz. Die Keynotes bestätigen dann nur noch die Leaks. Für Überraschungsmomente bleibt da kein Platz mehr, wenn Design und Features bis ins Detail schon bekannt sind. Das ging glaube ich mit dem iPhone 4 so richtig los. Das Gefühl der Enttäuschung hat deshalb seine Ursache nicht nur darin, dass nicht jedes Jahr eine bahnbrechende, marktumkrempelnde "Innovation" vorgestellt wird.
 

SonicCochino

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Das liegt mMn zu einem Großteil an der exzessiven Zunahme der Leaks. Da ist ja inzwischen nach der Keynote vor der Keynote und bevor die neu vorgestellten Geräte überhaupt in den Handel kommen, geistern schon erste Fotos der Folgegeneration durch's Netz. Die Keynotes bestätigen dann nur noch die Leaks. Für Überraschungsmomente bleibt da kein Platz mehr, wenn Design und Features bis ins Detail schon bekannt sind. Das ging glaube ich mit dem iPhone 4 so richtig los. Das Gefühl der Enttäuschung hat deshalb seine Ursache nicht nur darin, dass nicht jedes Jahr eine bahnbrechende, marktumkrempelnde "Innovation" vorgestellt wird.
Jein, ich sehe das zwar natürlich auch so, aber trotzdem fehlen die Innovationen. Ist doch schon lange ein allgemeiner Kritikpunkt an Apple, der sogar so weite Kreise zieht, dass die das satirisch in die Keynote einbauen. Von Apple war man immer mehr oder weniger große Bomben gewohnt, aber zwischenzeitlich bauen die einfach grundlegend dieselben Geräte wie die Konkurrenz. Da wirds mal noch n bisschen flacher und leichter und etwas schneller, damit es nen millimeter flacher, 2g leichter, und in nem öminösen Benchmark 5% schneller ist als der beste Konkurrent, und n viertel Jahr später bringt dann Samsung oder Sony oder XY wieder ein Gerät raus, das noch flacher, leichter und leistungsfähiger ist. Das wars aber im Großen und Ganzen.
 
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hajolan

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Vom Hersteller von Spitzencomputer zum Telefonproduzenten. Das ist doch ein klar definierter Weg.
 
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HicSuntUrsi

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Jein, ich sehe das zwar natürlich auch so, aber trotzdem fehlen die Innovationen. Ist doch schon lange ein allgemeiner Kritikpunkt an Apple, der sogar so weite Kreise zieht, dass die das satirisch in die Keynote einbauen. Von Apple war man immer mehr oder weniger große Bomben gewohnt, aber zwischenzeitlich bauen die einfach grundlegend dieselben Geräte wie die Konkurrenz. Da wirds mal noch n bisschen flacher und leichter und etwas schneller, damit es nen millimeter flacher, 2g leichter, und in nem öminösen Benchmark 5% schneller ist als der beste Konkurrent, und n viertel Jahr später bringt dann Samsung oder Sony oder XY wieder ein Gerät raus, das noch flacher, leichter und leistungsfähiger ist. Das wars aber im Großen und Ganzen.
Jein. Wie hoch war denn früher die Innovations-Schlagzahl? Zwischen iPod und iPhone lagen - wieviel? - 6 Jahre? Zwischen iPhone und iPad waren's 3? Seit dem iPad sind's jetzt auch gut 3 Jahre. Die Erwartungshaltung, dass jedes Jahr irgendwas unerwartet Neues kommen muss, halte ich für etwas vermessen. Diese "es kommen keine Innovationen mehr"-Kritik wird doch vornehmlich aus dem Androiden-Lager geführt und "wir" haben das auch schon etwas verinnerlicht. Aber mal ehrlich: wann und wo gab's das jemals, dass mit hoher Frequenz völlig Neues kam? Warten wir mal auf die iWatch. Klar, Samsung hat so ein Ding in halbfertigem Zustand bereits auf den Markt gewuchtet. Aber vielleicht hat ja Apple eine Idee, wie das sinnvoll umgesetzt werden kann. Ich freue mich jedenfalls über eine gelungene Modellpflege fast genauso wie über ein neues Produkt. Und ein OS, das z.B. die Akkulaufzeit deutlich erhöht, ist für mich gelungene "Modellpflege".
 
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minilux

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Ich freue mich jedenfalls über eine gelungene Modellpflege fast genauso wie über ein neues Produkt.
ja. Innovators Dilemma. Apple hat die Schlagzahl über einige Jahre selbst sehr hoch gehalten, und derzeit ist halt mal Modellpflege angesagt. Seh ich auch so. Ein "Problem" für Apple ist, dass die Mitbewerber nicht schlafen, und derzeit von allen Seiten ordentliche Produkte auf den Markt drängen. Im Prinzip das Gleiche, was Apple vor ein paar Jahren geschafft hat :).
Aber das ist halt jammern auf (sehr) hohem Niveau.
 
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SonicCochino

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Bei Apple kam mit hoher Frequenz was Bahnbrechend neues - zumindest ganz persönlich für mich. Ein Magsafe war für mich ein WOW Effekt. Eine Rechner der sich auf einen Sturz vorbereitet war einer. Ein Hochwertiges Alugehäuse - Später als Uniblock war so etwas. Das erste MBA welches eine neue Geräteklasse geschaffen hat die sich heute Intel als Idee auf die Fahnen schreibt, zu einer Zeit wo andere Hersteller auf billige Plastebomber Netbooks gesetzt haben, war so etwas. Ein vollwertiger Desktopcomputer in der Größe von nem Stapel CDs war so etwas. Ein Glastrackpad mit Gestensteuerung war so etwas, und ein Leistungsstarker Produktivdesktop mit der Größe und Optik eines Flatscreens sowieso... Undundund... Da muss man jetzt nicht unbedingt das iPhone und den iPod hernehmen - wobei die natürlich die größten Würfe der Firma waren.

Z.Z. kommen zumindest in meinen Augen solche Dinge nicht mehr - sondern eben nurnoch Pflege und Verbesserung der bestehenden Ideen. Und auf den Zug sind die Konkurrenten auch schon lange aufgesprungen - abgekupfert oder nicht. Apple hat mal irgendwann Standarts geschaffen, und auf denen ist die ganze Industrie hängen geblieben. Apple selbst aber nunmal auch.

Und ja, es gibt auch immernoch Innovationsspielraum, und nein, ich kann nicht sagen wie der aussieht (wenn ichs wüsste würde ich sicherlich mit nem Dicken Gehalt bei ner entsprechenden Firma arbeiten ;)).

Wenn ich mir z.B. ankucke was Canonical mit seinem Ubuntu auf nem Smartphone so vor hat, sehe ich schon viel Innovationspotential n unserer Zeit (was drauß wird steht in den Sternen, aber die Idee ist mal echt WOW).

@minilux: danke, volle Zustimmung!
 
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