Windows 10 auf Mac installieren. Boot Camp oder Parallels Desktop?

rudluc

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Neulich habe ich etwas sehr Vorteilhaftes im Zusammenhang mit Parallels festgestellt, was möglicherweise die Entscheidung für eine solche VM noch positiv beeinflussen könnte:

Ich hatte mal, weil das bei der Erstinstallation von Parallels so angeboten wurde, eine Windows-VM auf der internen Macintosh HD meines iMac installiert. Irgendwann wurde mir der interne Platz zu knapp und ich habe versucht, die Windows-VM auf meine permanent angeschlossene externe SSD zu verschieben. Irgendwie klappte das nicht, Windows startete nicht und ich deinstallierte Parallels, weil ich mit Windows sowieso nur spiele und ich für so etwas dann doch lieber einen richtigen PC benutze. Die Windows-VM hob ich aber auf meiner externen SSD auf.
Neulich überkam mich dann doch nochmal die Neugier und ich installierte Parallels neu auf meinem iMac. Diesmal guckte ich mir die umfangreichen Konfigurationsdialoge von Parallels mal genauer an und fand eine Einstellung, wo man den Pfad eingeben konnte, wo sich die Virtuellen Maschinen befinden. Das tat ich und siehe da: Windows startete völlig problemlos durch!

Also: das Schöne ist, dass eine Windows-VM auch auf einer externen Festplatte läuft und keinen unnötigen kostbaren SSD-Platz verbraucht, wie es bei BootCamp der Fall ist. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass der VM in diesem Fall sogar egal ist, von welchem Rechner sie gestartet wird, aber das konnte ich noch nicht überprüfen.
 
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Also: das Schöne ist, dass eine Windows-VM auch auf einer externen Festplatte läuft und keinen unnötigen kostbaren SSD-Platz verbraucht, wie es bei BootCamp der Fall ist.
Erstens: das ist doch klar! Das hätte sich jeder auch denken können.
Auch bei VMware oder virtualbox kann man den Speicherort einer virtuellen Festplatte auswählen. Es wäre eher schräg, wenn das nicht möglich wäre.
Und selbst wenn, könnte man einfach einen link erstellen.
Zweitens: wie kommst du darauf, dass das mit einem nativen OS nicht geht?
 

Alnrp

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Als Anno Spieler habe ich mit Bootscamp die besseren Erfahrungen gemacht. W10 läuft auf meinen 2017er Imac gut trotz der leider vorhandenen HDD. Mit externen SSD läuft W10 perfekt. Wenn man das will...
 

rudluc

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Zweitens: wie kommst du darauf, dass das mit einem nativen OS nicht geht?
Das geht schon, ist aber ganz schön tricky! So einfach wie bei einer VM geht das keinesfalls!
Zunächst mal kann der T2-Chip einem die Sache erschweren, dann musst du die BootCamp-Treiber manuell nachinstallieren und zuletzt kann man solch eine Installation ganz bestimmt nicht zu einem anderen Rechner migrieren, ohne dass die Lizenz flöten geht.
Und größere Updates von Win10 sollen damit dann auch nicht möglich sein, was ich aber noch nicht selbst überprüft habe.
 

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Das geht schon, ist aber ganz schön tricky! So einfach wie bei einer VM geht das keinesfalls!
Ansichtssache. Wer mit VMware oder VirtualBox vertraut ist, für den ist so etwas eine Kleinigkeit. Mit VMware Workstation geht es sogar ganz ohne Kommandozeile.
dann musst du die BootCamp-Treiber manuell nachinstallieren
Das musste man früher auch. Wie haben wir das nur überstanden?
und zuletzt kann man solch eine Installation ganz bestimmt nicht zu einem anderen Rechner migrieren, ohne dass die Lizenz flöten geht.
Na das ist doch klar und hat nix mit em Extern-Sein der SSD zu tun. Du kannst auch nicht einfach so (interne) Festplatten mit Windows von Rechner zu Rechner verpflanzen, ohne Lizenzprobleme zu bekommen.
 

bruderlos

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vm. sind schon sehr sinnvoll und auch im Arbeitsleben in vielen Bereich schon Gang und Gebe.
Besonders gut für meinen Einsatzgebiet finde ich, dass man mal eben schnell ne Kopie von der VM zieht und ne gute Datensicherung hat. Wenn der Platz eng wird, schieb ich die VM auf ne externe platte. VM können auch ein Sicherheitsgewinn sein. Wenn ich nämlich keinen Bock hab, dass mir ein Virus meine Daten zerschiesst und ich als Unterbau lieber Linux oder Mac nutze... dann wird im Zweifel die VM kompromittiert während der Rest unberührt bleibt.
Ich rate allerdings ab Windows zu nehmen. Aus Prinzip :) Ich nutze privat nur verschiedene Linuxdistributionen. Meine Frau nutzt hingegen Windows in Parallels, seit vielen Jahren ... und immer zufrieden. Ich find es auch schön, dass man die VM in den Ruhezustand bringt und Sekunden später wieder einsatzbereit hat. Wenn ich das über ein Dualboot lösen müsste ...ohmann
 

rudluc

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Ich rate allerdings ab Windows zu nehmen. Aus Prinzip :) Ich nutze privat nur verschiedene Linuxdistributionen. Meine Frau nutzt hingegen Windows in Parallels, seit vielen Jahren ... und immer zufrieden.
Das ist das Schöne. Man kann ja auch Windows UND Linux, oder mehrere Linux nehmen. Die VMs liegen irgendwo extern, wo der Speicherplatz billig ist und beim Start von Parallels (oder Virtual Box oder VMWare) kann man alle Systeme starten und parallel laufen lassen. :)