Notarisierungszwang ab Januar 2020

Diskutiere das Thema Notarisierungszwang ab Januar 2020 im Forum Mac OS X & macOS.

  1. Bert H.

    Bert H. Thread Starter Mitglied

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    Ich habe noch nicht auf Catalina geupgradet und werde es auf meinem gegenwärtigen Apple Geräten vermutlich auch so schnell nicht machen. Zur Zeit macht mir Angst, dass Apple angekündigt hat die Zwangsnotarisierung für Apps für Apps unter Catalina zu verschärfen, was möglicherweise das endgültige Ende vieler kleiner Applikationen unter MacOS ist. Für jegliche Freeware vermutlich sowieso. Ich habe unzählige kleine Helferchen, die zwar 64 Bit sind, aber vermutlich niemals von Apple notarisiert werden. An die unzähligen Audio-Plugins gar nicht zu denken... Und 2020 steht bei mir definitiv ein neuer Rechner an (Hatte eigentlich an das zukünftige 16er MBP gedacht). Aber dann werde ich vermutlich vieles nicht mehr zum Laufen bringen.
    Plugin-Hersteller (z.B. Melda) raten mittlerweile ihren Usern ganz öffentlich und ungeniert sich von Apple loszusagen und auf Windows zu switchen. Sie geben dazu sogar ne detaillierte Anleitung auf ihrer Homepage.

    Was ist also zu tun? Nehmt ihr alles hin was Apple euch vor die Füße wirft oder seid ihr auch der Ansicht, dass Apple sich langsam aber sicher zu Tode "absichert"? Ich jedenfalls denke erstmals seit 28 Jahren ernsthaft darüber nach die Plattform zu wechseln, was doch eigentlich extrem schade wär. Was meint ihr dazu?
     
  2. noodyn

    noodyn Mitglied

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    Notarisierung? Gerade wieder ein neues Wort gelernt. Was meist du damit?
     
  3. maba_de

    maba_de Mitglied

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    nein und ja.
    Die Ironie ist, dass die größten Sicherheitsprobleme von Apple selbst verursacht werden.
    Katastrophale Sicherheits-Probleme bei macOS und iOS, aber dann eine Pseudo Sicherheit durch die Notarisierung suggerieren.

    Deshalb tue ich mich aktuell auch sehr schwer, einen neuen Rechner zu kaufen.
     
  4. maba_de

    maba_de Mitglied

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  5. Olivetti

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  6. Bert H.

    Bert H. Thread Starter Mitglied

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    Alle Apps und deren Installer müssen von Apple beglaubigt werden bzw. zugelassen werden. Ohne den entsprechenden Code sollen sie ab Januar 2020 nicht mehr lauffähig sein. Eigentlich sollte dies schon mit der ersten Catalina-Version eingeführt werden, aber Apple hat es auf Januar 2020 verschoben. Bislang lässt sich der Gatekeeper noch manuell aushebeln. Damit wird vermutlich bald Schluss sein.
     
  7. MacMac512

    MacMac512 Mitglied

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    Das was für dich richtig ist. Wenn bei mir mein Werkzeug nicht passt, nehme ich was anderes.
    Einen Nagel schlage ich nicht mit dem Schraubendreher rein..

    Ich kaufe keine Produkte, die nicht zu dem passen, was ich davon vor habe. Von daher bin ich weg.

    Habe ich nach 24 Jahren gemacht. Ist gar nicht so schlimm, wie man denkt.
    Windows hat ordentlich nachgelegt und ist deutlich besser, als der Ruf (unter Apple-Menschen). Leute mit etwas größerem Horizont als dem Tellerrand lassen sowieso alle Betriebsysteme nebeneinander leben und können auch mal Vor-/Nachteile offen zugeben.
    Natürlich fehlt mir bei Windows einiges aus macOS, aber eben auch umgekehrt. Und diese Kleinigkeiten ändere ich eben mit kleinen Zusatzprogrammen. Bei Apple wohl langfristig nicht mehr.. ;)

    Geschrieben auf einem Windows 10 System, wo nebenbei noch ein 10.13 System installiert ist, aber selten genutzt wird.
     
  8. tomric

    tomric Mitglied

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    Vorerst lasse ich die Finger von Catalina... für den Fall, daß ein Neukauf notwenig wird, schaue ich mir den aktuellen Zustand an und entscheide mich dann. Läuft meine Software incl. Plugins bzw. gibt es entsprechende Updates, mit denen das gewährleistet ist, kann es nochmal ein Mac werden. Wenn nicht, dann gibt es eben eine Windows-Kiste und gut... hab mich zwar an MacOS gewöhnt, aber primär will ich mit dem Rechner meinen Kram erledigen können.
     
  9. Madcat

    Madcat Mitglied

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    Ja, ich sehe auch meinem Ende bei Apple entgegen. Wird vielleicht noch so 10 Jahre gut gehen und das wars denn sofern Catalina und Co so gut sein sollten wie seinerzeit der Tiger.
     
  10. iPhill

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    Hm, so wie ich es verstehe, gibt's die Zwangsnotarisierung für Apps, die als "verifiziert" gelten wollen (Quellen: Mac App Store und verifizierte Entwickler) - was vorerst weiterhin mit
    Code:
    sudo spctl --master-disable
    umgangen werden kann, wenn man aus x-beliebiger Quelle installieren und ausführen will. Oder verstehe ich das falsch?
     
  11. Bert H.

    Bert H. Thread Starter Mitglied

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    So wie ich es verstehe ist das der "momentane" Stand, der aber eben ab Januar 2020 verschärft wird. Allgemein wird angenommen, dass nicht veriferzierte Apps dann gar nicht mehr zugelassen werden. Aber genaues weiss noch niemand. Man muss aber wohl mit dem schlimmsten rechnen...
     
  12. Bert H.

    Bert H. Thread Starter Mitglied

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    Hier die Stellungnahme von Meldaproduction zu Apples Sicherheitswahn:

    https://www.meldaproduction.com/text-tutorials/switching-from-osx-to-windows

    Die haben sich mal richtig ausgekotzt. Hoffe das machen andere auch so und Apple wacht endlich auf.
    Nichts ist schädlicher für die Mac-Plattforn als dass sich die professionellen Entwickler abwenden. Dann wird MacOS bald nur noch ein hübsches Spielzeug sein.
     
  13. dg2rbf

    dg2rbf Mitglied

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    Hi,
    Scheinbar ist der Groschen bei Apple noch nicht gefallen :), und wann er fällt ists zu Spät.

    Franz
     
  14. oneOeight

    oneOeight Mitglied

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    die sind der meinung, dass das statement aber zu missverständnissen führt:
     
  15. Schiffversenker

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    Heißt das am Ende, daß man auch selbst keine Programme und Progrämmchen für den eigenen Bedarf mehr schreiben kann ohne sich das von Big Brother genehmigen zu lassen?
    Vielleicht sogar keine Python-, Perl- und-Co-Skripte?
     
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