iMac 27'' für Bildbearbeitung, wie kommt ihr mit dem Bildschirm klar?

laurooon

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Hallo zusammen,

da es mal wieder ein iMac sein soll, bin ich am überlegen, ob ich den Bildschirm für meine Bildbearbeitung gebrauchen kann. Ich bin ambitionierter Amateuer, der durchaus auch schonmal Bilder GROß ausdruckt. Mein größter Druck hängt im Schlafzimmer und hat ca. 1,5 Quadratmeter! Ich habe eine Canon EOS 5D Mark 2 mit ca. 4 teuren L-Objektiven.

Ich habe nun schon mehrfach gelesen, dass der iMac Bildschirm zwar an sich super sein soll, aber nicht kalibrierbar ist. Ich würde gerne die Bilder am Computer so bearbeiten, dass der Druck anschließend dem Bild auf dem Computer entspricht was Farben und Kontraste angeht. Die meisten kleineren Prints bis DIN a4 mache ich zu Hause selbst (Canon Pixma MP600), Riesenbilder gebe ich natürlich ins Fotolabor ab.

Wie brauchbar ist also der iMac Bildschirm für mein Vorhaben? Wie geht ihr mit den Farben um und wie erreicht ihr gute Druckergebnisse, die dem entsprechen, was ihr auf dem Bildschirm gesehen habt.

Freue mich auf Wortmeldungen! :)

MfG
laurooon
 

laurooon

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Ja so schreibt mir doch! :confused:
 
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Viele Fotografen und arbeiten mit iMacs und verdienen sogar ihr Geld damit. Wen das Glossy-Display nicht stört kann damit auch wunderbar arbeiten.
 

eishai

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Ja aber die kalibrieren den Monitor meistens auch mit spyder oder ähnlichem. Habe noch kein Foto drucken lassen daher kann ich zur Zeit nix über die Farbechtheit meines iMac 21,5" sagen.
 
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laurooon

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Viele Fotografen und arbeiten mit iMacs und verdienen sogar ihr Geld damit. Wen das Glossy-Display nicht stört kann damit auch wunderbar arbeiten.
Bitte keine Standardantworten á la "Macs sind super", "Fotografen haben sie schon seit Jahren" usw. Ich weiß das, aber das kommt aus Zeiten, in denen Apple weniger Lifestylekram gemacht hat und nur das Computergeschäft hatte. Da haben wir im DSLR-Forum schon rauf und runter diskutiert drüber.

Ich hoffe jemanden zu finden, der mir in der Tat etwas über Farbechtheit und Gleichheit von Display und Ausdrucken erzählen kann. Kein Fotograf wird mit einem Designercomputer arbeiten wollen, wo der Bilddruck nachher zum Lottospiel wird.
 

laurooon

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Sunlion

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Grundsätzlich sind die Displays der 27-Zoll-Eimäcks für Fotobearbeitung geeignet – keine systembedingten Farbverläufe oder unterschiedliche Farbdarstellung derselben Farbe am oberen und unteren Rand wie bei billigen Displays.
Dennoch wirst Du nicht um eine Kalibrierung herumkommen, und das gilt für jeden Monitor. Den Spyder 3 Elite kann ich auch empfehlen, die Ausgabe lohnt sich auch, da Du ihn öfter benötigen wirst.
 
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eiq

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Das Problem des iMacs bzw. aller Displays von Apple ist, dass man außer der Helligkeit absolut nichts einstellen kann. Die Farbtemperatur ist fest, eine Gain-Einstellung sucht man ebenfalls vergeblich. Im Prinzip kann man natürlich ohne diese Einstellungsmöglichkeiten leben, aber je weniger man den Monitor an die optimale Einstellung anpassen kann, umso mehr muss bei der Profilierung (möglichst mit Colorimeter) in der Grafikkarte verbogen werden. Und das geht immer zu Lasten der Darstellungsqualität.
Wahrscheinlich wird man die Unterschiede aber nur im direkten Vergleich mit einem vernünftigen Eizo sehen, daher sollte der iMac für den normalen Hobbyfotografen ausreichen. Ich persönlich würde ihn trotzdem nicht kaufen, da ich mit der Glasscheibe bei einem Desktop nicht leben könnte. Bei meinem MBP finde ich sie schon schlimm genug. ;)

Gruß, eiq
 

laurooon

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Grundsätzlich sind die Displays der 27-Zoll-Eimäcks für Fotobearbeitung geeignet – keine systembedingten Farbverläufe oder unterschiedliche Farbdarstellung derselben Farbe am oberen und unteren Rand wie bei billigen Displays.
Dennoch wirst Du nicht um eine Kalibrierung herumkommen, und das gilt für jeden Monitor. Den Spyder 3 Elite kann ich auch empfehlen, die Ausgabe lohnt sich auch, da Du ihn öfter benötigen wirst.
Ja, so ein Gerät wollte ich mir auch zulegen. Wie oft muss denn kalibriert werden? Monatlich? Wöchentlich? Für eine Kalibrierung müssen ja alle Farbkanäle (Rot, Grün, Blau) und auch Helligkeit, Kontrast, Schwarzwert, Weißpunkt etc. getrennt ansteuerbar sein. Ist das bei iMac der Fall? Ich hatte mal den 24'' iMac und habe diese Einstelloption nicht gefunden.

Das Problem des iMacs bzw. aller Displays von Apple ist, dass man außer der Helligkeit absolut nichts einstellen kann.
Oh! :(

Ich vermute das Apple Cinema Display 27'' hat das gleiche Problem?
 

eiq

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Oh!

Ich vermute das Apple Cinema Display 27'' hat das gleiche Problem?
Richtig vermutet. Die einzigen Einstellmöglichkeiten: Helligkeit und Neigung (des Displays). Mehr gibts (leider) nicht – weder bei den Bildparametern, noch bei den Freiheitsgraden des Standfußes. Für mich wäre bzw. ist beides nicht ausreichend.

Gruß, eiq
 

laurooon

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Richtig vermutet. Die einzigen Einstellmöglichkeiten: Helligkeit und Neigung (des Displays). Mehr gibts (leider) nicht – weder bei den Bildparametern, noch bei den Freiheitsgraden des Standfußes. Für mich wäre bzw. ist beides nicht ausreichend.

Gruß, eiq
Hmm, seltsam, dass sich Aussagen wie diese:

Viele Fotografen und arbeiten mit iMacs und verdienen sogar ihr Geld damit. Wen das Glossy-Display nicht stört kann damit auch wunderbar arbeiten.
wacker halten. Farbkalibrierte Monitore sind das "täglich Brot" für professionelle Fotografen. Alles andere ist ja ein Lottospiel beim Druck. Wenn ich also stattdessen in einen 24'' EIZO investiere für gut 1100€ sollte ich etwas besseres haben.

Eine Frage:

Wenn der Bildschirm kalibriert ist, muss dann nicht auch der Drucker als nächstes kalibriert werden? Wie mache ich das?
 

eiq

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Den Drucker kann man z.B. mit Spyder3Studio profilieren. Gibt auch Alternativen, allerdings habe ich da grad keinen Überblick. Ich lasse drucken und habe meinen Monitor mit Quato Silverhaze Pro profiliert, daher kenne ich mich mit der Druckerkalibrierung nicht wirklich aus.

Warum immer behauptet wird, dass so viele Profifotografen mit iMacs arbeiten, weiß ich nicht. Ich habe bisher noch keinen mit einem iMac gesehen. Die meisten achten auf's Geld und setzen daher auf günstige und gute Monitore, wie z.B. den HP LP2475w, der vor Kurzem sehr günstig zu haben war (und auch sonst nicht zu teuer ist) und sehr gute Ergebnisse liefert.

Gruß, eiq
 
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djofly

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Richtig vermutet. Die einzigen Einstellmöglichkeiten: Helligkeit und Neigung (des Displays). Mehr gibts (leider) nicht – weder bei den Bildparametern, noch bei den Freiheitsgraden des Standfußes. Für mich wäre bzw. ist beides nicht ausreichend.

Gruß, eiq
Und was ist so schlimm oder schlechter, wenn man die Einstellungen in der Software für das Monitorprofil durchführt? Da sind ja nun dutzende Sachen einstellbar.
 

laurooon

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Und was ist so schlimm oder schlechter, wenn man die Einstellungen in der Software für das Monitorprofil durchführt? Da sind ja nun dutzende Sachen einstellbar.
Das Ergebnis ist nicht das gleiche. Eine Hardwarekalibrierung findet am Monitor statt, eine Softwarekalibrierung "verbiegt", die Darstellung der Grafikkarte.
 

eiq

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Und was ist so schlimm oder schlechter, wenn man die Einstellungen in der Software für das Monitorprofil durchführt? Da sind ja nun dutzende Sachen einstellbar.
Stell dir vor, du hast eine Schnur von 1m Länge. Diese Reicht von Punkt A bis zu Punkt B, da die beiden Punkte genau 1m entfernt sind. Du kannst also die gesamte Strecke zwischen Punkt A und B mit der Schnur abdecken. Jetzt musst du allerdings mit der Schnur einen Bogen beschreiben, vielleicht sogar mehrere – was passiert? Die Schnur ist zwar immer noch 1m lang, reicht aber nicht mehr von Punkt A bis zu Punkt B. Es gibt also Bereiche, die nicht abgedeckt sind. Das kann man kompensieren, denn die Schnur ist dehnbar. Allerdings sorgt das wieder dazu, dass Bereiche zwischen den Punkten nicht mehr genauso abgedeckt sind, da die Schnur dort dünner wird.

Wie jede Analogie ist auch diese nicht perfekt, aber so kann man es sich halbwegs vorstellen. Wozu kann eine solche (starke) Verrenkung der Grafikkarte also führen? Kleinerer Farbraum, Treppen in Farbverläufen, schlechte Graustufendarstellung, etc. Also eigentlich genau das, was man nicht möchte.

Vollständig vermeiden lässt sich das nur bei hardwarekalibrierbaren Monitoren, die aber erst ab ca. 1000 Euro aufwärts erhältlich sind. Alles andere wird auch nur profiliert bzw. softwarekalibriert (durch die Grafikkarte), allerdings lässt sich bei allem außer den Apple-Displays die Darstellung des Monitors im Monitor selbst meist sehr nah ans Optimum heranbringen. Daher muss man in der Grafikkarte nur noch sehr geringe Anpassungen vornehmen lassen, was zu einen besseren Darstellung führt.

Gruß, eiq
 

laurooon

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Versteh ich gar nicht, dass Apple sowas nicht anbietet... Hat Apple Angst dass die zusätzlichen Knöpfe auf dem Display das Design verschandeln? :(
 

Hause566

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Versteh ich gar nicht, dass Apple sowas nicht anbietet... Hat Apple Angst dass die zusätzlichen Knöpfe auf dem Display das Design verschandeln? :(
Das würde doch das wunderschöne, makellose, nahtlos ineinander übergehende Display zerstören :'D
 
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