HomeOffice am iMac mit Firmen-Windows-Laptop

Diskutiere das Thema HomeOffice am iMac mit Firmen-Windows-Laptop. Hallo zusammen, ich habe nun schon einige Zeit gesucht, aber die Lösung für mein doch so...

hr47

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Fakt ist, dass das Gerede „Klappe halten“ bullshit ist. Monitor mitnehmen und fertig. Fragen kostet nichts. (bzw hat der TE eine Kabellösung)
Das sehe ich auch so.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer sitzen hier im gleichen Boot. So wie der Arbeitnehmer Angst um seinen Job haben muss, geht es beim Arbeitgeber ggfs. ebenfalls um die nackte Existenz. Und da ist es weise, möglichst motivierte Mitarbeiter im Homeoffice zu haben und diese nicht mit schlechtem Equipment sich selbst zu überlassen.

Das gilt natürlich nur für die Unternehmen/Branchen, die das Glück haben, in der Corona-Krise in gleichem oder fast gleichem Umfang weiterarbeiten zu können. So konnten wir hunderte von Mitarbeitern mit ihrer kompletten Büro-Hardware (Rechner und 2 Monitore) innerhalb von 2 Wochen verschieben und nach einer weiteren Woche konnte fast überall normal gearbeitet werden. Das war eine technische und logistische Meisterleistung unserer IT, die in dieser Zeit fast rund um die Uhr arbeitete und viele Überstunden machte.

Unternehmen, die fast auf ihre kompletten Umsätze verzichten müssen, haben hier natürlich ganz andere Probleme und müssen alle Kosten so gut es geht herunterfahren. Dies sollte dem Arbeitnehmer hier natürlich klar sein, bevor er irgendwelche Forderungen stellt.
 

maba_de

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Es ist schon bezeichnend, dass treffsicher immer die Arbeitnehmer volle Flexibilität zeigen sollen. Das ist auch unabhängig von Krise, so ist es ja nicht. Ansprüche stellen (von der Bescheidenheit des Anspruchs auf einen Monitor mal ganz abgesehen) schickt sich wohl einfach nicht. Was für ein vernichtendes Urteil über Arbeitsplätze....
Irgendwie verdrehst du hier wohl Dinge.
Korrigier mich, aber der TO WILL aus Platzmangel keinen Monitor, nirgends ist die Rede davon, das der Arbeitgeber ihm einen Monitor verwehrt.

Meine Erfahrung in der Krise ist, das sich Arbeitgeber extrem anstrengen, um ihren Mitarbeitern Homeoffice zu ermöglichen, und das in manchen Fällen nur, um ihrer sozialen Verantwortung nachzukommen.
Mein Arbeitgeber hat mal eben von 10000 auf 100000 VPN Lizenzen aufgerüstet inkl. einem deutlichen Ausbau unserer Citrix und Skype Landschaft.
Notebooks hatte bereits vorher fast jeder und Monitore darf man sich abholen oder bestellen.
Zudem wird extreme Rücksicht auf Eltern genommen, die sich plötzlich um ihre Kinder kümmern müssen.
Es gibt noch sehr viele Regelungen, das würde aber zu weit führen.

Wie sagte es @hr47 sinngemäß? Beide sind aufeinander angewiesen.
 

Moriarty

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Ob das hier der Fall ist weiss ich nicht, man sollte seine eigene Rolle im Unternehmen aber durchaus mal hinterfragen und mit der Situation abgleichen.
Naja, wenn man in einem Unternehmen die Systemrelevanz der Mitarbeitenden durch sie selbst beurteilen lässt, kommt mitunter ein anderes Ergebnis heraus als wenn das zentral passiert.
 

magfoo

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Holla die Waldfee! Da fragt jemand wie er per iMac seine Arbeit erledigen kann - und muss sich dann gleich anhören, dass er eh unwichtig ist und mal seine eigene Rolle im Unternehmen uhinterfragen soll.

Da bin ich wirklich sprachlos!
Nein das steht das nicht...
 

TheMenace

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Hat da jede/r seine Geräte selbst abgeklemmt, oder hat das die IT inkl. sauberer Inventarisierung gemacht?
Beides habe ich schon sehr problematisch erlebt, besonders beim "Rückbau".
Die Monitore sind bei uns nicht inventarisiert, weil GWG. Die Mitnahme wurde generell von der GF/IT genehmigt und der jeweilige Einzelfall durch den Gruppenleiter erfasst, der auch die "Rückkehr" des Geräts nachhalten wird (und sich sonst eben für die erforderliche Neubestellung rechtfertigen müsste - daher wird das klappen). Die Geräte haben die Mitarbeiter selbst bzw. ggf. mit Hilfe "kompetenter" Kollegen in der eigenen Gruppe abgebaut. Dabei geht es nur um Monitore; die Mitarbeiter, bei denen eine Arbeit von zu Hause möglich ist, hatten bereits vorher Notebooks. Wie jemand anders schon schrieb - in den allermeisten Fällen wird das problemlos funktionieren, und wenn einige wenige Monitore dabei "draufgehen", ist der Schaden relativ zum Produktivitätsausfall sicherlich vertretbar. Ich hoffe auch, dass man beim Abstöpseln eines Monitors eigentlich nicht allzu viel falsch machen kann. ;)

Scheint eines der Unternehmen zu sein, die derzeit nach Wirtschaftshilfe schreien, weil sie nicht über die Runden kommen. Naja - wundert mich bei dem Chef nicht. Mit mangelnder Führung hat man schon jedes Unternehmen klein bekommen - Corona ist da ein reiner Beschleuniger.
Du irrst. Innerhalb seiner Branche bisher sehr profitables Unternehmen. Einen völligen Umsatzausfall auf Grund eines Virus kann aber kein Unternehmer derart vorwegnehmen, dass er unkritisch wäre - dann ist er nicht wettbewerbsfähig. Und abfangen schon gar nicht. Es ist vielmehr so, wie im folgenden Beitrag beschrieben:

Meine Erfahrung in der Krise ist, das sich Arbeitgeber extrem anstrengen, um ihren Mitarbeitern Homeoffice zu ermöglichen, und das in manchen Fällen nur, um ihrer sozialen Verantwortung nachzukommen.Mein Arbeitgeber hat mal eben von 10000 auf 100000 VPN Lizenzen aufgerüstet inkl. einem deutlichen Ausbau unserer Citrix und Skype Landschaft. [...] Zudem wird extreme Rücksicht auf Eltern genommen, die sich plötzlich um ihre Kinder kümmern müssen.
Genauso hier auch. Einerseits massiver Umsatzeinbruch, andererseits fast alles möglich gemacht, damit die Mitarbeiter klarkommen, mit vergleichbaren Maßnahmen. Deswegen auch die "nehmt einfach den Monitor mit"-Regelung. Rücksicht auf Eltern sowieso. Wenn dann - und darauf bezog sich ja mein Text - noch jemand mit der Arbeitsstättenverordnung drohen würde, würde ich als Vorgesetzter schon überlegen, ob das andere Entgegenkommen wirklich nötig ist, oder der Mitarbeiter eben einfach wie bisher ins Büro kommt.
 
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MacKaz

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Danke für Deine Schilderung, das ist sehr interessant, wie das in anderen Unternehmen gehandhabt wird.
Bei uns haben die meisten eigenes (privates) Equipment und können sich von außen "einwählen", bei Bedarf wurde aber auch (gesteuert) Hardware zur Verfügung gestellt.
Wir haben zum Glück einigermassen frühzeitig erkannt, dass wir eine gewisse Hardwarebasis je Haushalt nicht voraussetzen können und entsprechend geplant, wie wir sinnvoll vorgehen.

Das ist aber ein Punkt, den ich allgemein zu bedenken gebe: Weder kann und muss ein Arbeitgeber komplett auf der Rechnung haben, wie die Mitarbeiter zu Hause ausgestattet sind, noch müssen die Mitarbeiter einen Schreibtisch mit Rechner je Haushaltsmitglied haben, um auf einen solchen Fall wie derzeit vorbereitet zu sein. Schon das bedingt also eine gewisse Abstimmung und Entgegenkommen bzw. Vorlauf (Hardware muss ja ggf. erst mal beschafft werden und IT-Mitarbeiter können ja auch nicht einfach 15 Stunden am Tag arbeiten, ein Punkt der nach meinem Eindruck ganz gern mal übersehen wird).

Ich denke, künftig wird es an vielen Stellen künftig Änderungen bei der Ausstattung geben, um auf evtl. Wiederholungsfälle eingestellt zu sein (zum Beispiel mobile(re) Hardware etc.).
 

nilolaus

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Nein? Na, als Gesundheitsexperte scheinst du dies zu wissen. Ab wann geht denn alles kaputt?
Na ja, Experte bin ich sicherlich nicht. Während der 10+ Jahre, in denen ich Aufnahmestudios für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk geplant habe, fiel Sicherheit und Ergonomie zwar in meinen Aufgabenbereich und ich hatte nie mit Beanstandungen zu tun ... doch - da war mal was - bei einem Tisch mit untergebautem Keyboard haben wir uns dafür entschieden (leider nur mit dem Betrieb und nicht mit dem Sicherheits- und Ergonomiebeauftragten) die Tischplatte um 6 cm zu erhöhen, damit man nicht mit dem Knie ständig ans Keyboard knallt. Das gab ziemliche Diskussionen. Allerdings nicht vor dem Hintergrund, dass jemand sofort tot umfallen könnte, wenn er sich an den Arbeitplatz setzt. Wir haben dann die komplette Konsole um einige Grad gedreht, einen zweiten Arbeitsplatz eingesetzt, den zum Editoren-Platz gemacht und den mit dem Keybord zur Nebenstation, was dann die Nutzungszeiten soweit herunter gesetzt hat, dass der Platz ergonomisch vertretbar war. ... Aber Experte bin ich nicht.

Zwar interessiere ich mich sehr für Ergonomie ... initial durch Apple, seit ca. 30 Jahren, denn die hatten bereits bei den SE und LC einen Abschnitt Ergonomie in den Handbüchern, was mich für das Thema angefixt hat. ... Aber Experte bin ich nicht.

Wahlpflichtfach während des Studiums könnte man noch erwähnen. ... Aber Experte bin ich nicht.

Ich gebe hiermit zu, dass es lediglich meine persönliche Meinung ist, dass man sich in 7 Wochen Arbeit am Laptop weder Augen noch Rücken kaputt macht. Und auch nicht innem viertel oder halben Jahr ... mit genaue Zahlen kann ich leider nicht dienen, denn ich bin ja kein Experte.

Klar ist ein oder sind mehrere externe Monitore zu empfehlen und vor allem eine externe Tastatur, denn Spaß macht es keinen, in einer zusammengekauerten Position vor dem Arbeitsgerät fixiert zu sein.
 
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