Alltag Gender-Sprache in Musik-App

MrVale

Mitglied
Thread Starter
Dabei seit
18.10.2014
Beiträge
455
Punkte Reaktionen
220
Hallo,

seit neuestem sehe ich in der Musik-App (als Apple Music-Abbonent) Gender-Sprache (Bild anbei). Kann ich diesen fürchterlichen Mist irgendwie abstellen?

Danke!
 

Anhänge

  • 33FD0E04-DF8B-4F2F-80DC-8497B99F2425.jpeg
    33FD0E04-DF8B-4F2F-80DC-8497B99F2425.jpeg
    102,5 KB · Aufrufe: 484

SwissBigTwin

Aktives Mitglied
Dabei seit
07.01.2013
Beiträge
19.320
Punkte Reaktionen
8.963

Schiffversenker

Aktives Mitglied
Dabei seit
25.06.2012
Beiträge
13.560
Punkte Reaktionen
5.568
Vielleicht doof, vielleicht die Zukunft.
Auf jeden Fall besser als diese meist hochgestellten und überhaupt nicht ins Schriftbild passenden Sternchen.
 

BalthasarBux

Aktives Mitglied
Dabei seit
07.01.2020
Beiträge
1.778
Punkte Reaktionen
1.515
Ein bisschen mehr Gelassenheit und Reflexion täte hier auch einigen gut.
 

hutzi20

Aktives Mitglied
Dabei seit
08.08.2013
Beiträge
1.718
Punkte Reaktionen
1.619
Ich verstehe diese Verschandlung der Sprache auch nicht. Was ist an dem Wort Freunde so schlimm? Grenze ich damit irgendwen aus? Nö. Naja, eigentlich jeden der nicht mein Freund ist. Also sollte man das Wort Freunde und generell Freunde verbieten…. :rolleyes:

Aber Freund(männlich Singular) Doppelpunkt innen(weiblich Plural Endung) ergibt doch keinen Sinn. Es geht halt nicht immer sinnvoll mit diesem Doppelpunkt; und genau deshalb hat die Gesellschaft für deutsche Sprache zu Recht Kritik geübt, dass es kein geeignetes Mittel zur diskrimierungsfreien Sprache ist. Wobei mir persönlich die deutsche Sprache nirgendwo irgendwen diskriminiert.
 

Gwadro

unregistriert
Dabei seit
05.06.2012
Beiträge
1.585
Punkte Reaktionen
857
Hallo,

seit neuestem sehe ich in der Musik-App (als Apple Music-Abbonent) Gender-Sprache (Bild anbei). Kann ich diesen fürchterlichen Mist irgendwie abstellen?

Danke!
Ich dachte gestern erst, als ich es auf dem Apple TV gesehen habe, es wäre ein Knick in der Matrix. Aber scheinbar meint Apple es ernst.

wo ist das Problem:innen
Das Problem ist:
Niemand will das und es löst nur Aggressionen aus. Wer gendert, wird geblockt, die Freundschaft gekündigt, mit dem rede ich schlicht nicht mehr. Weil, mir bluten die Ohren, nicht Dir!
 

Anhänge

  • Bildschirmfoto 2021-06-04 um 07.47.29.png
    Bildschirmfoto 2021-06-04 um 07.47.29.png
    246,9 KB · Aufrufe: 252

bernie313

Aktives Mitglied
Dabei seit
20.08.2005
Beiträge
24.591
Punkte Reaktionen
4.365
Das ist so nicht ganz richtig, da es diesen Vorschlag gibt, wird dahinter auch der Wunsch einiger stehen, es zu wollen.
ansonsten, Ewiggestrige werden es nicht wollen, diejenigen, die wissen, das Sprache sich entwickelt und verändert, stehen dem mit Sicherheit aufgeschlossener gegenüber.
 

Gwadro

unregistriert
Dabei seit
05.06.2012
Beiträge
1.585
Punkte Reaktionen
857
Das ist so nicht ganz richtig, da es diesen Vorschlag gibt, wird dahinter auch der Wunsch einiger stehen, es zu wollen.
So so. Denkt man. Dann sollen diese bitte unter sich bleiben.
Falls du aber auf das Rendern stehst, hier ein Paradebeispiel, was dich erwartet. https://twitter.com/RoseKikii/status/1394211269884928002?s=20
(selbst macOS weigert sich gegen das Gendern) Ich lasse es bewusst umkorrigiert stehen.

Von Diskriminierung der Männer will ich gar nicht erst reden. Die vergleichsweise starke Betonung auf "innen" diskriminiert mich.
 

Madcat

Aktives Mitglied
Dabei seit
01.02.2004
Beiträge
17.711
Punkte Reaktionen
5.508
Aber Freund(männlich Singular) Doppelpunkt innen(weiblich Plural Endung) ergibt doch keinen Sinn.
Meiner Ansicht nach haben da eh einige viel zu viel Langeweile. Wie man auf das schmale Brett kommt, den linguistischen Maskulin mit dem sexistischen Maskulin zu verbinden...sorry, dazu kann ich nur eines sagen: Egal was die geraucht haben, ich will das auf keinen Fall auch rauchen. Nicht mal passiv.
 

WollMac

Aktives Mitglied
Dabei seit
18.06.2012
Beiträge
13.628
Punkte Reaktionen
17.677
Das ist so nicht ganz richtig, da es diesen Vorschlag gibt, wird dahinter auch der Wunsch einiger stehen, es zu wollen.
ansonsten, Ewiggestrige werden es nicht wollen, diejenigen, die wissen, das Sprache sich entwickelt und verändert, stehen dem mit Sicherheit aufgeschlossener gegenüber.
Ich verstehe die Problamatik sehr gut, schließlich habe ich mal als einziger Vater in einer Mütterhorde in einem Babypflegeseminar die volle Dröhnung mit umgekehrten Vorzeichen abbekommen, aber eine elegante Lösung fallt mir leider auch nicht ein.
 

Dextera

Aktives Mitglied
Dabei seit
13.09.2008
Beiträge
18.968
Punkte Reaktionen
14.644
Nur dass das nicht das selbe ist ...
Wenn du mit "innen" angesprochen wirst, schließt dich das aktiv aus. Dass die Mehrzahl von Wörtern häufig gleich ist wie die männliche Form - das ist nunmal eine Tatsache. Das Wort "Bürger" ist plural - wenn sich da manche ausgeschlossen fühlen, dann weil sie es wollen. Wo wir wieder beim "sonst keine Probleme"-Thema wären.

Im Grunde genommen ist mir der ganze Shice aber ziemlich egal. Ich hab in meinem normalen Leben kaum was damit zu tun. Auf Social Media kann man sich herrlich darüber streiten, aber sonst :noplan: Ich bin weder Akademiker, dass ich ständig irgendwelche Paper in dieser bescheuerten Schreibweise verfassen müsste, noch Politiker, dass ich meine Ansprachen danach ausrichten müsste.

Jetzt, während der Corona-Zeit, hab ich teilweise solche Dinge verfolgen müssen. Neue "Gesetze", Ansprachen ans Volk. Da ist es extrem aufgefallen, wie anstrengend das zum Zuhören alleine ist wenn alle paar Sekunden auf das INNEN so explizit hingedeutet wird.

Sollen sie machen was sie wollen.
 

Ezekeel

Aktives Mitglied
Dabei seit
29.03.2004
Beiträge
8.207
Punkte Reaktionen
7.798
Ich hab da kein Problem mit, finde es aber dennoch merkwürdig. Ich finde, Sprache sollte im Kontext gesehen werden. Man kann einer Astrid Lindgren wohl keinen Rassismus vorwerden, dennoch hieß es damals "Negerkönig". So war die Sprache eben damals. Genau wie die Süßigkeit Mohrenkopf hieß. Und nun kommt eben der Gendersprachwahnsinn. Ebenso ein Schmarrn wie das m/w/d.

Nicht falsch verstehen: Diskriminierung ist natürlich nicht schön. Aber ist es denn wirklich eine Diskriminierung wenn man den sprachlich korrekten Genus eines Nomens benutzt? Wohl in den allermeisten Fällen nicht.
 
Oben