Dilemma: Mac für Spiele sperren, aber für Informatik öffnen. Geht das?

Diskutiere das Thema Dilemma: Mac für Spiele sperren, aber für Informatik öffnen. Geht das? im Forum Mac OS X & macOS. Mein Problem ist sicher nicht besonders speziell, aber ich habe bisher keine brauchbare technische Vorgehensweise...

MacNormalo

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Berichte mal in ein paar Wochen, ob du geplatzt bist ... (Ich bin heute wieder geplatzt)
Du kennst Dich erkennbar mit der Problematik aus... :hamma:
 
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rvale

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MacNormalo

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Berichte mal in ein paar Wochen, ob du geplatzt bist oder auch nur einen TeilErfolg hattest.
(Ich bin heute wieder geplatzt)
Ich fürchte, dass ich auch ziemlich "geplatzt" bin... :(

Wegen der derzeitigen Schulsperrungen gibt es jetzt viele Schularbeiten über den PC, und deshalb muss ich ihm den iMac am Vormittag freischalten. Am Rande: ich möchte ja auch, dass er mit einem Mac gut umgehen kann. Seine 2 Jahre jüngere Schwester hat, weil keine Spielprobleme, ein eigenes MBP und kann viel besser damit umgehen als er.

Obwohl der Filius weiss, dass ich ihn über "Entfernte Verwaltung" kontrollieren kann, nutzt er den iMac zwischendurch "einfach so" für sein Minecraft-Spielen. Hört dabei, ob ich die Treppe zum Arbeitszimmer hochkomme und wenn ich oben bin, dann sind natürlich immer nur die Aufgaben auf dem Bildschirm...

Ihr könnt ruhig darüber lachen, aber für mich ist es eher zum Weinen... :(

Selbst wenn es mir gelänge, das Spiel zu löschen und eine Neu-Installation zu verhindern oder es sofort wieder zu löschen, dann hätte ich ein anderes Problem: ich habe mit ihm nämlich vereinbart, dass er für bestimmte Leistungen eine bestimmte Zeit Minecraft-Spielen bekommt. Eigentlich ein gutes und eine Zeitlang auch funktionierendes Motivations-System. Dafür muss dann allerdings Minecraft auch auf dem iMac installiert sein.

Gibt es denn überhaupt keine (kostenpflichtige) Software, mit der man von Admin-Seite ein Programm sperren kann? So extrem exotisch kann mein Problem doch eigentlich nicht sein...

Oder es wäre ja auch schon ein Gewinn, wenn ich durch eine (kostenpflichtige) Utility die Dauer hätte, die das Minecraft-Programm gelaufen ist. Dann könnte ich das verrechnen. Am Rande: Im Augenblick kriege ich auf dem iMac (alles Mojave) noch nicht mal angezeigt, wann das Minecraft Programm zuletzt benutzt wurde. Auf meinem MBP z.B. sehe ich, wann ich Aperture zuletzt geöffnet habe.

Sehr ratlos... Zumindest solange eine Lösung nicht auf einem Park von verschiedenen Macs oder PCs oder Linuxen oder iPads oder oder basiert sein muss... :(
 
mj

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Vielleicht wäre Screen Time eine Lösung? Ich meine damit kannst du für spezielle Anwendungen bestimmte Zeiten festlegen, an denen sie benutzt werden dürfen und wie lange das täglich maximal der Fall sein darf, welche Anwendungen immer freigegeben sind, wann der Rechner überhaupt nicht verwendet werden darf, usw. Außerdem siehst du damit auch ganz genau welche Anwendung wie lange verwendet wurde und kannst ihn so, wenn er wieder mal schnell genug weggeschaltet hat weil er dich auf der Treppe gehört hat, direkt damit konfrontieren.

Bei mir ist es aus, deshalb sind die Felder leer, aber ich denke du kannst dir vorstellen was dort stehen würde wenn da was stehen würde ;)

Screen Shot 2020-05-15 at 3.53.50 PM.pngScreen Shot 2020-05-15 at 3.53.58 PM.png

Auf Deutsch heißt die Funktion glaube ich "Bildschirmzeit", hier mal ein paar Informationen dazu: https://support.apple.com/de-de/HT210387
Ist glaube ich seit macOS 10.15 Catalina Bestandteil von macOS.
 
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Moriarty

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Ergänzung zum Beitrag von mj:
So sieht das ganze dann in Benutzung aus - grundsätzlich steuert man das ganze in der Familienfreigabe über diese beiden markierten Felder.
Bei den App-Limits ist wichtig, dass der Java-Client von Minecraft im Programme-Ordner ist, damit App-Limit ihn findet.
Bei "Immer erlaubt" ist dann halt Platz für XCode und sowas, dann hat ein generelles Zeitlimit auf diese Apps keine Auswirkung.
 
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Spontane Reaktion: Donnerwetter, sieht das gut aus!

Aber dann Unglück im Glück: ich las Catalina. Hmmm...

Naja, trotzdem: während alle Computer in der Familie Mojave haben, könnte ich für diesen höheren Zweck ja den für den Filius auf Catalina umstellen.

Jedenfalls erstmal vielen vielen Dank!

Vielleicht gibt's ja sonst noch Ideen rund um das Thema? Ich muss jetzt heute erstmal weg auf eine Radtour :bike:
 
Moriarty

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Hi,

ich nutze das ganze mit der Familienfreigabe schon seit Vor-Cataline-Zeiten, vorwiegend jedoch unter iOS. Schau mal in die Settings rein, würde mich nicht wundern wenn es vorher auch schon ging...
 
hr47

hr47

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Mein Problem ist sicher nicht besonders speziell, aber ich habe bisher keine brauchbare technische Vorgehensweise finden können und wende mich deshalb an die Cracks. Hierbei bitte ich um Nachsicht für meine ausführliche Problemschilderung. Die mag zeigen, wie ratlos ich bin...

Mein 15-Jähriger hat eine nennenswerte PC-Spielsucht, weshalb ich den iMac im Arbeitszimmer schlicht per Passwort gesperrt habe und nur sehr selektiv für ihn öffne.

Soweit, so gut, aber das ist sicher nicht auf Dauer durchhaltbar. Denn z.B. Mailverkehr kann er so nur notdürftig auf dem iPhone machen, und ein 15-Jähriger ohne Computernutzung geht halt sowieso einfach nicht auf Dauer...

Eine Zeitlang hatte ich mit den (Mojave-) Kindersicherungssystemen experimentiert, aber das war nicht wirklich zielführend. Die sind wohl tatsächlich, wie der Name ja auch sagt, für Kinder gedacht, in dem Sinne, dass den Kindern nur sehr begrenzte (technische) Aktivitäten ermöglicht werden sollen. Ein einigermassen selbständiges Arbeiten ist so nicht möglich. Soll es bei der per Kindersicherung angestrebten Gesamt-Restriktion ja auch nicht...

Aber mein Sohn ist ja auch kein Kind mehr, und gerade hat er in der Schule Informatik gekriegt. Spätestens damit muss er jetzt einigermassen selbständig auf dem iMac arbeiten können.

Was könnte ich machen? Ich will "nur" verhindern können, dass er bestimmte auch identifizierbare Spiele ausführt. Eine ständige Kontrolle über "Entfernte Verwaltung" oder "Bildschirmfreigabe" möchte ich aber eigentlich nicht, auch weil es ständige Kontrolle meinerseits verlangen würde.

Vielen Dank für Tipps und Hinweise. Hoffentlich gibt es welche...
Wir reden hier von einem Mac. Die Wahrscheinlichkeit, das er in der Schule etwas in Informatik lernt, das er konkret kreativ auf dem Mac anwenden kann und wofür er AdminRechte braucht, ist verschwindend gering. Und für Alltagskram braucht er keine Zusatz-Software - denn alles ist bereits da oder kann eben von dir bereitgestellt werden.

Bei der Breite heutiger Spiele aber ist es vollkommen unmöglich, hier jemanden komplett abzuschirmen.
Viele Spiele lassen sich ohne Adminrechte installieren - gerade auf dem Mac. Dann gibt es noch die Spiele, die direkt im Browser laufen und die dank hoher Bandbreiten und verbesserter lokaler Technik inzwischen längst nicht mehr nur kleine Spielchen sind.

Die beste Möglichkeit ist hier noch die zeitliche Einschränkung. Unter Catalina geht das sehr gut mit der neuen Bildschirmzeit-Funktion. Hier kann man z.B. auch bestimmte vorhandene Inhalte komplett sperren.
Wie weiter oben beschrieben verhindert das aber nicht grundsätzlich, das er Spielen kann.

Zum Aspekt Spielsucht:
Echte Spielsucht und von Eltern vermutete Spielsucht sind ganz sicher häufig nicht das gleiche. Das ist eine grundsätzliche Feststellung und hat nichts mir deinem Kind und dessen Erziehung (die mich nichts angeht) zu tun.

Ein Kind, das jeden Tag (auch über Wochen) stundenlang am Computer spielt, ist. noch lange nicht spielsüchtig.
Erst wenn sich das komplette Leben danach ausrichtet, soziale Kontakte keine Bedeutung mehr haben und die reale Welt komplett in die Spielwelt übertragen wird (und umgekehrt) ist eine echte und dann auch gefährliche Spiel-Sucht vorhanden.

Eltern wollen es natürlich erst gar nicht so weit kommen lassen und vorbeugen. Und das ist auch gut so!
 
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Moriarty

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Danke hr47, für den tollen Beitrag!
ich habe selbst einen prä-pubertären Sohn und sein Alltag ist bestimmt von Minecraft, Roblox und Co. Er spielt liebend gern, und das ganze findet auch mit seinem Freundeskreis statt. Beim Footballtraining, auf dem Schulhof oder wenn sie sich treffen - YouTube, Let's Plays und selbst spielen sind halt die großen Themen bei Jungs in dem Alter.
Anzeichen einer Sucht gehen darüber hinaus, das hast Du ja ebenfalls dargestellt. Eltern sollten das ganze begleiten und beobachten, und Anzeichen ernst nehmen - aber dass Jugendliche wenn sie gelassen werden auch mal einen ganzen Tag vor dem Rechner verbringen können ist grundsätzlich noch kein Problem.
 
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Danke hr47, für den tollen Beitrag!
ich habe selbst einen prä-pubertären Sohn und sein Alltag ist bestimmt von Minecraft, Roblox und Co. Er spielt liebend gern, und das ganze findet auch mit seinem Freundeskreis statt. Beim Footballtraining, auf dem Schulhof oder wenn sie sich treffen - YouTube, Let's Plays und selbst spielen sind halt die großen Themen bei Jungs in dem Alter.
Anzeichen einer Sucht gehen darüber hinaus, das hast Du ja ebenfalls dargestellt. Eltern sollten das ganze begleiten und beobachten, und Anzeichen ernst nehmen - aber dass Jugendliche wenn sie gelassen werden auch mal einen ganzen Tag vor dem Rechner verbringen können ist grundsätzlich noch kein Problem.
Du hast da einen sehr wichtigen Punkt genannt. Die Krankheit innerhalb der Spielsucht ist nicht das Spielen selbst, sondern die soziale Isolation und deren Folgeerscheinungen wie emotionale Abstumpfung, eingeschränkte Kommunikationsfähigkeit, vermindertes Selbstwertgefühl, Angst vor anderen Menschen und schließlich tief empfundenes Unglück.

Insofern ist die Spielsucht nicht die Ursache des Problems, sondern der verzweifelte kindliche Versuch, etwas gegen dieses bereits vorher vorhandene Unglück zu unternehmen, um es dadurch allerdings immer weiter zu vergrößern. Das Kind erkennt das instinktiv und erhöht den Zeitraum der Ablenkung immer weiter - die klassische Sucht-Spirale.

Ein Kind, das sich täglich für 3 Stunden zum Fußballspielen mit Freunden trifft, ist hingegen ebenso normal wie ein Kind, das täglich 3 Stunden mit anderen Computerspiele zockt. Mit funktionierendem sozialen Umfeld und Kontakten ist hier niemand einem echten Risiko ausgesetzt - egal ob Kind oder Erwachsener.

Kinder sind in der Regel aber stärker emotional gesteuert als Erwachsene und interpretieren auch häufiger die Zusammenhänge falsch, weshalb sie auch deutlich stärker gefährdet sind. Eltern begehen einen Fehler, wenn sie hier Ursachen und Symptome gleichsetzen. Die Ursachen waren schon vorher da, werden aber meist erst bemerkt, wenn es offensichtliche Symptome wie das ständige völlig isolierte Spielen am Computer gibt.

Andere ausgedrückt: Ein Kind, das draußen immer alleine spielt, obwohl es andere Kinder gibt, ist genauso krank wie ein Kind, das dies am Computer tut.

Gemeinsames Spielen am Computer muss hier noch nicht einmal bedeuten, das andere Kinder immer physisch anwesend sein müssen (obwohl das sicherlich der Idealzustand ist). Dank Mikrofon und Kamera ist echte soziale Interaktion auch anders herzustellen (überdies noch sinnvoll in Corona-Zeiten) und reicht auch völlig aus, so lange sie das physische Zusammensein nicht dauerhaft komplett ersetzt. Bei all der Kritik an modernen Spielen (Gewalt, Sex etc.) darf man den positiven Aspekt, das die meisten Spiele Multiplayerspiele sind, die auf sozialer Interaktion basieren, nicht außer acht lassen und kann ihn auch positiv für sein Kind nutzen.

Sich wirklich für das zu interessieren, was das Kind tut (und sich damit auch selbst mal intensiv aus dem spielerischen Aspekt heraus zu beschäftigen), bleibt aber für mich das mit Abstand beste Mittel, gesunde und glückliche Kinder großzuziehen - gestern, heute und morgen.
 
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kos

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Vielleicht gibt's ja sonst noch Ideen rund um das Thema? Ich muss jetzt heute erstmal weg auf eine Radtour :bike:
Minecraft Online - Da würde ich in der FritzBox (bzw. Router) ansetzen und entsprechende Ports sperren bzw. zeitlich einschränken.
 
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alinora

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Den Empfehlungen zu Einstellungen in der FritzBox bei Minecraft kann ich mich anschließen. Auch wenn mein 15jähriger inzwischen zwanzig ist.

Generell würde ich empfehlen, mit ihm eine Vereinbarung auszuhandeln. Ihm dürfte ja selber klar sein, dass er seine Schulsachen machen muss. Wie viel Zeit braucht er? Wann geht es am besten? Spielzeiten ebenfalls einplanen, dabei berücksichtigen, wann die Freunde Zeit habe etc. In regelmäßigen Abständen anpassen. Auch das ging bei uns nicht reibungslos, aber besser als strikte Vorgaben von Elternseite.
 
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Schiffversenker

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Andere ausgedrückt: Ein Kind, das draußen immer alleine spielt, obwohl es andere Kinder gibt, ist genauso krank wie ein Kind, das dies am Computer tut.
Das möchte ich in dieser Form nicht unterschreiben.
Ich habe viele Jahre lang zwar nicht "immer alleine [ge]spielt", aber gerade im präpupertären Alter am liebsten alleine gelesen und zwar die allermeiste Zeit.
Und finde im Rückblick nicht, daß ich damals krank war - das wäre dann wohl "lesesüchtig"? Das hängt immer auch ein wenig von allem möglichen ab.
Zwischen echter, krankmachender Sucht und "ich mach lieber das und das als das" liegt schon ziemlich viel.

Mal ganz abgesehen davon, daß das oben genannte beispielhafte Kind ja vielleicht gar nicht freiwillig alleine spielt, auch Kinder jeden Alters können mobben und ausgrenzen.



Ansonsten: ein erfreulich sachlicher und (hoffentlich) wirklich hilfreicher Thread - vielleicht von den üblichen Trollen übersehen?
 
kos

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Selbst in meiner relativ alten FritzBox gibt es Möglichkeiten. Siehe Screenshot. Minecraft Server laufen wohl über 25565. Ob die Port Sperre da ausgehend was bewirkt müsstest du einmal testen, ansonsten ist die Option "alles außer Surfen und Mailen" evtl. auch eine Option.

Bildschirmfoto 2020-05-16 um 17.24.31.png
 
hr47

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Das möchte ich in dieser Form nicht unterschreiben.
Ich habe viele Jahre lang zwar nicht "immer alleine [ge]spielt", aber gerade im präpupertären Alter am liebsten alleine gelesen und zwar die allermeiste Zeit.
Und finde im Rückblick nicht, daß ich damals krank war - das wäre dann wohl "lesesüchtig"? Das hängt immer auch ein wenig von allem möglichen ab.
Zwischen echter, krankmachender Sucht und "ich mach lieber das und das als das" liegt schon ziemlich viel.

Mal ganz abgesehen davon, daß das oben genannte beispielhafte Kind ja vielleicht gar nicht freiwillig alleine spielt, auch Kinder jeden Alters können mobben und ausgrenzen.



Ansonsten: ein erfreulich sachlicher und (hoffentlich) wirklich hilfreicher Thread - vielleicht von den üblichen Trollen übersehen?
Ich konnte mich auch gut mit mir selbst beschäftigen und war auch durchaus gerne mal allein, aber das hatte nichts mit sozialer Isolation zu tun, sondern war und ist Teil meiner Persönlichkeit Ein Kind, das immer alleine ist und soziale Interaktionen scheut, wird hingegen krank. Egal, ob es vor dem Computer sitzt oder nicht. Das wollte ich damit sagen.
 
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MacNormalo

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Zwischen echter, krankmachender Sucht und "ich mach lieber das und das als das" liegt schon ziemlich viel.
Ich möchte hier sicherheitshalber nochmal ergänzen: bei meinem Sohn handelt es sich mit Sicherheit nicht um eine Sucht im medizinischen Sinn. Ganz sicher nicht.

Aber er kann sich viel zu wenig selbst beherrschen (ganz im Kontrast übrigens zu seiner 13-jährigen Schwester), und er hält sich dadurch auch in keiner Weise an getroffene (fairerweise natürlich z.T. aufoktroyierte) Vereinbarungen. Wenn er - wie jetzt in der Corona-bedingten Schulpause - täglich 5 Stunden für die Schule arbeiten muss, dann schafft er es trotz seiner eigenen Versprechungen nicht, nicht immer wieder heimlich in der Zeit Minecraft zu spielen.

Er hat dazu sogar ein schlechtes Gewissen, und in diesem Zusammenhang sagt er sogar auch, dass ihm eine entsprechende technische Einrichtung helfen würde.

Habe ich unter Mojave leider bisher nur noch nicht hingekriegt.
 
electricdawn

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Hier hilft wohl nur ein einerseits verständnisvoller Vater, als auch technische Restriktionen. Vielleicht wäre es die Sache doch wert auf Catalina zu aktualisieren. Nur Vorsicht: Es laufen dann keine 32-Bit Anwendungen mehr (Minecraft?). Womit sich dann andererseits das Spieleproblem beinahe selbst erledigt hat... *hust*
 
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... als auch technische Restriktionen. Vielleicht wäre es die Sache doch wert auf Catalina zu aktualisieren.
Definitiv Ja! Bisher hatte ich nur noch nicht den Hintern hochgekriegt... :sleep:

Und ich werde das auch deshalb machen, weil ich für den Arbeitszimmer-iMac, der de facto eigentlich der Mac von meinem Sohn ist, die 32-Bit-Fähigkeit von Mojave sowieso nicht mehr brauche. Die hatte ich bisher vor allem wegen Aperture (und ein paar nicht so wichtigen Utilities) bewahrt, ansonsten wäre ich in der ganzen Familie schon längst auf Catalina gegangen.

Aber Minecraft und ähnliche dürften wohl mit Sicherheit 64 Bit unterstützen.
 
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Ich weiss es ehrlich gesagt nicht. Jedenfalls wünsche ich Dir viel Erfolg für dieses Projekt, und deinem Filius genauso viel Erfolg bei seiner Schule, und dass er verstehen lernt, dass es auch mal ohne Zocken gehen muss. :)
 
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