Gesellschaft Das Märchen von der Elektro-Mobilität

Fritzfoto

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Kommt schon, wer ist das von euch.............. :ROFLMAO:
 
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fa66

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Welches Chaos Volksabstimmungen bedeuten können, zeigt der Brexit.
Klar, wenn bei so wesentlichen Entscheidungen 50% + 1 Stimme ausreichen. Und so kein Minderheitenschutz besteht, weil keine qualifizierte Mehrheit alias Zweidrittelmehrheit gefordert wird.

… sind komplexe politische Zusammenhänge für viele Bürger überhaupt nicht im Ganzen greifbar und erst recht nicht mit einfachen Abstimmungen wie "Ja oder Nein" zu beantworten …
Da sagst du was. Wenn, wie seinerzeit berichtet wurde, eine zumindest nicht unerhebliche Anzahl Wähler beim S21-Begehren nicht auf dem Schirm hatte, mit »Ja« stimmen zu müssen, wenn sie gegen den Bahnhofsbau waren, weil aus formalrechtlichen Gründen ja nicht gegen den Bahnhof, sondern für ein Gesetz zur Aufhebung des Gesetzes zum Bahnhofsbau hätten gestimmt werden müssen.
 
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nilolaus

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Pispers ist in meinen Top 5. In einer Sache muss ich ihn vielleicht ... ergänzen: Die Erfinder der Endlösung sind keine Kleinwagenfahrer, das ist richtig. Aber erfunden werden kann vieles.
Eine Endlösung umsetzen, lässt und lies sich allerdings nur, wenn alle Kleinwagenfahrern mitmachen.
 

MacEnroe

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Fand den Vergleich unpassend, unangebracht und daher auch nicht witzig.
Bei Pispers muss man auch aufpassen, da fallen viele falsche Behauptungen so nebenbei,
aber das ist ein anderes Thema.
 
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fa66

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Bei Pispers muss man auch aufpassen, da fallen viele falsche Behauptungen so nebenbei
Das mag so sein – er wäre damit dann aber nicht allein. Dieter Nuhr tut das auch.

Andererseits mag das auch bei beiden Folge des – sagen wir – stilistischem Mittels der Überzeichnung oder einer Verdichtung sein. Problematisch wird’s dann, wenn der Rezipient nicht auf die Idee kommt, das Gehörte oder Gesehene unter der Prämisse der Annahme einer möglichen Überzeichnung (oder vielleicht auch einfach nur Vereinfachung wegen des Zeitkorsetts einer mixed show) versteht.
 

lulesi

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z.B. dass andere in Deutschland für 3 Euro in der Stunde arbeiten müssen, damit Du und ich in Urlaub fahren können, oder dass 1/3 der Bevölkerung für Kost & Logis arbeiten müssen, damit die Mittelschicht ihren Lebensstandard halten kann.
 
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Fritzfoto

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süss, wie die Grünen, erstmal die Armut abschaffen und den Krieg und jeder eine Tüte Haribo zur Einreise in Deutschland.

:clap: (y)

...............
Glaubst du ernsthaft es interessiert Jemanden wenn ich eine 80 Stunden Woche als Selbständiger habe. (mit allen Konsequenzen) :koch:
 

WollMac

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z.B. dass andere in Deutschland für 3 Euro in der Stunde arbeiten müssen, damit Du und ich in Urlaub fahren können, oder dass 1/3 der Bevölkerung für Kost & Logis arbeiten müssen, damit die Mittelschicht ihren Lebensstandard halten kann.
Was ist daran falsch? Der Mindestlohn gilt nicht überall, es gibt genügend Ausnahmen. Frag' mal Zimmermädchen oder rumänische Fleischereiarbeiter...
 
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lulesi

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Was ist daran falsch? Der Mindestlohn gilt nicht überall, es gibt genügend Ausnahmen. Frag' mal Zimmermädchen oder rumänische Fleischereiarbeiter...
1. Ist "Aushebeln des Mindestlohns" etwas anderes als Kost&Logis
2. Betrifft es nicht 1/3 der Bevölkerung = 27,6 Millionen die für Kost&Logis arbeiten.
3. Hängt Dein & Mein Lebensstandard nicht von den Löhnen von Arbeitern in der Grossschlachtereien ab.

Verstehe mich nicht falsch, ich hasse Ausbeutung in jeglicher Form, und empfinde die Arbeitnehmer Entsendegesetze
als massives Unrecht. Es gibt auch noch andere Bereiche in denen Arbeitnehmer ausgebeutet werden, z.B.teilweise im
Paketzustelldienst, das ändert aber nichts daran dass diese Behauptung dass 1/3 der Bevölkerung in D für Kost&Logis arbeitet einfach nur falsch ist.

Jedenfalls vor der Wirtschaftskrise, die jetzt kommt.
 
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WollMac

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1. Ist "Aushebeln des Mindestlohns" etwas anderes als Kost&Logis
2. Betrifft es nicht 1/3 der Bevölkerung = 27,6 Millionen die für Kost&Logis arbeiten.
3. Hängt Dein & Mein Lebensstandard nicht von den Löhnen von Arbeitern in der Grossschlachtereien ab.
Wirklich nicht? Du solltest noch einmal über diese Dinge nachdenken.

Im Übrigen gilt auch hier:

Andererseits mag das auch bei beiden Folge des – sagen wir – stilistischem Mittels der Überzeichnung oder einer Verdichtung sein. Problematisch wird’s dann, wenn der Rezipient nicht auf die Idee kommt, das Gehörte oder Gesehene unter der Prämisse der Annahme einer möglichen Überzeichnung (oder vielleicht auch einfach nur Vereinfachung wegen des Zeitkorsetts einer mixed show) versteht.
 
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nilolaus

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Ich entschuldige mich ... ich meinte natürlich - belegen, nachdem man den geistigen Transfer hin gekriegt hat.

Ich würde ja nun auch nicht unserem Muskelfetischisten erklären, dass nicht jeder Einreisende eine Tüte Haribo erhält. Den geistigen Transfer zur politischen Einordnung seiner Aussage krieg' ich - denke ich - schon hin.

Und das Ergebnis einer 80-Stunden-Woche als Selbstständiger kann auch ganz ... angenehm ;) sein.

Und - eine "Konsequenz" ist, zum Beispiel, dass ich gerade das Hartz4 unserer Pegi.. ah, nee, sorry ... Coronademonstranten und die Sozialhilfe unserer rechtsradikalen Unterschicht ganz heftig mitfinanziere sowie die Aufstockung und Kurzarbeit mitfinanzieren werde. Sowas nennt man Demokratie und Sozialstaat, auch wenn's manchmal weh tut, dass die Fingerfarben für die die "Mörgel möss wöch"-Schildchen und die Holzlättchen der kleinen Galgen, die bei den Aufmärschen hoch gehalten werden, ziemlich direkt von meinem Konto bezahlt werden. (Bitte den geistigen Transfer bei dieser Aussage hin kriegen).

Dass mich diejenigen, die ich finanziere, am liebsten an den nächsten Baum hängen würden, weil ich mich erdreiste, Elektromobilität (um den Bogen zum Thema wieder zu kriegen), ordentliche Bezahlung (witzigerweise genau für diese Leute) und ein etwas vernünftigeres Konsumverhalten, für unabdingbar für eine einigermaßen ertragbare Zukunft (witzigerweise auch für die Bälger dieser Leute) zu halten, ist dann noch das güldene Aluhütchen des gesellschaftlichen Ist-Zustands.
 
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einMensch

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es lohnt doch nicht darauf einzugehen und ist darüber hinaus ot

Da wird einigen halt der Spiegel vorgehalten und aus lauter Verzweiflung nach einer Rechtfertigung werden x-Jahre alte Überzeichnung eines politischen Kabarettisten nach nachrangigen Erbsen durchsucht.
Und wird ne Erbse gefunden heisst es halt "ist alles grundlegend falsch, ich weiß es besser ohne das beweisen zu müssen".

Jeder fünfte Vollzeitbeschäftigte arbeitet für Niedriglohn
Lag in Westdeutschland der Anteil der Niedriglöhner bei 16,5 Prozent, waren es in Ostdeutschland 32,1 Prozent
Ihr Anteil an allen erwerbsfähigen Hilfebedürftigen betrug damit 27,6 Prozent.


Ich habe übrigens die Eintrittskarten von meinen Pispers Besuchen aufbewahrt um später beweisen zu können "ich war im Widerstand" :cool:
(kleiner Insider Witz)

zum eigentlichen Thema

In diesem Artikel wird beschreiben wieso die deutschen Automobilhersteller so wenig E-Autos in den Markt bringen, daraus:

Der Mechanismus funktioniert so: Im Jahr 2021 müssen Hersteller den CO2-Ausstoß ihrer dann verkauften Wagen auf durchschnittlich 95 Gramm pro Kilometer senken, ansonsten drohen hohe Strafzahlungen. Eigentlich hilft ihnen jedes verkaufte Elektroauto. Es fließt mit null Gramm in die Rechnung ein und wird sogar mehrfach gewertet.

Dennoch müssen die Unternehmen darauf achten, nicht zu viele Elektroautos zu verkaufen. Denn der 2021 tatsächlich erreichte CO2-Wert gilt als Berechnungsgrundlage für die danach zu erreichenden Zielmarken. Diese liegen 2030 um 37,5 Prozent unter dem Wert von 2021. Wer die vorgeschriebenen 95 Gramm genau schafft, muss neun Jahre später 59 Gramm erreichen. Wer hingegen im kommenden Jahr viele E-Autos verkauft und bei 85 Gramm landet, handelt sich für 2030 die Zielmarke von 53 Gramm ein.

"Die Hersteller versuchen, eine Punktlandung auf dem CO2-Grenzwert hinzulegen und ansonsten möglichst viele Gewinne mit SUV-Verkäufen zu erzielen", sagt Julia Poliscanova von der Umweltorganisation Transport and Environment.
 
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nilolaus

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OT ... ich weiß nicht.

Der Thread öffnet mit einem politischen, nicht mit einem technischen Titel. Elektromobilität ist ein politisches Thema. Da geht es um Besitzstand, gesellschaftliche Gruppen, Ängste und sicherlich auch um ein klein wenig Verstrahltheit bei uns linksgrün Versyphten. Es geht um die Frage, wie viele Menschen in den nächsten 50-100 Jahren auf der Strecke bleiben müssen, freundlicherweise selber verrecken oder eben getötet werden.

Unser Leben hängt am Verbrauch von Energie (ja, ich weiß - Energie kann nicht verbraucht werden) und da sind nunmal einige der Ansicht, diese Energie sollte aus Sonne und Wind gewonnen werden, weil dadurch weit, weit weniger Menschen getötet, vergewaltigt, versklavt werden und andere denken - schei? drauf - wenn diejenigen, die vor den Ergebnissen unseres Verhaltens fliehen, seinen es ökologische Ergebnisse oder Kriege, und zu uns kommen, muss Frontex halt scharf schießen, aber ich will Sprit verbrennen.

Und - ja - der Autosprit hat einen kleinen Anteil an der ökologischen Katasthrophe, ausgelöst durch den allesfressenden Partyzomie called "Homo Sapiens", aber wie Amstrongs Schritt, einen großen im Umdenken der Wohlstandsgesellschaften. Sie kriegen diesen Klick oder eben nicht. Ich denke - eher nicht.

Es geht um Politik, nicht um Steckdosen ... obwohl es streng genommen auch bei den Steckdosen um Politik geht.
 
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Deine Mudda

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https://www.spiegel.de/wirtschaft/u...roffen-a-dedd5192-b932-44d2-bad9-64281943df55

Unsere geliebte Vorzeigeindustrie mal wieder. Ich höre schon den Ruf nach noch mehr staatlicher Unterstützung.
Schlimm, wie hier eine komplette Volkswirtschaft in Geiselhaft gehalten wird.

Die Mobilitäts-Dinosaurier haben die Neuzeit komplett verschlafen. Der einzige Grund, warum VW im Jahr 2023 nicht von Tesla (oder China-e-Mobile) übernommen wird, ist der Filz in Niedersachsen. Bezahlen werden wir das alle.
 
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fa66

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Nenne falsche Behauptungen.
Ach ja. Und was Nuhr betrifft, so beiße ich mich gerne an seiner vermutlichen Verwechslung von arithmetischem und medianem Durchschnitt fest, wo er Beispiele zur (Nicht–)Armut (bzw. deren Relativierung) an Rechenbeispielen über das arithmetische Mittel festmacht, wo eigentlich die Betrachtung über den Median aussagekräftig wäre.

Das alte Beispiel:
Alle Heilbronner sind arithmetisch gemittelt die Wohlhabensten in Deutschland. Dumm nur, dass das bei Bewertung über den Median – m.a.W. »was ist typisch für einen Heilbronner« – (da fällt dann etwa der Schwarz-Clan als Wohlstandsausreißer raus) ziemlich gedämpft wird.
 
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