Coronavirus/COVID-19 - Wie geht ihr damit um?

Sym

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Da er mit negativem PCR-Test etwa so ansteckend sein kann wie ein Geimpfter sehe ich das nicht so.
Aber in einer Diskothek z.B. ist das Risiko sich anzustecken stark erhöht und für Ungeimpfte damit ungeeignet.

Abgesehen davon, kann ich hier einen PCR-Test (denn Antigentests sind wenig Aussagekräftig) nur selbst bezahlen und es werden 24 Stunden für das Ergebnis benötigt. Das würde bedeuten, diese Person müsste nach dem Tests direkt in die Isolation bis zum Event. Das funktioniert nicht wirklich, oder?
 

magfoo

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Da er mit negativem PCR-Test etwa so ansteckend sein kann wie ein Geimpfter sehe ich das nicht so.

Das Problem ist: Sind nur Geimpfte und Genesene anwesend, bedeutet so eine Ansteckung kaum weitere Folgen.
Sind aber Ungeimpfte, also nur Getestete anwesend, können die sich anstecken mit deutlich schlimmeren Folgen.
Wenn diese dann wieder die Betten belegen die man auch für andere Leute braucht, hat es eben wirklich schlimme Folgen.
Ob der Dödel, der meint sich nicht impfen zu lassen, sich ansteckt, long covid bekommt etc ist mir persönlich egal(bei allen, die keinen guten Grund für die Nichtimpfung haben), sobald das aber eben Folgen für alle anderen hat, sehe ich nicht ein, wegen der Dummheit einiger, eine Gefahr für alle zu akzeptieren.

Aber in einer Diskothek z.B. ist das Risiko sich anzustecken stark erhöht und für Ungeimpfte damit ungeeignet.

Abgesehen davon, kann ich hier einen PCR-Test (denn Antigentests sind wenig Aussagekräftig) nur selbst bezahlen und es werden 24 Stunden für das Ergebnis benötigt. Das würde bedeuten, diese Person müsste nach dem Tests direkt in die Isolation bis zum Event. Das funktioniert nicht wirklich, oder?
Das ist ein weiterer Grund.
 

MacEnroe

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Aber in einer Diskothek z.B. ist das Risiko sich anzustecken stark erhöht und für Ungeimpfte damit ungeeignet.

Jeder muss selbst entscheiden können, ob er das Risiko eingeht. Wenn jemand meint, er ist gesund und fit
und wird kein Problem mit einer Infektion haben, dann kann er doch auch, getestet, unter die Leute.
 

Birma

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Aber in einer Diskothek z.B. ist das Risiko sich anzustecken stark erhöht und für Ungeimpfte damit ungeeignet.

Abgesehen davon, kann ich hier einen PCR-Test (denn Antigentests sind wenig Aussagekräftig) nur selbst bezahlen und es werden 24 Stunden für das Ergebnis benötigt. Das würde bedeuten, diese Person müsste nach dem Tests direkt in die Isolation bis zum Event. Das funktioniert nicht wirklich, oder?
Du hattest gesagt es sei nicht nur sein Risiko, daher verstehe ich den Einwand nicht. Und in die Isolation müsste er nicht. Du siehst Probleme wo keine sind.
Okay, schränke die Menschen weiter ein, mir ist es egal, ich bin geimpft. Trotzdem finde ich 2G unfair. Darüber diskutiere ich auch nicht mehr, meine Meinung ist eben so.
 

Diplo

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Irgendwie haust Du dich aber mit so Aussagen schon etwas selber in die Pfanne...
Alleine zu schlussfolgern, dass andere Personen die andere Erfahrungen oder Beobachtungen machten als Du, einen ganzen Sachverhalt nicht
zu verstehen imstande wären, muss letztlich in die Irre führen. Natürlich finden sich auch voreingenommene Geister die nicht über den Tellerrand
schauen wollen oder können unter uns.
Ich wollte mit dem von Dir zitieren Absatz nicht behaupten, dass andere Menschen
Sachverhalte nicht verstehen und ich die Alleinherrschaft über das Wissen habe.
Ganz im Gegenteil. Ich weiß, dass ich nicht alles weiß. Daher tausche ich mir auch
gern aus – gern auch kontrovers.

Nur so lernt man dazu, was mir seist auch hier schon oft genug „passiert“ ist.

Was ich mit der Passage also sagen wollte ist, dass mir der permanente Austausch
wichtig ist und das eben auch immer und immer wieder …

Allerdings ist es so, dass Du mit der zitierten Aussage haargenau selbst in dieses Profil passen könntest. Andere Gedankengänge , denen Du nicht folgen magst oder kannst, deutet nach deiner Meinung auf schlecht informierte bis begrenzt denkfähige Zeitgenossen.
Habe ich so nicht gesagt.

Du hast dagegen den vermeintlichen Überblick und dein Reflex ist "die Welt" also komplett von vorne zu erklären...immer und immer wieder?
..und zwar als einzige zwingende Schlussfolgerung und Handlungsmaxime.
Wie gesagt – siehe oben.

Das zeichnet, bei allem Respekt eigentlich die Denkstruktur von Fanatikern bis Verschwörungsaffinen aus oder sonstigen Erscheinungen einer eher begrenzten Wahrnehmungsfähigkeit.
Manchmal muss man diesen mit eben den gleichen Mustern begeben, um ein Um-
denken zu bewegen. Wer der Fanatiker und/oder einer Verschwörung aufgesessen
ist, wird die Zukunft zeigen. Ich bin da (wie eigentlich bei allen Themen) recht offen.

"Alles Schlampen ausser Mutti" oder "Alles Idioten die nicht meiner Meinung sind", bisschen überspitzt skizziert, sind keine Annahmen die den persönlichen Erfahrungs- oder Informationshorizont zu berreichern oder zu erweitern begünstigen. Man läuft Gefahr vor lauter Eifer in der Festlegung den Gegenüber in einer Art Blase gefangen zu wähnen, eigentlich selbst in einer zu stecken und dies dadurch noch nichtmal erkennen zu können, die Wahrscheinlichkeit ist sogar recht gross.
Mir sind gute Argumente wichtig. Kommen die, kann man damit arbeiten. Kommen
die nicht und stattdessen nur „Langsam müsste es aber jeder begriffen haben, wie
gefährlich C19 ist …!“ oder das Imme wieder gern genutzte „Nicht den Troll füttern!“
wenn man argumentativ wieder einmal nicht weiter kommt,
kann man damit leider
nichts anfangen.

Siehs nicht als persönlichen Angriff sondern als Feedback zur Verbesserung eines Gesprächsniveaus. Vielleicht bist es ja Du selbst der sich im Kreise dreht, an einem "immer und immer wieder erklären müssen" festhältst und dadurch alle anderen Informationen durch Voreingenommenheit einem Erkenntnisgewinn verweigerst bzw. von vorneherein ausschliesst.
Solch ein Feedback ist für mich nie angreifend. Ich freue mich darüber, ein gutes
Gespräch führen zu können und auch, wenn ich wieder etwas lernen kann, weil
ich einen anderen Blickwinkel präsentiert bekommen …

PS: Da ich gern dazulerne kann sich mein Kreis nicht geschlossen drehen. ;)
 

Diplo

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Ich muss zugegeben, dass ich einige Studien nicht verstehe. Aber die haben in den Sendungen auch führende Forscher und Menschen aus Krankenhäusern. Da schaue ich, was ich am nachvollziehbarsten finde.
Wichtig finde ich aber auch hier, nicht nur einem „Fachmann“ zu lauschen,
sondern sich einen guten Blumenstrauß zusammen zu stellen und auch
hier immer zu hinterfragen: „Warum erzählt dieser Mensch mir jetzt genau
diese Aussage so, wie er es tut? Was ist der Fakt und was seine Meinung?
Und was hat dieser Mensch davon, das jetzt genau so zu tun, wie er es tut?“


Impfungen müssen aufgefrischt werden. COVID ist wohl eher der Grippe zuzuordnen als Tetanus. Deshalb klingt es für mich plausibel, dass auch diese Impfung aufgefrischt werden muss.
Das ist wohl so – komisch nur, dass anfangs alle „Mord und Todschlag“ schrieen,
wenn man den Vergleich mit eine Grippe nur in Erwägung zog. Jetzt kristallisiert
es sich immer mehr heraus, dass C19 ähnlich, wie Grippe agiert, was auch nicht
verwunderlich ist, da Beide zu den Erkältungskrankheiten (also der Atemwegser-
krankungen) zählen. Beide Erkrankungen werden durch Viren verursacht. Die Grippe
von Influenzaviren und COVID-19 vom Coronavirus SARS-CoV-2. Deshalb schützen
ja auch die gleichen Vorsichtsmaßnahmen vor einer Ansteckung: gute Handhygiene,
Nies- und Hustenetikette und ein Abstand von mind. 1,5m sowie die Mund-Nasen-
Bedeckung zu tragen.

BTW.:
SARS-CoV-2 (severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2) ist ein neues
Beta-Coronavirus. Es löst C19 aus. Zu den Beta-Coronaviren gehören u.a. auch
SARS-CoV und MERS-CoV. Coronaviren sind allg. schon länger bekannt und unter
Vögel und Säugetieren recht weit verbreitet. Beim Menschen sind sie oft für milde
Erkältungskrankheiten verantwortlich, können aber auch schwere Lungenentzünd-
ungen hervorrufen.

Das ein Antikörpertest nicht gerade aussagekräftig ist, stimmt natürlich. Aber ich habe nirgends gelesen, dass irgendwer von den Experten behauptet, dass der Impfschutz ohne Antikörper nicht mehr gegeben ist.
Es werden die Antikörper gemessen und daraus die Schlussfolgerung gezogen,
ob jemand noch eine Immunabwehr gegen C19 besitzt, oder nicht!? Warum?

Da ist wohl eher die Autoindustrie schuld. Die könnte den Blinker ja auch mit dem Lenkrad koppel (*sarkasmus*) :D
Ich bin ja ein Freund davon, dass man ERST blinkt, dann schaut ob sch eine
Lücke bilden und dann die Spur wechselt. Blinkt der Blinker erst beim Abbiegen,
ist es in meinen Augen zu spät ;)
 

Mahonra

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Es werden die Antikörper gemessen und daraus die Schlussfolgerung gezogen,
ob jemand noch eine Immunabwehr gegen C19 besitzt, oder nicht!? Warum?
Ich vermute wenn genug Antikörper vorhanden sind eine Infektion kann schneller bekämpft werden als wenn dein Immunsystem Antikörper erst bilden muss🙋🏻‍♀️
 

Diplo

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Ich vermute wenn genug Antikörper vorhanden sind eine Infektion kann schneller bekämpft werden als wenn dein Immunsystem Antikörper erst bilden muss🙋🏻‍♀️
Die Antikörperbildung dauert keine Ewigkeit – in der Regel nur wenige Stunden.

Bei der Impfung kann man die Bildung komplett neuer Antikörper gut beobachten:
Einige der Impflinge haben einen oder zwei Tage mit Abgeschlagenheit zu tun. In
dieser Zeit reagiert der Körper auf den Eindringling, analysiert ihn und bildet Gegen-
maßnahmen aus – die sogenannten Antikörper (Immunoglobuline). Relevant für die
Corona-Pandemie sind die sogenannten IgG-Antikörper.

Diese bilden sich in Plasmazellen, welche von einer Klasse weißer Blutzellen produ-
ziert werden. Aktiviert werden die Plasmazellen von sogenannten B-Zellen, oder B-
Lymphozyten. Kommen diese mit einem passenden Antigen in Kontakt, aktiviert sie
die besagte Plasmazelle, welche dann große Mengen an Antikörper ausschüttet.

Ist der akute Angriff abgewehrt bleiben die Antikörper noch einige Zeit im Organismus,
um eine neuerliche Infektion schnellstmöglich bekämpfen zu können. Da das Aufrecht-
erhalten dieses Schutzwalles aus Antikörpern nicht grad die körpereigenen Ressourcen
schont, stellt der Körper die Produktion nach einiger Zeit ein.

Dann kommen die Gedächtniszellen (memory cells) ist Spiel. Diese sind spezialisierte
Lymphozyten, welche nach einem Kontakt mit dem Antigen über viele Monate bis zu
Jahren im Knochenmark ruhen können. Sie können bei einem neuen Infekt (Kontakt
mit Antigen) eine sehr schnelle Immunantwort auslösen.

Man kann hier noch in T- und B-Gedächtnisszellen unterscheiden. Die B-Gedächtniszellen
sind umgewandeltelte B-Zellen – die also, die beim ersten Kontakt mit dem Antigen die
Plasmazellen aktivieren und so einen Teil der Abwehr gebildet haben (damit „erfahren“ im
Kampf gegen den Infekt sind). Diese können sich beim neuerliche Kontakt mit dem selben
Antigen sofort aktivieren und innerhalb weniger Stunden eine Immunreaktion auslösen.
Damit wird ein erneuter Ausbruch der selben Infektion unterbunden. T-Gedächtniszellen
waren mal T-Helferzellen, die sich bei einer neuerlichen Infektion zum Teil wieder in T-Helfer-
zellen umwandeln können, um so den Infekt erneut an vorderster Front zu bekämpfen.
 

Mahonra

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magfoo

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Das ist wohl so – komisch nur, dass anfangs alle „Mord und Todschlag“ schrieen,
wenn man den Vergleich mit eine Grippe nur in Erwägung zog. Jetzt kristallisiert
es sich immer mehr heraus, dass C19 ähnlich, wie Grippe agiert, was auch nicht
verwunderlich ist, da Beide zu den Erkältungskrankheiten (also der Atemwegser-
krankungen) zählen.
Das sind zwei komplett unterschiedliche Dinge die da verglichen werden.
Beim ersten Vergleich ging es um die Gefährlichkeit, Ansteckungen, Todesrate, Hospitalisierung etc.
Beim zweiten Vergleich geht es darum, wie das Virus funktioniert, die Ausbreitung, Mutationen etc.

Wichtig finde ich aber auch hier, nicht nur einem „Fachmann“ zu lauschen,
sondern sich einen guten Blumenstrauß zusammen zu stellen und auch
hier immer zu hinterfragen: „Warum erzählt dieser Mensch mir jetzt genau
diese Aussage so, wie er es tut? Was ist der Fakt und was seine Meinung?
Und was hat dieser Mensch davon, das jetzt genau so zu tun, wie er es tut?“
Ich bezweifel sehr stark, dass jeder in der Lage ist das alles zu beurteilen.
Man sollte z.B. schon den Unterschied der beiden Vergleiche oben erkennen...

Dann kommen die Gedächtniszellen (memory cells) ist Spiel. Diese sind spezialisierte
Lymphozyten, welche nach einem Kontakt mit dem Antigen über viele Monate bis zu
Jahren im Knochenmark ruhen können. Sie können bei einem neuen Infekt (Kontakt
mit Antigen) eine sehr schnelle Immunantwort auslösen.
Auch das geht nicht endlos und immer.
Die Annahme, jede Infektion führt zu einer dauerhaften wirkungsvollen Reaktion des Immunsystems ist falsch. Vor allem in Hinblick auf Mutationen.
 

Diplo

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Das sind zwei komplett unterschiedliche Dinge die da verglichen werden.
Beim ersten Vergleich ging es um die Gefährlichkeit, Ansteckungen, Todesrate, Hospitalisierung etc.
Beim zweiten Vergleich geht es darum, wie das Virus funktioniert, die Ausbreitung, Mutationen etc.
Nein, es ging um die Frage, warum Menschen sterben. Bei denen, die an C19 verstarben,
war das Alter und Vorerkrankungen kein Thema – durfte man nicht mal erwähne, weil das
DAAAAMIT so GAAAR nichts zu tun habe.

Nun, bei denen, die am Impfdurchbruch versterben, ist Alter und Vorerkrankungen nicht
nur ein Thema, sondern auch DER Grund des „vorzeigen“ Versterbens …

Ich bezweifel sehr stark, dass jeder in der Lage ist das alles zu beurteilen.
Man sollte z.B. schon den Unterschied der beiden Vergleiche oben erkennen...
Ich denke, jeder kann und sollte sich immer fragen, warum einem jemand diese oder jene
Information gibt. Ich tue das auch unabhängig von einer C19 Diskussion. Hilft ungemein.

Auch das geht nicht endlos und immer.
Die Annahme, jede Infektion führt zu einer dauerhaften wirkungsvollen Reaktion des Immunsystems ist falsch. Vor allem in Hinblick auf Mutationen.
Niemand sagt, dass es endlos und für immer geht. Wie ich schrieb, „merkt“ sich unser
Immunsystem den Bauplan von Antiköpern allerdings schon über Jahre …

Deine Aussage zu Mutationen ist teilweise richtig. Natürlich deckt die Immunisierung
(durch Infekt oder Impfung) nicht alle folgenden Infekte ab, aber doch die, die über-
standen wurden (Infekt oder Impfung) und oftmals auch gegen die Grundstämme, so
man einen Grundstamm überstanden hat.

Bei der Grippe gibt es 3 Grundstämme. Viele durchstehen als Kind einen dieser als erste
Grippe. Gegen diesen und alle Mutationen aus diesem Stamm ist man dann sein Leben
lang immun. Leider aber dann nicht gegen die zwei weiteren Stämme und auch nicht
gegen deren Mutationen.
 

Diplo

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Wenn denn auch dein Thymus über die Jahre so bleibt, wie er sein soll.
Was er bei den meisten Menschen leider nicht bliebt. Daher sind Impfungen
von älteren Personen leider auch nicht immer sinnvoll, weil die Bildung von
Antikörpern im Alter nachläßt und auch ganz eingestellt werden kann.

Meine werte Frau Großmutter verstarb vergnügt und ohne jede Immunabwehr
des Körpers an einer saftigen Lungenentzündung (ganz ohne C19). Zwei Tage
vor ihrem Tod feierten wir noch mit der Familie einen Geburtstag, bei dem sie
(wie immer) mitten drin, satt nur dabei war. Ihr Körper registrierte die Entzündung
nicht mehr, leitete so auch keine Gegenwehe mehr ein, fieberte nicht und ließ sie
so auch nicht erschöpft sein. Sie verstarb „einfach so“ an dem Infekt.
 

Difool

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Wenn es denn nur "das Alter; altern" wäre – Medikamente und Lebenswandel funktioniert da auch noch (kontraproduktiv).
Sogar erhöhte Sexualhormonproduktion… :crack:
 

magfoo

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Nein, es ging um die Frage, warum Menschen sterben. Bei denen, die an C19 verstarben,
war das Alter und Vorerkrankungen kein Thema – durfte man nicht mal erwähne, weil das
DAAAAMIT so GAAAR nichts zu tun habe.
Nein, das ist schlicht falsch, das war immer Thema. Nicht zuletzt wurden daran die Impfpriorisierungen festgemacht.

Nun, bei denen, die am Impfdurchbruch versterben, ist Alter und Vorerkrankungen nicht
nur ein Thema, sondern auch DER Grund des „vorzeigen“ Versterbens …
Auch das ist so pauschal falsch.
Es wird immer Impfdurchbrüche, unabhängig von allem anderen geben.

Ich denke, jeder kann und sollte sich immer fragen, warum einem jemand diese oder jene
Information gibt. Ich tue das auch unabhängig von einer C19 Diskussion. Hilft ungemein.
theoretisch ja, praktisch zeigst du aber sehr schön das Problem dabei auf.
Du bist überhaupt nicht in der Lage die Informationen sinnvoll zu bewerten. Es fehlen dir einfach eine Menge Wissensgrundlagen und du unterliegst ständig Logikfehlern. Das geht vielen so.
Dummerweise kann man so keine sinnvolle Entscheidung treffen. Macht man das einfach nur für sich ist das ok, verbreitet man das aber, ist man ganz schnell im Bereich der alternativen Fakten und Verschwörungstheorien

Niemand sagt, dass es endlos und für immer geht. Wie ich schrieb, „merkt“ sich unser
Immunsystem den Bauplan von Antiköpern allerdings schon über Jahre …

Deine Aussage zu Mutationen ist teilweise richtig. Natürlich deckt die Immunisierung
(durch Infekt oder Impfung) nicht alle folgenden Infekte ab, aber doch die, die über-
standen wurden (Infekt oder Impfung) und oftmals auch gegen die Grundstämme, so
man einen Grundstamm überstanden hat.

Bei der Grippe gibt es 3 Grundstämme. Viele durchstehen als Kind einen dieser als erste
Grippe. Gegen diesen und alle Mutationen aus diesem Stamm ist man dann sein Leben
lang immun. Leider aber dann nicht gegen die zwei weiteren Stämme und auch nicht
gegen deren Mutationen.
Das ist so pauschal einfach falsch und echt gefährliches Halbwissen. Und da denke ich noch nicht mal an später erworbene Krankheiten, die genau hier ein Problem machen.
 

Diplo

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Wenn es denn nur "das Alter; altern" wäre – Medikamente und Lebenswandel funktioniert da auch noch (kontraproduktiv).
Sogar erhöhte Sexualhormonproduktion… :crack:
Ja natürlich auch Alkohol und Drogen sind nicht grad produktiv für die
Immunabwehr. Unter dem Strich kann man aber wohl sagen, dass sich
da mit der Zeit (also mit dem Alter) so viele Komponenten ansammeln,
dass die Immunabwehr in einen unfähigen Bereich kommt.
 

Diplo

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Nein, das ist schlicht falsch, das war immer Thema. Nicht zuletzt wurden daran die Impfpriorisierungen festgemacht.
Die Impfpriorisierung gab es, weil altere Menschen eher gefährdet waren zu erkranken
und ja, auch daran zu versterben. Wenn man aber einen kausalen Zusammenhang von
C19 UND Alter UND Vorerkrankungen vornehmen wollte, wurde dies grundsätzlich ver-
neint.

Zm Beispiel hier ein Artikel aus 2020:
https://www.anaesthesie.news/allgem...-bezueglich-vorerkrankungen-und-todesursache/

„Zum Thema COVID-19 und Vorerkrankungen gibt es falsche Vermutungen und Annahmen, die vor allem über Sozialen Medien, aber auch über verschiedene Diskussionsrunden im Fernsehen und Aussagen von Politikerinnen und Politikern, die Runde machen: Die meisten Corona-Opfer seien bereits vor der Infektion schwer krank gewesen und hätten ohnehin nicht mehr lange gelebt. Auch hätten nur Patientinnen und Patienten mit Vorerkrankungen das Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19.“

Oder hier von Anfang 2021:
https://www.mdr.de/brisant/corona-todesursache-100.html

„Die allermeisten Corona-Todesfälle gehen einer aktuellen Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zufolge tatsächlich direkt auf das Virus zurück - und nicht auf eine Vorerkrankung.“

Seit Sommer 2021 wird nun bei Impfdurchbrüchen anders argumentiert – nun sind
Imfdurchbrüche oftmals auf Vorerkrankungen zurückzuführen:
https://www.apotheken-umschau.de/co...ppelter-impfung-an-covid-erkrankt-797697.html

„Kann das Immunsystem nur eingeschränkt arbeiten, kann es nach einer Impfung auch nur einen eingeschränkten Schutz aufbauen. „Das war letztlich zu erwarten, dass Menschen häufiger schwer erkranken, die auf Grund von Vorerkrankungen keinen ausreichenden Immunschutz aufbauen können“, bestätigt Hajo Zeeb. „Gerade diese Risikogruppen müssen besonders vorsichtig sein.““

https://www.deutschlandfunk.de/impf...chen-trotz.676.de.html?dram:article_id=501241

„Die Gründe für solche Impfdurchbrüche sind vielfältig. Verantwortlich kann ein schwaches Immunsystem sein, zum Beispiel bei Krebspatienten, die eine Chemotherapie durchlaufen, Menschen mit Autoimmunkrankheiten oder ältere Menschen, deren Immunsystem nicht immer ausreichend auf Immunisierungen anspricht.“

Spätestens hier muss man ins Grübeln kommen, denn die Argumente, die heute beim
Impfdurchbruch geltend gemacht werden, galten auch für die C19-Infektin OHNE Impfung.
Auch damals waren Immunsystemen besonders älterer Menschen durch Vorerkrankungen
eingeschränkt. Damit war C19 nur noch der Todesstoß.

Auch das ist so pauschal falsch.
Es wird immer Impfdurchbrüche, unabhängig von allem anderen geben.
Natürlich gibt es immer Impfdurchbrüche. Die frage ist, wie diese Kommuniziert
und für die Agitation genutzt wird.

theoretisch ja, praktisch zeigst du aber sehr schön das Problem dabei auf.
Du bist überhaupt nicht in der Lage die Informationen sinnvoll zu bewerten. Es fehlen dir einfach eine Menge Wissensgrundlagen und du unterliegst ständig Logikfehlern. Das geht vielen so.
Dann zeig mir doch meine Logikfehler auf, statt nur darauf zu verwiesen, dass es
Logikfehler gäbe!? Dann kannst Du auch gleich mit der Wissensvermittlung weiter-
machen, statt pauschal nur drauf hinzuweisen.

Dummerweise kann man so keine sinnvolle Entscheidung treffen. Macht man das einfach nur für sich ist das ok, verbreitet man das aber, ist man ganz schnell im Bereich der alternativen Fakten und Verschwörungstheorien
Das gibt es leider auf beiden Seiten. Wie Manier sehr schön sehen kann, wird nur
auf Wissenslücken hingewiesen, ohne Quellen und Beweise. Also auch nicht weit
weg von Fake-News und Verschwörungstheorien.

Das ist so pauschal einfach falsch und echt gefährliches Halbwissen. Und da denke ich noch nicht mal an später erworbene Krankheiten, die genau hier ein Problem machen.
Du bist echt süß – mehr als „das ist pauschal falsch“ fällt Dir nichts ein, oder?
Normalerweise bin ich es n Diskussionen gewähnt, dass man dann zumindest
andeutet, warum man annimmt, dass es falsch sein könnte und wie es der eigenen
Meinung nach richtig sein sollte. All das kommt hier nicht!? Warum?
 
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