Corona-Warn App vom RKI (Robert Koch Institut)

maba_de

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Würde ich mir auch wünschen.
irgendwie habe ich das Gefühl, es findet da aktuell ein Umdenken statt.
Die German Angst hat früher so Dinge ausgehebelt. Wenn ich mir die Keynote von Montag in Erinnerung rufe und die Funktionen in Health und die Datenübertragung Richtung Arzt - so was würde ich echt begrüßen. Es dürfte nur nicht Plattform/Anbieter spezifisch sein.
Mal sehen, was da so alles kommt in nächster Zeit.
 

Ginnychen

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Mein Hausarzt droht auf seiner Internetseite damit, dass wenn man sich wirklich erdreistet, sich ohne Priorität für Biontech einen Termin zu reservieren, den Termin platzen zu lassen und 50 Euro zu berechnen. Und das auch nachdem offiziell die Prioritäten aufgehoben worden sind.

Kann das jemand toppen???
 

Crawley

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Mein Hausarzt droht auf seiner Internetseite damit, dass wenn man sich wirklich erdreistet, sich ohne Priorität für Biontech einen Termin zu reservieren, den Termin platzen zu lassen und 50 Euro zu berechnen. Und das auch nachdem offiziell die Prioritäten aufgehoben worden sind.

Kann das jemand toppen???

In diese Praxis wäre ich das letzte mal gewesen.
 

Ginnychen

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So sah das am Montag aus 😕
 

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Ginnychen

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Ja, ne? Und wie gesagt, das war nachdem die Prios aufgehoben wurden. Und wenn ich deswegen meinen Hausarzt welchsel, ist das für die noch eine Belohnung da sie seit langem, schon vor Corona, immer am stöhnen sind dass sie zu viele Patienten hätten.
 

THEIN

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die App kannst du dir selbst aussuchen.
Die Corona App braucht man irgendwann vielleicht nicht mehr, also könnte die CovPass App langfristig sinnvoller sein. Wobei die CovPass App aktuell auch nur Corona Zertifikate speichern kann.
Da es Sinn macht, alle Impfungen digital mit sich zu führen gehe ich mal stark davon aus, dass man zukünftig alle Impfungen digital eintragen kann.
Das zeigt eigentlich das ganze Dilemma mit der digitalen Erfassung solcher Dokumente. Es fehlt die längerfristige Strategie. Die CWA wird immer mehr erweitert (Check-in-Möglichkeiten, Erfassung von Impf- und Testergebnissen - wobei die Erfassung der Testergebnisse bei mir leider nicht funktioniert hat), etc, zur Kontaktnachverfolgung taugt sie aber kaum. Dann werden weitere Apps entwickelt (z.B. Luca - um hier nur die wohl bekannteste von verschiedenen Alternativen zu nennen - oder die CovPass-App), die zwar alle für sich ihre Berechtigung haben mögen, als Nutzer muss ich mich dann aber wieder darum kümmern, die unterschiedlichsten Standards mit x verschiedenen Apps zu bedienen. Und früher oder später werden die alle dann doch wieder obsolet, weil sie z.B. für die Erfassung aller Imfpfungen (o.ä.) nicht gedacht waren. Und das Spiel geht wieder von vorne los.

Dass die langsamen und oft extrem trägen Behörden (besonders wenn sie sich quer über die EU auch noch einig werden müssen) den deutlich schnelleren Tech-Konzernen hinterherhinken, das ist klar. Aber es wäre vielleicht sinnvoll, sich ähnlich wie beim Thema "Begegnungsmitteilungen" (im Kontext von Corona) mit den Branchengrößen (Apple und Google) regelmäßig an einen Tisch zu setzen, um zumindest langfristig die Entwicklungsgrundlagen z.B. bei eID, etc. festzulegen - um es sowohl Entwicklern als auch letzten Endes den Kunden einfacher zu machen, diese Technologien dann auch effizient umsetzen und nutzen zu können. (Wunschdenkmodus: OFF)
 
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BalthasarBux

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irgendwie habe ich das Gefühl, es findet da aktuell ein Umdenken statt.
Die German Angst hat früher so Dinge ausgehebelt. … Es dürfte nur nicht Plattform/Anbieter spezifisch sein.
Mal sehen, was da so alles kommt in nächster Zeit.
Wenn’s eine wirklich sichere Nummer wird, wo keine Firmen Profit aus meinen Daten schlagen wollen und meine Krankenkasse teurer wird, weil sie irgendwelche meiner Daten komisch finden, wäre ich auch dabei.
Aber viele digitale Vorstöße in Deutschland waren bisher Datenschutzdesaster. Luca ist ein tolles Beispiel. Eigentlich kann man nur die CWA lobend erwähnen (was auch absurd ist, weil es da ja auch einiges zu kritisieren gibt).
 

MacEnroe

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Ja, ne? Und wie gesagt, das war nachdem die Prios aufgehoben wurden. Und wenn ich deswegen meinen Hausarzt welchsel, ist das für die noch eine Belohnung da sie seit langem, schon vor Corona, immer am stöhnen sind dass sie zu viele Patienten hätten.

Mir wäre dieser Hausarzt lieber als mein Hausarzt, bei keiner irgendwas weiß oder erfährt und der einfach
nur schreibt „sehen sie von Nachfragen wegen Corona-Impfung ab" ...


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maba_de

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Aber viele digitale Vorstöße in Deutschland waren bisher Datenschutzdesaster.
ich gebe dir absolut Recht.
Andererseits machen sich viele andere Nationen deutlich weniger einen Kopf darum, insofern sehe ich uns da auf einem guten Weg.
Es muss ein gewisser Pragmatismus gefunden werden, wie man die Daten verarbeitet ohne zu große Risiken einzugehen.
 

THEIN

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Datenschutz schön und gut und auch wichtig - keine Frage! Manchmal wünsche ich mir da aber doch etwas mehr Flexibilität, dass z.B. auch jeder selbst mitentscheiden kann, ob und wenn ja welche Daten er/sie von sich preisgeben mag. Bei anderen Diensten wird das ja auch jedem selbst überlassen. So hätte man z.B. durchaus auch in der CW-App eine entsprechende Option vorsehen können: Wer seine Daten zur Kontaktverfolgung z.B. mit dem Gesundheitsamt teilen möchte, kann das tun, aber niemand wird dazu gezwungen. Wenn dann alle (!) Gesundheitsämter auch noch endlich den Weg weg vom Fax hin zu einer internetbasierten Kontaktverfolgung finden würden... (ach da ist es wieder, dieses verdammte Wunschdenken! <seufz>) Wann sollten alle Gesundheitsämter an SORMAS & Co. angeschlossen sein? Februar? Welches Jahr? :rolleyes:

Digitalisierung besonders im öffentlichen Dienst fängt halt doch deutlich früher an... Und hier hat Corona tatsächlich wie ein "Brennglas" die Probleme deutlich gemacht, die teilweise auch in vielen regionalen, föderal geförderten Sonderwegen begründet sind. Das alles aber aufzuräumen, das dauert Jahre, viele Jahre. Und bis dahin ist der Innovationszug schon wieder viel, viel weiter gefahren.
 

BalthasarBux

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Es gibt bei der CWA auch darum, die Gesundheitsämter zu entlasten. Außerdem technischer Unfug, denn die können mit den Daten der CWA nichts anfangen (anonyme Bluetooth-Beacons).
 

lisanet

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Hier mal wie toll deine erwähnte App ist: https://www.kuketz-blog.de/gesundheits-app-vivy-datenschutz-bruchlandung/
Da Speicher ich das 100 mal lieber in der CWA
Danke für das Beispiel. Das ist genau die Art von Datenschutz-Paranoia und Panikmache, die ich kritisiere.

Eine App die u.a. deine Impfdaten verwaltet wird kritisiert, weil die OS Version, deine Displayauflösung des Smartphones und dein Mobilfunkprovider an einen Dienst zur Verifzierung und 2FA übermittelt werden. Da geht es gar nicht um die Sicherheit der Daten, welche die Anwenderin einpflegt, sondern lediglich darum, dass mal wieder ein Datenschutzanhänger seiner Ideologie frönen kann, vollig unabhängig vom eigentlichen Kern der App und der darin von den Userinnen erfassten Daten.

Den Link hebe ich mir auf.
 

lisanet

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Ja genau die Daten die zur Profilbildung genutzt werden können. Und weil die ja so ungefährlich sind diese Profilbildung ist ja geschichtlich auch noch nie etwas passiert: https://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-17-Editorial-Nichts-zu-verbergen-2755486.html
... hast Recht: Displaygröße und OS-Version. Die neuen Horrordaten. :faint:

Es ist sinnlos, nach Totschlagargumenten, wie der Nichts-zu-verbergen-Rhetorik noch weiter zu diskutieren. Darum geht es nämlich gar nicht. Aber du bringst halt dieses Argument, weil du nichts anderes nennen kannst. Null konkretes Szenario, was durch diese "Profildaten" der Vivy App an Gefahr entsteht. Vivy, nicht irgendwelchen an den Haaren herbei gezogenen Fanatsien eines ct-Editorials.

Also dann, Viel Spaß beim Bekämpfen des Horror-Manipulations-Gläsern-Machen-Profils der Vivy App aus Display-Größe, der OS-Version und des Mobilfunktbetreibers deines Smartphones.
 
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