Mac's mit Intel inside?

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Sollte Apple die Prozessoren wechseln?

  1. nein, lieber nicht, motorola findet den anschluß wieder

    80 Stimme(n)
    42,8%
  2. ja, bevor Apple den anschluss verpasst

    67 Stimme(n)
    35,8%
  3. ja, nur wenn die Macsoftware auch auf dem Intel/AMD läuft

    40 Stimme(n)
    21,4%
  1. appelknolli

    appelknolli Thread Starter MacUser Mitglied

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    auf der site von www.macwelt.de hatte ich ebend folgendes gelesen.

    demnach wird nicht mehr kategorisch ausgeschlossen das es auch bald x86 prozessoren für MacOS X geben wird. aber lest selber hier

    ich meine verständlich wäre es ja, wenn motorola nicht aus dem … kommt muss man halt nach anderen hersteller suchen. leider besitzt IBM nicht das altivec patent sonst könnte ich mir vorstellen das die schon längst einen leistungsstärkeren prozessor rausgebracht hätten. ich hatte mich schon zur macworld gewundert. ich dachte es kommen neue PowerMac's da ich wärend der macworld nirgends auf den oder unter dem tischen einen mac gesehen hatte und motorola sagte ja selber sagte „es stecke noch sehr viel potential im G4“ bitte wo bleibt der?


    viele grüsse, appel :D

    geändert wegen verwechslung :rolleyes:
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24.10.2015
  2. Vevelt

    Vevelt MacUser Mitglied

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    Ich möchte keinen Intel oder AMD inside haben...
    Leistungsmäßig sind die nicht schlecht, aber dann würde es adé leise Macs heißen, da jene Prozessoren soooo viel Abwärme produzieren, daß fortan alle Macs mit mindestens 3 Lüftern und entsprechender Geräuschkulisse geliefert würden... :D

    Gruß, Vevelt.
     
  3. appelknolli

    appelknolli Thread Starter MacUser Mitglied

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    vielleicht sollte man da noch erwähnen das die mac's noch anfälliger gegen hitze werden und wir auch bald wasser gekühlte und verspoilerte prozessoren haben :( die noch mehr krach machen. was ist mit den energiesparenden prozessoren? laufen die PB & Ibooks dann auch nur 2-3 stunden oder haben wir dann ak(ku)tenkoffer und rucksäcke für die akkus?

    viele grüsse, appel :D
     
  4. lostreality

    lostreality MacUser Mitglied

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    Hi,

    unter berücksichtigung dass dann die Rechner genau so gut oder sogar besser laufen als jetzt ist es mir persönlich eigendlich egal ob die CPU von IBM, Motorola, Intel, AMD oder sonstwem hergestellt werden.

    Apple sollte sich nicht im Voraus auf einen Hersteller beschränken, als IBM nicht aus den Pötten kam sind sie zu Motorola gegangen, Motorola kommt nicht aus den Pötten also... .

    Die Frage die sich dann aber stellt ist die Systemarchitektur, Apple setzt voll auf RISC Prozessoren Intel oder AMD stellen meines Wissens nach nur CISC Prozis her in wie weit sich die in die Systemarchitektur einbinden lassen? KEINE AHNUNG!

    Bin auf jeden Fall gespannt wie sich Apple im Bereich Prozis weiterentwickeln will. Denn auf dem gebiet haben sie es nötig.

    greetz lost
     
  5. appelknolli

    appelknolli Thread Starter MacUser Mitglied

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    uuups, vevelt da waren wir beide beim schreiben und hatten die selbe eingebung, nur du warst etwas schneller :D
     
  6. Vevelt

    Vevelt MacUser Mitglied

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    RISC oder CISC...

    Tja, RISC und CISC läßt sich heute gar nicht mehr sooo auseinanderhalten, da in den Intel Prozessörchen auch schon weite Teile komplett als RISC ausgeführt sind...

    Gruß, Vevelt.
     
  7. maclooser

    maclooser MacUser Mitglied

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    zum ersten fände ich es schade, wenn eine "Portierung" auf IBM kompatible Maschinen geschehen würde. Die Probleme, die dort vorherrschen sind ja letztendlich auch durch die Vielfalt von Kartenherstellern entstanden. IBM soll angeblich einen G3 Prossesor mit 1.8 GHz und sehr geringer Leistungsaufnahme haben, die Entwickler von Apple setzen aber auf die AltiVec Architektur. Ich vermisse seit längerem Datenblätter von den herkömlichen Prozessoren. Bis zum G3/266 wurden noch direkte Vergleiche zwischen den einzelnen Prozessoren erstellt. Vielleicht soll es auch nur ein "Schuß vor den Bug" des Schiffes Motorola sein, um die Designer wieder mal "wach" zu rütteln. Technologievergleich ist eine gute Sache, soweit ich manche Infos richtig interpretiert hatte, muss ich Vevelt leider Recht geben. Es gibt Prozessoren (Apollo), die der unseren Prozessoren sehr ähnlich ist.
    Hier auch noch ein paar Zeilen von Macguardians:

    Jobs-Klarstellung: Apple bleibt bei PPC/IBM/Motorola!
    War nix mit OS X on Intel!

    von kai | 18:28 Uhr

    Eine Klarstellung zu Steves Zitat "and then we'll have options" (siehe weiter unten) beweist, dass das ganze aus dem Kontext gerissen war, denn der nächste Satz lautete "But right now, between Motorola and IBM, the roadmap looks pretty decent.", ausserdem sagte er davor schonmal "And the roadmap looks pretty good." - Lasst uns hoffen, dass dem auch wirklich so ist!
    Mit den Gerüchten um eine Einstellung der G5-Entwicklung bei Motorola macht sich jedoch Unsicherheit breit in der Mac-Gemeinde über die Zukunft der Plattform, vielleicht sollte Apple diesmal seine "keine Kommentare zu zukünftigen Produkten"-Strategie beiseite lassen und mal ausnahmsweise ganz grob sagen, was sie planen? Muss ja nichtmal was konkretes (=absatzschädigendes) sein wie Produktnamen, Features, Release-Zeitpunkt oder so was, ein simples "Ja, wir entwickeln am G5" oder "wir arbeiten mit IBM an der Sache" oder irgendwas ganz vages in der Richtung würde uns ja schon genügen! Nur, das wir wissen dass überhaupt was kommt! - ein offizielles Statement zu zukünftigen CPU-Generationen wie dem G5 von Apple selbst hab ich ausser der angeblichen Aussage eines deutschen Apple-Mitarbeiters "G5 wird kommen" (o.s.ä.), die ein Leser nach meiner letzten Aufforderung, mir da konkrete Belege zu bringen noch nicht gesehen!..
    Manchmal könnte ich Tony Smith erwürgen für den G5-Hype-Flaschengeist, den er (wie's aussieht alleine, man liefere mir eine andere Quelle als seine TheReg-Artikel, auf die sich scheinbar alle anderen direkt oder indirekt bezogen haben!) da rausgelassen hat!... Wäre das alles nicht passiert, wären wir wahrscheinlich absolut zufrieden mit allem, was jetzt noch an G4s kommt!.. Mir persönlich ist ja eigentlich sowieso unterm Strich egal, wie die CPUs heissen und die MHz sind für mich sekundär, Hauptsache es kommt DDR-RAM, mehr L2-Cache und ein schneller Frontsidebus!.. Und ne FPU-Einheit mehr wäre natürlich genial, dann dürft ihr den Chip meinetwegen auch 'Heinz' nennen! ;-)

    Zitat ende
     
  8. Bodo

    Bodo MacUser Mitglied

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    Fakt ist doch, dass Motorola am Ende ist!

    Diese Entwicklung zeichnet sich schon seit ein paar Jahren ab, und hat sich in immer kürzeren Abständen potenziert.

    Es wurde von Motorola ja schon vor langem als offizielle Firmenpolitik lanciert, hauptsächlich auf DSP's und Embedded Systeme zu setzten und für diese zu entwickeln. Apple als einziger Abnehmer bringt nicht die Stückzahlen, um Prozessoren wirtschaftlich zu entwickeln und herzustellen. Der sagenhafte G5 kam dann als 8500 für Netzwerkrouter zum Einsatz (bei den großen von z.B. Cisco).
    Das ist Motorolas Kerngeschäft.
    Die Prozessorentwicklung ist eine immens Kapital- und Recourcenintensive Angelegenheit.

    Und das vielgepriesene Altivec-Konzept ist bei nüchterner Betrachtung weit hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückgeblieben.

    Motorola hat sich schlicht verhoben. Mit ein Grund: die faktische Auflösung der PowerPC-Allianz aus Apple, IBM und Motorola.

    IBM hätte das Zeug dazu, die Sache zu stemmen, hat sich aber vor Jahren von Motorola abgekoppelt (weil sie eben das Altivec-Konzept ablehnten) und sind ihrer eigenen Wege gegangen. Die Philosophie lautet da eher: keep it simple and fast; gerade aktuelle Inkarnation: der Power4. Dessen Core besteht im Prinzip aus 4 G3-Prozessoren (bei einem Chip) und rockt ganz gewaltig. Das Teil spielt natürlich in einer anderen Liga (Server) und kostet auch ganz schön.

    Eine Motorola CPU kosten 4x so viel wie ein vergleichbarer Chip von AMD oder Intel. Anmerkung am Rande: Der Urvater der aktuellen AMD's (Athlon) kommt übrigens aus dem Hause NeXT (genau, die Firma von Steve Jobs, die sich von Apple hat wieder aufkaufen lassen und deren Entwickler wir jetzt OS X verdanken) und firmierte vor Jahren (ich glaube 7 oder so) unter NexGen als direkter Konkurrent zu den Pentiums.

    Er war bei Integeroperationen fast doppelt so schnell, war in RISC-Architektur ausgeführt und interpretierte den CISC-Code. Pferdefuß: Er hatte kein FloatingPoint-Unit.
    NeXt verkaufte die Entwicklung an AMD.

    Die Probleme, die den x86-Markt und deren Produkte plagen, müssen bei einem Wechsel der Architekur bei Apple nicht sein (Hardware-Dongle), nur spezifizierte Hardware-Komponenten, Firmware (ist noch gar nicht so lange her, bei Festplatten und sonstigen Laufwerken, ist immer noch so, bei Grafikkarten).

    Usw.

    Darwin gibt es ja schon in Versionsgleichstand auf der Intelplattform.

    Mal sehen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.07.2002
  9. Bodo

    Bodo MacUser Mitglied

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    Nur mal so als Gedankenanstoß:

    Auf der Macworld verkündet Jobs eine Kooperation für mobile Communications mit Sony/Ericsson, wieso nicht mit Motorola (die bauen doch auch immer noch Handies, oder)?

    Nachtrag:

    Die c't versuchte sich vor einiger Zeit in einem möglichst objektiven Vergleich der beiden Prozessor-Architekuren. Und stellten dabei fest, das die gemessenen Leistungen maßgeblich von der Güte der Compiler abhängt. Jetzt gibt es abgesehen von dem GNU-Compiler nur noch einen nennenswerten kommerziellen Compiler für die PowerPC's: den Codewarrier von Metroworks.

    Würde dieser guten Code produzieren, würde das einen Leistungsschub von annähernd 20% bedeuten. Der Compiler ist aber auch nicht in der Lage, den Code für Altivec zu optimieren (Handarbeit ist angesagt).

    Und jetzt kann man noch raten, wem Metroworks gehört:

    Richtig - Motorola!
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.07.2002
  10. Jackintosh

    Jackintosh MacUser Mitglied

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    AltiVec

    Motorola besitzt ja die Patente für die AltiVec genannte FPU.
    Kann Apple dieses Patent aufkaufen? Motorola kann bestimmt Geld gebrauchen und Apple hat noch ein bißchen was in der Portokasse.
    Oder kann IBM eine kompatible FPU bauen, ohne das Patent zu verletzen?
    IBM verkauft ja "custom chips", also mit kundenspezifischen Anpassungen, z.B. an Nintendo (GameCube afaik) und könnte für Apple einen Power4 mit FPU(s) produzieren. Apple wäre zwar nur ein weiterer Kunde, aber dafür nicht der einzige. Ob ich zwei Prozessoren oder einen Vierfachprozessor in einen Rechner einbaue, das macht wohl keinen großen Unterschied in den Kosten.

    Gruß
    Jackintosh
     
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