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Windows Desktop Server für Macs im Büro

Diskutiere das Thema Windows Desktop Server für Macs im Büro im Forum MacUser TechBar.

  1. JeanLuc7

    JeanLuc7 Mitglied

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    Klar könnte man die durch Windows-Rechner ersetzen, oder eben Bootcamp nehmen (dann wohl für alles, den wer bootet schon gerne ständig hin und her?). Aber wir sind hier in einem Mac-Forum, daher nehme ich mal an, der TE möchte schon gerne seinen Mac-Desktop behalten. Ich selbst arbeite wechselweise mit beiden Betriebssystemen, trotzdem ist mir der Mac näher als Windows, wenn ich wählen darf...
     
  2. rbugar

    rbugar Thread Starter Mitglied

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    Klar will ich die Macs behalten. Lange genug mit Windows herumgeärgert. Bootcamp ist auch keine Option. Wir arbeiten nicht ausschließlich mehrere Stunden nur mit Windows oder nur mit MacOS sondern hauptsächlich am Mac, aber eben zwischendurch immer wieder mit einem Programm unter Windows. Am liebsten wäre mir also ein lokaler Server auf dem mehrere Windows Desktops zu Verfügung stellt werden auf die man z.B. per RDP oder meintwegen auch per VNC zugreifen kann, lokal oder per VPN von Zuhause. Wenn das nur mit Mörderaufwand geht, dann eben das Amazon Ding für ein paar Dollar / Monat. Nur lokal wäre mir halt lieber.
    Gibt es eigentlich auch die Möglichkeit z.b. mit Parallels so etwas zu bewerkstelligen? Also z.B. ein Mac Mini mit ordentlich RAM auf dem mehrere Parallels Instanzen nonstop und gleichzeitig laufen. Gibts da nichts von Parallels fix und fertig?
     
  3. JeanLuc7

    JeanLuc7 Mitglied

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    Hm. Grundsätzlich ist das mit der großen Version von Parallels möglich. Dort kann man IP-Adressen-Zuweisungen und Portumlenkungen einstellen, so dass Du mit 192.168.x.y: Port (oder was für IP-Adressen Ihr eben habt) von außen auf die unterschiedlichen Instanzen zugreifen kannst. Kann sein, dass noch etwas mehr Gebastel mit IP-Adressen nötig ist, damit auch der Terminalserver funktioniert (RDP nutzt immer Port 3328, wenn ich es richtig im Kopf habe, deshalb müssen vielleicht mehrere IP-Adressen her - bin aber nicht sicher, ob das nicht auch einfacher geht). VNC geht auch ohne IP-Fummelei, ist aber ruckeliger als RDP. Mit 16GB RAM (3x4 plus 4 für den Mac) solltest Du bereits glücklich werden. Zugriffe von außen (Homeoffice) müssten dann über Euren Router konfiguriert werden.
     
  4. Fl0r!an

    Fl0r!an Mitglied

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    Du kannst für das Vorhaben einfach einen PC mit Windows Server hinstellen, der dann als Host für mehrere simultane RDP-Sessions dient. Würde auf jeden Fall auf RDP setzen, darüber lässt es sich selbst bei unterdurchschnittlichen Internetverbindungen noch produktiv arbeiten, im GBit-LAN ist's eigentlich wie ein lokaler Rechner.

    Müsstest dich nur schlau machen welche Lizenzen man braucht, um 3 RDP-Sessions starten zu können, vermute mal, dass MS sich das extra bezahlen lässt.
     
  5. JeanLuc7

    JeanLuc7 Mitglied

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    BTW: sofern das Windows-Programm kein ganz spezielles ist: es könnte sich lohnen zu prüfen, ob es via Wine direkt auf den Macs läuft...
     
  6. JeanLuc7

    JeanLuc7 Mitglied

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    Das ist die Krux. Man braucht die Enterprise—Version, die RDP-Extension und wahrscheinlich auch noch CALs. Daher ja die Überlegungen, ob es nicht auch etwas preiswerter geht. Bei der Einschätzung „RDP“ teile ich deine Meinung. Wo immer möglich, ist RDP gegenüber TeamViewer und VNC die bessere Wahl.
     
  7. mj

    mj Mitglied

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    Mehrere RDP-Sessions parallel geht selbstverständlich auch mit Windows Server 2016 Standard. Dazu noch die entsprechenden RDP- und TS-CALs und das Ding läuft. Damit kannst du dann so viele User gleichzeitig arbeiten lassen wie die Hardware schafft - bei entsprechend potenter Hardware durchaus auch mal eine dreistellige Zahl.

    Nichtsdestotrotz dürfte die 9€/Monat Variante deutlich günstiger und vor allem sicherer kommen, denn da muss man sich weder um Updates noch um Absicherung des Zugriffs von außen kümmern. Denn im Ursprungsbeitrag ist explizit die Möglichkeit des Zugriffs vom Home Office erwähnt, was wiederum die Einrichtung eines VPNs nach sich ziehen würde. Und nimm's mir nicht böse, aber wer schon nicht weiß wie man mehrere User auf einen Rechner zugreifen lassen kann der sollte die Finger von VPN lassen, denn das ist erheblich aufwendiger und hat vor allem viel viel viel viel viel mehr Fallstricke ;)

    Ich rate daher zum 9€/Monat/Desktop Angebot. Damit fährst du am günstigsten und vor allem auch am sichersten.
     
  8. ChrisOnSki

    ChrisOnSki Mitglied

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    Um welche Anwendung geht es denn überhaupt? Vielleicht gibt es ja etwas passendes im Mac Umfeld?
    Ansonsten kann ich Dir nur raten die Finger von irgendwelchen Bastellösungen zu lassen, da die meist dann nicht funktionieren wenn man sie grade braucht.
    Will heißen wenn du Windows brauchst, dann kauf einen gescheiten Server mit Windows Server. Da aber besser die 2016er Version, da in der 2019 einige - für Kleinbetriebe interessante - Features entfallen sind
     
  9. Macki013

    Macki013 Mitglied

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    Mit Windows Server Standard ist es möglich mit der gleichen Lizenz einen Hardwareserver und 2 virtuelle Server unter Hyper-V auf der gleichen Hardware zu betreiben. Macht in Summe 3 eigene Server. Braucht ihr nur noch einen entsprechend gut ausgestatteten PC. Terminalserver Lizenzen usw sind dafür nicht notwendig. Einfach eine RDP-Verbindung pro Server.
     
  10. cyberfeller

    cyberfeller Mitglied

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    Ein Window Desktop PC kauft man doch für knapp über 100 Euro...
     
  11. baremac

    baremac Mitglied

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    Das stimmt so nicht ganz. Mit einer Windows Server Standard Lizenz wird die Hardware lizensiert und über die Hyper-V Rolle die Möglichkeit gegeben, zwei virtuelle Server auf dieser Hardware zu betreiben. Ob zwei Terminalserver dabei sinnvoll sind, ist eine andere Frage. Die Hardware stellt dabei nur die Virtualisierungsebene zur Verfügung und wird außer, dass dort Hyper-V läuft, im Normalfall nicht auch als Terminalserver betrieben. Die Anwendungen laufen normalerweise nur auf den virtuellen Maschinen, nicht auf dem Host selbst.

    Ein Server, wenn er nicht als Terminalserver betrieben (und sauber lizensiert ist) kann im Adminmodus dabei nur maximal zwei gleichzeitige Remotedesktopsitzungen bereitstellen.

    Für die Anforderung, sollte es ein Terminalserver für die geplanten drei Anwender werden, wären dann die entsprechenden Zugriffslizenzen zus. zur Serverlizenz notwendig.
     
  12. Maringouin

    Maringouin Mitglied

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    Paar Mini-PCs kaufen und einfach jedem einen hinstellen?
     
  13. Macki013

    Macki013 Mitglied

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    Genau das habe ich doch geschrieben! KEINE Terminalserver. 1 Hardware-Server, 2 virtuelle Server und auf jedem per RDP draufschalten - mit jeweils 1er Sitzung.
     
  14. pc-bastler

    pc-bastler Mitglied

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    Wenn es dir darum geht, dass deine Daten in Deutschland (oder optional der Schweiz) bleiben, dann schaue mal bei meinem ehem. Arbeitgeber vorbei, die bieten auch DaaS mit Servern in DE und CH. Backup gibt's dort auch.
    https://www.ins-online.net/
     
  15. efx

    efx Mitglied

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    Dann kommt aber immer nur 1 User drauf. Wenn sich der zweite anmeldet fliegt der erste aus den Session.

    Auf GitHub gibt es einen Hack
    für den RDP Dienst unter Win 10 Pro der die Beschränkung aufheben konnte such mal nach „RDP wrap“
     
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