Warum Spritvernichtung trotz ständig vorgehaltener Ölknappheit

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  1. Grobi112

    Grobi112 Thread Starter Mitglied

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    Ich schicke mal vorweg das mich Autorennen nie interessiert haben. Zig Leute die immer nur im Kreis fahren, auf einer Strecke wo man nur an ein paar Stellen überholen könnte, finde ich persönlich so was von langweilig. :muede:

    Aber das ist nicht der Punkt. Ich bin gerade an der Tankstelle vorbei gefahren, müsste dringend tanken. Die heizung steht auch schon auf Sommerbetrieb, sprich es wird nur Warmwasser produziert, geheizt wird mit dem Holzofen. Der Öltank neigt sich dem Ende zu under Ölpreis liegt bei 81 Cent/L inkl. Märchensteuer.

    Klar, den Medien ist zu entnehmen das die Ölvorräte zu Ende gehen, das wegen des CO2-Ausstosses die Steuern steigen etc.

    Da frage ich mich ernsthaft, warum wird bei diversen Veranstaltungen, sei es Traktorpulling, Formel 1-3, Nascar und was weiß ich, sinnlos Sprit vernichtet?
    Okay, ein paar Neuerungen die ich jetzt in meinem PKW habe sind (angeblich) in der Formel 1 entwickelt worden, aber trotzdem. WIrklich nötig ist das nicht, oder wie seht Ihr das?

    Mal abgesehen davon das da ein großer Wirtschaftszweig hintersteckt und eine Menge Arbeitsplätze, ist es doch Augenwischerei und Doppelmoral dem kleinen Angestellten unter die Nase zu reiben, dass er mit dem PKW mit dem er zur Arbeit fahren muss, maßgeblich zur Klimaerwärmung beiträgt und damit Schuld ist am Weltuntergang und an anderer Stelle werden Hektoliterweise Kerosin verheizt und Kiloweise Abgase (Traktorpulling und Truckrennen extrem) in die Luft geblasen. :(

    Also irgendwie verstehe ich, unter anderem in dieser Angelegenheit, die WElt nicht mehr.
     
  2. falkgottschalk

    falkgottschalk Mitglied

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    Weil das absolut lächerliche Mengen sind im Vergleich zu dem, was anderswo verbraucht wird. (Wenn die 20 Autos 2 Stunden im Kreis fahren - na und?. (Autorennen können von mir aus abgeschafft werden, aber in Relation zum Rest verbrauchen die gar nichts.)

    Irgendwo habe ich kürzlich im TV gesehen, dass alleine in der Stadt Peking täglich 8.000 Autos neu zugelassen werden.
    Oder schau Dir mal eine wirklich große Stadt in Asien an wie Bangkok, dort sind 2-3 von 4 Autos Taxis, die den ganzen Tag auf Kundensuche durch die Stadt fahren. DORT kommt der gigantische Verbrauch her, für den bald nicht mehr gesorgt werden kann.
     
  3. Admiral

    Admiral Mitglied

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    Guten Morgen, was ich viel sinnloser finde und nach meiner Meinung sofort verboten werden sollte, sind die Moped´s und Mokicks - sprich Zweitakter. Diese Stinker sind sowas von über, laut und dämlich, das mir jedes Mal wenn ich wieder eines sehe oder von Weitem höre sauer werde.
     
  4. avalon

    avalon Mitglied

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    Ah, wieder eine neue Deutschstunde:

    Und was steht auf dem Stundenplan?

    Wie kann ich was verbieten und wie rege ich mich wegen Kleinigkeiten auf.

    Gestrichen wegen Unflexibilität und Denkblockade:

    Nachdenken über Technologien, die mit den Resourcen besser umgehen können.

    PS: Wird bei der Formel 1 und anderen Autorennen ständig getan, zwar nicht um die Umwelt zu schonen, aber um mit geringsten Verbräuchen ein Maximum an Leistung zu erzielen, denn jeder Liter zusätzlicher Sprit der nicht gebraucht, also auch nicht mitgeführt werden muss, ist besser fürs gewinnen.

    Und der "Gewinn" geht auch wieder in die Motorenforschung bei normalen Kfz ein.

    Gut, für manche ist es eben nur im Kreis fahren.....
     
  5. Grobi112

    Grobi112 Thread Starter Mitglied

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    Wenn Du das für eine Kleinigkeit hältst, schön für Dich. Wenn Dir die Galle hochkommt, dann such Dir halt einen anderen Thread, hält Dich ja niemand hier.
    An meinem schriftlichen Ausdruck und meinem Gebrauch der deutschen Sprache finde ich nichts auszusetzen, von daher verstehe ich den ersten Satz nicht. :)
     
  6. Time4more

    Time4more unregistriert

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    ja ja , wie die Teflon Pfanne aus der Raumfahrt :klopfer:

    Es gäbe nun wirklich effektivere Möglichkeiten um die technische Entwicklung voran zu treiben.

    Wie wäre es wenn man die 100te von Million Euro die dort verpulvert werden einfach nutzt um nach alternativen Energien zu forschen :cake:
     
  7. avalon

    avalon Mitglied

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    Grobi, ich kritisiere nicht deinen Schreibstil oder deine Rechschreibung. Das ist ok.

    Mit Deutschstunde meine ich mehr das Deutschtum, nämlich alles verbieten zu wollen und alles reglementieren zu müssen.
     
  8. somunium

    somunium Mitglied

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    Genauso wie es lächerlich ist, sein eigenes Auto wegen der Umwelt auf was Spritsparendes umzustellen, weil, das eigene Auto ist ja auch nur ein ganz kleiner Beitrag im Ganzen.

    Und wenn man diese 'Och, das bisschen'-Einstellung auch auf andere Bereiche ausweitet, sind wir wieder genau da, wo wir angefangen haben.

    Sicher wird es irgendwo anders immer irgendwen geben, der in was auch immer 'schlimmer' ist. Egal ob es jetzt der Benzinverbrauch, die Summe der Steuern die man hinterzieht oder wie oft man seine Frau schlägt.
    Irgendwer ist da immer noch 'aktiver' als man selbst.

    Aber den als Entschuldigung anzubringen, und damit das eigene, unverantwortliche' Handeln zu rechtfertigen oder abzuwerten, das halte ich für falsch.

    Aber ich hab diese Massenhysterie, egal um welchen 'Sport' es geht, noch nie verstanden :noplan:
     
  9. avalon

    avalon Mitglied

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    Nun ja, für manche eben unvorstellbar, das Millionen von Menschen sich am Sport erfreuen und trotzdem noch ein Effekt erzielt wird.
    Der Nebeneffekt ist ja nicht das Ziel dieser Veranstaltungen, aber eben auch nicht zu verachten.

    Also lasst uns den Spaß verbieten:

    Boxkämpfe z.B. wo sich zwei Pappnasen die Hirse einhauen und tausende zur Arena fahren.
    Fussball z.B. wo sich Hundertschaften von Polizisten auf den Weg machen müssen um den Verkehr und die Hooligans zu regeln.

    Alles nicht nötig und die Welt wird damit auch nicht gerettet.
     
  10. Time4more

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    klar, wir haben eh keine Möglichkeit etwas zu verändern, lass uns also gar nicht erst anfangen ( und wenn, dann sollen doch bitte die anderen zuerst )
    :rolleyes:
     
  11. Holodan

    Holodan Mitglied

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    @Admiral: Ich verbauche mit meiner schrecklich stinkenden und lauten Simson Schwalbe rund 2,5 Liter Super auf 100km (Stadtverkehr). Nun soll ich deiner Meinung nach auf mein Auto umsteigen, welches rund 7 Liter in der Stadt verbraucht, nur weil du dich anstellst wie ein Mädchen?
     
  12. Prediger

    Prediger unregistriert

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    :hehehe: Das ist in der Tat unnötig und kostet immense Summen an Steuergeldern. Ich war erstaunt, als ich die Dienstzeiten meines Schwagers in Spe erfahren habe der (BGS) zu fast jedem 1. und 2. Ligaspiel geschickt wird, weil ein paar Deppen nicht einfach friedlich Millionären beim rasenplatt- und Balldruchdiegegendtreten zuschauen können, sondern anderen Deppen eins auf die Deppenmütze geben müssen weil ihr Verein gewonnen/verloren hat.
    Leider haben Verbote da keinen Sinn, selbst wenn sie nicht zum Spiel fahren dürften würden sie sich anderweitig vermöbeln.
     
  13. dehose

    dehose unregistriert

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    Die paar Autos die im Kreis fahren, sind nicht im Gegensatz zu hunderten Millionen Kühen, die tagtäglich furzen!

    Fazit: Kühe abschaffen ;)
     
  14. Angel

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    Dass die Ölvorräte bis 2050 zuende gehen werden, ist eine Hochrechnung basierend auf der heutigen Entwicklung. Wenn der Energieverbrauch weiterhin in der Geschwindigkeit ansteigt wie bisher, dann sitzen wir 2050 auf dem Trockenen. Die Anzahl an F1-Wagen erhöht sich nicht signifikant, die an PKWs wie bereits gepostet schon. Daher tragen die Autofahrer eine deutlich höhere Verantwortung als Michael Schuhmacher und Co. Einfach die F1 zu verbieten wäre nichts weiter als ein Tropfen auf den heißen Stein.
     
  15. Die Formel 1 hilft tatsächlich technische Entwicklungen zu beschleunigen und z.B. mehr Leistung bei weniger Sprit zu erreichen. Für die normale Straße bedeutet dies oftmals weniger Spritverbrauch bei gleichen PS und Hubraum.

    Der vom Threadstarter erwähnte Sport verbraucht minimal Oel Reserven im Vergleich zu dem gesamten Verbrauch. Im Prinzip nicht weiter erwähnenswert.

    Wenn wir weniger Plastiktüten kaufen bzw uns geben lassen würden, wäre dies sicherlich nützlicher :)
     
  16. Tobse23

    Tobse23 Mitglied

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    Bis jetzt hat sich gar niemand über die USA ausgelassen, die sich ja jetzt nicht zurückhalten mit dem Spritverbrauch. Dort wird zwar in dem einen oder anderen Bundesstaat angefange, auch gesetzlich etwas zu regeln, aber die sind noch lange nicht da, wo wir bereits sind.

    Ich denke die Hauptkonsumenten sollten zuerst anfangen, bevor wir noch weiter sparen müssen bzw. horrende Preise für den begehrten Saft zahlen müssen.

    Die Autos, die angeblich sinnlos im Kreis fahren sind doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.....außerdem ist der Know- How Gewinn für die Technik auch nicht zu verachten...
     
  17. :upten:

    Find ich auch, schließe mich an. Vor Allem sind die dämlich langsam und behindern nur den Verkehr, und Nutzen haben sie eh kaum, außer dem Schwanzvergleich unter Jugendlichen.
     
  18. Difool

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    Benzinpreis-Angaben in ca.:

    70 Euro tanken
    - 42 Euro Mineralölsteuer
    - 13,30 Euro MwSt
    - 13,40 Rohölpreis/Erdölbevorratungsabgabe
    - 1,30 Euro Tankwirt

    Motorsport als Beispiel anzuführen ist denkbar schlecht und ungeeignet. Siehe avalons Argument.

    Generell dreht sich die Idee des Einsatzes von Rohstoff Öl ja um vielerlei
    Produkte, die mit Hilfe dieser urzeitlichen Sosse hergestellt werden.
    Zu 100% oder auch anteilig.

    Hierzulande dürfte der Verbrauch von Kraftstoff z.B. eher ein privatisiertes Finanzproblem des Einzelnen darstellen;
    vielmehr dürfte man sich hier um die daraus entstehende Belastung sorgen.
    Was wiederum aber in keinerlei Vergleich stünde, zur Belastung der nun mehr steigenden Anzahl motorisierter Asiaten.

    In absehbarer Zeit (20 Jahre evtl.) dürfte Öl als Rohstoff, genauso wie Erdgas, den Status eines Luxusguts bekommen.

    Der Prozess des Umdenkens kursiert ja nicht nur in den Köpfen der allgemeinen Verbraucher (Amis mal ausgenommen),
    sondern beginnt viel mehr in dem globalen Wirtschaftssystem.
    Welches angefangen beim Handel und Verkauf von Rohöl bis hin zu der Verarbeitung vollends prima auf Öl gebürstet ist.

    Der generelle Zusammenhang von wirtschaftlichen und lebenstechnischen
    Preisen in der Gesellschaft resultiert ja, und das auch ziemlich abhängig davon,
    von Rohstoff Öl.
    Transporte von Gütern (Im-/Export) – zu Lande, Luftweg, Seeweg – die Herstellung,
    teils sogar die Entsorgung und vieles mehr.

    Das Problem der Alternativen Versorgung ist also ein generelles.
    Nicht erst seit ein paar Jahren – sondern bereits wesentlich länger.

    Du kannst nicht einfach daher kommen und einen wassergetrieben Motor präsentieren,
    genauso wenig wie eine komplett ölunabhängige Alternatividee in anderen technischen Varianten erfinden.
    Die Öl-Lobby wird dir dann schon zeigen, wo ihr Hammer hängt!

    Die nächsten 20-30 Jahre werden die, in der Zeit Verantwortlichen, in Sachen Erdöl und -gas, sowas von Mammon machen,
    dass Jackpot-Lottogewinne für einen Einzelnen im Gegensatz aussähen wie PillePalle...
     
  19. Time4more

    Time4more unregistriert

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    jein,

    viele Autofahrer fühlen sich selbst wie Klein Schumi und geben kräftig Gas.
    Man ist ja so toll wenn man das Gaspedal drückt.

    Die Formel 1 hat da schon eine gewisse "Vorbildfunktion".
    Würde endlich einmal auch durch unsere so genannten Leitungsträger vorgelebt wie man sich sinnvoll verhält ( anstatt zu Portzen und sich nicht sozial zu verhalten ) und würde dies anerkannt könnte davon auch das "dumme Volk" lernen.

    Aber es wird nun mal anders gelebt ( "und der Dumme lacht dazu" )
     
  20. Englaender

    Englaender Mitglied

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    Man muss das mal anders sehen...:

    "Wer Formel 1 schaut, lässt sein Auto in der Zeit stehen. 22 Autos fahren, 22 Millionen nicht."

    Norbert Haug, dt. Formel 1-Manager
     
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