Sind Lebensmittel in Deutschland zu billig?

WollMac

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Der Bauer ist nicht „arm“ weil ihm das Land gehört (bestenfalls). Das kann er mit Glück verkaufen und vom Geld leben (körperschonend).
Genau. Machen alle Bauern und wovon leben wir dann?
 

Andi

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Genau. Machen alle Bauern und wovon leben wir dann?
Dachte ich mir als ich es geschrieben habe - allerdings nicht von Dir.

Eine fiktive Person - nenn Sie Andi 1 sagt:
„Schön was Du sagst, ich kann es mir nicht leisten ohne kriminell zu sein. Wir können zwar Rehbraten essen, aber den habe ich am Straßenrand gestohlen“.

Eine zweite Person - Andi 2 sagt:
„Klar Wolle (auch eine fiktive Person)! Wir essen eine Bulette für 10€ das Stück die müssen wir nicht teilen aber ich habe kein Geld für das Blendwerk damit Du überhaupt zu mir zum Essen kommst“.

Jetzt haben wir 3 (fiktive) Personen. Welche fühlt sich gut?
 

Homebrew

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Wie bei Hunden. Wirf ein paar Brocken hin und schau zu wie sie sich kabbeln.
 

Andi

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Scheint ja eine Diskussion zu einem aktuellen Thema zu sein, in der verschiedene Standpunkte vertreten werden.
Es stehen Wahlen an. Wie Du als Schweizer (soweit ich mich erinnern kann) dazu passt steht noch aus.
 

Andi

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Ich denke die Lebensmittel sind in der Schweiz teuer genug. Man hört ja schon, die Kinder verhungern, wegen den vielen Migranten.

Was meinst Du? @Financ Haben wir bald nicht mehr genug zu essen?
 

Deine Mudda

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Beispiel Kartoffeln:
Wenn ich sicher gehen möchte, dass ich komplett unbehandelte Kartoffeln haben will,
dann kaufe ich die entweder Demeter-Verifiziert oder nach Angaben, dass die so und so gepflanzt und geerntet plus gelagert werden.
Esse halt mal gerne Ofenkartoffeln mit Schale oder auch knusprige Kartoffelecken mit Schale.
Wir bauen selber Kartoffeln an.
Es ist komplett illusorisch und weltfremd, dass man komplett unbehandelte Kartoffeln zu kaufen bekommt. Egal ob da Demeter draufsteht oder sonstwas.
JEDER, der schon mal Kartoffeln angebaut hat, weiß das. Wenn Du nichts machst, fressen Dir die Kartoffelkäfer das komplette Grün weg und Du hast nur Murmeln im Acker.
Auf ein paar Quadratmetern für den Privatbedarf kann man die wegsammeln, aber NIEMAND, der ein paar Cent damit verdienen will, kann das in größerem Maßstab leisten.
Auch Demeter-Produzenten dürfen und müssen Gift gegen die Larven einsetzen.
 

Andi

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... die Kartoffelkäfer ...
Ich bin jetzt 50 Jahre alt. Wir haben Kartoffeln angebaut. Etwas größer als im Garten aber kein ganzes Feld. Da war noch Kohl und Mais usw. und Wiese. Man hat mir als Kind die Gefahr des Kartoffelkäfers eingeschärft (wurde angeblich als Biowaffe abgeworfen). Ich hab keinen gesehen (in der Kulturnatur). Die Kartoffeln hatten Flecken innen auch. Wir haben sie trotzdem gegessen. Ist jetzt keine Garantie, dass gar nichts gespritzt wurde aber ich habe einen Kartoffelkäfer noch nie Live gesehen. Ist das Gebietsabhängig?
 

Deine Mudda

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Ich bin jetzt 50 Jahre alt. Wir haben Kartoffeln angebaut. Etwas größer als im Garten aber kein ganzes Feld. Da war noch Kohl und Mais usw. und Wiese. Man hat mir als Kind die Gefahr des Kartoffelkäfers eingeschärft (wurde angeblich als Biowaffe abgeworfen). Ich hab keinen gesehen (in der Kulturnatur). Die Kartoffeln hatten Flecken innen auch. Wir haben sie trotzdem gegessen. Ist jetzt keine Garantie, dass gar nichts gespritzt wurde aber ich habe einen Kartoffelkäfer noch nie Live gesehen. Ist das Gebietsabhängig?
Vermutlich ist das auch ortsabhängig? Kartoffelkäfer haben keinen Einfluß auf "Flecken" in den Kartoffeln. Die wachsen einfach nicht mehr, wenn der oberirdische, grüne Teil aufgefressen ist, d.h. Du erntest quasi nur die Saatkartoffeln vom letzten Jahr.
Bei uns kannst Du die Sekunden zählen, von dem Zeitpunkt, wo das erste Grün aus der Erde sprießt und dem Auftauchen des ersten Käfers.

Die Kartoffelkäfer sehen "live" sogar recht ansprechend aus. Aber die Larven sind eklig.