Perfekt aufeinander abgestimmte Hardware und Software

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  1. Veritas

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    Der Unterschied zu Android ist, dass jeder Hersteller sein eigenes Android zusammenbastelt, wie es ihm passt und wenn eine neue Version rauskommt, ist es nicht garantiert, dass du das Update überhaupt oder zeitnah bekommst, wie Google es beim Pixel herausbringt. Bei Apple erhält man am selben Tag die Updates für alle iOS, macOS, WatchOS, tvOS Geräte, sofern nicht EOL.

    Siehst du... Samsung zu Samsung. Jetzt sagt der nächste, iPhone zu Apple TV funktioniert auch ohne Probleme. Somit hast du ja ein Ökosystem. Hier mal eine Liste der TVs, die AirPlay spendiert bekommen: https://www.apple.com/ios/home/accessories/#section-tv
    Und zu DLNA: Noch einmal, meine Musik in ALAC vor, über DLNA bekomme ich keine ALAC Files auf den TV, auf den Marantz Streamer oder die PlayStation 4, auf die Naim Anlage hingegen schon, oder auf die neueren Marantz Streamer. Transkodiere ich in WAV:16, funktioniert das auch mit dem Marantz. Beide Anlagen können aber auch AirPlay, die Naim hat AirPlay 2 per Update erhalten. Ich habe unter DLNA keine Garantie, dass es funktioniert, die Spezifikationen sind auf da eng und es kommt auf den Hersteller an, welche er implementiert. Kann der TV denn auch HEIC?
    Da du es immer ansprichst, du kannst dir auch einen DLNA Server auf dem iPhone installieren und dann streamen.
    AirPlay kann den Bildschirminhalt synchronisieren, Videos, Bilder und Musik streamen und Musik auch Multiroom. Hat zwar bis AirPlay 2 gedauert, aber immerhin. Das geht bei DLNA nur, wenn du ein System eines Herstellers nutzt oder eben einen Server installierst, der das für dich übernimmt.
    AirPlay könnte auch jeder Hersteller nutzen, er müsste eben Lizenzen zahlen, machen im HiFi Bereich ja einige, oder bei CarPlay.

    Nativ läuft dein Google Play Store auch nicht, auf Samsung und LG vielleicht, aber Philips, Panasonic und Co.? Also hast du idealerweise ein Samsung Smartphone, einen Samsung TV, eine Samsung Smartwatch und ein Samsung Tablet. Und somit bist du wieder im Ökosystem, nur bietet Apple eben noch Computer und ein passendes Betriebssystem dazu an. Wenn du jetzt einen Philips TV, ein Xiaomi Smartphone, ein Samsung Tablet und eine Huawei Smartwatch hast, wird auch nicht mehr so stimmig laufen, die Oberflächen sehen anders aus usw. Wenn dann noch Windows dazu holst, hast du das nächste System. Das ist bei Apple nunmal einheitlicher.

    Hat ja keiner bestritten, dass man die Google Id nicht unter iOS nutzen kann, andersrum hast du es bestritten.

    http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/zwiebelfisch-abc-dasselbe-das-gleiche-a-311593.html

    Den T2 gab es zuerst im iMac Pro, der mini hat ihn auch schon. Was andere Geräte machen? Sind in den Bereichen weniger schnell und weniger verschlüsselt. Du fragst ständig nach optimierter Hard- und Software, der T2 ist Apples Antwort. Encodiere doch mal x265 auf dem Gaming PC und auf dem T2. Wenn du ein Testfile hast, kann ich es testen. Und dann sehen wir ja, ob der was bringt.

    Naja, die Performanceprobleme bei Adobe kriegst du nur doch unnötig viel Rechenleistung hin, während andere die Hardware besser nutzen. Beispiel Handbrake vs. Premiere in x265. Da wird der Einstiegs Mac mini schneller als dein Gaming PC sein -> optimiert.

    Was du als Gimmick siehst, sehen andere als Vorteil. Der App-Sync ist durchaus praktisch, so habe ich die Apps auf beiden Geräten.
     
  2. electricdawn

    electricdawn Mitglied

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    Das wird es wohl sein. ;)

    Na klar koennen andere Hersteller das "auch" (mehr oder weniger). Und jetzt? Muss ich mir jetzt was von anderen Herstellern kaufen, nur weil die das auch "koennen"? :noplan:
     
  3. Fl0r!an

    Fl0r!an Mitglied

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    Die Diskussion läuft ja auch ziemlich von der ursprünglichen Fragestellung weg. AirDrop, AirPlay, CarPlay & Co sind schön und gut, haben ja aber erstmal nichts mit der These der "Perfekt aufeinander abgestimmten Hard- und Software" zu tun. Wobei ich auch nicht weiß, was man darüber groß diskutieren möchte, aber ein paar Beispiele hatte ich ja schon genannt.

    Noch eine Anmerkung zu DLNA & Co: Auch wenn ich grundsätzlich offene Lösungen gegenüber proprietären immer bevorzuge, kann ich Apple durchaus vorstehen, dass sie hier (und auch an ähnlichen Fronten) eine Eigenlösung vorangetrieben haben. Ich hab vor einiger Zeit mal ein kleines Programm geschrieben, mit dem man Medien konfigurationsfrei auf DLNA/UPnP-fähige Geräte streamen kann (sollte auch noch irgendwo bei Github oder Bitbucket rumfliegen). Dabei bin ich fast dem Wahnsinn verfallen... Mal von der genannten Problematik "alles kann, nichts muss unterstützt werden" abgesehen kocht da jeder Hersteller sein eigenes Süppchen. Auf zwei Endgeräten mal identisches Verhalten zu finden ist ein Ding der Unmöglichkeit, und damit eine Qualitätsgarantie für Apple quasi unmöglich.
     
  4. Veritas

    Veritas Mitglied

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    Das ist es ja. Bei einer Anlage kann ich am Gerät, via Fernbedienung und App parallel steuern, am anderen bricht der Stream ab. Gapples Playback ist auch nicht überall gegeben, bei Live-Alben durchaus angenehmer. Formate werden auch nicht gleich unterstützt, wodurch ich mittels Transkodierung den kleinsten gemeinsamen Nenner finden musste. Auch sind die Apps unterschiedlich performant und Multiroom ist - wie schon gesagt - herstellerabhängig. Dennoch ziehe ich es für Musik AirPlay vor, da die Kommunikation zwischen Server und Runderer stattfindet, bei AirPlay ist das iOS Gerät der Renderer, oder der Mac. Die Ausnahme stellt der HomePod dar, der autark mit dem iTunes Store kommunizieren kann. Sowas kann meines Wissens nur noch Sonos. Und ich kann den Server selbst auf einem Raspberry performant 24/7 laufen lassen.
     
  5. Arcane

    Arcane Thread Starter Mitglied

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    Dann nimm eben als Beispiel kein Samsung, sondern ein Android Gerät mit purem Android.
    Das mit Samsung zu Samsung war eher Zufall. Das funktioniert auch mit LG zu Philips, oder Samsung zu Panasonic. Hauptsache ein Android Gerät und ein Smart TV.
    Ja schon ist das bei Apple einheitlicher. Aber kann man ein einheitliches UI wirklich als Beispiel für perfekt aufeinander abgestimmte Hard- und Software sehen? Was ist mit den Leuten die die einheitliche UI als negativ betrachten, weil sie nicht individualisierbar ist?

    Du sagst es doch selbst - andere sind in dem bereich weniger schnell und weniger gut verschlüsselt. Was ist mit den 90% der Apple Geräte, die den T2 Chip nicht haben? Gilt für die nicht das Sprichwort mit HW+SW?

    [/QUOTE]

    Warum solltest du das tun sollen? Verstehe den Sinn hinter deiner Frage nicht.

    Genau das habe ich nun auch schon mehrmals geschrieben. Die ganzen Air-Übertragungen haben doch wenig bis gar nichts mit meiner eigentlichen Frage zu tun. Das ganze scheint mir nur eine individuelle Auslegungssache zu sein. Jeder kann es sich so zurechtbiegen, wie er es gerne hätte. Die einen reden vom Treibersupport, die anderen von Synchronisation, die nächsten von weniger Abstürzen und wieder die nächsten von der Benutzeroberfläche. Und natürlich ist alles immer zu 100% Objektiv.
    Was meinst du damit? Das ich mir alleine über den Homepod Musik aus iTunes kaufen kann?
     
  6. Veritas

    Veritas Mitglied

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    Aber genau das ist ja der Punkt, jeder Hersteller hat ein anderes System, einen anderen Stand und eine andere GUI. Mit meinem Panasonic geht das z.B. nicht, wie schon geschrieben. Aber da sind wir wieder bei der objektiven Betrachtung, für mich ist ein Fernseher einfach nur ein Display, der muss nichts können außer Bild darstellen und das so gut wie möglich. Der Rest kann via Apple TV, PS4 oder Fire TV nachgerüstet werden. Mir ist ein System vom Hersteller lieber, als ein Android auf meinem TV.

    Was mit den Leuten ist? Die kaufen sich was anderes. Ich nutze auch nicht alles von Apple, aber das einheitliche System sagt mir zu, die Hardware ist ja durchaus ähnlich, sie unterscheidet sich vielmehr in den Generationen der Chips. FCPX ist z.B. auf die Hardware abgestimmt, Premiere nicht.

    Der T2 war nur die Antwort darauf, können auch die A Chips sein. Wenn man die reinen Daten sieht, müsste ein Samsung mit 8-Cores und 6GB RAM wesentlich schneller sein. Und da sind wir wieder bei der PS4, die Vorgaben haben weniger Variablen unter iOS. Einige Programme, die viel Leistung benötigen, gibt es eben nur fürs iPad Pro.

    Der HomePod ist sein eigener Renderer und Controllpoint via Siri, er benötigt keinen Mac oder iOS Gerät um Musik abspielen zu können. Ein AirPlay-fähiges Gerät benötigt immer einen Mac oder ein iPhone/iPad/iPod als Controllpoint und Renderer.
     
  7. Tzunami

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    Also das mit der perfekt aufeinander abgestimmten Hard- und Software ist aber schon etwas länger her, oder?

    Ich habe immer mal wieder Problem im Zusammenspiel, was dem Wort "Perfekt" eindeutig widerspricht.

    Beispiel: Es ist noch nicht all zu lange her, da konnte ich Airdrop zwischen MacBook, MacPro und iPhone nicht nutzen, weil immer mal irgendein Gerät nicht gefunden wurde. Wenn man dann 30 min nach dem Problem sucht und keins findet, ist das doch weit weg von der Perfektion. Mittlerweile geht es, warum, keine Ahnung.
     
  8. Arcane

    Arcane Thread Starter Mitglied

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    Das geht doch aber mit allen Google und Amazon Lautsprechern auch?

    Selbes bei mir. AirPlay nutze ich so gut wie niw, aber Airdrop hakt immer wieder mal.
     
  9. Rul

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    Das Paradebeispiel zur Fragestellung ist wohl das iPhone / iPad. Apple passt die Chips dazu an. Die müssen nur im iPhone / iPad laufen, und das möglichst effizient und stromsparend. Genauso ist es mit dem Homebutton. Der muss(te) nur am iPhone / iPad perfekt laufen. Da gab es nie einen Konkurrenten, der das ähnlich implementiert oder umgesetzt und eingekauft oder entwickelt hat. Das nächste ist TouchID oder die Taptic Engine im iPhone / iPad für das haptische Feedback. Da konnte sich Apple austoben und bestellen und ordern und eingreifen und optimieren, dass es genau auf diesem Anwendungsgebiet der Hardware optimal läuft. Die Steigerung ist dann wohl der hauseigene A- / T-Chip. Da können Ressourcen einfließen, um das Optimum an Effizienz heraus kitzeln zu können.

    Oder die eingekauften und optimierten Chips und GPUs in den Macs. Das hat Apple doch auch immer gemacht. Sie haben Chips von der Stange gekauft und haben sie dann in Eigenregie an die Hardware und Software angepasst. Oder das legendäre, externe Ur-Super Drive. Das hatte anno dazumal nur auf einem Rechner, dem Ur-MacBook Air lauffähig zu sein. Anderes wurde per Software ausgeschlossen und erst später für andere Macs oder gar PCs freigegeben und erlaubt.

    Oder die ganze Sache mit der ganzen Sensorik und Kameratechnik, die sich hinter der Notch verbirgt. Das hat derzeit nur auf zwei iPhones zu laufen. Mehr nicht. Da kann man schon einiges optimieren, wenn man nur zwei Modelle unterstützt. Das ganze muss auf keinem anderen Mac, keinem anderen PC, keinem anderen Tablet, keinem anderen Smartphone, keinem anderen OS laufen, außer auf den beiden iPhones, die es derzeit haben und unterstützen. Das sehe ich persönlich schon als riesigen Vorteil, wenn man es nutzt und umsetzen kann.

    Oder Swift. Oder APFS. Das sind alles Optimierungen, die es Apple leichter machen, in ihrem Segment effizienter agieren zu können und Hard- und Software optimal aufeinander abstimmen zu können. Oder das grenzwertige Kühlkonzept in den Macs usw.

    Oder die Apps von iPhone / iPad / Apple Watch. Die müssen nur mit Apple Geräten kompatibel sein und mit keinem anderen Gerät oder System oder OS.

    Und wenn man sich das zB anhand des iPhones ansieht entstehen hier schon Vorteile für alle, sowohl Apple als auch dem Kunden. Die softwareseitige Technologie hinter der Notch, FaceID, TouchID, der Homebutton, 3D Touch, Taptic Engine - und wenn man es noch weiter treibt - auch mit Siri, CarPlay, BT, AirPlay muss im Grunde nur mit Apples Hardware kommunizieren können. Und wenn man dann die A- / T-Chips miteinbezieht und eventuell dann - in weiterer Folge - das Dateisystem, iCloud, APFS, Swift, XCode, iTunes, App Store, Apps, AirPods und die ganzen Anpassungen der Hardware im iPhone dann kann oder ist das schon ein enormer Komfortgewinn für den Hersteller, wenn man im Grunde für alles eine eigene oder über allen stehende universelle Plattform hat und auf keine anderen Rücksicht nehmen muss / müsste. Und das alles muss mit einem einzigen Hersteller kommunizieren können / wollen. Und nicht mit zig Tausenden anderen. Da kann man Unmengen an Ressourcen und Reserven in die optimale Anpassung oder Kommunikations- / Lauf- / Kompatibilitätsfähigkeit, Soft- / Hardwareoptimierung stecken wenn man nur eine oder nicht einmal eine halbe Hand voll Geräte zu supporten hat. Das gibt einem enorme Freiheiten.

    Wenn man das noch weiter herunterbricht, muss / will macOS auf einem Gerät weltweit lauffähig sein - am Mac von Apple und iOS, wenn man die Geräte etwas weiter streut, im Grunde auf drei Geräten weltweit, auf dem iPhone, dem iPad und der Apple Watch - ach ja, wenn man den sterbenden Schwan, *hust* iPod, auch dazu zählt, auf 4 Geräten weltweit. Windows, Android zB müssen / wollen mit unzähligen Herstellern, Vertreibern, Geräten wirklich aller Art kommunizieren. Das ist natürlich extremst aufwändig, das so lauffähig und stabil bereitstellen zu können. Da ist Apple ein Nanokosmos dagegen, wenn man die Bandbreite von Windows, Android, Linux betrachtet.

    Oder das eigens für den iPod Nano optimierte "iOS". Das lief nur und ausschließlich auf dem iPod Nano. Das erlaubt einem Hersteller schon gewisse oder eklatante Ressourcen an Handlungsspielraum für die Hardware, wenn man mit der Software praktisch machen kann, was man will und auf kein zweites Gerät weltweit achten muss.

    Da kann man mit Android vergleichen was man will, da hinkt alleine der Vergleich schon. iOS muss im Grunde und streng genommen nur auf zwei Geräten weltweit laufen. Auf dem iPhone und dem iPad. Android auf wie vielen hunderten oder tausenden von x Herstellern und Anbietern?
     
  10. Veritas

    Veritas Mitglied

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    Haben die AirPlay? Die Aussage ist ja, dass er der einzige autarke AirPlay Lautsprecher ist, der auf Apple Music zugreifen kann.
     
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