Nun soll eine Photovoltaikanlage aufs Dach!

GoetzPhil

Mitglied
Dabei seit
25.01.2019
Beiträge
643
Punkte Reaktionen
254
Wenn ich das alles lese beglückwünsche ich mich nochmal dafür, aus Deutschland weg zu sein...
 

Schiffversenker

Aktives Mitglied
Dabei seit
25.06.2012
Beiträge
13.478
Punkte Reaktionen
5.510
Wäre ich in DE würde ich es genau so machen, und niemand könnte dagegen etwas tun, denn es ist mein Haus und normale 220V.
Oder braucht Ihr ne Genehmigung wenn Ihr ein weiteres Elektrogerät bei Euch zuhause anschliessen wollt?
Deine PV-Anlage VERBRAUCHT Strom so wie ein "weiteres Elektrogerät"?
du brauchst selbst in D keine Genehmigung, aber du musst sie anmelden. Das hat überraschenderweise auch ganz gute Gründe, denn so kann abgeschätzt werden, wieviel Strom per PV erzeugt wird und wie man den gesamten Energiebedarf irgendwie managt.
Für Kleinstanlagen, sogenannte Balkongeländeranlagen, mag die Anmeldepflicht entfallen, da habe ich unterschiedliches gehört.
Absurd ist allerdings, daß du die Anlage bei Einspeisung - war früher mal sinnvoller als Eigennutzung, solange es keine vernünftigen Speicher gab - bei uns als "gewerblich" anmelden musst beim Finanzamt, auch wenn du dafür kein Gewerbe anmelden musst.
 

Schiffversenker

Aktives Mitglied
Dabei seit
25.06.2012
Beiträge
13.478
Punkte Reaktionen
5.510
ja, bis dir deine Hütte abbrennt,
DAS kann allerdings bei PV-Anlagen auch hierzulande ein Problem werden (gibt ja auch andere Brandursachen).
Wegen der hohen Ströme scheinen Feuerwehren da ein Problem zu haben, schließlich benutzen sie Wasser.
Hab schon gelesen, daß sie da gelegentlich lieber kontrolliert abbrennen lassen - muß aber nicht stimmen, man liest ja vieles.
 

RIN67630

Aktives Mitglied
Dabei seit
13.09.2021
Beiträge
2.658
Punkte Reaktionen
1.111
Der Satz beginnt mit "Installation in DE ist sehr teuer, daher..".. :noplan:
Oh ja ! und die Mechanik zur Montage kann schon mal 30% der Panelpreise betragen.
Da machen sich einige mit der Metallkonstruktion richtig die Taschen voll.
Und so eine PV Anlage mal privat zusammen geklöppelt fällt auch niemanden auf ....
Nur solange der Zähler nicht die zurückgespeisten KWh am Zähler anzeigt werden.
Dann, wenn der Gutachter kommt, kann's richtig teuer werden.
Meine Guerillaanlage habe ich abmontiert und verkauft. Ich mache nur noch Gleichstrom-Niedervolt, das darf man noch ohne Handwerker.

Deswegen sage ich ja, Batterien kaufen spart sehr viel Geld!
Hast du mal gerechnet, wie langes ses braucht, bis Batteriestrom sich amortisiert?
In unseren Breitengrade, muss man auch mal mit eine Woche und mehr Schmuddelwetter rechnen, wills Du das in Batterien zwischenspeichern, dann gute Nacht !

----
Ich sage mal jedes durchdachte Solarprojekt fängt mal an mit der Reduktion des Strombedarfs.
Dann, was man nicht reduzieren kann, sollte man geplant einschalten, wenn die Sonne scheint.

Und wenn es 4 Etagen sind und es Euer Haus ist, dann könntest Du besser den Strom für 10cent an die Nachbarn verkaufen, die sparen dann auch noch etwas.
Machst Du da ein Geschenkpaket, so mit eine schöne Schlaufe?
oder wie stellt Du dir sonst das vor?
In DE ist alles geregelt, machst Du was eigenmächtig ohne von einem Profi abgesegnet zu sein, stehst Du blöd da, wenn die Versicherung ein Schaden nicht zahlt.
 

RIN67630

Aktives Mitglied
Dabei seit
13.09.2021
Beiträge
2.658
Punkte Reaktionen
1.111
Deutschland ist doch ein wunderbares Land !

Als Solarüberzeugter, der von seine Solaranlage auf dem Dach 15% seines Bedarfs zurückspeist, muss ich "zur Förderung der Solarenergie"
3,723 ct/kWh EEG Umlage auf 1000KWh bezahlen, also 37€ bezahle ich, damit ich 7,69 ct/kWh EEG Vergütung für meine im gleichen Zeitabschnitt abgelieferten 150KWh bekomme, also 11,5€ Vergütung bekomme.

Also, obwohl ich bereits alles für die Solarenergie tue und bereits Unsummen dafür ausgegeben habe, der EVU Strom beisteure, muss ich netto pro 1000KWh "für die Förderung der Solarenergie" ~25€ draufzahlen.

Fein !

P.S. den "ich" im Beitrag ist blidlich gemeint, ich selbst mache es nimmer mit.
 

appletom

Aktives Mitglied
Dabei seit
27.03.2008
Beiträge
5.264
Punkte Reaktionen
1.245
P.S. den "ich" im Beitrag ist blidlich gemeint, ich selbst mache es nimmer mit.
Herzlichen Glückwunsch, damit bist Du einer von 83 Millionen. Die EEG Umlage ist nämlich defacto abgeschafft falls Du es nicht mitbekommen hast..

Mal abgesehen davon, was soll das für eine PV Anlage sein? 150kwh speise ich in 2-3 Tagen ein..
 

tocotronaut

Aktives Mitglied
Dabei seit
14.01.2006
Beiträge
29.842
Punkte Reaktionen
9.459
Wir werden auch bald Eine PV Anlage installieren lassen.
Gplant it das schon längr, aber das kleingeld musste ertmal beschafft werden.
Und jetzt kommt Putin und macht es noch teurer... Grummel...

Wichtig ist erstmal das dach so voll wie möglich zu kloppen.
Was wir dann mit dem Strom machen wird sich zeigen.
Im schlimmsten fall kommt ein Tauchsieder dran.

Und wenn genug übrig bleibt gibt es als nächstes ein E-Auto.

Bei uns "normales Einfamilienhaus" rechnen wir mit Kosten von 30.000 Euro für die PV und nochmal 50.000 Euro weil wir das gesamte Dach gleich neu decken lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:

RD11

Mitglied
Dabei seit
03.08.2006
Beiträge
566
Punkte Reaktionen
230
Ich hab’s anders gemacht:
Wir brauchen die große Lösung nicht (ich vermute Du sprichst über 10 kWp),
Da wir im Winter für die Wärmepumpe nicht genügend produzieren und im Sommer nicht genug Verbrauch hätten.
Wir installieren jetzt 5 kWp mit 5kW Akku und werden wahrscheinlich das meiste mit unserem kleinen E-Auto und dem Haushalt selbst verbrauchen. Das kostet dann halt ca. 18t€.
Ma sehen, wie das funktioniert. Vielleicht stecken wir dann später nochmal das gleiche dazu. Aber erstmal beobachten.
 

RIN67630

Aktives Mitglied
Dabei seit
13.09.2021
Beiträge
2.658
Punkte Reaktionen
1.111
Mal abgesehen davon, was soll das für eine PV Anlage sein? 150kwh speise ich in 2-3 Tagen ein..
Das war ein beilibig skalierbares Rechenbeispiel, nicht mehr, nicht weniger.
Unter den allerbesten Bedingungen am Alpenrand und komplett schattenfrei, kann man in den Sommermonaten etwa 100x die installierte Spitzenleistung als KWh erwarten.
In den Wintermonate ca. 40% davon erwarten.
 

appletom

Aktives Mitglied
Dabei seit
27.03.2008
Beiträge
5.264
Punkte Reaktionen
1.245
Wir installieren jetzt 5 kWp mit 5kW Akku
Die Frage wäre ob 10kwp ohne Akku nicht sinnvoller wäre..
Bei nur 5kwp und Wärmepumpe, sowie ein e-Auto.. da sitzt der Akku die Hälfte des Jahres auf dem Trockenen und gönnt sich Netzstrom für die Erhaltungsladungen..
 

appletom

Aktives Mitglied
Dabei seit
27.03.2008
Beiträge
5.264
Punkte Reaktionen
1.245
Das war ein beilibig skalierbares Rechenbeispiel,
Ja, aber 1000kwh Bezug mit 150kwh Einspeisung ist halt auch ein nicht so ganz realistisches Bespiel.. klar kommt dann raus das man mehr eeg zahlt (bzw. gezahlt hat) als man einspeisevergütung bekommt.. ich habe auch ca 1000kwh Netzstrom im Jahr, Speise aber ca 9000kwh ein, da sieht die Rechnung deutlich anders aus..
 

sixtees

Aktives Mitglied
Dabei seit
30.12.2008
Beiträge
1.150
Punkte Reaktionen
831
Ich bin auch gerade an der Planung dran.

Bedarf an Strom für unser EFH wird bei ca 13.000 kWh liegen.

Also Dach voll. Auf die Süd-West Seite passt eine 17.5 KWp Anlage. Zusätzlich überlege ich endlich mein Carport zu bauen und dort noch mal 15 Module zu verbauen.

Montage mache ich selber…
 

V8-Driver

Aktives Mitglied
Dabei seit
23.05.2021
Beiträge
1.512
Punkte Reaktionen
1.048
Und wie sieht's mit dem Kosten-Nutzen-Faktor aus? Wann hat sich die Anlage amortisiert?
 

appletom

Aktives Mitglied
Dabei seit
27.03.2008
Beiträge
5.264
Punkte Reaktionen
1.245
Wann hat sich die Anlage amortisiert?
Das entscheidet aktuell vor allem ob Du ein vernünftiges Angebot bekommst.

Man konnte immer so als Richtwert sagen ohne Speicher so rund 10 Jahre, mit Speicher Richtung 15 Jahre (allerdings sehr individuell je nach verbrauchsprofil, ich komme auf ca 9 Jahre ohne Speicher, mit wär es bei uns Richtung 20 Jahre gegangen..)

Bei den aktuellen Preisen sind die 10 Jahre aber kaum noch machbar.. gut, die Strompreise steigen ja auch bei vielen, das macht die Rechnung wieder etwas “besser“
 

RD11

Mitglied
Dabei seit
03.08.2006
Beiträge
566
Punkte Reaktionen
230
Und wie sieht's mit dem Kosten-Nutzen-Faktor aus? Wann hat sich die Anlage amortisiert?
Hatte das mal mit nem Kollegen diskutiert.
Wir kamen zu dem Ergebnis, dass man z.B. bei einem neuen Auto auch nicht unbedingt nach Amortisation fragt.
Wenn du das Ding vom Hof fährst, hast Du schon 5000€n in den Sand gesetzt.

Bin mal gespannt, wie unsere 5kW so läuft.
 
Oben Unten