MacBook Air M1 neu - Akku formatieren?

kassjoe

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Hi, habe schon einiges darüber gehört, vornehmlich für Smartphones. Einmal ganz leer laufen lassen, dann einmal komplett füllen, dann ist es formatiert.

Stimmt das? Und vor allem: muss ich das beim neuen Book ebenso machen?

Danke im Voraus!
 
Schiffversenker

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Ich würde allen Tipps mißtrauen, in denen vom „Akku formatieren“ geschrieben wird.
Akkus haben keine unterschiedlichen Formate.
Wenn überhaupt, dann kann man sie kalibrieren, wobei es da eher darum geht, das Meßsystem für den Akku zu kalibrieren.

Edit: Bei allen Akku-Tipps sollte man nicht nur, wie überhaupt immer, prüfen, wie verlässlich die Quelle ist, sondern auch fragen, um welche Akkus es geht und von wann die Tipps sind.
Ein Auto-Akku von 1970 verhält sich anders als ein Lithium-Ionen-Akku von heute, und wichtiger noch, die Ladeelektronik der modernen Elektronikgeräte hat sich enorm geändert, da sind mittlerweile Minicomputer im Spiel, die die Akkus besser behandeln als es der moderne Mensch könnte. Zumindest bei normaler Benutzung.

Der obengenannte Tipp „formatiert“ Akkus nicht, er kalibriert bestenfalls die Meßinstrumente. Das heißt, die Anzeigen werden etwas genauer, aber auf die Lebensdauer des Akkus hat das keinen Einfluß. Das MacBook schaltet meines Wissens halt irgendwann ab, bevor der Akku auf null geht, und manchmal ist das vielleicht bei 3%, manchmal vielleicht bei 4%. Oder so in dem Dreh.
 
Madcat

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Das mit dem Akku ist halt so eine Religion für sich.
 
RealRusty

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Und vor allem die Spannung spielt die größte Rolle, nicht die angezeigte Kapazität.
 
Chriskr79

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Extremzustände sind nie Gesund ! Dieses Tiefen entladen um den Akku neu zu Kalibrieren stammt aus der Zeit der Nickel Cadmium Akkus die in Handys nicht drin sind. Was dem Akku eher schadet sind schlechte Ladegeräte oder das Laden von 70 % auf 100 dann von 40 auf 50 und dann nochmal auf 100 %. Man zerstückelt damit die Ladezyklen was sich Negativ auswirken kann nicht zwingend muss. Zocken im Urlaub bei 35 Grad dazu noch ne Powerbank dran. Das schadet den Akku. Den Akku oft unter 30 % hoch belasten schadet ggf. den Akku.
 
tocotronaut

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Dieses Tiefen entladen um den Akku neu zu Kalibrieren stammt aus der Zeit der Nickel Cadmium Akkus die in Handys nicht drin sind.
Apple hat das bis vor wenigen Jahren Empfohlen die Akkuanzeige gelegentlich zu Kalibrieren.
Mittlerweile macht das System das Selbst im Laufe der Zeit (es verwirft vermutlich nur alte Werte und wartet einfach ab, bis der Akku zufällig mal ganz leer gespielt wurde.)

https://support.apple.com/de-de/HT212247

Der Akku wird dabei zwar leer gespielt, aber er ist (vermutlich) noch weit entfernt von Tiefentladen...
Und man kalibriert auch nicht den Akku sondern das Meßsystem bzw. die Anzeige.
 
Rasheth

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Einmalig, für eine wirklich akkurate Anzeige, schadet nicht. Aber ab dann einfach benutzen und nicht mehr allzu viele Gedanken machen. Konstantes Leerlaufen auf 0% sollte man nach Möglichkeit vermeiden, doch zumeist hat man ohnehin vor dem Schlafengehen i.d.R. eine Auflademöglichkeit parat, egal ob Smartphone oder Laptop. Viel Spaß mit Deinem Gerät!
 
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cyberfeller

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Man kann ein Apple Geräteakku nicht auf 0% tiefentladen, die Geräte schalten sich schon weit vorher aus. 0% im Apple Universum sind nicht 0% im Akku Universum.
Und ab und zu den Batteriecontroller Kalibrieren bringt 0 für die Akkulaufzeit nur für die Anzeige. Schadet auch überhaupt nicht, wird aber von den Herstellern der Batteriecontrollern empfohlen. Ist eher was für den "Peace of mind" mehr nicht.
 
Madcat

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Dieses Tiefen entladen um den Akku neu zu Kalibrieren stammt aus der Zeit der Nickel Cadmium Akkus die in Handys nicht drin sind.
Psst, wir sind nicht im iPhone-Forum sondern im Macbook-Forum und es geht nicht um den Handy-Akku sondern um den Macbook-Akku ;)

@cyberfeller hat es gut beschrieben ;)
 
RealRusty

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Egal welcher LiIonen Akku. Alle sind bei 0% nicht tiefentladen. Es gibt eine Entladeschlussspannung und eine Ladeschlusspannung je nach Akku bzw. Hersteller bei der das Gerät abschaltet (0%) oder die Ladung beendet wird (100%). Die Prozentanzeige sollte damit korrelieren was aber nie ganz genau sein kann da Spannung nicht gleich genaue % Werte sind. In der Regel sind die Werte zwischen 3,4V - 4,2V. 3,4V = Leer und 4,2V gleich voll.

Eine Kalibrierung wird im Werk vorgenommen und kann nicht einfach durchgeführt werden auch wenn man das hinterher gerne so bezeichnet. Es kann aber helfen die Anzeige der % zu verbessern wenn man das Gefühl hat das da etwas nicht stimmt. So auch die Empfehlung verschiedner Hersteller.

Formiert wurden NiCD oder NiMH Akkus.

Lieber oft und wenig laden als selten und viel. Die Anzahl der Ladezyklen bleibt dabei gleich. Lieber selten bis 0% gehen und nicht lange bei 100% lassen!
 
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cyberfeller

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Egal welcher LiIonen Akku. Alle sind bei 0% nicht tiefentladen. Es gibt eine Entladeschlussspannung und eine Ladeschlusspannung je nach Akku bzw. Hersteller bei der das Gerät abschaltet (0%) oder die Ladung beendet wird (100%). Die Prozentanzeige sollte damit korrelieren was aber nie ganz genau sein kann da Spannung nicht gleich genaue % Werte sind. In der Regel sind die Werte zwischen 3,4V - 4,2V. 3,4V = Leer und 4,2V gleich voll.

Eine Kalibrierung wird im Werk vorgenommen und kann nicht einfach durchgeführt werden auch wenn man das hinterher gerne so bezeichnet. Es kann aber helfen die Anzeige der % zu verbessern wenn man das Gefühl hat das da etwas nicht stimmt. So auch die Empfehlung verschiedner Hersteller.
Apple Geräte schalten sich weit vor Entladeschlussspannung aus.
Die Hersteller nennen das aber "calibration".
 
picknicker1971

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Gerät einfach benutzen.
Apple hat genug schlaue Köpfe die eine adäquate Steuerung/Lademanagement für Akkus entwickeln
 
akumetsu

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Apple hat genug schlaue Köpfe die eine adäquate Steuerung/Lademanagement für Akkus entwickeln
Leider nein! 3mal aufgeblähter Akku beim MBP (15" Mid2015). Anerkannter Serienfehler aber leider war meine Seriennummer nicht dabei, trotzdem 3mal in Folge betroffen...

Aussagen im Apple Store:
1. Tausch: "...zumindest 1x im Monat entladen..."
2. Tausch: "...besser 1x die Woche entladen..."
3. Tausch: "...nicht im Netzbetrieb verwenden."

Der Akku hatte jedes mal noch knapp 100% aber das Book hat sich am Tisch gedreht weils so dick war...
 
RealRusty

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Apple Geräte schalten sich weit vor Entladeschlussspannung aus.
Die Hersteller nennen das aber "calibration".
Das kann sein aber näheres weiß ich dazu nicht. Der Hersteller des Akkus definiert die Spannungen für seinen Akku. Was dann Apple oder andere daraus machen kann etwas anders sein um bestimmte Ziele zu erreichen wie mehr Schonung oder längere Betriebszeiten usw..
 
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picknicker1971

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Leider nein! 3mal aufgeblähter Akku beim MBP (15" Mid2015). Anerkannter Serienfehler aber leider war meine Seriennummer nicht dabei, trotzdem 3mal in Folge betroffen...

Aussagen im Apple Store:
1. Tausch: "...zumindest 1x im Monat entladen..."
2. Tausch: "...besser 1x die Woche entladen..."
3. Tausch: "...nicht im Netzbetrieb verwenden."

Der Akku hatte jedes mal noch knapp 100% aber das Book hat sich am Tisch gedreht weils so dick war...
Das liegt aber nicht an einer schlechten Steuersoftware/Batteriemanagement, sondern defekten Batterien
 
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cyberfeller

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Gerät einfach benutzen.
Apple hat genug schlaue Köpfe die eine adäquate Steuerung/Lademanagement für Akkus entwickeln
Das macht der Hersteller des Batteriepacks, nicht Apple. Das ist auch gut so, andernfalls hätten wir viel mehr aufgeblähte Akkus.
 
akumetsu

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Das liegt aber nicht an einer schlechten Steuersoftware/Batteriemanagement, sondern defekten Batterien
Noch schlimmer! Mehrere Jahre lang absichtlich kaputte Teile verbauen ist nicht gerade nett.

Und der Benutzer bleibt natürlich auf den Kosten sitzen, sowie mehrmals An/Abreise zum AppleStore und Wochen ohne MBP.
 
picknicker1971

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Noch schlimmer! Mehrere Jahre lang absichtlich kaputte Teile verbauen ist nicht gerade nett.
Mag sein, war/ist aber nicht das Thema.
Die Frage war, ob man was beim Laden beachten soll bzw „Akkukalibrierung“ und nicht ob Apple defekte Akkus verbaut (hat).
 
picknicker1971

picknicker1971

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Das macht der Hersteller des Batteriepacks, nicht Apple. Das ist auch gut so, andernfalls hätten wir viel mehr aufgeblähte Akkus.
Ist dem so? Quelle?
ZB „Optimiertes Laden“ unter iOS ist nicht von Apple, sondern vom Akkuhersteller? Auch bezweifle ich, dass die überhaupt SingleSource sind und nicht mehrere Akkulieferanten, wo dann jeder ein eigenes Akkumanagemenz bereit stellt…?
 

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