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Internet-Zugang einschränken, um Missbrauch zu verhindern

Diskutiere das Thema Internet-Zugang einschränken, um Missbrauch zu verhindern im Forum Internet Allgemeines.

Schlagworte:
  1. Westbub

    Westbub Mitglied

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    Das nach dem völlig nutzlosen Erwähnen der Herkunft des Menschen direkt die Ausländerbehörde ins Spiel kommt war ja klar.
    Wenn an der Geschichte was dran ist, dann hat hier zuerstmal der Staatsanwalt versagt, da es ja bereits zur Anzeige durch die Opfer kam.
    Das er, der Staatsanwalt, dann so einem looser von Pflegevater vertraut "geeignete Massnahmen" zu ergreifen, ohne mit nur einem Satz zu prüfen ob der überhaupt genug Grips dafür hat, ist das zweite Versagen.
    Dann nicht einfach das wlan passwort zu ändern ist schon fast Mittäterschaft.
     
  2. lemonstre

    lemonstre Mitglied

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    Das hat mit dem Router nichts zu tun, sondern der Art und Weise wie das Internet gebaut ist. Selbst der Provider des Anschluss könnte hier wenig bis nichts ausrichten - und das ist gut so!

    Ich kann nur empfehlen den Internetanschluss abzudrehen, damit der Pflegevater sich nicht selbst weiter in Gefahr bringt.
     
  3. Maulwurfn

    Maulwurfn Mitglied

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    Es gibt schlicht keine geeigneten Maßnahmen.
     
  4. baninchenrenner

    baninchenrenner Thread Starter Mitglied

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    Vielen Dank für eure Beiträge. Ich habe dem Pflegevater von der ziemlichen Unmöglichkeit eines wirksamen Zugangsfilters berichtet und der muss nun seine Entscheidung treffen.
     
  5. magfoo

    magfoo Mitglied

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    Es wird nicht um eine wirksame Maßnahme gehen sondern darum, dass der Pflegevater das "Möglichst nach dem Stand der Technik" getan hat.
    Beim Auto hätte es die Auflage eines Fahrtenbuch gegeben.

    Ich denke stand der Technik ist z. B der Kinderschutzfilter der Fritzbox. Genaueres kann nur ein Fachanwalt sagen.

    Das ist KEINE technische Fragestellung!
     
  6. baninchenrenner

    baninchenrenner Thread Starter Mitglied

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    Der Pflegevater hat mittlerweile eine Entscheidung getroffen, die ich ihm in seinem Speedport-Router auf Wunsch konfiguriert habe, und zwar eine tägliche Internetzugangsbegrenzung für das gesamte Hausnetz von 10 bis 23 Uhr. Das gilt zwar für alle, aber diese Einschränkung nimmt er für sich eben auch in Kauf und sieht es dahingehend positiv, dass auch er nicht zu lange online ist. Inwiefern das für die aktuelle juristische Auseinandersetzung ausreichend ist, muss er nun selbst verantworten, zumal er auch über anwaltliche Beratung verfügt. Mehr kann, muss und will ich da auch nicht tun. :cool:
     
  7. efx

    efx Mitglied

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    Bin kein Jurist aber für Unfug im WLAN Gast Netzwerk haftet man doch nicht oder doch?
     
  8. imacer

    imacer Mitglied

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    Im Hinblick auf den Threadtitel soll das genau was bewirken?
    Von 10 bis 23 Uhr steht der Pflegevater hinter dem Menschen, der bisher "Unfug" im Netz trieb?
    Ob das gerichtlich sinnvolle Maßnahmen sind, bezweifle ich.:noplan:

    Eigentlich wurde die Störerhaftung zumindest für offene WLA-Netzwerke abgeschafft. Aber wenn dem so wäre, hätte der Pflegevater ja keine Auflagen bekommen, um Missbrauch vorzubeugen?! :confused:
     
  9. Lor-Olli

    Lor-Olli Mitglied

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    Eine einigermaßen vernünftige Kontrolle gibt es nur, wenn man die Hardware "kastriert"… kein wLan mehr und Ethernetzugänge / Geräte nur per manueller Festlegung. Eine Bekannte hat folgende Lösung gewählt (3 Jugendliche im Haus), der Router ist in einem verschlossenen Schrank, Rechner können im Netzwerk des Hauses nur über das Kabel ins Netz, Zeiten sind limitiert und Zugriffe werden protokolliert - so etwas geht nur mit einem Router der sich entsprechend konfigurieren lässt nicht mit den Speedports…
     
  10. imacer

    imacer Mitglied

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    Das würde aber immer noch nicht wirklich verhindern können, dass jemand "unseriöses Material" auf irgendwelche Seiten hochlädt oder per Mail verschickt...
     
  11. baninchenrenner

    baninchenrenner Thread Starter Mitglied

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    Genau das ist ja der Punkt, der sich herausgeschält hat: Es gibt hier leider nur AN oder AUS, Schwarz oder Weiß, 0 oder 1. Dazwischen leider null „technische Graustufen“. Diese gnadenlose Gestaltungskastration - selbst in technisch hochmodernen Zeiten mit ansonsten machbaren Abermillionen Diversitäten - habe ich dem Pfegevater mühselig beibringen müssen - er will es mir eigentlich bis jetzt nicht glauben, ich war ja selbst auch konsterniert. Nun ist er zumindest soweit klüger, als dass er im weiterverlaufenden juristischen Prozess sachkundig aufgestellt ist. Und diese ernüchternde Ausgangsberatung habe ich erbracht. Alles weitere liegt außerhalb meines Einfluss- und Verantwortungsbereichs.
     
  12. Westbub

    Westbub Mitglied

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    Ich finde es gut , dass du uns updatest. Es gibt halt Themen, die zwar aus psychosozialer Sicht vielschichtig zu betrachten sind, allerdings auf digitaler Ebene auch manchmal am besten digital gelöst werden.
     
  13. baninchenrenner

    baninchenrenner Thread Starter Mitglied

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    Ich sehe das durchaus auch als meine Pflicht, den Fortgang, soweit er Relevanz für den Thread hat, hier mitzuteilen, schließlich machen sich ja mehrere User auch die Mühe, mir zu antworten bzw. sich beratend zu beteiligen :)
     
  14. Schiffversenker

    Schiffversenker Mitglied

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    Also man kann schon Whitelists - Zugang ist erlaubt - oder Blacklists - Zugang ist verboten - anlegen, nicht nur AN oder AUS.
    Beide Methoden sind aber schwierig zu konfigurieren, vor allem wenn nicht nur eine Person über den Account Zugriff haben soll.
    Irgendwann gibt es wohl eine Grenze, wo man auch als wohlmeinender Mensch entscheiden muß: jetzt ist Schluß, jetzt geht gar nichts mehr.
    Dann sind Profis gefragt, nicht über IT, sondern über Psychologie und so weiter.
     
  15. baninchenrenner

    baninchenrenner Thread Starter Mitglied

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    Ich hatte mir ja bei der Konfiguration des Speedport Routers telefonisch Assistenz von einem befreundeten IT-Fachmann dazugeholt, der ja empfahl, besser eine FritzBox zu verwenden, da man dort genau solche White- bzw. Blacklists, die es vorgefertigt bereits im Netz gibt, hinterlegen kann. Da es aber letztlich immer eine Möglichkeit gibt, all das dennoch zu umgehen, wenn man nur schlau genug dazu ist, wäre das womöglich ein energiezehrender Kampf gegen Windmühlenflügel ....
     
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