„Der Mythos vom sicheren Mac“

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  1. frimp

    frimp Mitglied

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    Nicht ganz. Es gibt einige Konzepte, die zumindestens Einfallstore auf dem Mac verhindern. Dazu gehört natürlich auch die restriktive Treiberpolitik.
    Man muss unterscheiden zwischen der Systemsicherheit, die man wohl nur nach Sichtung und Qualifizierung des kompletten MacOS-Quellcodes ausreichend bewerten kann, und dem Bedrohungsrisiko, das (noch) deutlich unter dem von Windows liegt.
    Die Wahrscheinlichkeit eines systembedingten Sicherheitsloches könnte man in direkten Bezug zur Anzahl Quellcodezeilen, den möglichen Schnittstellen zum Kernel usw. setzen. Selbst wenn MacOS oder iOS einen vergleichbaren Prozentsatz zu Windows aufweisen sollten, wird Windows absolut gesehen immer -im negativen Sinne- vorne liegen.
     
  2. ElenaK22

    ElenaK22 Mitglied

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    Sollte man denn eurer Meinung nach ein Antivirus-Programm auf dem Mac installieren?
     
  3. t_h_o_m_a_s

    t_h_o_m_a_s Mitglied

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    Nein
     
  4. Lor-Olli

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    Insbesondere wenn Du regen Austausch mit windows usern hast, ist es zumindest eine Geste der Höflichkeit ;) (ein Mac kann unter Umständen Malware verteilen ohne selbst infiziert zu werden). Ich nutze seit 30 Jahren Apple Rechner und bisher bin ich nicht "infiziert" oder "verseucht" worden. Das ist aber nicht per se ein Macfeature (wiewohl die Wahrscheinichkeit deutlich geringer ist) > meine Frau ist seit 30 Jahren beruflch mit windows unterwegs und auch sie hat nie Probleme gehabt.

    Für den Duchschnittsuser reicht in der Regel auch eine "durchschnittliche Vorsicht" (man klickt einfach nicht auf jeden button, steckt nicht jeden USB-Stick ein, lädt nicht "von irgendwo her" Software etc. und hat vermutlich auch nur ein geringes Risiko). Viele Attacken zielen aber auch gar nicht auf den einzelnen User ab (Phishing ist keine wirklich Attacke, den n ohne User Mithilfe geht hier nix) , sondern lieber gleich auf Provider, Hoster, Server, Firmen etc. > wenn die schlampen hat auch der Enduser ein Problem.
     
  5. avalon

    avalon Mitglied

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    Um einen Computer sicher zu machen, lässt man ihn am besten in der Verpackung.
    Und auch da ist er nicht sicher, denn er könnte geklaut werden...

    Spaß beiseite, ein Antivirenprogramm braucht man meiner Meinung nicht.
    Aber es kann nicht schaden den Mac mit z.B. Malwarebytes ab und an zu scannen.
    Und man sollte halt wissen wem man seine Daten anvertraut im Netz.
     
  6. lulesi

    lulesi Mitglied

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    Das ist aber merkwürdig.
    Beim Windows Rechner gibt es keinen seriösen Experten der nicht ein Antivirenprogramm für Windowsrechner empfielt, sofern sie ins Netz gehen können.
    Das einzige was sich verändert hat, dass Microsoft es nach 20 Jahren seit einigen Jahren geschafft hat mit dem serienmäßig mitgelieferten "Defender" einen guten Schutz mittzuliefern.

    In diesem Thread geht es aber darum, dass der Mac angeblich unsicherer sein soll. Wenn man das glaubt, müsste man der Logik folgend zwingend für macos ein Schutzprogramm empfehlen.

    PS. Wenn der Sicherheitsstatus des macos so schlecht ist, warum sind dann aber bei den letzten Trojanerwellen wie z.B. "Wannacry" immer ausschliesslich Windowsrechner betroffen?

    PPS. Wenn ich mir die offiziellen Warnungen des "Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik" anschaue, dann betreffen die ebenfalls ausschließlich Windowsrechner. Dies kann zwar keine Bewertung für die Zukunft sein, aber ich ziehe meine eigenen Schlüsse daraus.
     
  7. Veritas

    Veritas Mitglied

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    Mal anders gefragt. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, mein System zu gefährden, wenn mein Backup offline ist, wenn ich nicht jeden unbekannten Anhang öffne, wenn ich keine Makros aus Anhängen öffne, wenn ich keine illegalen Downloads starte oder auf mich auf dubiosen Seiten herumtreibe?
    Die meisten Schädlinge liegen nicht an mangelnder Sicherheit, sondern an der Unwissen- und Dummheit der User.

    Wohingegen der Rootbug Schlamperei seitens Apple war.
     
  8. maba_de

    maba_de Mitglied

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    Es gibt auch genügend Spezialisten, die vom Virenscanner unter Windows abraten. Gerade im Forensik Bereich ist das eine sehr verbreitete Meinung.
    Selbst der häufig zitierte Wiki Artikel zum Thema Virenscanner Schlangenöl (?) mag hier als Beispiel dienen.
    Übrigens sagt das BSI im IT Grundschutz Katalog zum Thema macOS Sicherheit u.a.:
    Quelle: https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/I...822.2_cid369?nn=10137184#doc12003680bodyText5

    Mag jeder sehen wie er will, aber es ist nicht so, dass Niemand auf macOS vom Virenscanner abrät.

    Hat schlicht was mit der Zielgruppe zu tun und dem Erpressungspotential.
    Welche große Firma setzt denn flächendeckend macOS ein? Wird zwar regelmäßig behauptet, das es diese Firmen gibt, aber zu finden sind sie nicht.
    Und nein, selbst bei den beiden "Musterbetrieben" Google und IBM ist es ein Mischbetrieb.

    die geben auch regelmäßig Warnungen für macOS aus.
     
  9. tocotronaut

    tocotronaut Mitglied

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    Naja, du wirst kaum noch Experten finden, die behaupten, dass man ein aktuelles Windows 10 mit einem Virenschutzprogramm betreiben sollte.

    Denn Microsoft hat es nach 20 Jahren geschafft, mit dem serienmäßig mitgelieferten "Defender" einen guten Schutz mittzuliefern. ;)


    Selbst das haben sie mitlerweile von macOS abgeschaut - und es Funktioniert. ;)
     
  10. lulesi

    lulesi Mitglied

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    Natürlich wird empfohlen auch ein aktuelles Windows mit einem Virenschutzprogramm zu betrieben.

    Defender ist ein Virenschutzprogramm.
    Zitat von Microsoft:

    Wenn Sie Ihren PC mit Windows Defender Antivirus schützen, erhalten Sie umfassenden Schutz für Ihr System, Ihre Dateien und Ihre Onlineaktivitäten vor Viren, Schadsoftware, Spyware und anderen Bedrohungen. Sie können völlig unbesorgt sein.
     
  11. maba_de

    maba_de Mitglied

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    Apple über Xprotect:
    Quelle: https://www.apple.com/de/business/resources/docs/macOS_Security_Overview.pdf

    Aber @tocotronaut schrieb, das EXPERTEN eher nicht zum Scanner raten ;).
     
  12. tocotronaut

    tocotronaut Mitglied

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    Das ist jetzt alles definitionssache - so weit sind unsere Positionen gar nicht auseinander...
    Natürlich meinte ich ein zusätzliches Virenschutzprogramm.

    macOS hat seit 2009 bzw. 10.6 Snow Leopard einen Virenscanner integriert...
    Windows halt seit Windows 10 (2015 - wobei es den Defender unter anderem Namen wohl schon seit 2006 gibt)

    Seitdem rät kaum noch jemand ernsthaft einen zusätzlichen Virenscanner zu installieren.
     
  13. frimp

    frimp Mitglied

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    Ja, der ist quasi eingebaut in macOS. Daher braucht man theoretisch keinen weiteren Scanner. Nur arbeitet halt XProtect sehr versteckt. Kann man aber durchaus mit 3rd-Party-Tools einsehen:
    https://digitasecurity.com/uxprotect/

    Weitere Infos zur Sicherheit auf dem System kann man mit SilentKnight oder LockRattler sehen:
    https://eclecticlight.co/lockrattler-systhist/

    Der Normaluser muss sich damit natürlich nicht auseinandersetzen...
     
  14. Mike13

    Mike13 Mitglied

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  15. maba_de

    maba_de Mitglied

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    oha. Da ist aktuell einfach der Wurm drin. Apple ist hier an einem Scheideweg und ich hoffe ernsthaft, das sie wieder mehr Qualität in die Software Entwicklung pumpen.
    Wenn man dann noch so Dinge hier liest passt das leider ins Bild:
    https://www.mactechnews.de/news/art...eckgaengig-keine-geteilten-Ordner-173219.html

    Vermutlich ist der Aufwand größer als man denkt, aber andererseits, es geht um das Sharen von Ordnern, das Apple nicht implementiert bekommt.
    Das ist im Jahr 2019 schlicht peinlich.
     
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