„Der Mythos vom sicheren Mac“

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  1. asg

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    Software wird immer irgendwelche Fehler haben. Und bei größeren Projekten insbesondere. So ist das nunmal und ist nicht lächerlich sondern "normal". Es gibt keinen fehlerfreien Code. Evtl. ein "Hello World"...
     
  2. vidman2019

    vidman2019 Mitglied

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    Es geht nicht darum dass keine Fehler passieren, sondern dass der gleiche Fehler aus 12.1.3, 12.1.4, 12.2 in 12.4 wieder reinkommt.
     
  3. dg2rbf

    dg2rbf Mitglied

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    Hi,
    sowas nennt sich miserable Software Quallitäts Kontrolle, bei Apple.

    Franz
     
  4. MacMac512

    MacMac512 Mitglied

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    Das gleiche Problem gab es schon beim Rootbug. Das Problem ist und bleibt einfach die Qualitätskontrolle.
    Daran lässt sich sehr lange sehr viel sparen, bis es irgendwann auffällt. Nur dann ist es doof, sonst kümmert es keinen.
    Aber Aktionäre sehen eben nicht sehr gerne Leute die Arbeit anderer abnicken, weil alles gut läuft.
    Wenn es schlecht läuft und man diese Leute bräuchte, dann sind sie leider schon "synergie-effected"... ;)
     
  5. JeZe

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    Du Du Dich ja scheinbar hier auskennst: beschreibe doch mal bitte genau den Test, der zuverlässig alle Sicherheitslücken bei einer "Qualitätskontrolle" aufdeckt.
     
  6. MacMac512

    MacMac512 Mitglied

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    Na wer so nett fragt, für den doch immer. :)

    Also ein Test zum Ausschließen von Sicherheitslücken, die in alten Versionen gepatched sind, sieht so aus, dass in der neuen Version nach dem Fehler der alten Version gesucht wird und bei eventuellem Vorkommen dieser gepatched wird.

    Da es ja sogar ein bekannter Fehler ist dieser vergleichsweise leicht zu finden, wenn man danach sucht. Dafür braucht man aber:
    A jemanden der danach sucht.
    B jemanden der es auch finden kann.
    C jemanden der es beheben kann.
    Und besonders D jemanden der dem anderen jemand den Auftrag gibt Software danach zu untersuchen und dafür auch bezahlt.

    A, B, C und D sind die absolut notwendigen Bestandteile einer funktionierenden Qualitätssicherung für Software. Aber an irgendeiner Stelle wurde eben seitens Apple gespart.
     
  7. JeZe

    JeZe Mitglied

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    Die Methode würde in der Praxis extrem viel Zeit in Anspruch nehmen, daher werden Tests i.d.R. automatisiert. Ich glaube daher schon, dass Apple entsprechende Testskripts noch nicht erweitert hat, denke aber weniger, dass dies durch Sparmaßnahmen begründet ist. Man muss ja bedenken, dass es gerade bei Sicherheitsupdates immer einen Zielkonflikt zwischen Schnelligkeit und Qualität gibt.
     
  8. MacMac512

    MacMac512 Mitglied

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    Sorry, aber wenn man eine gepatchte Version draußen hat, wo keine Lücke drin ist, dann gibt es kein Schnelligkeitskonflikt für die nächste Version. Wenn man eine für den Status Quo sichere Version hat, dann braucht man die nächste Version nicht auf teufel komm raus und ohne QS raushauen.

    Unabhängig davon geht es ja auch nicht nur um Rootbug und co., sondern bspw auch um lahmgelegte iOS Geräte mit neuesten Update. Welches dann zurückgezogen wird, da gibt es dann nämlich auch keinen Schnelligkeitskonflikt, da es einfach eine neue Version ist. Sowas kann man aber einfach testen. Der Vorteil von iOS ist, dass die Geräte sehr begrenzt sind, also eine Testgruppe sehr leicht zur Verfügung zu stellen ist.
    Wenn man will, wenn man es bezahlen will, etc. Wenn man daran spart, weil es zu teuer ist, dann eben nicht.. aber dann ist es schlechte QS, gerade wegen Sparmaßnahmen.
     
  9. Veritas

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    Und du meinst, der Rootbug ist dadurch zu verschmerzen, weil Apple sparen muss und sie keine Zeit hatten?
     
  10. dg2rbf

    dg2rbf Mitglied

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    :D
     
  11. frimp

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    Je sicherer ein System deklariert wird, umso sorgloser gehen die Benutzer damit um. Aufklärung und Sicherheitsbewusstsein gehört zu jedem System!
    Ich erinnere mich gut an die 80er, als VAX/VMS als sicherstes Betriebssystem überhaupt abgefeiert wurde. Aber die Standardaccounts mit Systemprivilegien in vielen Forschungsinstituten (!) mit dem Auslieferungspasswort belassen wurden.
    Und auch bei VMS gab es eklatante Sicherheitslücken, die spätestens beim Studium des Sourcecodes (den man damals auf Microfiche einsehen konnte) offenbart wurden.
    Damals fand nur vieles unter dem "Ausschluß der Öffentlichkeit" statt.

    Schön, dass wir uns alle immer noch in einem Netz der Technologien der 60er und 70er bewegen. Und ich versichere euch, die Diskussionen sind nicht besser geworden und die Glaubenskriege auch nicht.

    Schade, dass niemand daraus zu lernen scheint.
     
  12. maba_de

    maba_de Mitglied

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    man sollte das nicht zu ernst nehmen. Es macht doch einfach auch Spaß, oder nicht?
     
  13. Veritas

    Veritas Mitglied

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    Kommt auf das Maß an ;) :drink:
     
  14. t_h_o_m_a_s

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    :suspect:
    :jaja:
    :hehehe:
     
  15. MacEnroe

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    „Der Mythos vom sicheren Mac“

    Die Aussage ist falsch. Den Mythos, der Mac sei vom System her sicher und nicht angreifbar, gab es nie.
    Der Vorteil liegt darin, dass er viel weniger angegriffen wird. Das war immer so und ist heute noch so.
     
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