Apple Pay bald in Deutschland ?

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  1. spatiumhominem

    spatiumhominem Mitglied

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    Nicht als Hauptkonto.
     
  2. olfreddy

    olfreddy Mitglied

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    Warum sollte ich dies als vernunftbegabter Mensch nur tun, einmal in zwei Monaten reicht mir völlig aus.
     
  3. IrishBilly

    IrishBilly MacUser Mitglied

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    Okay. Dann sind es 5... Wow.

    Und wie sieht es aus mit Einzahlungen? Kann ich jederzeit rund um die Uhr kostenlos mit jedem Betrag machen. Bei N26 war das glaub ich bis 100€ beim Cash26 Partner wo ich an deren Öffnungszeiten gebunden bin? Nicht so ideal finde ich.

    Ich muss aber dazu sagen, ich wohne auf dem Land. Mit einem reinen Online Konto ist man hier doch relativ schnell mal aufgeschmissen.
     
  4. CarlosTT

    CarlosTT Mitglied

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    So wenig Geldautomaten oder wegen fehlender Einzahlungsmöglichkeiten? ich nutze als Hauptkonten seit 20 Jahren ein reines Onlinekonto. Und bis auf Immobilienfinanzierung etc. kann ich auf Banker auch verzichten.
     
  5. IrishBilly

    IrishBilly MacUser Mitglied

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    Im Grunde beides plus zusätzlich kleine Läden wo nur Giro Karte oder sogar mal gar keine Kartenzahlung geht. Alle Geldautomaten hier sind sowieso Sparkasse oder Volksbanken.
     
  6. sutz2001

    sutz2001 Mitglied

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    Also 8 Euro pro Monat ist ein stolzer Preis.
    Visa oder Mastercard bekommst du bei vielen anderen Banken auch gratis, auch mit den diversen (sinnlosen) Versicherungen dabei. Versicherungen sind ja auch so ein Ding, das nur bei Deutschen "zieht". German Angst halt. Klar, ich habe auch Versicherungen um größere Schäden abzuwenden, aber ich brauche keine Versicherung für 5 Euro um einen 10 Euro Schaden abzudecken (jetzt mal übertrieben dargestellt, aber meistens sind die gebotenen Kleinversicherungen nichts anderes).
    Einige durchaus sinnvolle Versicherungen sind mal dabei, aber eher selten oder nur bei den "teuren" Karten.

    Ich behauptet mal, das die Direktbanken, wie hier schon geschrieben, ein deutlich besseres Automatennetz haben, da du einfach überall abheben kannst und nicht erst eine passende Bank suchen musst.
    Und dazu kommt, dass das Modell der Sparkassen und auch anderer Filialbanken auf einen rein innerdeutschen Gebrauch ausgelegt ist - fährst du ins Ausland wird es mit den Karten schnell teuer. Das können andere Banken deutlich besser. Ich zahle im Ausland z.B. keinerlei Gebühren, einfach nur den Preis umgerechnet zu den am Einkauft offiziellen Wechselkurs. Keine Auslandseinsatzgebühren oder sonst was. Das ist schon sehr praktisch. Und da kommt über das Jahr gesehen eine Menge zusammen, wenn man beruflich oder auch privat öfter mal unterwegs ist.

    Selbst die nur telefonische Beratung der Direktbanken war bis dato immer sehr gut - meistens sogar besser als bei der Bank vor Ort, da man hier auch mal über den Tellerrand des jeweiligen Einzugsgebietes geschaut hat.

    Bei mir stehen die Gebühren bis dato in keinem Verhältnis zur Leistung - das ist einfach zu teuer für das Gebotene. Immerhin verdient die Bank ja auch noch gut mit meinem Geld. (Aktuell vielleicht nicht so gut auf Grund der Zinsen, aber über die Jahre schon nicht schlecht)

    Die einzige Beschränkung ist, ich muss immer mind. 50 Euro Bargeld abheben - so what? Ich hebe eh nur alle 2-3 Monate 50 Euro ab, die reichen dann mehr als aus. Es wird mit Karte bezahlt, da kann ich nichts verlieren und ist viel sicherer. Bargeld braucht man nur bei einigen rückständigen Läden wie Bäcker etc.
    Ich hätte jetzt keine Lust, für 10 Euro zum Automaten zu laufen - aus dem Alter bin raus, wo man das gemacht hat. ;)
    Und last but not least, wenn alle wieder auf Karten schimpfen und ggf. die Gebühren für die Händler: überlegt mal, was Bargeld kostet. Das transportiert sich nicht alleine zur Bank, muss gezählt, verwaltet werden usw. Aber das fällt halt immer unter den Tisch, war ja schon immer so. Ich glaube nicht, dass Bargeld unterm Strich billiger als Karte. Da wird sich nicht viel tun.

    Und nun hoffen wird, dass Apple Pay hoffentlich bald kommt, für mich wäre es ein schöner Komfortgewinn.
     
  7. Pille2k6

    Pille2k6 Mitglied

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    Ok, also jetzt wird der Thread doch eine Direktbanken / Filialbanken-Diskussion. Mea culpa. :D

    Trotzdem will ich darauf kurz eingehen. Wichtig ist immer, dass man nicht pauschalisiert. Jede Sparkasse ist sozusagen eine eigene Bank, die halt im Sparkassen-Verbund zusammenhängen. Trotzdem hat da jeder andere Angebote (auch wenn sie sich zum Großteil schon etwas ähneln). Ähnliche bei den Volks- und Raiffeisenbanken. Aber das muss ja nicht schlecht sein.

    Die Versicherungen, die bei meiner MasterCard dabei sind: Reiserücktrittversicherung, Reiseabbruchversicherung, KfZ-Schutzbrief, Internet-Käuferschutz. Die Versicherungen gelten für die ganze Familie!
    Zusätzlich kann ich im Ausland kostenlos Bargeld mit der Mastercard abheben und bekomme bei der Reisebuchung 5% Cashback. Im Schadensfall sind es dann deutlich mehr, als 10,- EUR.

    Wenn ich also nur 1x im Jahr in den Urlaub gehe, haben sich allein durch die Versicherungen, die ich bei der Reise nun nicht mehr mitbuche, die Kosten locker amortisiert und ich hab sozusagen Girokonto und Karten „kostenlos“.

    Ich sehe hier auch nicht, wie meine Sparkasse hier auf einen „innerdeutschen Gebrauch“ ausgelegt ist. Sie ermutigen mich eher zu reisen, aufgrund der Leistungen. ;)

    Du sprichst das Thema „telefonische Beratung“ an. Bietet die Sparkasse grundsätzlich natürlich auch. Aber eben zusätzlich. Komplexe Themen will ich mir aber persönlich erklären lassen und auch vor Ort aufzeigen / ausdrucken lassen etc. Ich kann mir kaum vorstellen, wie man eine seriöse Beratung (vor allem auch im Bereich Wertpapiergeschäft oder Baufinanzierung) nur am Telefon macht. Das geht teilweise aus MiFID-Gründen schon gar nicht.

    Und das die Bank mit deinem Geld was verdient, stimmt schon so seit fast zehn Jahren nicht mehr. Auf Einlagen zahlen Banken aktuell -0,4% Strafzins.

    Aber logo, verdienen muss die Bank ja grundsätzlich auch was. Sonst gehts halt nicht mit Filialen, Apps, Service usw. Apple Music oder guten Service (Apple Care) gibts auch nicht umsonst. Jeder will bezahlt werden. Deshalb Kauf ich aber auch gerne Apple-Produkte. Apple verlangt für die Hardware auch mehr als andere Hersteller, aber dafür hab ich den Service und die Software und die Apple Stores in der Nähe.

    Auch eine Direktbank muss grundsätzlich Geld verdienen. Aber weniger, weil eben viele Leistungen fehlen oder beschränkt sind etc. Manchmal frag ich mich da echt auch im Bezug auf Datenschutz, was da so läuft... ich sag mal ganz vorsichtig: Wenn du nichts für einen Dienst zahlst, bist du das Produkt, das verkauft wird.

    Aber man sieht es ja bei deiner Bank mit den Abhebungen. Bargeldabhebungen ab 50,- EUR. Oder das Beispiel N26 mit 5 Abhebungen im Monat. Puh. Also kein Bäcker hier in meiner Stadt (ca. 100.000 Einwohner) nimmt ne Karte. Oder der Döner in der Innenstadt etc. Es gibt noch sehr, sehr viele Läden. Das gilt genauso für Stuttgart, wo ich oft unterwegs bin. Dafür hol ich mir gerne mal 10,- EUR am Automat nebenan. Auch öfters im Monat. Was sollte ich sonst so viel Bargeld rumschleppen?!
    Das hat ja auch nichts mit dem Alter zu tun. Oder hört man irgendwann auf Brot zu essen? :D

    Aber mein Gott, jeder muss doch selber entscheiden und wissen, was er oder sie braucht. Für einige ist dies eben auch ne Direktbank. Ist ja alles hier nicht persönlich gemeint, sonder nur meine Meinung.
    Ich sag’s halt immer wieder gerne, weil oft solche halbwahrheiten umhergeistern und es immer heißt, dass die Sparkassen ja so teuer sind usw. Man muss es halt immer in Relation sehen. Ich erleb da halt auch viel. Wenn Leute kommen und bei uns Bargeld wechseln möchten aber das Konto bei ner Direktbank führen und dann nen Aufstand machen, wenn wir es ablehnen. :D Kommt tatsächlich oft vor. Oder Kunden, die nun plötzlich doch merken, dass der Kollege von der DVAG sie abgezogen hat, weil er „über den Tellerand“ für den Kunden geschaut hat (das ist dann oft dort, wo der Vermittler am meisten Kohle verdient :D). Oder wenn man eine vermeintlich „kostenlose“ Kreditkarte hat, bei der dann 15% Zinsen anfallen. Oder eine Online-Baufinanzierung, bei der dann die KfW und mögliche Förderkredite nicht berücksichtigt werden! Alles schon erlebt (und noch viel mehr).

    Gemeinsam bleibt uns aber das Warten auf einen baldigen Apple Pay-Start in Deutschland und gerne auch bei möglichst vielen Banken. :)
     
  8. bowman

    bowman Mitglied

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    ...ohje, der bloggende Bankberater... :rolleyes:

    Aber wenn wir schon dabei sind: Ich halte Filialbanken für ein aussterbendes Geschäftsmodell, genauso wie den Einzelhandel in den Innenstädten. Die können schon mal dem Club der ausgestorbenen Dienstleistungsberufe beitreten und treffen dort auf Hufschmiede und Messerschleifer - wobe letztere die Banken noch an Mobilität und Kundenorientiertheit übertreffen... :hehehe:

    In meiner Region haben immer mehr Banken - gerade die Sparkassen - massig Filialen geschlossen. In den verkleinerten Räumlichkeiten stehen nun nur noch Geld- bzw. Bankautomaten und einmal pro Woche kommt eine mobile Filiale der Sparkasse vorbei - für die Renter, nehme ich an.

    Ich kann gut verstehen daß Standorte geschlossen werden und frage mich, warum es nicht noch schneller geht. Womit sollen die denn noch Geld verdienen? Zugegeben, ich schliesse von mir auf andere, aber zumindest mir haben Filialbanken nichts, aber auch gar nichts anzubieten, womit diese etwas verdienen könnten:

    - meine Geldanlageentscheidungen recherchiere ich selbst und bin damit bisher sehr gut gefahren. Die Bankberater versuchen nur, einem die "Finanzprodukte" (oh wie ich das Wort hasse) des eigenen Hauses unterzujubeln. Ist ja auch verständlich, denn das ist eines der wenigen Geschäftsfelder wo noch Geld verdient wird. Das Kundeninteresse ist ein anderes Thema...

    - Kreditkarte? Hab ich kostenfrei als Debitkarte von der Direktbank. Funktioniert super, auch und gerade im Ausland. Das Limit lässt sich hinreichend anpassen. Ich überlege dennoch, eine 'richtige' Kreditkarte anzuschaffen, bei Mietwagenverleihern kann man sonst Überraschungen erleben. Dieses Versicherungsargument halte ich für Mumpitz: Entweder ich brauche sie nicht oder ich habe sie schon...

    - Dann dieses witzige Geldabhebe-Argument: Ich hätte auch kein Problem damit, nur einmal im Monat oder überhaupt nicht kostenfrei Geld abzuheben. Ich mache das sowieso höchstens wöchentlich, eher seltener. Sollte es nenneswert teurer werden, wird halt nur alle paar Monate mal abgehoben - hab kein Problem damit. Im Zuge von Mobile Payment wird gerade dieses Argument immer nebensächlicher. Automaten? Den Zaster kriegt man auch an der Supermarktkasse wenn es unbedingt sein muß.

    - Noch witziger: Geld einzahlen? Das letzte und einzige Mal daß ich Geld bar eingezahlt habe war nach einem KFZ-Barverkauf. Ist Jahre her. Sollte das wieder vorkommen, brauche ich auf Jahre nicht mehr zum Geldautomaten... :D

    - Geld umtauschen? Mache ich immer am Flughafen.

    Und was bleibt dann noch: Immobilienfinanzierung. Dafür brauche ich am allerwenigsten eine Bank mit ausgebautem Filialnetz.

    Langer Rede kurzer Sinn: Der bargeldlose Zahlungsverkehr wird den Filialbanken das Genick brechen. Die Direktbanken haben das verstanden und ihre Geschäftsmodelle entsprechend angepasst. Aber selbst dort stehen viele auf der Abschussliste: Nämlich genau die, die beim Mobile Banking so tranig weitermachen wie bisher. Kunden bei Direktbanken wissen, wie schnell sich heutzutage eine Bank wechseln lässt... ;)
     
  9. IrishBilly

    IrishBilly MacUser Mitglied

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    Meine Güte. Das klingt ja schrecklich diese Traditionslosigkeit und unpersönlichkeit. Zum Glück gibt es bei uns noch Einzelhandel. Ich gehe gerne bei denen einkaufen. Manche kenne ich seit 10 Jahren. Da ist dann auch mal ein Kaffee drin oder ich zahle das nächste mal, wenn ich wieder vorbeikomme. Ich hoffe sehr das all das nicht zu schnell ausstirbt. Ich supporte diese Leute auf jeden fall so lange es geht. Keep tradition alive.

    Ach übrigens; mein Nachbar ist Hufschmied. Sehr netter Kerl. Finanziell gehts ihm auch nicht schlecht.
     
  10. bowman

    bowman Mitglied

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    "Tradition bedeutet, die Flamme zu erhalten, nicht die Asche zu bewahren" (Unklare Quellenzuschreibungen)
     
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