Warum Linux auf dem Mac?

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  1. Meilenstein

    Meilenstein Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo Leute

    hab eben gesehen dass es scheinbar möglich ist Linux auf dem Mac zu installieren und jetzt wollt ich einfach mal fragen, warum ihr das macht :)

    Ok is vielleicht ein wenig provokativ gefragt aber worin liegen die Vorteile?

    Leider gibt es ja kein Festes Thema hier wo die Vor- und Nachteile oder vielleicht auch eine Anleitung beschrieben wird so dass sich der Neuling auch mal in dieses doch interessante Thema einlesen kann.

    Vielleicht kann mir also jemand von euch zu euren Beweggründen etwas sagen.

    Gruss Meilenstein
     
  2. pdr2002

    pdr2002 MacUser Mitglied

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    Wenn Du die Forums-Suche bemüht hättest, würdest Du einen Fred mit exakt der gleichen Fragestellung gefunden haben, wo dieses Thema sehr ausführlich behandelt wurde.:rolleyes:
     
  3. charlotte

    charlotte MacUser Mitglied

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    das frag ich mich auch immer wieder
     
  4. wegus

    wegus MacUser Mitglied

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    Ich dachte auch ich hätt ein Deja vu!
     
  5. Meilenstein

    Meilenstein Thread Starter MacUser Mitglied

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    :) das hätte ich auch gerne gemacht aber ich bekomm immer ein Time-Out wenn ich nach Linux + Mac suche....

    Und da es mich interessiert wollte ich halt nachfragen, wenn es bei Dir funktioniert.. vielleicht kannst mir ja den direkten Link zu dem Thema reinschreiben, dann kann ichs mir durchlesen
     
  6. fimbul

    fimbul MacUser Mitglied

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  7. HAL

    HAL Gast

  8. Thomax

    Thomax Gast

    Das ist wieder mal so eine Frage die sehr viel Konfliktpotential enthält.

    Eigentlich ist es nicht nötig sich eine Alternative auf den Mac zu holen. OSX bietet alles was ein mordernes Betriebssystem bieten sollte und dazu noch ein UNIX (wie eben Linux). Viele Ports von Linuxsoftware, siehe das Fink Projekt, lassen auch den geneigten OSX User in den Genuß der Software aus der Linuxwelt kommen.

    Aber trotzdem löst die Frage bei den meisten OSX Usern Proteststürme aus. Wie kann man nur an dem OSX rütteln und auf die Hardware Linux installieren? Ich frage mich das irgendwie auch. Auch habe ich schon Yellowdog Linux auf meinem iBook laufen lassen. Richtig glücklich war ich aber nicht damit.

    Vielmehr denke ich ist Linux etwas anderes. Für mich ist Linux nicht nur ein Betriebssystem. Es ist ein Auflehnen gegen den Monopolisten, es ist das Teilhaben an einer tollen weltweiten Bewegung die gutes will, es hat was von Anarchie und zivilem Ungehorsam. Linux verkörpert doch all das was in den 80ern die linke Szene verkörpert hat. Und das tolle ist, es funktioniert.

    Aber das ist nur meine Sichtweise und die darf auch ruhig von den anderen Sichtweisen abweichen.

    In diesem Sinne.

    cu...

    Thomas
     
  9. ratti

    ratti MacUser Mitglied

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    Erfahrungsgemäss läuft das so:

    Die Leute, die OS X einsetzen, verstehen irgendwo nicht, wie man sich den Linux-Mist auf die gute Apple-Hardware ballern kann.

    Die Leute, die Linux einsetzen, verstehen nicht, wie man sich den OS-X-Mist auf die gute Apple-Hardware ballern kann.

    ...und dann hauen sie sich öffentlich die Köppe ein.


    Die korrekte Antwort dürfte lauten: Es kommt drauf an, was du machst.

    Ich würde ums verrecken keinen Webserver unter OS X einrichten, denn ich will selbst entscheiden, welche Software ich dafür einsetze, ob ich mir patches JETZT selbst kompiliere oder auf Apple warte(n kann), ich will auf so einem Gerät keine grafische Oberfläche, und ich will von vornherein entscheiden, ob ich einen ftp, samba, ssh, apache, etc... überhaupt aufspiele, denn jedes Stück überflüssige Software ist eine potentielle Sicherheitslücke, selbst wenn sie nicht läuft, kann sie für ein anderes Loch zur Toolchain beitragen. Ich will ein Paketmanagement, und ich will KOMPLETT Freie Software (Nicht, weil es nix kosten darf, sondern weil der Zugang frei ist).

    Auf der anderen Seite kann ich unter Linux kein vernünftiges DTP machen. Verglichen mit "professioneller" Software wie Illustrator, Freehand, Photoshop (die es z.B. bei eBay "in alt" recht preiswert gibt), muten die freien Alternativen wie Gimp, Inkscape oder Scribus eher "amüsant" oder "traurig" an, als dass man damit *wirklich* was machen könnte. Es ist zwar unfair, Löhnware mit Freier Soft zu vergleichen, aber was nützt mir Freie Software auf Hobbyistenniveau, wenn brauchbare Löhnware nicht erhältlich ist?

    Das lässt sich beliebig auf andere Themen ausweiten.

    Ich für meinen Teil ziehe Linux deutlich vor. Mit Linux allein geht für mich vieles besser - aber nicht alles, was ich will. Ich bin nicht bereit, Windows zu verwenden. Macs gefallen mir nicht übermässig gut, aber an meinem Arbeitsplatz stehen welche.
    Daher gehe ich pragmatisch vor: Ich mache möglichst viel zuhause mit meinem Linux. Was darauf nicht geht, mache ich auf Arbeit mit dem Mac.

    Privat wollte ich mir eigentlich nie einen Mac holen. Jetzt, mit dem Mac Mini bin ich am überlegen: Ich könnte das Gerät so umbasteln, daß ich Linux UND Mac OS X installieren könnte. Den Linux-Part würde ich zur leisen Mediamaschine aufbauen, die meine dBox am Fernseher per vlc mit Movies und DVD bedient, und Mail, surfen und die tägliche Arbeit/Spass würde ich auch mit dem Linux-Teil machen.
    Da ich auch Websites erstelle, würde ich die auf meinem Linux-Server entwickeln, aber mit dem OS-X-Part als "Workstation", mit BBedit, ImageMagick und Subversion. Legale Lizenzen für Heimarbeit mit der CreativeSuite hätte ich noch in der Firma, dann könnte ich auch meine Illustrator- und InDesign-Jobs zuhause erledigen. Hmmm...

    Schade, daß ich grad pleite bin. Seufz.

    Gruß, Ratti
     
  10. glotis

    glotis MacUser Mitglied

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    Hi

    zu dem schon geschriebenen kann ich nur hinzufügen, dass der Kernel unter Linux viel leichter zu erweitern ist und im Bereich Sicherheit gibt es eine Menge Extensions für den Linux-Kernel. Bei OSX ist es schon schwieriger Veränderungen am Kernel und am System vorzunehmen, denn das nächste Update von Apple könnte alle manuellen Anpassungen überschreiben oder dazu nicht kompatibel sein. Es kommt vor allem auf den Einsatzbereich des Rechners an, ob Entwickler-Plattform, Server oder Desktop-Umgebung erwünscht sind. Schliesslich kann man beide OS auch nebeneinander laufen lassen.
     
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